Beiträge von lieberjott

    der Finanztip Seite muss man neben dem Betrag auch eine Anlegedauer auswählen. Was hat diese zu bedeuten?

    Darf das Geld nur solange drauf bleiben oder darf ich für diesen Zeitraum nicht an das Geld?! Ich stehe total auf dem Schlauch=O

    Du darfst jederzeit an das Geld ran.
    Zum Rechner: Der Anlagezeitraum muss deshalb gewählt werden, damit der erwirtschaftete Zins, der ja angezeigt wird, berechnet werden kann. Das sieht man auch, wenn man das Fragezeichen beim Zinsertrag klickt.

    Will ich mehr als über einen Schukostecker laden, geht das nur über Wallboxen die aber dann wieder mit einem besonderen Autotarif beschickt werden müssen. Der Strom ist dann manchmal sogar teurer als üblicher Haushaltsstrom.

    Das wäre mir neu. Hast du dafür Quellen?

    Der Steuerfreibetrag (360 Euro) für Mitarbeiteraktien ist nicht so hoch, sprich du musst den geldwerten Vorteil (=Discount auf die Aktien) beim überschreiten dann versteuern.

    Hier etwas mehr dazu zum Nachlesen:

    https://www.haufe.de/personal/…sk_PI42323_HI2095021.html


    Ansonsten sollte man auch prüfen, ob es sich hierbei tatsächlich um eine Entgeltumwandlung handelt, wegen der Auswirkungen auf die Sozialversicherungsbeiträge.


    Ich persönlich würde, wenn der Arbeitgeber das anbietet, eher einmal pro Jahr vergünstigte Aktien kaufen. Und sonst wirklich nur sehr geringe Beträge investieren.

    Wenn viele auf den Hypezug aufspringen, kann man schon seinen Reibach machen. Nur nicht vergessen, rechtzeitig auszusteigen.

    Wenn ich mir so die Website anschaue (es gibt eine eigene zur Aktie, das finde ich schon etwas marktschreierisch), dann habe ich ruckzuck ein paar Reihen in meinem IT-Bullshit-Bingo voll.

    Das was da beschrieben wird hat nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun...reines Buzzword um sich besser zu verkaufen, weil das gerade ein Trend ist.


    Und dann noch solche Aussagen wie:

    Zitat

    Kein Team der Welt kann 100.000 und mehr Produkte in allen Kanälen und Ländern samt Wettbewerb mit Künstlicher Intelligenz erfassen, analysieren und die besten Preise für hohen Absatz mit bester Marge bestimmen.

    Da kann ich nur lachen. Warum soll das niemand anders können? Geh zu AWS, verdrahte einen Web-Crawler mit einer Datenbank für die Preise und die Grundlage ist geschaffen.

    Für Endkunden gibt es solche Services übrigens, im Grundsatz, schon längst: Idealo und Geizhals.


    Zu deiner Frage:
    "Hat jemand Erfahrungen mit Aimondo gemacht?? "

    Da die Firma im B2B-Geschäft aktiv ist, dürften die wenigsten direkte Erfahrungen gemacht haben können.

    Hm ich finde 70-80 qm schon sehr groß für ein Single, würde ich erst kleiner anfangen.

    Bei einem Immo-Kauf (und - Verkauf) hat man recht hohe Kaufnebenkosten, so dass man nicht einfach kostenneutral eine Nummer größer gehen kann, wenn einem die erste Wohnung doch zu klein wird. Wenn's finanziell kein Problem ist, sehe ich daher keinen Sinn darin, eine kleinere zu kaufen, nur weil einem 70 oder 80m2 als Single zu groß vorkommen.

    So aus allgemeinem Interesse: War es eine Werkstatt des Herstellers, eine freie Werkstatt oder eine Werkstattkette ala ATU? Gerade von letzteren hört man in dieser Hinsicht nichts gutes.

    Also ein Teil der Gebühren (Betreuung, Vollzug, Elektronischer Vollzug und Abruf) ist definitiv normal.

    Die Post- & Telekommunikationsentgelte sind recht hoch, aber gut, vielleicht gab es viel schriftlichen Verkehr, da keiner Vor Ort sein konnte?

    Gefühlt sind's weniger als 30 Euro um die man sich streiten könnte, aber ob das sinnvoll ist? Man könnte natürlich erfragen, welcher Verkehrswert angenommen wurde und wie der ermittelt wurde.


    Zum Thema Verkehrswert statt Kaufwert weiß vielleicht Google was? Auf den ersten Blick scheint das möglich sein.

    Kommt drauf an. Ich habe im letzten Herbst in der Tat ein Leasinangebot für einen Vorführwagen gefunden, wo der Preis unterm Strich und über die Laufzeit so gut war, dass ich mein Auto dafür verkauft habe.
    Sprich: Leasingfaktor deutlich unter 1,0, hinzu kamen noch Bafa-Umweltprämie (da Plugin-Hybrid).

    Für einen sehr fairen Preis konnte ich zusätzlich ein Wartungs- und Garantieverlängerungspaket abschließen, so dass über die Leasinglaufzeit keine finanziellen Überraschungen mehr zu erwarten sind. Selbst Verschleißteile werden kostenlos gewechselt.

    Und da ich weiß, wie teuer mein vorheriges Auto war, kann ich schon beurteilen ob das unter dem Strich günstig ist oder nicht.


    Einziger Unsicherheitsfaktor: Schäden bei der Rückgabe. Aber da ich recht pfleglich mit meinen Autos umgehe, kalkuliere ich hier mit deutlich weniger als 1000 Euro Unsicherheit. Im Zweifelsfall investiere ich vor der Rückgabe 200, 300 Euro in eine Aufbereitung.

    Zum Hausgeld: Bei meiner Abrechnung ist da alles drin, inkl. Vorauszahlungen auf meine Heizkosten und (Warm)wasser. Hier muss also den Verwalter fragen, was bei der Berechnung drin ist. Bei einem Kauf sollte man vorher aber eh Einblick in ehemaligen Hausgeldabrechungen bekommen, dann sieht man das auch.


    Grundsteuer: Hängt von der Kommune (Hebesatz), Gebäude und Wohnfläche ab, daher kaum sinnvoll zu schätze. 300 Euro pro Jahr sind aber sicher kein schlechter Ansatz.

    CosmosDirekt Tagesgeld funktioniert, aber man merkt, dass die Cosmos eine Versicherung und keine Bank ist.

    Sprich das "Online-Banking" ist mehr als rudimentär.

    Die Einzahlungen muss man auf ein allgemeines Konto zugunsten Cosmos Direkt leisten, mit einem speziellen Verwendungszweck. Es gibt also kein persönliches Konto mit eigener IBAN - falls das für jemanden ein Kriterium ist.

    Digitalisierung und Service sind die Themen welche Banken in den letzten Jahren bewegen und auch zukünftig noch arg beschäftigen werden.
    Die ING hat das in meinen Augen erkannt. Die Geno-Bank bei der ich gekündigt habe, hat das noch nicht erkannt. Service ist, je nachdem bei wem man landet, immer noch von nicht-kundenorientierter Beamtenmentalität geprägt.
    Von Digitalisierung sprech' ich jetzt lieber nicht...

    Die BBBank versucht weiterhin, den Abschied möglichst kompliziert zu gestalten.
    Ich bekomme zwei Schreiben, datiert vom selben Tag, welche sich widersprechen.
    In einem steht, dass die Kündigung der Mitgliedschaft bestätigt wird.
    Im anderen steht, dass die Kündigung meiner Mitgliedschaft nicht erfolgt sei (was nicht stimmt, ich hatte das explizit erwähnt) - ich müsse einen Brief unterschreiben und hinschicken. Total konfus.


    Bei meiner Frau ist's auch nicht schlecht. Obwohl sie das offizielle "Kündigungsformular" ausgefüllt hat, bekam sie einen Brief, dass sie ihre Kreditkarte separat kündigen müsse (??) - dies könne sie im Online-Banking tun.
    Natürlich kann man dies im Online-Banking nicht tun. Zudem ist es doch haarsträubend, dass man noch explizit die Kreditkarte kündigen soll, obwohl man ausdrücklich die ganze Geschäftsbeziehung inkl. Girokonto gekündigt hat.

    "MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der überschuldete Dax-Konzern Wirecard will die konzerneigene Bank vom angekündigten Insolvenzantrag ausnehmen. Die Bank sei "nicht Teil des Insolvenzverfahrens der Wirecard AG", erklärte der Konzernvorstand am Donnerstag. "Die BaFin hat für die Wirecard Bank AG bereits einen Sonderbeauftragten eingesetzt." Demnach wird die Wirecard-Bank organisatorisch und finanziell vom Mutterkonzern abgekoppelt: "Die Freigabeprozesse für alle Zahlungen der Bank werden zukünftig ausschließlich innerhalb der Bank und nicht mehr auf Gruppenebene liegen."
    Die Wirecard AG als Muttergesellschaft hingegen sieht wegen fehlenden Gelds derzeit keine Möglichkeit, den Betrieb nach dem 1. Juli ordnungsgemäß weiterzuführen: "Ohne eine Einigung mit den Kreditgebern bestand die Wahrscheinlichkeit der Kündigung und des Auslaufens von Krediten mit einem Volumen von 800 Millionen Euro zum 30. Juni 2020 und 500 Millionen Euro zum 1. Juli 2020", hieß es in der Mitteilung. Die Fortführbarkeit des Unternehmens sei "nicht sichergestellt"./cho/DP/stk"

    "25.06.2020 10:40:38
    ASCHHEIM (dpa-AFX) - Dem Zahlungsdienstleister Wirecard droht wegen seines Bilanzskandals die Insolvenz. Der Vorstand habe entschieden, beim Amtsgericht München die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu beantragen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in Aschheim bei München mit. Als Gründe nannte er eine drohende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Es werde geprüft, ob auch Insolvenzanträge für Tochtergesellschaften der Wirecard-Gruppe gestellt werden müssten./stw/stk"

    Die Wirecard-Bank ist also (noch) nicht direkt betroffen - andererseits weiß ich nicht, inwieweit diese mit der Wirecard AG verknüpft ist und damit der letzte Satz aus der Pressemeldung zutreffen könnte.
    Trotzdem ist es - aus persönlicher Sicht, sicher keine schlechte Entscheidung spätestens jetzt das Geld abzuziehen (wenn man es noch nicht getan hat). Andererseits ist klar, dass so ein "Bank Run" die Zukunftsaussichten so eines Unternehmens nicht gerade verbessert.