Beiträge von chris2702

    Du "darfst" so viel arbeiten wie du willst. Du hast dann nur nicht die Benefits des Studentenstatus was Steuerfreiheit und Versicherungsfreiheit angeht. Aber wenn du ein reguläres Beschäftigungsverhältnis eingehst mit Steuern, Krankenversicherung, Rentenversicherung ist das völlig in Ordnung.


    Bei uns in der Firma DAX30 darf man entweder 20 Stunden Werkstudent sein oder 40 Stunden Praktikant. Das Gehalt ist vergleichbar. Der Werkstudent zahlt wenig Steuern und ist über den Studentenstatus krankenversichert und meines Wissens nicht rentenversichert. Als Praktikant bekommt man in der Theorie spannendere Aufgaben, bzw bekommt nicht jede lästige Tätigkeit aufs Auge gedrückt und ein Zeugnis aus dem Praktikum steht wird von manchen Menschen höher bewertet als ein Zeugnis auf dem Werkstudent steht.


    Wenn du also nicht den Status unserer Werkstudenten haben willst, sondern Vollzeit arbeiten, dann mach das ruhig, Hauptsache die Kohle stimmt und die Aufgaben sind ok.

    Danke für den Test. Dann kann man ja grundsätzlich eine Einmalanlage < 100.000 Euro auch über eine Sparplanrate, die man anschließend ändert oder löscht realisieren, oder? Oder siehst du als DKB-Broker-Inhaber etwas, das dagegen sprechen könnte?

    Ich denke das geht. Werde es Ende des Monats mal mit dem Kindergeld für meine 400 Kinder testen. ;)

    Achja, und noch eine Frage in diesem Zusammenhang: DKB fasst Einmalanlagen und Sparraten des gleichen ETFs in eine Position zusammen, oder? Egal, auf welchem Weg dieser erworben wurde - anschließend ist es eine Position, korrekt?

    Eine ISIN wird nur einmal dargestellt. Das heißt wenn du zweimal ETF123 kaufst, einmal als Sparplan, einmal als Einmalanlage, wirst du nur eine Zeile im Depot sehen.

    Ich sehe zwei Faktoren.

    1) Welche Kosten? Ich würde 1% im Riester gegen 0,2% TER im ETF akzeptieren. Die allermeisten Riester sind teurer, haben Abschlussprovision und Kosten in der Auszahlphase.

    2) Welche Aktienquote hast du? Oft sind es nur 40%. Wenn dir 80-100% versprochen werden und die Beitragsgarantie im Crash zum tragen kommt, wird umgeschichtet werden und das unter Umständen für immer.


    Am Ende wirst du dich im Kontinuum "0,x % Kosten mit 100% Aktienquote" bis "3% Kosten 0% Aktienquote" bewegen, was entsprechend mehr oder weniger attraktiv ist.

    Man kann natürlich jederzeit vom Ausschütter in den Thesaurierer umschichten. Insofern kann man hier auch kurzfristig reagieren und muss nicht Jahrzehnte im voraus planen oder Sorge haben etwas zu verpassen.

    Ich kenne die Rechtslage nicht. Geht es nicht einfach um 100k Jahresbrutto des Kindes des Pflegebedürftigen?


    Wenn jemand 60k verdient wird er wohl kaum so viel ansparen, dass er 40k Ausschüttung bekommt.


    Oder missverstehe ich dich immer noch.

    Es gibt viele Leute in dieser Range. Aber ich hatte so verstanden, dass du über ein Konzept nachdenkst, bei dem jemand 99.000 Euro verdient und 1 Mio Vermögen hat und dann sagt "bin ich froh, dass alles in Thesaurierern liegt. Mit Ausschüttern müsst ich meinem Vater das Altersheim finanzieren".


    Ich glaube bei dieser Zünglein an der Waage Situation wirst du nicht so viele finden. Und wenn du 150k, 200k, 500k verdienst, musst du eh zahlen. Da bringt dir auch der Thesaurierer nicht mehr viel.

    MichaG


    Wenn man die Gesamtbevölkerung nimmt und davon die die 100k verdienen und davon die deren Eltern wenig Geld haben und davon die die signifikante Kapitalerträge haben und davon die die das Jahrzehnte im voraus wussten und davon die, deren Wahl Thesaurierer vs Ausschütter einen Unterschied gemacht hätte bei der Frageob sie mehr oder weniger als 100k verdient....


    Ich glaube da bleiben nicht viele übrig. Von daher ein äußerst theoretisches Problem. Aber wer sich Gedanken macht, ob der Sparplan 0 Euro oder 1 Euro kostet, findet sicher auch hier noch Optimierungspotential.

    In einem Gespräch von Mann zu Mann wirst du nicht aufgeklärt werden. In den AGB bzw Versicherungsbedingungen steht das garantiert. "Wir erstatten, was Sie versichert haben, nicht mehr" wird da drin stehen.


    Ist aber echt ein interessantes Thema. Wir hatten mal einen Hausratfall mit einem Fenster. In die neue Scheibe haben wir eine Milchglasfolie einziehen lassen. Erwartungsgemäß hat die Versicherung die Scheibe gezahlt, nicht aber die Folie.

    Tanon


    Bespar einfach mal den MSCI World bis du 50.000 Euro zusammen hast. Und sonst nichts. Und dann siehst du weiter.


    Woher weißt du, dass dein komplexer Ansatz dir irgendeinen Vorteil bringt? Und wie hoch erwartest du, dass der Vorteil sein wird? 1%? Mehr?