Beiträge von chris2702

    Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was das besondere an einer "Festgeldanlage für einen Verein" sein sollte. Der Vertrag ist simpel, Geld einzahlen, x Jahre warten, Geld zurückbekommen, es gelten die selben Regeln bezüglich Einlagensicherung. Sie müssen sich nur für eine Bank entscheiden. Dazu gibt es den Ratgeber hier auf finanztip.de und jede Menge Kontosuchen im Internet.

    Ja da gebe ich dir recht. Vorallem setzt es Anreize Studiengänge zu studieren die Chancen auf ein hohes Gehalt bieten während man vielleicht lieber einen Nagister in Philosophie und Geschichte gemacht hatte. Das finde ich sehr schade.

    Individuelle Sorgen wiegen für den einzelnen sicher schwer, belasten und führen zu sclaflosen Nächten. Aber du schreibst von der Schwierigkeit 200 eur Studiengebühren aufbringen zu müssen und Bafög zurück zu zahlen.


    Ich hab einer Uni in USA studiert an der die Einheimischen begeistert waren "nur 2000 Eur" pro Semester zu zahlen. Out of State Tuition waren 6000 eur und viele Out of State Studenten kamen weil das für sie günstigster war als in ihrem eigenen Staat.


    Bafög Schulden sind übrigens bei 10000 Eur gedeckelt. Und wer weniger als bestimmte Selbstbehalte verdient bekommt Bafoeg ewig gestundet.


    @Anixe meinst du nicht das sind vergleichsweise paradiesische Zustände?

    ...ein Nachtag noch (irgendwie konnte ich meinen Beitrag nicht editieren)


    Das Haus zu Lebzeiten vererben heißt, dass wir keine 100.000 zahlen sondern
    das Haus bekommen und unserer Schwägerin 80.000€ aushändigen und der
    Schwiegervater leer ausgeht (ich weiß, komische Idee aber zum
    Verständnis die Nachfrage).


    Ja. Das wäre die für Euch billigste Variante bei der dein Schwiegervater leer ausgeht.

    Hallo Dieter,


    ich bin kein Jurist, versuche mich nur mit gesundem Menschenverstand in die Sache reinzuversetzen.


    Du hast selbst gesagt, dass du den Preis großzügig geschätzt hast. Sauber wäre es, deine Schwägerin und deinen Schwiegervater an einen Tisch zu holen und das Thema zu diskutieren. Vielleicht ist deine Schwester mit 150000 Wert einverstanden. Vielleicht ist es Euch im Sinne des Familienfriedens lieber, es wird ein Sachverständiger gerufen, der den Preis schätzt. Meines Wissens kostet ein Gutachten 1000-2000 Eur, aber da bin ich mir nicht sicher.


    Für deine Schwägerin wäre der Optimalfall, sie erhält 50000 in 10 Jahren und erbt aus Eurer Zahlung an deinen Schwiegervater 50000. Dann hat sie das Maximum erreicht (außer dein Schwiegervater legt das Geld zinsbringend an, aber das würde ich außen vor lassen). Dann hat sie insgesamt 100.000 Eur erhalten, während ihr Hausanteil nur 80000 Wert war. Somit ist sie nicht automatisch die Dumme. Im anderen Extremfall verbraucht dein Schwiegervater alles, dann hat deine Schwägerin noch immer ihre 50000 und ihr erbt alle nichts weiter.


    Ob es ein Erbe ist? Wikipedia: Der Erbe ist nach der in der Bundesrepublik Deutschland geltenden gesetzlichen Definition des § 1922 BGB derjenige, dem im Erbfall das Vermögen des Erblassers (den Nachlass) als Ganzes entweder alleine oder zusammen mit anderen zufällt. Der Erbfall tritt mit dem Tod einer natürlichen Person, des Erblassers, ein.


    Somit ist es kein Erbe sondern ein Verkauf deines Schwiegervaters an Euch und ein Geschenk von Euch an deine Schwägerin. Aber das ist mein Laienverständnis, vielleicht sagt da ein Jurist hier aus dem Forum was dazu...

    Eine saubere Variante wäre, das Haus zu Lebzeiten zu vererben, schätzen zu lassen und die Schwägerin auszubezahlen. Aber dann bekommt dein Schwiegervater nichts. Also will er das vermutlich nicht.


    50000 Eur in 10 Jahren sind 41000 Eur bei 2% Diskontierung heute (du müsstest 41000 in einen 10Jahre Sparplan heute stecken, dann kannst du ihr in 10 Jahren 50000 geben). Ob Ihr etwas von den 100.000 Euro an deinen Schwiegervater wiederseht, wirst du nur raten können. In jedem Fall erhält deine Schwägerin davon die Hälfte. Wenn du sagst, dass das Haus 160000 Wert ist, macht Ihr also durchaus einen guten Schnitt, denn Ihr zahlt maximal 141000 wie gut hängt davon ab, ob Ihr von den 100.000 gezahlten Euro etwas wiederseht.

    Die aktiv gemanagten Aktienfonds, mit denen ich bisher Erfahrungen gemacht habe, haben vor allem eins: Ordentlich gekostet. Ich versuche es jetzt mit der passiven Variante und habe mir einen Sparplan auf ETFs eingerichtet. Mal sehen, ob das mehr bringt...

    Ich werde wohl im Sommer mit der Wohnungssuche und der Maklerzunft weitere Erfahrungen sammeln. Ein Jurafreund meinte schon, das Bestellerprinzip könne ohne weiteres auf den Mieter abgewälzt werden. Im Netz finden sich auch noch zu Hauf Angebote, bei denen der Mieter 2,38 Monatsmieten an den Makler zahlen soll. Im Januar kann man zwar davon ausgehen, dass diese Anzeigen aus dem letzten Jahr stammen. Aber ich habe 2,38 Monatsmieten entsprechend meiner Zahlungsbereitschaft in meine Umzugsbudgetplanung eingestellt.


    Hat hier schon jemand Erfahrungen gesammelt und hätte Wohnung mieten können, bei denen der Vermieter den Makler gezahlt hätte?

    @Franziska


    Ich versuche mal aus meiner Sicht, "Vermögensfragen" aus der FAZ und Herrn Tenhagens Kolumne im Spiegel zu vergleichen.


    Herrn Tenhagen schreibt volksnah. Seine Artikel zielen auf ein Publikum, das sich wenig mit Finanzen befasst. Die Recherchen sind gut ausgearbeitet, jeder versteht worum es geht.


    In der FAZ wechseln die Autoren inzwischen. Tendentiell richten sie sich an ein vorinformiertes Publikum. Man wird auch schon mal auf einer halben Seite mit Zinsrechnereien beschäftigt. Die Inhalte gehen tiefer als die von Herrn Tenhagen.


    Fazit: Mir gefällt Herrn Tenhagens Stil besser, er ist lesefreundlicher und unterhaltsamer, dennoch nehme ich aus der FAZ mehr mit, da ich schon ein gewisses Grundwissen haben. Missen möchte ich am Wochenende beide Lektüren nicht.

    Hallo @Manuel,


    ich habe wohl die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge von Zinsniveau und Staatsanleihenrendite nicht ganz verstanden. Du empfiehlst weiter oben Festgeld, weil Staatsanleihen weniger Rendite bringen werden. Ich habe o.g. ETF seit Juli bespart, monatlich 50 Euro. Haben sich in dieser Zeit die Zinsen verändert? Im Juni 14 gab es die Veränderung zu 0,15%, im September 14 0,05%, seitdem ist nichts passiert. Mein ETF hat in 7 Monaten 5,5% Rendite gebracht, mehr als ich jemals erwartet hätte. Ich wäre schon von 2% in 6 Monaten begeistert.


    Ich wollte eigentlich meinem Vater empfehlen, diesen ETF ebenfalls zu kaufen, deine Aussage macht mich nun nachdenklich, da ich ihm natürlich keine Zitronen empfehlen will. Meine Verwunderung rührt daher, dass zinstechnisch nicht viel passiert ist, der ETF aber super performt hat. Wieso soll er in Zukunft einbrechen?


    Hast du vielleicht einen Link, wo der Zusammenhang zwischen Zinsniveau, Staatsanleihen etc. allgemein verständlich erklärt wird? Oder kannst es mir in wenigen Worten erklären? Das wäre super! Danke schonmal.

    Guten Morgen @Henning


    Du hast das Recht auf 3 Jahre Elternzeit, nach denen dir dein Arbeitgeber eine Wiederanstellung ermöglichen muss. Bezahlt werden deiner Partnerin und dir vom Staat maximal 14 Monate - das dürfte klar sein. Du willst die zwei Monate nehmen. Du hast aber auch das Recht aus dem unbezahlten Kontingent ein Jahr auf die Zeit zwischen dem dritten und achten Lebensjahr zu legen. Das musst du beim Arbeitgeber vorher beantragen, ob du es einlöst kannst du dann in ein paar Jahren sehen. Dann hast du ein Jahr frei, wirst auch nicht bezahlt, aber dein Arbeitgeber muss dich anschließend weiterbeschäftigen. Du hast aber nur das Recht auf zwei Blöcke Elternzeit. Also zwei Monate bezahlt en bloc wie du es planst und ein Jahr zB wenn Euer Kind in die Schule kommt. Splittest du den Zweimonatsblock in je ein Monat, verfällt das Recht noch einen Jahresblock später zu nehmen.


    Ich plane überhaupt nicht, unbezahlt der Arbeit fernzubleiben. Aber eigentlich will ich mir auch nicht die Chance verbauen, nochmal ein Jahr Pause zu machen. Meine Frau könnte uns finanziell über Wasser halten. Daher ist für mich der Split in 1 Monat : 1 Monat doch ein Nachteil.


    Geschrieben hatte ich das ganze nur, weil mir das erst Monate nach der Vaterschaft erklärt wurde und ich es zumindestens überlegenswert finde.

    Hallo Mathias. Was ist denn das Ziel deiner Kreditkarte? Einfach um das Firmenkonto zu belasten? Oder ein längeres Zahlungsziel für die Reisekostenabrechnung der Mitarbeiter zu ermöglichen?


    Wer hat dir denn gesagt dass es keine Karte gibt? Kreditkarten sind immer auf eine Person zugelassen.

    HeikoW


    e.


    Bzgl. deinem letzten Punkt möchte ich noch zu bedenken geben, dass die Deckelung insbesondere gut verdienende Männer systematisch davon abhält, Elternzeit zu nehmen. Warum? Weil es in den meisten Familien wirtschaftlich schlicht nicht geht, mal eben auf 1000 EUR netto und mehr zu verzichten.

    Glaubt ihr es ist schwerer statt 10000 netto für zwei Monate nur 1800 zu haben oder ist es schwer statt 1000 netto nur 670 zu haben? Ersterer hat noch mit Sicherheit Teserven die zweiMonate uüberbrücken während letzterer knapp über Hartz 4 lebt.