Beiträge von chris2702

    Eine saubere Variante wäre, das Haus zu Lebzeiten zu vererben, schätzen zu lassen und die Schwägerin auszubezahlen. Aber dann bekommt dein Schwiegervater nichts. Also will er das vermutlich nicht.


    50000 Eur in 10 Jahren sind 41000 Eur bei 2% Diskontierung heute (du müsstest 41000 in einen 10Jahre Sparplan heute stecken, dann kannst du ihr in 10 Jahren 50000 geben). Ob Ihr etwas von den 100.000 Euro an deinen Schwiegervater wiederseht, wirst du nur raten können. In jedem Fall erhält deine Schwägerin davon die Hälfte. Wenn du sagst, dass das Haus 160000 Wert ist, macht Ihr also durchaus einen guten Schnitt, denn Ihr zahlt maximal 141000 wie gut hängt davon ab, ob Ihr von den 100.000 gezahlten Euro etwas wiederseht.

    Die aktiv gemanagten Aktienfonds, mit denen ich bisher Erfahrungen gemacht habe, haben vor allem eins: Ordentlich gekostet. Ich versuche es jetzt mit der passiven Variante und habe mir einen Sparplan auf ETFs eingerichtet. Mal sehen, ob das mehr bringt...

    Ich werde wohl im Sommer mit der Wohnungssuche und der Maklerzunft weitere Erfahrungen sammeln. Ein Jurafreund meinte schon, das Bestellerprinzip könne ohne weiteres auf den Mieter abgewälzt werden. Im Netz finden sich auch noch zu Hauf Angebote, bei denen der Mieter 2,38 Monatsmieten an den Makler zahlen soll. Im Januar kann man zwar davon ausgehen, dass diese Anzeigen aus dem letzten Jahr stammen. Aber ich habe 2,38 Monatsmieten entsprechend meiner Zahlungsbereitschaft in meine Umzugsbudgetplanung eingestellt.


    Hat hier schon jemand Erfahrungen gesammelt und hätte Wohnung mieten können, bei denen der Vermieter den Makler gezahlt hätte?

    @Franziska


    Ich versuche mal aus meiner Sicht, "Vermögensfragen" aus der FAZ und Herrn Tenhagens Kolumne im Spiegel zu vergleichen.


    Herrn Tenhagen schreibt volksnah. Seine Artikel zielen auf ein Publikum, das sich wenig mit Finanzen befasst. Die Recherchen sind gut ausgearbeitet, jeder versteht worum es geht.


    In der FAZ wechseln die Autoren inzwischen. Tendentiell richten sie sich an ein vorinformiertes Publikum. Man wird auch schon mal auf einer halben Seite mit Zinsrechnereien beschäftigt. Die Inhalte gehen tiefer als die von Herrn Tenhagen.


    Fazit: Mir gefällt Herrn Tenhagens Stil besser, er ist lesefreundlicher und unterhaltsamer, dennoch nehme ich aus der FAZ mehr mit, da ich schon ein gewisses Grundwissen haben. Missen möchte ich am Wochenende beide Lektüren nicht.

    Hallo @Manuel,


    ich habe wohl die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge von Zinsniveau und Staatsanleihenrendite nicht ganz verstanden. Du empfiehlst weiter oben Festgeld, weil Staatsanleihen weniger Rendite bringen werden. Ich habe o.g. ETF seit Juli bespart, monatlich 50 Euro. Haben sich in dieser Zeit die Zinsen verändert? Im Juni 14 gab es die Veränderung zu 0,15%, im September 14 0,05%, seitdem ist nichts passiert. Mein ETF hat in 7 Monaten 5,5% Rendite gebracht, mehr als ich jemals erwartet hätte. Ich wäre schon von 2% in 6 Monaten begeistert.


    Ich wollte eigentlich meinem Vater empfehlen, diesen ETF ebenfalls zu kaufen, deine Aussage macht mich nun nachdenklich, da ich ihm natürlich keine Zitronen empfehlen will. Meine Verwunderung rührt daher, dass zinstechnisch nicht viel passiert ist, der ETF aber super performt hat. Wieso soll er in Zukunft einbrechen?


    Hast du vielleicht einen Link, wo der Zusammenhang zwischen Zinsniveau, Staatsanleihen etc. allgemein verständlich erklärt wird? Oder kannst es mir in wenigen Worten erklären? Das wäre super! Danke schonmal.

    Guten Morgen @Henning


    Du hast das Recht auf 3 Jahre Elternzeit, nach denen dir dein Arbeitgeber eine Wiederanstellung ermöglichen muss. Bezahlt werden deiner Partnerin und dir vom Staat maximal 14 Monate - das dürfte klar sein. Du willst die zwei Monate nehmen. Du hast aber auch das Recht aus dem unbezahlten Kontingent ein Jahr auf die Zeit zwischen dem dritten und achten Lebensjahr zu legen. Das musst du beim Arbeitgeber vorher beantragen, ob du es einlöst kannst du dann in ein paar Jahren sehen. Dann hast du ein Jahr frei, wirst auch nicht bezahlt, aber dein Arbeitgeber muss dich anschließend weiterbeschäftigen. Du hast aber nur das Recht auf zwei Blöcke Elternzeit. Also zwei Monate bezahlt en bloc wie du es planst und ein Jahr zB wenn Euer Kind in die Schule kommt. Splittest du den Zweimonatsblock in je ein Monat, verfällt das Recht noch einen Jahresblock später zu nehmen.


    Ich plane überhaupt nicht, unbezahlt der Arbeit fernzubleiben. Aber eigentlich will ich mir auch nicht die Chance verbauen, nochmal ein Jahr Pause zu machen. Meine Frau könnte uns finanziell über Wasser halten. Daher ist für mich der Split in 1 Monat : 1 Monat doch ein Nachteil.


    Geschrieben hatte ich das ganze nur, weil mir das erst Monate nach der Vaterschaft erklärt wurde und ich es zumindestens überlegenswert finde.

    Hallo Mathias. Was ist denn das Ziel deiner Kreditkarte? Einfach um das Firmenkonto zu belasten? Oder ein längeres Zahlungsziel für die Reisekostenabrechnung der Mitarbeiter zu ermöglichen?


    Wer hat dir denn gesagt dass es keine Karte gibt? Kreditkarten sind immer auf eine Person zugelassen.

    HeikoW


    e.


    Bzgl. deinem letzten Punkt möchte ich noch zu bedenken geben, dass die Deckelung insbesondere gut verdienende Männer systematisch davon abhält, Elternzeit zu nehmen. Warum? Weil es in den meisten Familien wirtschaftlich schlicht nicht geht, mal eben auf 1000 EUR netto und mehr zu verzichten.

    Glaubt ihr es ist schwerer statt 10000 netto für zwei Monate nur 1800 zu haben oder ist es schwer statt 1000 netto nur 670 zu haben? Ersterer hat noch mit Sicherheit Teserven die zweiMonate uüberbrücken während letzterer knapp über Hartz 4 lebt.

    Nein ich habe mich nicht geirrt. Sie haben in der Vergangenheit einen Vertrag geschlossen. Sie schließen heute eine Rechtsschutzversicherung. Morgen gibt es Streit. Dann zahlt die Rechttschutzv.


    Ähnliches beispiel. Ich wohne seit 5 jahren in meiner Wohnung. Seit 3 jahren habe ich eine Rechtsschutzversicherung. Morgen gibt es Ärger wegen Renovierung. Dann zahlt die Rechtsschutz.

    Das Problem der Widerrufsbelehrung sollten Sie aber auch googeln können. Oder Sie schreiben den Wortlaut des Paragraphen hier rein. Vielleicht findet sich ja ein Kenner. Der Besuch eines Anwalts wird auch nicht mehr kosten als eine Rechtsschutz Versicherung im ersten Jahr.


    Insofern ist Ihr Problem überschaubar.

    Nein die Rechtsschutz Versicherung übernimmt nur Schäden die ursächlich nach Vertragsschluss entstanden sind. Sie können jetzt die Versicherung abschließen und wenn die Finanzierung morgen widerrufen wird sind Sie abgesichert. Aber jetzt eine Versicherung abschließen weil sie vor 5Jahren einen Vertrag geschlossen haben der ihnen inzwischen fragwürdig erscheint - das geht nicht.