Beiträge von chris2702

    Mein Gefühl sagt mir, dass das ein weiterer Konfliktpunkt in Eurer Elternschaft sein wird. Ich würde die schon existierenden Gelder trennen (1000 Euro von "meiner" Mutter=Oma zur Geburt verwalte ich) und kein Und Konto erstellen, sondern jeder wirtschaftet für sich, so wie bei Geschiedenen üblich.

    Wie stellst du dir denn die Nutzung des Kontos vor? Wie willst du Geld abheben? Karte am Geldautomaten scheidet aus, dann wäre es kein "Und" Konto. Also müsst ihr immer zum Schalter. Wollt ihr zu zweit hingehen? Soll eine Vollmacht genügen?


    Wenn ich Banker wäre, müsstest du mir für diese Leistung mindestens 100 Euro pro Monat zahlen, sonst wärst du für mich als Kunde uninteressant. Da wiederum 100 Euro für dich völlig uninteressant wäre, kämen wir nicht ins Geschäft.

    Unsere Mutmaßungen bringen dir nichts. Du musst nur entscheiden ob für dich der geforderte Preis, der Wert der Wohnung und deine finanziellen Möglichkeiten zusammen passen.


    Wenn du dir mit dem Wert unsicher bist, kannst du deine Jahreskaltmiete mit 20, 25, 30 multiplizieren, um zum akzeptablen Wert zu kommen. 20 wäre günstig.


    Oder du lässt ein Gutachten erstellen.

    Wir hatten den KV Versicherer meiner Frau da, da wir unser drittes Kind privat krankenversichern wollten. Ich hatte erwartet, dass er Werbung machen würde. Das Gespräch gipfelte in massivem Druck eine Unfallversicherung für unsere Kinder bei ihm abzuschließen. "Ich will euch ja keine Angst machen, aber ... ich hatte einen Fall, du wurde ein Mädchen vergewaltigt, das bekam von uns 200.000 Euro Einmalzahlung und 1000 Euro Rente."


    Da sitzen wir also mit unserer 2 Wochen alten Tochter und lassen uns Horrorstories von vergewaltigten Mädchen von unserem Versicherer erzählen.


    Am liebsten hätte ich ihm eine reingeschlagen. Ich war noch tagelang wütend.

    Nachtrag; kostenlos wäre es bei Scalable und deutlich billiger der Sparplan bei Smartbroker. Ob das so bleibt im Vergleich zu Comdirect für die nächsten 10 Jahre ...

    Es ist keine Frage, dass es diverse billigere Anbieter als Comdirect gibt. Die Frage ist aber, ob sie bis zu deinem Lebensende billiger sein werden, ob es keine Ärger geben wird und ob du immer und "sofort" bereit sein wirst, von deinem Broker weg zu wechseln, wenn er, wie zB Flatex zum Jahresanfang plötzlich Depotgebühren nimmt. Denn genau dazu müsstest du dich committen: "Ich garantiere mir selbst, immer und sofort zum billigsten Anbieter am Markt zu wechseln!"


    Ansonten hat auch Comdirect Kostenlos-Kauf-Aktionen. Ich kaufe den LYX0AG, da entstehen die 1,5% Kosten nicht. Aktuell würde ich auf den 01. Januar 2021 warten, denn die Aktion kann natürlich beendet werden. Denn auch hier ist die Frage, welchen Vorteil der ACWI IMI dir bietet. Mehr Rendite? Weniger Vola? In der Vergangenheit? In der Zukunft? Wieviel besser wirst du nach 50 Jahren dastehen? 1000 Euro? Mehr?

    Hallo footballtricks


    ich habe mir meine Meinung im Laufe der Zeit beim Lesen verschiedener Quellen gebildet, zB dieser hier, einer 3 Jahre alten: https://www.finanzwesir.com/blog/etf-sparplan-kosten


    Oder der hier, ebenfalls 3 Jahre alt: https://www.finanzwesir.com/blog/etf-sparplan-optimieren.


    Oder hier ein Video zum Thema "Maximale Steueroptimierung", wo man schön sieht, dass viel Aufwand auch wenig Ertrag haben kann:


    Außerdem kannst du auf https://www.zinsen-berechnen.de/fondsrechner.php deine Kosten selbst hochrechnen, hier nennen sie es Ausgabeaufschlag, aber der Effekt von Kaufkosten deiner Depotbank ist der selbe.


    Ich will keinem Verbieten, seine Kosten zu optimieren. Aber ob du in 50 Jahren 100.000 oder 1.000.000 oder mehr auf deinem Depot liegen hast, wird nicht durch diese Kosten entschieden, sondern durch deine Sparrate und dein Durchhaltevermögen.


    Ich bin auch bei der Comdirect. Allein meine drei Kinder haben jeweils zwei Depots. Da werden die Wechsel-"kosten" für das Umziehen und neu Einrichten von TAN Apps und so weiter schon immens hoch. Ich denke, wegen 100 Euro Kosten pro Depot würde ich wechseln, darunter eher nicht.

    Im Prinzip hast Du Recht. Kosten drücken die Rendite und ganz häufig unterschätzen wir die Auswirkungen, gerade wenn es um lange Zeiträume geht.


    Aber wenn ich alles richtig verstanden habe, reden wir hier über eine Einmalanlage in einen einzelnen ETF, der dann gehalten wird. Wenn es z.B. um 250.000 € geht, zahlst Du bei Comdirect den Maximalbetrag von 59,90 €, bei Smartbroker sind es tatsächlich nur 4 €. Depotgebühr bei beiden keine.


    Wie viel Einfluss würden die gesparten 55,90 auf die Gesamtperformance nehmen und in welchem Verhältnis stünde das zur benötigten Arbeitszeit? - Auswahl des richtigen Brokers, Anmeldung, Einarbeitung in die andere Oberfläche...

    Letztlich kann jeder die Brokerwahl nur mit einer Kostenkalkulation sinnvoll machen. Und dann für sich entscheiden "wechsle ich wegen 10, 50 oder 100 Euro pro Jahr". So wie man ja auch wegen 0,1% mehr Tagesgeld ein neues Konto aufmachen kann. Oder es sein lassen kann.

    SuSe8

    Im Prinzip machst du nichts falsch (oder alles richtig).


    Über Schenkungssteuer brauchst du dir keine Gedanken machen. Der Freibetrag für Erbe und Schenkung bei Eheleuten ist 500.000. Davon sind aber natürlich alltägliche Bedarfe ausgenommen, euer alltägliches Wirtschaften oder Einzelkonto/Gemeinschaftskonto Themen interessieren das Finanzamt erst wenn größere Beträge verschoben werden, nicht in dem Umfang wie unter Eheleuten üblich.


    Vieles was Ihr entscheidet beruht auf euren Einstellungen im Bezug auf eure Ehe. Habt ihr Zugewinngemeinschaft, Gütetrennung oder irgendwas modifiziertes? Wir haben Zugewinngemeinschaft und sparen komplett auf meinem Einzeldepot. Im Scheidungsfall müsste ich meiner Frau den halben Zugewinn auszahlen, verarschen würde ich sie nicht. Meine Frau hat ihren Login zum Girokonto seit 2011 nicht benutzt, es interessiert sie einfach nicht, sie vertraut mir zurecht. In anderen Konstellationen sind zwei Einzelkonten, ein Gemeinschaftskonto, zwei Einzeldepots, ein Gemeinschaftsdepot für die Kinder vielleicht viel angemessener.


    Wenn ihr Pläne für Kinder habt und auch die Rollenverteilung klar ist, könnt ihr natürlich schon Änderungen antizipieren. Wenn einer beruflich zurücksteckt, muss der andere mehr Kosten tragen. Dann ist vielleicht ein Gemeinschaftskonto und Gemeinschaftsdepot passend. Wenn jeder sehr seine Unabhängigkeit im Blick hat und seine Entscheidungen unabhängig treffen möchte, ist man mit Einzellösungen vielleicht besser bedient.


    Vom Prinzip her ist alles ok, was du oben beschreibst und ich sehe keine Risiken. Es ist eher die Frage, wie ihr miteinander umgehen und leben wollt.

    Hallo Neal,


    geht es um eine zweite Elternzeit für ein noch zu gebärendes Kind oder um eine zweite Elternzeit mit dem bereits geborenen Kind?


    Für ein noch zu gebärendes Kind hast du alles richtig verstanden. Bei einem bereits geborenen Kind werden die Einkünfte bis zu Geburt herangezogen, da kann man dann bei einer zweiten Elternzeit nicht mehr optimieren.

    Im Prinzip ist mir der Basistarif 1 Euro Wert und die Versicherung über unversicherte Räume einen weiteren Euro. Da es das am Markt nicht gibt, habe ich mich umgesehen und die Ammerländer gefunden, die den Premium Tarif für 168 Euro haben. Wir könnten auch den 5. Von 6 namens Exclusiv Tarif abschließen für 150 Euro, darunter lassen sich die unversicherten Räume nicht einschließen.


    Dann haben wir uns gefragt, ob wir das Risiko überhaupt versichern wollten und mussten sagen, das wir lieber 50 Jahre lang 200 Euro zahlen als einmal einen 50.000 Euro Schaden zu haben.


    Weiterhin habe ich der Ammerländer Fotos unserer Außentüren- und Fensterbeschläge geschickt und bestätigt bekommen, dass Einbruch versichert wäre.


    Zu guter letzt hat die Ammerländer einen Riss im Fenster über 275 Euro gezahlt bei 168 Euro Jahresbeitrag und sie hat danach nicht gekündigt.


    Ich versichere gerne, wenn mich die Versicherungsprämie nicht stört, der Schadensfall dagegen sehr.