Beiträge von chris2702

    Mit dieser Information können wir dir leider nicht weiterhelfen. Du musst schon ein paar Infos liefern.

    Hallo Apgozy


    Verstehe ich richtig, dass du mit deinen zwei Jobs im kompletten Jahr 2020 weniger als 9408 Euro verdient hast? Dann bist du zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.


    https://www.google.com/amp/s/t…uererklaerung-machen/amp/


    Es dürfte aber auch in deinem Interesse sein, sie abzugeben, denn du hast Steuern gezahlt, die du zurückbekommen wirst.


    Steuererklärung geht mit Steuerprogramm ganz leicht. Ich schätze du brauchst max 1 Std dafür.

    Hast du mal eine Kreditvoranfrage über 280.000 gestartet? Ich hätte vermutet, dass du ca 1% zahlen musst. Für das Festgeld wirst du auch maximal 1% bekommen. Bliebe also die zeitliche Komponente. Jetzt 1% Guthabenzins gegen 1% Kreditzins in 3 Jahren. Manchmal gibt es auch kündbares Festgeld, das könnte in deinem Fall der Königsweg sein. Dann bekommst du theoretisch 3 Jahre lang 1% und wenn du das Geld nach 1 Jahr brauchst zahlst du eine Art Vorfälligkeitsentschädigung, was vielleicht günstiger ist, als 0,2% Tagesgeldzins.

    Wie fast alles im Leben ist das Ansichtssache. Ich glaube, dass es eher auf die Höhe der Sparrate ankommt, wenn es darum geht, wieviel Vermögen man aufbaut. Ich glaube hingegen nicht, dass man durch geschickte Stückelung der Sparrate und schlaue Auswahl von Nischen-ETF wirklich viel Überrenditen erzielen wird. Wie gesagt, Ansichtssache.

    Wenn du 50 Euro Monatlich investieren möchtest und am Anfang deiner Investorenkarriere stehst, versuchs doch mal mit einem simplen A0RPWH bis du 10.000 Euro zusammen hast. Danach kannst du immernoch in Branchen- und Sektorwetten gehen.

    Ich hab den Finanzguru ca. 6 Monate genutzt. Und jetzt wieder gelöscht. Der Mehrwert war doch sehr begrenzt. Ganz nett fand ich die Anzeige, wieviel Geld ich bis zum nächsten Gehalt übrig habe. Aber letztlich hab ich ja im Gefühl, ob mir x Euro in Monatsmitte reichen bis Ende des Monats Gehalt kommt. Und wenn die zweite Urlaubsrate fällig wird, weiß ich auch, dass mir die Anzeige nichts bringt, denn ich erwarte eine Sonderausgabe, die das System nicht vorhersieht.


    Am Ende ist mir der Datentransfer zu mächtig. Ich hatte alle Konten, Depots und Kreditkarten eingespielt, nur um zu wissen, dass Einnahmen größer erwarteter Ausgaben sind. Diese Erkenntnis bringt mich nicht wirklich so weit, dass es den Datenaustausch wert ist.

    Einen Riester mit +-1000 würde ich nicht beitragsfrei stellen, sondern kündigen. Die 928 Euro kriegst du mit ETFs locker auf 1378 Euro binnen einiger Jahre. Im Riester werden die 1378 sicher schlechter verzinst als im ETF. Du bist sehr jung und tust dir mit einem teuren Riester keinen Gefallen.

    Mir wäre 10% neu. Was wäre denn, wenn du nur 100 Euro wiederkriegst. Arbeitet der Steuerberater dann für 10 Euro? Ich weiß, dass meine Eltern (geschieden) immer in der Region 400 Euro gezahlt haben.


    Meines Wissens bekommen StB einen festen Satz je ausgefülltes Blatt, das sie bearbeiten. Außerdem Pauschalen wie aufwändig das Ganze ist, der berühmte chaotische Schuhkarton ist teurer als wenn du alle schon chronologisch vorsortiert hast. Dieses Wissen beruht allerdings auf den Erzählungen meines Vaters, ich mache seit Jahren die Steuererklärung selbst mit dem Wiso Steuersparbuch. Ist idiotensicher und kostet 30 Euro. Außerdem kann man sich so schön daran erfreuen, wenn auf der rechten Seite angezeigt bekommt, wieviel die letzte Eingabe an Rückzahlung gebracht hat und wieviel man insgesamt erwarten kann. Vielleicht wäre das ja auch was für dich.

    Benjamin2021


    Ich respektiere deine Einstellung, wir können ja in 30 Jahren abrechnen (oder 40 oder vielleicht sogar 50) ;)


    Wieso glaubst du, dass ein System, das zwei Weltkriege, Weltwirtschaftskrisen und major crashes seit 120 Jahren überstanden hat sich in den nächsten 30 Jahren nachhaltig gegensätzlich verhalten wird? Du erwartest ja quasi dass die Gravitation auf der Erde aufhört zu funktionieren und alles Richtung Mond gezogen wird. Wieso sollte das geschehen?


    Starke Crashes minus 40 bis minus 60% kann ich mir lebhaft vorstellen. Aber ein Index, der über 100 Jahre mit 7% p.a. performt hat, müsste es doch in meinem Leben wohl auf 5% schlimmstenfalls bringen. Zumal es ja auch in den letzten Jahren +30% auf den MSCI World gab (2018).

    Bei den 100.000 geht es um die Einlagensicherung auf Sichteinlagen, Cash, Girokonto, Tagesgeld, Festgeld. Diese Grenze wird empfohlen, pro Bank nicht zu überschreiten.


    Unabhängig davon kannst du beliebig viel Werte in Aktien, ETF etc in einem Depot aufbewahren. Für diese gilt keine Einlagensicherung sondern es handelt sich um Sondervermögen, das bei Insolvenz der Bank sicher ist.

    Chris72


    Das geht, wenn du viel Geld anlegst und wenig Geld entnehmen möchtest. Aber wenn du 100k hast und in 4 Monaten 90k brauchst (echt brauchst!) und in 3 Monaten die Börse abschmiert um 50%, hast du in 4 Monaten ein Problem.


    Beträge, die du in absehbarer Zeit brauchst, solltest du in Tagesgeld vorhalten. Wenn du nach einem 50% Crash immer noch alle Verbindlichkeiten bedienen kannst, ist die Cash Quote weniger kritisch.

    Dieser Faktor hängt, wenn ich nicht ganz irre, wohl doch auch mit der Rendite zusammen, oder?

    Ich glaube nicht, dass der Rentenfaktor von der Rendite abhängt. Meine Frau bekommt je 10k Vermögen 32 Euro Rente. Aber natürlich hängt das Vermögen selbst 1:1 von der Rendite ab. :)

    Caramon


    Der ETF Sparplan ist nicht identisch, weil der Riester in unverzinstes Garantiekapital investiert. Wenn nur 30-70% deines Investments Rendite erzeugt, ist deine Gesamtrendite geringer.


    Meine Frau bekam kürzlich Post von der Allianz. Der Aktuar habe den Rechnungszins von 1,75 auf 1,25% gesenkt. Der Rentenfaktor sinkt von 34,5 auf 32. Wenn das so weiter geht liegt er in 30 Jahren um 25. Danke für nichts.

    Wir habe ein Girokonto und ein Depot. Durch ein gutes Gespür für unsere Möglichkeiten reicht das Geld immer. Im Scheidungsfall herrscht klassische Zugewinngemeinschaft, was ich fair finde. Manchmal, wenn sich die Pakete im Flur stapeln, hinterfrage ich das Einkaufsverhalten meiner Frau (man könnte auch von "er rastet aus" sprechen ;)). Dann stell ich meist fest, dass sie vernünftig gehandelt hat und der Einkauf im Dreikontenmodell von unserem gemeinsamen hätte gehen müssen.


    Das Dreikontenmodell wird oft empfohlen. Ob man auch mit einem Mehrdepotmodell gut fährt weiß ich nicht, bei uns geht es ohne.