Beiträge von chris2702

    Hallo finja


    Du kannst die Fonds hier mit einem ETF auf den MSCI World vergleichen. https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0392494562,LU0247467987


    Eigentlich sind sie aber nicht vergleichbar. Dein Fonds ist ein Geldmarktfonds. Er schwankt praktisch gar nicht, hat aber auch nur eine extrem geringe Rendite.


    Sowas braucht man mit 18 nicht, da man 50 Jahre bis zur Rente hat und jede Schwankung aussitzen kann. Ich würde den Fonds verkaufen und das Geld in deinen Wunsch ETF auf den MSCI World investieren.

    Unabhängige Beratung könnte man der Verbraucherzentrale oder beim Honorarberater anfragen. https://www.verbund-deutscher-honorarberater.de/


    Der Honorarberater kostet ca. 150 Euro pro Stunde, die Verbraucherzentrale ca. 100 Euro.


    Sofern Risikobereitschaft für ETF besteht und der Anlagehorizont 10-15 Jahre beträgt, die wiederum ruhig auch in die Rente hineinreichen dürfen, sofern das Geld nicht bei Renteneintritt voll verfügbar sein muss, könnte man einfach einen MSCI World ETF kaufen. Da lägen die jährlichen Kosten bei ca. 0,2% oder bei 10.000 Anlagesumme bei 20 Euro, keine weiteren Kosten.


    Eigentlich braucht man über so ein Angebot gar nicht nachzudenken. Vierstellige Kosten bei fünfstelligen Anlagen sind völlig indiskutabel. Aber die Mutter steht zwischen ihren Kindern. Vielleicht sind da ein paar Euro für Verbraucherzentrale oder Honorarberater gut angelegt, um eine qualifizierte Drittmeinung zu bekommen.

    Wenn man sagt "Rendite schlägt alles, 5% besser 3%" hat JDS schon Recht.


    Wenn man extrem risikoavers ist, kann einen Rentenversicherung schon ihre Berechtigung haben. Aber auch ich habe für mich gerechnet und habe meine Riester+Rürup gekündigt +beitragsfrei gestellt.

    Bonjour MonsieurRobinet


    Ich würde verschiedene Punkte überlegen.


    1) Die Versicherungen sind 12 Jahre alt. Die Abschlusskosten hast du bezahlt. Die Frage ist, wie hoch die laufenden Kosten sind. Ich würde 1% all in akzeptieren, mehr nicht. Achte auf Kosten während der Auszahlphase. Die wären mit ETF = 0.

    2) 10.000 Euro Kapital wird meist mit 20-35 Euro verrentet. Insofern sind 135 Euro bei 37.000 Euro nicht auffällig schlecht.

    3) Ich würde mir überlegen, ob mir eine Rente von 135 Euro brutto wichtig ist. Vielleicht hast du mal eine kleine gesetzliche Rente, dann sind 135 Euro zusätzlich eine feine Sache. Vielleicht sind 135 Euro irrelevant für deinen Lebensabend, dann kannst du natürlich auch die Sparrate in ETF lenken

    Ich vermute stark, dass du viermal in die Anbietersuche gehen musst. Dann kannst du vier Verbräuche berechnen und die vier Zähler sind berücksichtigt. Das heißt, du schließt vier verschiedene Verträge. Kannst du natürlich bei einem und demselben Anbieter machen.


    Eine Suchmaschine, die es erlaubt, dass du einen günstigeren Tarif bekommst, weil du als ein Abnehmer vier Zähler und einen insgesamt hohen Verbrauch hast kenne ich nicht.


    Alternative: Du fragst beim lokalen Stromversorger an, dann aber nicht mit einer Onlinesuche sondern über den Kundenservice.

    Ich gehe zu 100% in World mit 100k+ Depot. Man weiß nicht vorab, was einem die Diversifizierung bringt. Wenn die Kurse abrauchen, rauchen sie überall ab. In den letzten 10 Jahren war EM und Europe ein Nachteil. Wer sagt mir, dass sie in den nächsten Jahren ein Vorteil sein werden. Und wenn ja, wieviel steigt meine Depotdurchschnittsrendite? 1%? 2%? Und was wenn sie sinkt?


    Ich fühle mich mit 1600 Aktien in Industrieländern pudelwohl.

    Wenn es nur darum geht, eine Metrocard zu bekommen (oder verstehe ich das hier falsch?)....


    Meine Schwiegereltern haben einen Handwerksbetrieb. Die haben die Karte beantragt und jetzt steckt sie seit meiner Hochzeit vor 9 Jahren unbenutzt im Portemonnaie, weil man zwar Gigapackungen bekommt aber alles mindestens so teuer ist wie im Edeka.

    Ich würde alles in den MSCI World stecken und keine Branchenwetten und Nebenwetrte Klüngeleien eingehen. Einzahlungen immer wenn das Geld verfügbar ist oder per Sparplan wenn du dich damit besser fühlst.


    Woher weißt du, dass du dich mit deiner Auswahl "garantiert" verbesserst? Und wieso ist 1,3% vom Pizza-Parma-ETF nicht dabei? Der gäbe dem ganzen erst die richtige Note.....:thumbsup:

    Ich will noch hinzufügen, dass ich selbst 100k+ für meinen Vater in ETF anlege. Allerdings ist er technisch nicht in der Lage einen Onlibebroker zu bedienen (Prof. i. R.). Er hat MSCI World verstanden, gegenüber dem Finanzamt ist es eine Schenkung, im Innenverhältnis rühre ich das Geld nicht an sondern verwalte es nur. Er trägt das Risiko und darf jederzeit darüber verfügen. Wenn er es nicht mehr braucht, habe ich es steuerfrei geerbt.


    Der Unterschied zu deinem Konstrukt ist, dass mein Vater das volle Risiko selbst trägt aber auch die Gewinne abgreifen kann so wie sie entstehen. Ich bin nur der Verwalter, mein Nutzen ist, dass sich das Vermögen meines Vaters besser entwickelt als mit den aktiven Fonds seiner Hausbank und dass ich steuerfrei erbe wenn er es nicht braucht.


    Wir haben ein wunderbares Verhältnis und mit diesem Konstrukt bleibt das auch so. Ich bin im übrigen Einzelkind. Mit Geschwistern würde es komplex, evt über Gemeinschaftsdepot lösbar.

    Ich würde von dem Modell abraten. 6% Zinsen gab es über 50 Jahre im Durchschnitt. Was wenn es in den nächsten 10 Jahren nur 4% gibt?


    Nehmen wir an, er gibt dir 100.000 Euro und du zahlst 6%. Nun crasht die Börse und das Depot ist 50.000 wert. Zahlst du dann immer noch 6000 Euro Zinsen? Willst du deinem Vater eine 12% Festgeldanlage bieten? Aus welchem Grund?


    Worin liegt der Nutzen für das Gesamtfamilienvermögen bei diesem Konstrukt? Es gibt eine Wahrscheinlichkeit, dass du deinem Vater Geld gibst, das nicht durch sein Vermögen erwirtschaftet wurde. Wozu? Schenk ihm dich einfach so 10.000 Euro pro Jahr. Völlig risikofrei.


    Freut euch über euer gutes Verhältnis und belastet es nicht durch irgendwelche wirklichkeitsfremden Finanzkonstrukte. Am Ende ist der Schaden größer als der Nutzen.

    Ich würde von dem Modell abraten. 6% Zinsen gab es über 50 Jahre im Durchschnitt. Was wenn es in den nächsten 10 Jahren nur 4% gibt?


    Nehmen wir an, er gibt dir 100.000 Euro und du zahlst 6%. Nun crasht die Börse und das Depot ist 50.000 wert. Zahlst du dann immer noch 6000 Euro Zinsen? Willst du deinem Vater eine 12% Festgeldanlage bieten? Aus welchem Grund?


    Worin liegt der Nutzen für das Gesamtfamilienvermögen bei diesem Konstrukt? Es gibt eine Wahrscheinlichkeit, dass du deinem Vater Geld gibst, das nicht durch sein Vermögen erwirtschaftet wurde. Wozu? Schenk ihm dich einfach so 10.000 Euro pro Jahr. Völlig risikofrei.

    Ohne euer Bruttoeinkommen zu kennen, kann man nicht viel verlässliches sagen.


    Die Steuerklassenwahl 3/5 macht nur Sinn, wenn der Abstand der Einkommen 60:40 beträgt oder der Abstand größer ist. Dann zahlt der 60% Verdiener relativ wenig und der 40% Verdiener relativ viel. Unterjährig hat man mehr Geld in der Tasche. Hätte man 4/4 gewählt und die Einkommen gehen stark auseinander, hätte man mit der Steuererklärung Geld zurück bekommen. Insofern bringt die Wahl 3/5 nach der Steuererklärung keinen Vorteil. Der eigentliche Vorteil entsteht durch das Ehegattensplitting, nicht durch die Steuerklassenwahl.


    In eurem Fall wäre die 4/4 eine bessere Wahl. Dann richtet ihr euch in euren realen Verhältnissen ein und lebt nicht 2 Jahre über eure Verhältnisse und die Nachzahlung überrascht euch.


    180 Euro zuwenig Steuern pro Monat kommen schnell zustande. Für einen Test im Steuerrechner bräuchten wir das Bruttogehalt.

    Wenn ein Anteil immer 100% seines Wertes ausschüttet, müsste der 2-Euro-Thesaurierer auch 2 Euro thesaurieren. Dann hast du 1 Anteil Thesaurierer mit 4 Euro oder 4 Anteile Ausschütter je 1 Euro.


    Und wenn du es mit realistischen Ausschüttungsquoten von 1-5% rechnest, brauchst du sehr viele Anteile, bis du dir von 1 Ausschüttung 1 Anteil kaufen kannst.

    Angeregt durch euch habe ich mich heute im Alter von fast 39 an die Gesetzliche Rentenversicherung gewandt und gefragt, welche Möglichkeiten der Beitragsnachzahlung für Ausbildungszeiten es für mich gibt. Meine Kontenklärung hat schon länger stattgefunden.


    Abitur habe ich nach 13 Jahren Schulzeit mit 19 gemacht. Als Student war ich 13 Semester eingeschrieben, das Studium mit Abschluss hat davon 10 gedauert.


    Ich werde demnächst einen Brief erhalten. Referat Janders was denkst du was da drin steht?

    Hallo fast-forward


    Bei ETF kann es Kauf-, Halte-, und Verkaufskosten geben. Dein ETF bei Comdirect ist ein Toppreis ETF, daher sind die Kaufkosten gleich null. Haltekosten entsprechen der Total Expense Ratio TER. Du sagst es sind 0,45%, ich hab es nicht geprüft. Dann wirst du Verkaufskosten haben. In der Kosteninformation von Comdirect wird davon ausgegangen, dass du den ETF nach exakt 5 Jahren komplett verkaufst. Bei den wenigsten Sparplänen wird das der Fall sein. Daher kannst du diesen Posten bis zum Verkauf gedanklich parken.


    Die 0,45% werden dem Fondsvermögen entzogen, bei manchen Fondsgesellschaften täglich (0,45% / 365). Dies belastet die Rendite, du siehst es aber nicht auf deinem Depotauszug.