Beiträge von lieberjott

    Mal meine Gedanken dazu:

    "Diverse Rechner sagt mir, dass wir uns eine Immobilie bis zu 350.000€ leisten können."


    -> Ist das wirklich so? Wenn ihr trotz der hohen Warmmiete noch so viel Geld weglegen könnt, dann sollte da schon noch mehr drin sein. Gut, hängt natürlich auch davon ab, ob und welches du Einkommen du in Zukunft haben wirst.


    "Allerdings wird überall empfohlen 20-30% Eigenkapital aufzubringen"


    Diese Zahlen sind meines Erachtens veraltet. Wichtig ist vor allem, dass ihr alle Kaufnebenkosten vom Eigenkapital berappen könnt.
    Was das bezüglich des Zinssatz' bedeutet: Nehmt ruhig schon mal Kontakt mit einem oder mehreren Immobilienfinanzierungsvermittlern auf. Da könnt ihr einfach schon mal recht konkret durchrechnen, was die unterschiedlichen Optionen so kosten würde und wie sich das wirklich auf den Zinssatz auswirkt.
    Es zudem eh von Vorteil, wenn man an dieser Stelle schon einen verlässlichen Partner an der Hand hat.

    Wenn ihr das durchgesprochen habt, dann könnt ihr eure Ideen und Pläne verfeinern und dann auch schon mal langsam die Fühler ausstrecken und die Lage auf dem Immomarkt sondieren. Ist ja heutzutage nicht unbedingt so, dass man sofort das bekommt was man will. Genauso hoch ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dem ersten Traumobjekt nichts wird - aus welchen Gründen auch immer.

    Hallo, ich habe eine Werbeinfo erhalten, wo ein Bitcoin System beworben wurde. Es wurde in der Late night Show von Heufer durch Lena als sehr erfolgreich vorgestellt wurde. Ist das seriös?

    "Es wurde in der Late night Show von Heufer durch Lena als sehr erfolgreich vorgestellt wurde."


    Hast du das tatsächlich geprüft oder wurde das nur behauptet?




    Ansonsten: Allein schon anhand der Beschreibung würde ich mal sagen: Unseriös.

    Kann man auf den Fotos das Parkhaus vom Mietfirma erkennen? Das würde den Beweis noch vereinfachen.

    Eine andere Möglichkeit wäre, die Zahlung bei der Kreditkartengesellschaft zurückbuchen lassen. Allerdings habe ich keine Ahnung, was für folgen für den Streit das haben würde.

    Das würde ich lassen. Meines Wissens zieht Sixt, zumindest in Deutschland, keine Forderungen für Schäden einfach so per Kreditkarte ein. Stattdessen gibt's eben die "nette" Post vom Schadenservice aus Rostock.


    Ansonsten würde ich die Rückrage stellen,

    - wann

    - wo

    - durch wen

    der angeblich von dir verursachte Schaden festgestellt wurde. Wenn sich hier Ungereimtheiten ergeben oder die zeitliche Differenz zur Abfrage zu groß ist, wäre das noch mal ein weiteres Ass im Ärmel. Denn du haftest nicht für Schäden, die möglicher Weise nach der Rückgabe erfolgt sind. Aber wenn du eh schon beweisen kannst, dass der Schaden bei der Übergabe vorhanden gewesen sein muss, dann kannst du das erstmal so stecken lassen.

    Ich finde es schade, daß das Thema eingeschlafen ist und die Frage nach wie vor offen ist. Ich will es noch mal an einem Beispiel umschreiben: Jemand hat 50.000 Euro bei einer schwedischen Bank und bekommt nach deren Pleite 500.000 SEK (hypothetischer Kurs 1 Euro = 10 SEK) von der Riksgalden. Wie transferiert diese das Geld, die wenigsten haben ein Konto in SEK? Wie tausche ich diese 500.000 in Euro um? Bei der Reisebank am Flughafen bekäme ich dafür wohl nicht einmal 45.000 Euro.

    Die Riksgälden wird dir ja kaum Bargeld schicken, sondern um eine Kontoverbindung fragen.

    Und da es ist sehr einfach: Wenn du SEK überwiesen bekommst, tauscht die Empfängerbank das automatisch in deine Kontowährung um. Üblicherweise sind die Kosten für den Empfang nicht besonders hoch und der Wechselkurs ist in der Regel der Devisenankaufkurs. Genaueres steht im Preisverzeichnis deiner Bank.

    Aber Achtung, manche Banken (z.B. Norisbank) erlauben keine eingehenden Überweisungen in Fremdwährung.

    Herzlichen Glückwunsch, das ist letztendlich die Auswirkung des BGH-Urteils vom Sommer.

    Letztendlich hast du der Bank ja keine andere Wahl gelassen. Du stimmst den AGB nicht zu und die Bank darf keine stillschweigende Annahme der Änderungen voraussetzen.

    Zitat

    D.h. es gibt ein legales Konstrukt in dem ich auch noch für Schäden in anderen Häusern meines Vermieters aufkommen muss?

    Ja. Genauso musst du auch mehr für deine Autoversicherung bezahlen, wenn die Leute aus deiner Region mehr Unfälle fabrizieren oder andere Fahrer deines Autotyps mehr Crashs verschuldet haben.


    Ich habe übrigens die Frage ganz gezielt gestellt, weil es bei meiner Eigentumswohnung genau diesen Fall gab. Der Hausverwalter hatte mehrere Objekte in einem Rahmenvertrag versichert und durch massive Schäden an einem anderen Objekt ist die Prämie stark gestiegen - der Verwalter hat daraufhin aber glücklicher Weise für unser Objekt einfach die Versicherung gewechselt.


    Zitat

    Ändert aber auch nichts an dem grundlegenden Problem das sich Versicherung und Vermieter da zu Ungunsten der Mieter bereichern können ohne das der Mieter da 'ne Chance hat das je herauszubekommen ob er zu Recht zahlen muss oder abgezockt wird.

    Was soll das denn für eine Bereicherung sein? Dafür müsste ja der Versicherer hinterrücks wieder Geld an deinen Vermieter auszahlen, quasi als Provision - das passiert ganz sicher nicht.

    Vielleicht solltest du dich mal eher an deinen örtlicher Mieterverein wenden und dir Ratschläge einholen, anstatt einen MdB mit einer Sache zu behelligen, wo er gar keinen Einfluss hat.

    Ohne Zweifel, wenn man nicht vom Fach ist, ist es schwer bis unmöglich da einen Durchblick zu bekommen und zu behalten. Aber dann muss man sich halt die Unterstützung holen, die man benötigt. Ist ja bei vielen Dingen abseits des Bauens auch so, oder?

    Ja. Den Beruf das Architekten (und verwandte Berufe) gibt's ja nicht von ungefähr.

    Wie hoch sind die Beiträge in der Schweiz? Sicherlich keine rd. 20% für RV und keine rd. 20% für KV und PV.


    Für die AHV sind es aktuell 10,25%!


    KV Beiträge unabhängig von Einkommen... Stückprämie? Keine migrantischen Großfamilien mehr? Das ist schweizer Denke!

    Bei den genannten 10,55% (hälftig getragen durch AG und AN) ist mehr drin als nur die AHV (=Rentenversicherung).
    Ein Unterschied zu Deutschland ist eben, dass bereits ab dem ersten Franken Verdienst diese Beiträge gezahlt werden.
    Was man aber nicht vergessen darf, angesichts der vergleichsweise geringen Abzüge für die staatliche Altersvorsorge in der Schweiz, ist dass ja noch in die zweite Säule, die Pensionskasse eingezahlt wird.


    Zu den Beiträgen zur Krankenversicherung: Hängt vom Ort, Kanton und Arztmodell ab (freie Arztwahl oder erstmal per Anruf zuweisen lassen) und in wie fern man Selbstbehalte tragen möchte.

    Beispiel für jemanden mit Baujahr 1980 in Zürich: Die günstigste Krankenversicherung (ohne Zusatz wie beispielsweise Zahnersatz oder Transportkosten aber mit freier Arztwahl) liegt bei um die 460 Franken pro Monat - rein vom Versicherten bezahlt. Dazu kommen ein Selbstbehalt von 300 Franken pro Jahr und eine Kostenbeteiligung von 10% für darüberhinaus gehende Kosten (gedeckelt bei 700 Franken pro Jahr).

    Das ist aber so gewollt und auch nötig, denn sonst würden viele Leistungsträger das Land verlassen und noch weniger gehen, wie aktuell.

    Diese Schlussfolgerung teile ich nicht.
    Ein Blick in die, in solchen Zusammenhängen oft genannte Schweiz reicht um das Gegenteil zu beweisen.

    Da gibt es kein Beamtentum und jeder zahlt in die gleichen Sozialversicherungen ein, es gibt auch keine PKV wie in Deutschland. Die Krankenversicherungsbeiträge sind unabhängig vom Einkommen, Geringverdiener bekommen Hilfen vom Kanton.

    Zitat

    Ja, aber wie in dem Artikel, den du verlinkt hast, steht, wird die Girokarte momentan beim stationären Einzelhandel zu 100 Prozent akzeptiert. Warum sich also 2 PINs merken, wenn eine reich

    Ich habe in den letzten zwei Jahren keinen Händler (bis auf die Deutsche Post) mehr gesehen, welcher nur Girocard, aber keine Kreditkarte akzeptiert.


    Und PINs muss ich mir keine merken, dafür habe ich ja Apple Pay bzw. eine Wunsch-PIN.
    Bzw. die PIN für die Visa-Karte reicht, weil ich mit der auch kostenlos Geld abhebe (ING).

    Ich empfehle mal das Lesen folgenden, sehr aktuellen Artikels:

    https://finanz-szene.de/paymen…card-die-nukleare-option/

    Die Girocard als deutsche Sonderlocke dürfte mittelfristig wohl aufs Abstellgleis geraten.


    Zur eigentlichen Frage: Ich zahle praktisch überall wo es geht mit einer Kreditkarte, via Apple Pay. In Vor-Corona-Zeiten dauerte das eine Sekunde, mit Maske und PIN eingeben drei Sekunden.

    Ich brauche praktisch nur noch für den Wochenmarkt, den Bäcker und den Metzger Bargeld.


    Auch Online-Bestellungen wickle ich, wenn immer möglich, über Kreditkarte ab (entweder direkt oder über die Datenkrake PayPal). Vorteil ist hier die Möglichkeit des Chargebacks, sollte etwas schief gehen.

    Auch zum Anmieten von Autos benötigt man eine Kreditkarte.