Beiträge von chris2702

    Und um dies noch hinzuzufügen....


    In welcher Steuerklasse sie aktuell ist, steht auf ihrem Lohnzettel. Wenn sie den nicht mehr hat, weiß es das Finanzamt. Einfach anrufen und fragen. Und wenn sie das nicht will kann sie "irgendwas" in die Steuersoftware eintragen. Das Finanzamt wird es korrigieren (denn sie kennen die Wahrheit 😉) und für einen Vertipper bei der Steuerklasse gibt es keine Strafe.

    Hallo amiigoo49


    Toll, dass du dich für deine Mutter kümmerst.

    Ich glaube, du hast etwas missverstanden. Deine Mutter kann für 2020, 2019 etc eine SteuerERKLÄRUNG machen, aber die SteuerKLASSE kann sie nur zum 01.05.2021, wahrscheinlich sogar erst zum 01.06.2021 ändern.


    Hier siehst du die Voraussetzungen, um Stkl 2 beantragen zu können: https://www.steuerbot.com/steuerklasse-2/


    Man muss aber sagen, dass deine Mutter dadurch am Ende kein Geld gewinnt. Wenn sie in 2022 die Steuererklärung für 2021 abgibt, zahlt sie nach der Steuerberechnung gleich viel, ob sie 1 oder 2 ist, sie bekommt eben eine größere (Stkl 1) oder kleinere (Stkl 2) Rückzahlung. Der Vorteil von Stkl 2 ist, dass sie bereits ab 01.06.2021 etwas mehr Geld monatlich in der Tasche hat. Aber wenn sie in 2022 den Steuerbescheid für 2021 bekommt, hat sie am Ende immer gleich viel Steuern bezahlt. Also "wirklich" verlieren kann sie nichts.

    Paypal hat für mich den Vorteil, dass ich das Passwort auswendig kenne, im Gegensatz zu den 16 Stellen meiner Kreditkarte. Reine Bequemlichkeit.


    Außerdem kann ich im Konfliktfall mein Geld zurückholen. Das kann ich bei Kreditkarte und Lastschrift auch, nicht aber bei Überweisung/Vorkasse.

    Ich würde das Depot dort einrichten, wo ich den Großteil meines restlichen Lebens verbringen möchte, insbesondere, wenn es um Altersvorsorge geht, wo ich meine Rente verbringe.


    Ansonsten ist Euro vielleicht eher eine Weltwährung als Pfund, denke ich.


    Aktuell ist das Pfund nahe dem Allzeittief. 1 Euro hat früher mal 0,6 Pfund gebracht, aktuell sind es 0,87 Pfund. Mit Umrechnungskursen würde ich aber langfristig nicht spekulieren.

    Die Aussage, dass 15 Jahre nie zu Verlusten geführt haben, bezieht sich auf den MSCI World. Wenn du von "Pacific Stocks" schreibst, welchen Index meinst du damit konkret? Schreib einfach eine ISIN oder WKN zu dem Fonds.

    Alles hat schließlich seinen Preis - es kommt nur darauf an, wie, wann und wo wir ihn bezahlen, ob direkt oder hinten herum - aber bezahlen tun wir ihn auf jeden Fall.

    Ein Freund von mir ist Firmenkundenberater bei der Commerzbank. Fokus bei der CoBa ist auf Profitabilität vor Wachstum, das war ja lange anders, als man noch Privatkunden mit Geldgeschenken geködert hat und das Girokonto kostenlos war.


    Ich freue mich über mein kostenloses Konto bei der DKB. Allerdings würden mich 4,90 Euro pro Monat niemals dazu verleiten, dort den Abgang zu machen und mir eine neue Bank zu suchen. Solange der Service ok ist, finde ich maßvolle Kosten vollkommen in Ordnung.

    Ich bin seit 2010 bei der DKB und konstant zufrieden. Der Kundenservice ist lahm, aber ich brauche ihn sehr selten. ETF Sparpläne gibt es für 1,50 Euro pro Ausführung statt für 1,5% bei der Comdirect, also ab über 100 Euro Sparrate ist die DKB günstiger.


    Ich zweifle allerdings daran, dass die DKB ewig kostenlos bleibt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das für immer so bleibt, angesichts der schrumpfenden Zahl an kostenfreien Konten in ganz Deutschland.

    Was versprichst du dir denn von einem Anlegerclub? Es gibt massenhaft Infos im Netz, nicht zuletzt hier bei Finanztip. Neobroker bieten Orders für 0 Euro. Wenn du einen Anlageberater brauchst, empfehlen sich Honorarberater.


    Was bekommst du zusätzlich durch einen Anlegerclub? Ist das nicht was aus Dotcom Zeiten?

    Hallo Gerald,


    Ich sehe mehrere Wagnisse in deiner Rechnung. Du willst 8 Jahre in ETF investieren und rechnest mit 5% Rendite. Das kann schief gehen. Die Rendite kann negativ sein. Was dann?


    Du willst anschließend in sichere Anleihen wechseln und rechnest mit 3% Rendite. Das kann schief gehen. Die Rendite wäre aktuell null oder negativ.


    Du willst von 1200 Euro netto leben. Das erscheint mir nahe am Existenzminimum, auch wenn du im Eigentum wohnst. Willst du wirklich so kalkulieren?


    Ich hätte definitiv einen Teil des Vermögens über 8 Jahre hinaus in ETF belassen. Rollierend entnommen hätte ich den Verbrauchsteil für 5 bis max 10 Jahre, je nachdem wie du dich wohler fühlst.

    Ich denke nicht, dass die garantiebesessenen Deutschen mehrheitlich auf ihre Garantien verzichten werden. Ist irrational aber aus meiner Sicht Realität.


    Und von "ohne großen Verwaltungsaufwand" kann bei Millionen Individualberatungen und handschriftlich unterschriebenen Verzichtserklärungen keine Rede sein, wie von tobiasweiss vorgeschlagen.


    Ich fürchte, am Ende wird ein Haken hinter das Kapitel Riester gesetzt. Eine Generation Rentensparer hat entweder früh genug anderweitig vorgesorgt oder kann sich über eine kleine Riesterrente freuen, deren Höhe für den sorgenfreien oder sorgenvollen Lebensabend nicht entscheidend seien wird.


    Hier im Forum tummeln sich die oberen 1% in Sachen Wissensstand oder Wissbegierigkeit. 99% ist die Problematik überhaupt nicht bewusst, weder die der Rentenlücke noch die des Komplexes Riester.