Beiträge von chris2702

    Viele Rürup Versicherungen sind teuer. Daher wirst du renditetechnisch regelmäßig schlecht abschneiden. Auf die Kosten solltest du zu allererst achten.


    Außerdem sieht du das Geld erst mit Rentenbeginn in Form einer Rente. Willst du dich wirklich für 30 Jahre von deinem Geld trennen, ohne zu wissen, was in dieser Zeit in deinem Leben passiert? Du hast keine Chance, auch nur einen Cent deiner Einzahlungen zu verflüssigen, jemals. Ich hatte auch mal einen Rürup, im Nachhinein war das Konstrukt völliger Schwachsinn für einen jungen Menschen, der sein ganzes Leben noch vor sich hat.


    Zu guter letzt. Der Steuervorteil beruht darauf, dass du Steuern verschiebst. Die Werbeaussagen sind meist, dass du heute 42% Steuern zahlst und im Alter unter 20%. Aber woher weißt du, dass das so sein wird? Sobald du Ehegattensplitting hast, musst du schon sportlich verdienen, damit du 42% Steuern zahlst. Vielleicht wirst du vermögend, dann zahlst du garantiert mehr als 20% Steuern im Alter. Und schon schmilzt der Steuervorteil dahin.

    Hallo Gerhard12,


    Glückwunsch zu den soliden Bedingungen.


    Im Prinzip könntet Ihr einen Auszahlplan machen. Hier gibt es verschiedene Varianten. Die lineare wird hier berechnet https://m.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php


    Ich würde über 15 Jahre ETF kaufen und regelmäßig Tranchen verkaufen. Einfach 100.000 pro Jahr. Und es mir gutgehen lassen. Dann würde ich beim obigen Rechner mit 5% Rendite bei einer Anlage in den MSCI World rechnen.


    Ihr könnt auch "dynamischer entnahmeplan" auf Google und Youtube suchen. Das ist flexibler und führt meist zu höheren Entnahmen.


    Ansonsten bleibt das Langlebigkeitsrisiko. In 15 Jahren seid ihr 82. Wollt ihr dann ohne Vermögen sein und nochmal 10 Jahre nur von Rente leben? Möglich wäre es. Ohne Zweifel.


    Oder ihr findet eine Stiftung zu der ihr zustiften wollt. Dann können auch 3,50 übrigbleiben und ihr wisst dass gutes getan wird. SOS Kinderdörfer würde mir gefallen. Gibt 1 Mrd Möglichkeiten.


    Viel Erfolg

    Hallo 5501008


    Da du mich in den Konversationen blockiert hast, hier ein kleiner Brief.


    Hallo Kollege,


    Du hast sehr viele meiner Beiträge mit einem dislike belegt. Scheinbar willkürlich. Bist du verärgert, weil ich scherzhaft auf deinen Beitrag zum Festgeld und der Französischen Bank geantwortet habe? Nichts für ungut. Wenn dich das so nachhaltig verärgert, möchte ich mich von ganzem Herzen dafür entschuldigen. Das wollte ich nicht.


    Ich hab seit einiger Zeit beruflich Ärger. Werde systematisch beim Gehalt benachteiligt. Kann mich da tagelang drüber aufregen. Und meine Frau nerven. Insofern, ich weiß wie man sich ärgert.


    Aber im Prinzip ist es nicht sooooo schlimm. Uns geht es gut, alles ok. Vielleicht kommst du ja auch über deinen Ärger weg. Stell dir vor du klagst, dann hast du das Thema jahrelang vor Augen. Und die Prozessakten türmen sich zuhause. Oder du schreibst es ab als "da hat man mich falsch behandelt, aber der Aufwand was zu unternehmen war es mir nicht wert". Und freust dich an den schönen Dingen im Leben.


    Alles Gute.:thumbup:Chris

    ETF ist gut, wenn du 10 besser 15 Jahre Zeit hast, bis du das Geld brauchst. Du solltest den Freistellungsauftrag einrichten. Ist ein Formular, das man in 60 Sekunden ausfüllt und dann bis auf weiteres 801 Euro steuerfreie Kapitalerträge hat.


    Kompliziert ist der Freistellungsauftrag nur, wenn man ihn auf mehrere Banken verteilt, den Überblick verliert und mehr als 801 Euro freistellst. Dann beschwert sich das Finanzamt. Ins Gefängnis kommt man dafür aber nicht.

    Man kann ein paar Zahlen mit https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php plausibilisieren.


    Heute 29.111 Euro, 162,33 einzahlen, 12,3 Jahre, in 12 Jahren 39.201 Euro. Macht eine Rendite von minus 3,3%. Bist du sicher, dass die Zahlen stimmen? Allein die Einzahlung von 162*12*12 + 175*12 = 25428 Euro müsste eigentlich mehr Kapital bringen, selbst bei Null Rendite.


    Heute 14.217, 50 einzahlen, 21 Jahre.... wieviel Kapital sollst du denn in 2042 haben?

    Hallo Mrs. T,


    Ja können wir.


    Wir brauchen

    - das aktuelle Vermögen im Riester

    - deine monatlichen Einzahlungen

    - dein prognostiziertes Vermögen bei x% Rendite

    - deine garantierte Rente

    - den Rentbeginn Datum


    Steht alles in den Unterlagen

    Klingt für mich schlecht. In meinem Bekanntenkreis werden Hausdarlehen für 1-2% aufgenommen. Da wüsste ich nicht, wozu man einen Bausparer braucht, der 3,15% Zinsen bieten wird.


    Nicht vergleichen sollte man den Bausparer mit einem ETF Sparplan, das wäre Äpfel vs. Birnen. Sie muss es mit Tagesgeld vergleichen, denn sie wird wohl nicht in 15 Jahren bauen wollen, also muss das Geld sicher und flexibel angelegt sein. Zinsen wird sie nicht groß bekommen.


    Aber die 3,15%, die schrecken mich ab.

    Man hört jedoch immer wieder, dass eine Scheidung eine enorme finanzielle Belastung wäre.

    Ich denke die enorme finanzielle Belastung entsteht eher dadurch, dass man zwei Hausstände hat. Das statistische Bundesamt legt den Bedarf eines Zweipersonenhaushalts stark vereinfacht mit Faktor 1,5 dar. Eine Unterkunft, eine Waschmaschine, manchmal ein Auto etc. etc. Wenn das Ehemodell nur einen Verdiener vorsieht oder 1,5 Gehälter, ist dies mit dann eröffneten zwei Haushalten eben auch mit Einschränkungen verbunden.


    Wenn Ihr schon lange getrennt wohnt, habt Ihr Euch sicher an Eure Verhältnisse gewöhnt. Dann kommt ggf. der Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich und die Scheidungskosten. Das Modell, das Uwe Vinke beschreibt kann dabei in der Tat sehr viel Geld sparen. Das andere Extrem wären jahrelange Rechtsstreitigkeiten über Ausgleiche und Unterhalt. Auch dabei käme es zu hohen Kosten. Aber das scheint ja bei Euch nicht der Fall zu sein. Viel Glück.