Beiträge von chris2702

    Ich habe vor 1 Monat den Arero in meinen Sparplan aufgenommen. Grundsätzlich überzeugt mich das Konzept. Ich gehe von einer geringeren Rendite in gute Zeiten als der Msci World aus aber auch von geringen Verlusten in schlechten Zeiten sprich grringerer Volatilität.

    12 Jahre Festgeld in DER Niedrigzinsphase aller Zeiten wäre Irrsinn. 5% Kosten klingt nach einem klassischen Fonds. Das kann man über Direktbanken senken.


    Du kannst jedes Produkt einzeln bei Banken abschließen. Dein Girokonto kann also bleiben wo es ist.

    Hallo Simone,


    bei welcher Bank bist du denn, große Deutsche? Sparkasse? Volksbank? Dann wirst du mit Dutzenden anderen Banken beim Tagesgeld und Festgeld besser fahren und findest sie entweder auf finanztip.de in den Empfehlungen oder in jedem Onlinevergleichsportal.


    Was sind denn für dich kleine Summen? Für ein paar Tausend Euro lohnt sich der Wechselaufwand sicher nicht, ich würde ihn wohl frühestens ab 10.000 Eur betreiben, aber das muss jeder selbst für sich entscheiden, gibt sicher Leute, die noch bei 200.000 Eur zu faul sind, sich um bessere Zinsen zu kümmern. 1% mehr Zinsen bringen bei 10.000 Eur immerhin 100 Eur Zinsen, das wäre mir der Aufwand Wert.


    Ich sehe mich nicht als Experten aber unter EuroStoxx50 würde ich einen Aktienindex auf die 50 größten Unternehmen Europas verstehen. Darauf gibt es verschiedene Fondsarten, teuere, günstige, gute, schlechte etc.. Du hast eine höhere Renditechance als bei Tages-/Festgeld aber auch ein deutlich höheres Risiko. Gerade aktuell stehen die Börsen sehr hoch, es wird unter Garantie auch mal einen Kursrückgang geben, wenn du genau dann dein Geld brauchst, wirst du Verlust machen. Zusätzlich, wenn du dich von einer Filialbank beraten lässt, hast du Kaufkosten für deinen Fonds. Die sind auch erstmal weg. Das ganze macht also nur über einen langen Zeitraum Sinn, mit der Möglichkeit ihn in schlechter Phase zu verlängern, denn dann ist dein Verlustrisiko ausgewogen.


    Gruß
    Chris

    Hallo Uwe.


    Es gibt zb Festgeldkonten die Zinsen thesaurierend wiederanlegen. Eine Kurzsuche mit "Festgeld thesaurierend" hat bei mir die Renault Bank Direkt angezeigt. Es gibt auch viele Fonds die Ausschüttungen wiederanlegen.


    Vorteil ist der Zinseszinseffekt. Nachteil ergibt sich bei Leuten die den Sparerfreibetrag von 800 Euro nicht ausgeschöpft haben. Denn mit einer Zinsansammlung über mehrere Jahre kommt man dann meist doch drüber und muss Steuern zahlen was bei jährlicher Ausschüttung nicht passiert wäre.

    Unter der Prämisse dass die Ausgaben gleich bleiben und somit der Verwaltungsapparat abgebaut würde der aktuell Milliarden verschlingt wäre ich uneingeschränkt für ein bedingungsloses Grundeinkommen.


    Angesichts des Faibles unseres Staates für Verwaltungsakt und Bürokratie wäre der Aufwand aber wohl gar nicht geringer.


    In jedem Fall glaube ich nicht dass falsche Anreize gesetzt werden. Es geht nicht um Luxus für jeden sondern um eine Grundversorgunf für jeden auf Sozialhilfeniveau finanziert durch Bürokratieabbau. Also an sich eine gute Sache.

    Hallo Hinterhuber.
    Ich hab mal interessehalber mal ein paar Drektbanken auf der Starmoney Startseite zwecks Kompatibilität gecheckt. DKB. Comdirekt. Consorsbank und DAB Bank sind mit Starmoney kompatibel. Allerdings nicht immer die App von Starmoney. Die Bankleitzahl der Kreditinstitute steht meist auf der Startseite oder im Impressum. Solltest du andere Banken favorisieren.


    Grundsätzlich würde ich darauf achten dass eine Bank vollständig kostenfrei ist und weltweit an Geldautomaten kostenlos abgehoben werden kann. Das bieten zb DKB und Consorsbank.

    Ja. Die Thesaurierung gab es bei mir auch. Ich habe allerdings nie verstanden was es mir bringt eine Ausschüttung von x Eur wiederangelegt zu bekommen wenn gleichzeitig meine Anlage x eur weniger Wert ist. Denn mein Vermögen wird dadurch in Summe ja nicht verändert.

    Ich hatte mal einen Immofonds der einmal im Jahr eine Ausschüttung an die Anteilseigner gegeben hat. Um den Wert der Ausschüttung ist jeweils der Fonds wert gesunken. Der Chart sah genauso aus wie bei dir.

    Ja, hinter jeden deiner Sätze würde ich schreiben "Gott Sei Dank existiert ein Ehevertrag". Danke, dass du das so offen beschrieben hast.


    Aber es stimmt, da leben wir aktuell in einer anderen Welt und vielleicht bleibt sie ja die nächsten 50 Jahre über weite Strecken so schön wie die letzten zwei. Und wenn nicht, muss man halt weiter sehen. Aber jetzt geb ich auch Ruhe mit dem Thema. ;-)

    @Anixe ich weiß das ist sehr persönlich (schon Kastanienblatt wollte darauf nicht antworten), deswegen bitte nicht sauer über die Frage sein, aber was hast du durch den Ehevertrag bekommen, das sonst "nicht geblieben" wäre, insbesondere wenn es kein Unterhalt war? Ignorier die Frage einfach, wenn sie dir nicht passt.


    Ich bin seit 2 Jahre verheiratet, wie oben geschrieben ohne Ehevertrag. Ich glaube wir hätten es beide als "Vorbereitung auf die Scheidung" empfunden, wenn irgendwann mal einer einen Ehevertrag verlangt hätte, insbesondere wäre meine Frau auf mich sauer gewesen. Wir hätten es als unromantisch empfunden, neben den Hochzeitsvorbereitungen die Scheidungsformalitäten abzusichern. Das geht glaub ich extrem vielen so. Im Freundeskreis weiß ich von diversen verheirateten Paaren, die keinen Ehevertrag haben. Sollten wir uns scheiden lassen, werden wir vermutlich keine Rücksicht mehr aufeinander nehmen und dann wird jeder irgendwas verlieren, das ihm/ihr lieb ist, sei es Geld, Umgangsrecht, Erinnerungsstücke, Lebensstandard. Aber ich find es für uns trotzdem richtig, weil wir daran glauben, für immer zusammen zu bleiben, weil wir einen Plan fürs Leben haben und weil eine Regelung des traurigen Ernstfalls schon vorab zu Scheidungserwartungen führen würde. Aber mir ist auch klar, das wir das im Fall einer Scheidung bereuen werden.

    Ich habe die Erfahrung gemacht dass des auch sehr vom Finanzbeamten abhängt was durchgeht. Wir haben sogar den Kaufpreis für ein Smartphone durchbekommen obwohl als Bereitschaftshandy auch was einfaches gereicht hätte und wohl kein Sozialarbeiter ein Smartphone kauft um es anschließend nur dienstlich zu nutzen.