Beiträge von chris2702

    Na ja die Preise sind nicht unbedingt sehr gut.

    Wenn dein Anspruch ist, nichts zu zahlen, hast du Recht. Ich bin mit Giro bei DKB und mit Depot bei Comdirect und finde das PLV in Ordnung. Allerdings habe ich nicht den Anspruch beim billigsten zu sein. Jeder wie er will.


    Tja und was ist nun artverwandt - Vermietung?

    Letztlich ist es mir egal, ich glaube nur dass die Artverwandtschaft die Glaubwürdigkeit erhöht. Ich würde im ersten Moment kein Essen in einer Bankfiliale kaufen. Aber ich finde es legitim, wenn eine Firma ihr Portfolio erweitert. Hab grad mal bei DKB geschaut: Versicherungsmakler, Schufa, Steuererklärung, Strom/Gaswechsel, Prepaidhandy laden, Immobilienmakler, Edelmetalle, Vermieterpaket, Mietausfallschutz.


    Es ist wie ein Marktplatz, einen Großteil führt die DKB selbst nicht durch, sondern macht streng genommen Werbung zb für die Schufa und erhält bestimmt eine Provision.


    Aber warum nicht? Ich schätze den Umsatzanteil der Schufaprovision als äußerst gering, genau wie den von vielem anderen. Aber wenn sie es gar nicht anbieten würden wäre der Umsatz gleich null. Und die Kosten des Angebots dürften auch gering sein, kleine Verhandlung wegen der Modalitäten, Websitepflege, fertig.


    Letztlich ist mir ein großes Angebot lieber als kein Angebot, so mündig bin ich, dass ich weiß was ich brauche. Und wenn es in unserer Sparkasse gute Mettbrötchen gäbe, würde ich da vielleicht auch einfach mal etwas Beratung genießen.

    Ich sehe auch eine Erweiterung des Angebots. Die DKB hat ihren Broker verbessert, bietet Versicherungen für alles mögliche (was mich theoretisch interessiert aber hier nicht meinem Bedarf entspricht) und bietet spezielle Produkte für Vermieter. Solange die Leistung artverwandt ist, finde ich eine breiteres Angebot gut.

    Warum geht ihr nicht zu einer Bank und nehmt einen Kredit auf?


    Wieviel Zins wollt ihr den Kleinanlegern zahlen?


    Wer sollte Interesse haben, einem Startup "100" Euro zu leihen?

    Arbeitszeit reduzieren oder Schwarzarbeit wären Optionen. Wenn man in nem paarmann Betrieb arbeitet kann man sich vielleicht einigen so dass Cheffe bei Barzahlung paar Euro spart. Bei nem Konzern oder im öffentlichen Dienst klappt das natürlich nicht.

    winter


    Den Banken steht das Wasser bis zum Hals. Ich rechne damit, dass in wenigen Jahrzehnten kaum noch etwas von dem übrig ist, was wir heute Bank nennen, zumindestens wenn man an Sparkassen, Voba, DeuBa, CoBa, PoBa denkt. Ich war das letzte Mal in den 90ern in einer Filiale zur Beratung. Ich brauche das nicht und sonst auch immer weniger Menschen. Natürlich ist die Dividende der Volksbanken geil. Aber vor 10/20 Jahren standen hinter 5% Dividende eine gewaltige Marge. Und heute? Heute werden Kredite mit 0,x bis 5% vergeben. Wie kann man erwarten, wenn man nichts zu einer Genossenschaft beiträgt, dass man dauerhaft ein Recht darauf hat, dort fette Dividende zu kassieren? Jede Volksbank, die Genossen füttert, die keine aktiven Kunden sind, gehört wegen Dämlichkeit dicht gemacht.

    Mit letzter Sicherheit kann das nur ein Steuerberater berechnen. Du kannst deinen Steuersatz für 40.000 und 55.600 berechnen und dann den höheren Steuersatz auf die 40.000 anwenden. Das ist aber nur eine Näherung.


    Und ob sich das Spiel und Risiko für dich lohnt, musst du selbst entscheiden. Mehr Geld nach Steuerbescheid hast du dadurch nicht.

    Hallo DVR


    zunächst einmal ist der Wechsel der Steuerklasse nur eine temporäre Veränderung. Wenn du 3:5 wählst, hast du heute mehr Netto und zahlst weniger Steuern, wenn du 4:4 wählst, hast du weniger Netto, wirst aber eine Steuerrückzahlung erhalten, nachdem du die Steuererklärung abgegeben hast. In Summe ist dein Netto bei 3:5 und 4:4 immer gleich, nur eben erst, wenn du deinen Steuerbescheid hast. Das heißt aber auch, dass du nichts falsch machen kannst.


    Wenn deine Frau Elterngeld bezieht, ist die Sache etwas anders. Zunächst geht ja die Kombi 3:5 davon aus, dass einer relativ viel (5) Steuern zahlt und einer relativ wenig (3), hier zahlt aber deine Frau überhaupt keine Steuern.


    Zusätzlich ist Elterngeld steuerschädlich. Stell dir vor, Ihr verdient im nächsten Jahr zusammen 40.000 Brutto und zahlt darauf 30% Steuern. Nun erhält deine Frau 12*1300 Euro Elterngeld. Dann geht das Finanzamt her, berechnet 40.000 + 12*1300 = 55600, nimmt die Steuerlast (sagen wir 40%) und wendet sie auf das eigentliche Einkommen an. Würde deine Frau kein Elterngeld beziehen, würdest du auf dein Einkommen von 40.000 Euro 30% Steuern zahlen, wegen ihres Elterngeldes zahlst du 40% auf 40.000. Daher der Begriff steuerschädlich. Und das führt dann bei vielen Paaren zu einer Nachzahlung, denn die Steuerschädlichkeit wird bei der Kombi 3:5 mit Elterngeld nicht mit einberechnet, die tritt erst bei Abgabe der Steuererklärung zu Tage.


    Ich würde dir empfehlen, die Steuerklasse 4 : 4 zu wählen, da wirst du höchstwahrscheinlich nichts nachzahlen, sondern bekommst nach Steuererklärung bestenfalls noch ein wenig zurück. Verschenken kannst du nichts, egal ob 3:5 oder 4:4, du wirst am Ende immer gleich viel Netto haben.

    Du kannst ein wenig Festgeldanlage betreiben, solltest dabei aber auf die Einlagensicherung achten. 2x 100.000 Euro führt bei einer Bankenpleite dazu, dass du die Zinsen höchstwahrscheinlich verlierst. Du müsstest also dreimal Betrag x anlegen, oder mit Partner/Partnerin gemeinsam zwei Konten eröffnen, denn zwei Personen haben 200.000 Euro Einlagensicherung bei derselben Bank.


    Aktienanlagen scheidet für 4 Jahre aus, zu kurzfristig, außer du bist hochspekulativ unterwegs und kannst auf das Geld verzichten.

    Mach einfach nen ETF Sparplan. Du wirst mehr Kapital erzeugen, weniger Kosten und flexibler bleiben. Mit 18 sollte man sich sowieso nicht an irgendwelche Versicherungen fesseln. Es gibt so viele Veränderungen im Leben, dass es von vornherein unklar ist, ob du die Einzahlungen bis 62 durchhältst. Nur Abschlusskosten, die sind dir sicher.

    Mit Interesse lese ich, dass Flatex entgegen unserer Bemühungen die Kunden- und Transaktionszahl deutlich gesteigert hat.


    https://www.dgap.de/dgap/News/…ge-europa/?newsID=1407665

    Ja, faszinierend, oder? So viele Billiganbieter und trotzdem steigert der Ex-Billiganbieter mit neuer Grundgebühr die Kundenzahl.


    Ich kann es mir nicht erklären. Ich war Kunde, die Benutzeroberfläche gefiel mir im Vergleich zu Comdirect überhaupt nicht.


    Andererseits ist es ja mein Plädoyer, dass die Brokerkosten zweitrangig sind. Insofern erfreut es mich, wenn auch mit Verwunderung.

    Hallo S+G,


    Auszahlpläne machen eigentlich nur Sinn, wenn du "immer und regelmäßig" den selben Betrag auf deinem Konto wiederfinden willst. Sie sind dabei relativ teuer und natürlich musst du sie anpassen, wenn du einmalig oder dauerhaft mehr oder weniger Geld aus deinem Vermögen entnehmen willst.


    Ich bin erst 38 und bis zu meiner Rente kann noch viel passieren. Ich plane aktuell, die Grundkosten meines Lebens aus gesetzlicher Rente, Betriebsrente und den Renten meiner Frau zu bestreiten. Darüber hinaus werde ich ein bis zweimal jährlich einen mir angemessenen Betrag per Einmalverkauf liquidieren. Vielleicht will ich mit 70 ein Auto kaufen, eine große Reise machen oder oder. Dafür bringt mir ein Auszahlplan nichts, denn das sind einmalige Großprojekte. Und wenn ich weiß, ich brauche jeden Monat Betrag x, dann werde ich den eben einmal jährlich mit Faktor 12 bereitstellen, das ist sicher günstiger als ein Auszahlplan.


    Hier noch ein paar Links zum Thema:

    https://www.test.de/Vergleich-…te-Auszahlplan-5250384-0/

    https://www.finanztip.de/altersvorsorge/auszahlplan/


    Sehr guter Podcast zum Thema: https://www.finanzwesir.com/bl…finanzwesir-rockt-folge66


    Außerdem mal "dynamische Entnahmestrategien" googeln.

    Viel Erfolg

    Den einen kannst du in 50 Euro Tranchen verkaufen, den anderen in 134 Euro Tranchen. Bei gleicher Wertentwicklung kannst du nach Wertverdopplung den einen in 100 Euro Tranchen verkaufen, den anderen in 268 Euro. Wenn der Wert so groß wird, dass der Herausgeber Sorge hat, dass Käufer nicht mehr kaufen weil der Einzelwert unhandlich ist, würde es vermutlich einen Split geben und das Verhältnis zwischen den beiden würde sich verändern.


    Erstmal sehe ich kein Problem. Ich habe mir darüber noch nie Gedanken gemacht.


    Da du Bruchstücke kaufen kannst, hättest du beim Kaufwert von 134 Euro weniger ganze Anteile.


    Wenn du klassisch Buyandhold über Jahrzehnte machen willst, kann es eigentlich keine Probleme geben.

    Genau zu diesem Thema gibt es von Gerd Kommer einen aktuellen Newsletter ;)

    Da wird genau deine Frage erörtert.

    Der Newsletter ist nett aber doch recht oberflächlich. Ein einziges detailliertes Szenario würde helfen, mir selbst Gedanken zu machen, welche Faktoren bei mir eine Rolle spielen. Aber dem Grundtenor stimme ich durchaus zu.

    Referat Janders


    Ich habe nicht detailliert über 25 Jahre geplant. Aktuell zahlen wir für Windeln, demnächst beginnt das Taschengeld, in 14 Jahren ist der Älteste mit der Schule fertig - wird er Medizin in Budapest studieren oder sein duales Studium/Ausbildung selbst finanzieren, studieren drei Kinder in Regelstudienzeit oder werden die Lebensläufe von Brüchen gekennzeichnet sein ....... wir werden es sehen.


    Ich finde 50.000 netto angemessener als 25.000 oder 100.000. In dem Spektrum wird es wohl sein.

    Im Netz wird der Aufbau passiven Einkommens bis hin zu Frugalismus propagiert. Ich frage mich, wie realistisch das Konzept ist. Wenn man 5.000 netto verdient, davon 80% spart, mit 40 aussteigt und auf einer Basis von 1000 netto bis zum Tod existiert mag das gehen. Aber mein Leben mit drei Kindern sieht irgendwie anders aus.


    Wir bräuchten 50.000 netto im Jahr um gut zu leben. Bei 30% Steuer und 4% Kapitalentnahme wäre das 1.750.000 Kapitalbedarf. Da wir nicht zu denen gehören, die solch ein Vermögen ererbt haben, müssten wir es über 30 Jahre aufbauen. Bei 7% Rendite wäre eine Sparrate von 1500 Euro nötig. Das verdient mancher Berufseinsteiger mit dem ersten Gehalt, ohne zu sparen. Wenn wir erstmal 10 Jahre "nur" 500 Euro sparen, müssten wir anschließend über 20 Jahre 2750 Euro sparen, um noch auf 1.750.000 Kapital in 30 Jahren zu kommen. Völlig unrealistisch.


    Ich glaube, es ist gut sich einen Kapitalstock aufzubauen. Auch wir machen das. Aber die Hoffnung von diesem Kapitalstock vor dem 60. Lebensjahr leben zu können ist völlig verfehlt. Das schaffen naximal 5% der Bevölkerung. Maximal.


    Traurig aber wahr. Passives Einkommen, Blogs zu Frugalismus etc. sind cooles Entertainment. Die Realität von 78 Millionen Menschen in Deutschland sieht anders aus.

    MioTB


    Die Zulage steht auf deiner jährlichen Abrechnung. Sowohl die Zahl vom letzten Jahr als auch die Summe seit Vertragsbeginn.


    Die Steuerförderung steht in deinem Steuerbescheid. Da ich den nicht für alle Jahre hatte, bin ich von 30% Steuererstattung auf die Einzahlungen ausgegangen. Die Einzahlungen in Summe stehen in jedem Bescheid.