Beiträge von chris2702

    Habt ihr neue Erkenntnisse zur "Gefahr an ETF"?


    Ich habe mir in letzter Zeit Homepages von Honorarberatern angesehen, auch dem aktivsten Honorarberater hier im Forum.


    Es werden immer wieder Risiken aufgezeigt und auf Vermögensverwaltung oder Dimensional Funds verwiesen, die angeblich besser seien.


    So ganz überzeugt es mich nicht, dass ich Risiken mit ETF eingehe, die ich mit Vermögensverwaltung nicht hätte. Meine Wunschlösung wäre : "egal ob 3,4,5,6,7-stelliges Depot, mit einem ETF auf den MSCI World macht man keinen Fehler, sondern geht die bekannten Marktrisiken ein, die man auch andernorts hat."


    Stimmt Ihr dem zu?

    Thebat


    Ich erkenne vollkommen an, dass die Entscheidung sich um Themen zu kümmern eine sehr persönliche ist. Ob ich wegen 1/10/100/1000/10000 Euro zum Ombudsmann oder zum Anwalt gehe, ist meine Entscheidung und niemand redet mir da rein. Das habe ich aus einem anderen Thread gelernt und das hat völlige Berechtigung.


    Ich kann nur von meiner eigenen Stressresistenz berichten. Die ist wie oben beschrieben begrenzt. Ich habe noch eine Rürup Versicherung mit 8000 Wert, ein Anwalt wollte sie für mich anfechten und klagen, ich habs gelassen weil die Rücktrittsklausel ein Präzedenzfall wäre und das komplette Prozessrisiko bei mir läge. Und am Ende wäre ein Sieg vor Gericht toll, aber irgendwas MEGA ULTRA geniales leisten würde ich mir trotzdem nicht. Es ginge mehr um die Genugtuung gegenüber dem Vertriebler der sie mir aufgeschwatzt hat.


    Soweit meine 10 Cent.

    Sarah82


    Vielleicht gehe ich in solchen Dingen zu sehr von meiner eigenen Gefühlswelt aus. Mich stresst Ärger mit Behörden, mich stresst Ärger mit Firmen, mich stresst Ärger mit Ebay Sellern. MASSIV. Ich versuche ihn zu vermeiden, wobei ich auch nie klein beigebe. Das ist meine eigene Stress- und Konfliktbereitschaft, scheinbar ist die Mehrzahl der Forenteilnehmer anders aufgestellt. Vlt zu ihrem Vorteil.


    Wenn ich sehe, welche Bereitschaft Konflikte auszutragen es hier gibt, wundere ich mich nur, auch in den Strom-/Gasthreads. Ich würde niemals wegen zweistelliger Beträge zum Ombudsmann gehen. Ich würde niemals wegen dreistelliger Beträge zum Anwalt gehen. Scheinbar sehen das viele hier anders, mein Lebensglück würde ich durch so ein Verhalten selbst schädigen, da ich dauergestresst wäre, wenn es andere anders machen, so auch Senior, dann gönne ich ihnen jeden Vorteil, den sie durch so eine Einstellung erlangen.

    M.E. sollten Sie Ihre Entscheidung zum Firmenwechsel nicht von Fragen abhängig machen, die in über 25 Jahren relevant werden, sondern von den für Sie wichtigen Fragen heute und in 2 oder 5 Jahren. Es ist selbstverständlich gut, richtig negative Auswirkungen in der ferneren Zukunft mit zu bedenken, aber die Frage der Höhe der Firmenrente gehört m.E. nicht dazu.

    Ich habe jetzt mal folgendes überlegt. Um eine 4% Entnahme von 700 Euro im Monat zu ermöglichen, müsste ich 210.000 Euro Vermögen ansparen. Das gelingt mir mit üblichen Annahmen und 250 Euro Sparrate. 250 Euro Sparrate ist natürlich nicht die Welt, das sollte auch mit einem Jobwechsel ohne anschließende Betriebsrente möglich sein.

    MichaG


    mich überrascht, dass es dich überrascht. Natürlich verdient DKB am Verkauf laut Preis- Leistungsverzeichnis. Nur die Fondsgesellschaft erhebt keine Gebühren.


    Naja, sowas tut nur einmal weh.

    Hallo zusammen,


    ich arbeite seit 11 Jahren bei einem Arbeitgeber, der eine voll arbeitgeberseitig finanzierte Altersvorsorge anbietet. Diese hat einen guten Ruf, ich habe sie aber noch nie durchgerechnet und wollte das jetzt mal mit eurer Hilfe versuchen.


    Arbeitgeber zahlt 5% vom Brutto bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung und 15% darüber, ich bin gerade an der Grenze der BBG mit 82.000 Euro Gehalt

    In den letzten 11 Jahren dürfte mein Arbeitgeber 36000 Euro eingezahlt haben

    Daraus verspricht er mir aktuell eine Rente von 375 Euro, die bereits jetzt nicht verfällt.


    Mir erscheint das enorm. Ich überlege den Arbeitgeber zu wechseln und kann die erarbeiteten Anwartschaften mitnehmen, aber möchte die Altersvorsorge da mit einbeziehen, um nicht hinterher x % mehr Gehalt zu haben, aber eigentlich geht alles in meinen Ausgleich der gekündigten Altersvorsorge meines Ex-Arbeitgebers.


    Um eine Bruttorente von 375 Euro zu erhalten, brauche ich bei einem Rentenfaktor von 25 genau 150.000 Euro Vermögen. bei Riester ist das gar nicht vorgesehen, so viel anzusparen (2100 Euro über 40 Jahre) und ich habe es nun nach 11 Jahren Zugehörigkeit zur Firma sicher, denn die Rentenanwartschaft verfällt nicht bei Kündigung des Arbeitsvertrages.


    Wenn ich weiter meine 82.000 verdiene, soll ich eine Rente von 1050 Euro im Jahr 2049 aus 154.000 Euro Einzahlung bekommen. Das wäre ein Rentenfaktor von 68......


    Das hieße, wenn ich 700 Euro Rente (1050-375) aus einer privaten Rentenversicherung mit Rentenfaktor 25 ersparen will, muss ich 280.000 Euro ansparen. Oder ich bleib halt wo ich bin und der Arbeitgeber zahlt. Zumal ich im nächsten Jahr über die BBG komme und dann die Differenz zu 15% eingezahlt bekomme. Und bis zur Rente kann noch viel passieren.


    Kann das jemand so rechnen, dass ich auch bei einem Arbeitgeberwechsel mit paar Prozent mehr Gehalt gute Chancen habe, mich besser zu stellen? Oder sind das die golden handcuffs?

    Helena


    Das Depot bleibt unter bestimmten Bedingungen kostenfrei, zB wenn man einen Sparplan laufen lässt, was ich tue, oder 700 Euro Geldeingang hat, was ich nicht habe. Im übrigen wäre ich auch bereit, zweistellig pro Jahr für das Depot zu zahlen, weil es gut ist.


    3 Jahre lang ist es bedingungslos kostenlos. Danach gelten Bedingungen, die aber nicht soooo schwer zu erfüllen sind.

    Man kann auch geschlossene Fonds über die Börse handeln. Der Preis ist aber viel geringer, als der eigentliche Wert, zu dem der Fondsanteil gelistet ist, dass ich bislang nicht in Versuchung geriet, ihn über die Börse zu verkaufen, sondern warte bis der Fonds aufgelöst ist.


    Ausgesetzt ist nur die Rücknahme an die Kapitalanlagegesellschaft zum Rücknahmepreis, der viel höher wäre als der Börsenkurs.

    Hast du mal hier gelesen?

    https://www.finanztip.de/konto-anlegen/


    Ich wüsste nicht, dass du den xtrackers direkt bei DWS kaufen kannst. Du brauchst eine Depotbank. ING ist gut. Die Kosten bei ING sind auch gut.


    Einen Bausparvertrag zu füttern, der nicht gebraucht wird, "weil man ihn von der Steuer absetzen will", ist kein gutes Argument. Eher ein irre schlechtes Argument.


    Hier der Vergleich deines DWS European Opportunities mit einem MSCI World. Ich finde den DWS gut, würde ihn behalten. https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0392494562,DE0008474156