Beiträge von lieberjott

    Aber alle in meinem direkten Umfeld raten mir davon ab mit der Begründung ich bräuchte meine Hausbank ja vielleicht später nochmal, wenn ich einen Kredit möchte - zb. für einen Hausbau. Dann sollte ich dort auch Kunde sein um bessere Konditionen zu bekommen. Aber ist das wirklich so?

    Dein Umfeld sollte mal im Jahrzehnt 2020 ankommen ;)

    Bei meiner damaligen Hausbank hätte ich in frühestens zwei Wochen mal einen ersten Termin (irgendwann mitten am Tag) mit dem entsprechenden Berater für Immobilienfinanzierungen bekommen. Und die Zinsen wären auch nicht sensationell gewesen.
    Sowas ist heutzutage einfach nicht mehr brauchbar und zeitgemäß, vor allem wenn es schnell gehen muss (was im Markt der Bestandsimmobilien häufig der Fall ist).


    Über einen Finanzierungsvermittler hatte ich hingegen innerhalb von drei Tagen eine Finanzierungszusage bekommen. Und man sieht auf einem Blick (bzw. der Vermittler), welche Banken zu welchen Konditionen und mit welcher Wahrscheinlich finanzieren würden.


    Also: Es gibt hundert andere Banken, bei denen du eine Finanzierung abschließen kannst. Ein Finanzierungsvermittler hilft dir, die beste zu finden. An den Konditionen für den Kredit ändert das auch nichts.

    Gerade auf Reisen sollte man in meinen Augen lieber zwei Kreditkarten von unterschiedlichen Herausgebern haben.

    Eine gute Ergänzung wäre die Mastercard von der Advanzia Bank. Bargeldlose Zahlungen, auch in Fremdwährung, sind damit gebührenfrei. Für Bargeldabhebungen werden aber recht hohe Zinsen fällig, die sofort ab Bezug berechnet werden. Da sollte man dann schnell den Saldo ausgleichen.

    Die Kreditkarte selber kostet nichts.

    Ich finde die von Amazon genannten Voraussetzungen sehr sinnvoll - damit kann man vielleicht einen Teil der Fake-Bewertungen eindämmen.


    Ansonsten stimme ich zu: Es gibt's keinen Rechtsanspruch auf das Schreiben und Veröffentlichen von Rezensionen.

    Moin,

    habe heute nach 5 Monaten einen Thesaurierenden ETF- Anteil verkauft wann erhalte ich das Reinvestierte Geld aus dem ETF.

    Sollte sofort oder innerhalb von ein, zwei Tagen deinem Verrechnungskonto gutgeschrieben werden, wenn der Verkauf tatsächlich durchgeführt wurde (über eine Börse oder Market Maker). Hängt vermutlich vom Broker ab, ob der Erlös direkt wieder als "Buying Power" zur Verfügung steht - selbst wenn die tatsächliche Wertstellung etwas später erfolgt.


    Zitat

    3 Aktien gleich 3mal Dividende gibt es dann auch 3mal Kursgewinn und Kursgewinn gibt es 1mal im Jahr ist das Richtig.

    Meinst du die Dividende? Dividende wird in der Regel einmal jährlich ausgeschüttet, es kann aber auch häufigere Ausschüttungen geben.

    Der Kursgewinn ergibt sich ja letztendlich erst aus der Differenz zwischen Verkaufs- und Einstandspreis des Wertpapiers.

    Wer vor Stromausfällen sicher sein will, sollte eine PV-Anlage mit Stromspeicher einbauen. Die Anlage sollte für die Insellösung ausgelegt sein. Dann kommt der Strom aus dem eigenen Speicher, wenn das Netz ausfällt.

    Alles ist möglich, man muss es nur wollen und bezahlen.

    Und bedenken, dass der Speicher im Falle des Falles alle drei Phasen im Haus bedienen können muss. Oder man überlegt sich sehr genau, wie die Verteilung aufgebaut und auf die Phasen verteilt wird.

    Sonst läuft dann zwar die Spülmaschine mit Notstrom, aber der Computer oder Router nicht.

    Ist doch nicht so schwer.


    (...)


    Durch die EEG-Umlage zahlen wir mehr (ja, ist sogar mehr als der Preis für eine Kugel Eis pro Monat), trotzdem wird die Versorgungslage zunehmend unsicher.

    Wenn wir hier von Stromausfällen reden, dann dürften zu mindestens 90% die von mir genannten Ursachen zutreffen - Blitzeinschläge als vierte Ursache habe ich vielleicht noch vergessen.


    Daher finde ich es unredlich zu suggerieren, dass EEG pauschal zu Stromausfällen führen würden.

    Natürlich muss sich das Netz dementsprechend anpassen - aber nochmals: Wegen mehr Solaranlagen oder Windkraftwerken gibt's keine Stromausfälle.

    Tja, wir zahlen über die EEG-Umlage zukünftig zunehmend mehr, um gleichzeitig eine zunehmende Unsicherheit bei der Stromversorgung zu erlangen. :-)

    Sorry, dass ich so deutlich werde, aber das ist Bullshit. Hat mit dem Thema überhaupt nichts zu tun.

    Was haben denn bitte erneuerbare Energien mit vergammelten Kabelmuffen, Mardern im Trafohäuschen oder angebaggerten Leitungen zu tun?

    NEIN!

    Das darfst du gerne ausführlicher begründen und auch entsprechend belegen.
    Weißt du überhaupt, wovon ich rede, wenn ich das Optionsrecht benenne und von KVG (im Vergleich zu einer Versicherung nach VVG [die es nicht mehr neu gibt]) rede?

    Zumal man bei einer Versicherung gemäß KVG mittels Formular E106 sich eine deutsche GKV als aushelfenden Träger suchen kann - was dann den anschließenden Wechsel nochmals etwas einfacher macht, wenn man wieder in Deutschland arbeitet.


    Unabhängig davon würde ich jedem Grenzgänger zu diesem Vorgehen raten. Bei den früher beliebten Versicherungen nach VVG steigen die Tarife stetig und man kann nicht mehr die Versicherungsgesellschaft wechseln, weil es keine neuen Tarife mehr nach VVG gibt. Ebenso besteht die Gefahr, das man bei späterer Rückkehr nach Deutschland sich nur in der PKV versichern kann.

    Dass die Tarife für Grenzgänger in der KVG sehr günstig sind (trifft aber nur auf eine handvoll Versicherer zu), ist das nächste große Plus.

    Ich möchte noch einen anderen Ansatz bringen, falls die "üblichen" nicht weiterhelfen:

    Damit sich deine Frau in Deutschland versichern konnte, musste sie vom so genannten Optionsrecht Gebrauch machen, welches sie von der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz entbindet.


    Hat sie das tatsächlich jemals aktenkundig gemacht?

    Falls nein, kann man versuchen bei der zuständigen Behörde des Arbeitskantons (in der Regel ist es die "gemeinsame Einrichtung KVG") eine formloses "Gesuch um Beitritt zur obligatorischen schweizerischen Krankenpflegeversicherung" einreichen und vielleicht drauf hinweisen, dass man eigentlich nie (bewusst) vom Optionsrecht Gebrauch gemacht hat.
    AHV-Nummer und Kopie vom Grenzgängerausweis mitschicken, vielleicht hättet ihr dann Glück und könntet noch (für einen Monat oder so) in die gesetzliche Schweizer Krankenversicherung (=KVG) wechseln, womit man dann in Deutschland automatisch in der GKV landen müsste.


    Das mit der Arbeitslosigkeit und dem Bezug von Arbeitslosengeld könnte aber auch eine Exit-Strategie sein.

    Warum geht denn ein Tagesgeldkonto nicht? Weil's im Ausland nicht so heißt? Weil es keine Zinsen gibt...?


    Ein paar mehr Infos wären schon hilfreich. Du darfst auch gerne Land und/oder Währung nennen, dann könnte man vielleicht gezieltere Tipps gehen.

    Ansonsten: ETF, auf einen entsprechenden Index, sind ja schon sehr weit gestreut, betrachtet für Anlageklasse Aktien.

    Leider fehlen bei der Darstellung die wichtigsten Infos, was ihr genau gemacht habt:

    Ihr habt eine Website aufgerufen, die euch am Telefon genannt wurde?

    Ihr habt euch dort mit euren Benutzerdaten "eingeloggt"?

    Ihr habt zusätzlich noch mindestens eine TAN eingegeben oder per Telefon übermittelt?

    Falls meine Vermutungen zustimmen, dann wurdet ihr nicht gehackt, sondern seid einfach einem stinknormalen Betrug aufgesessen. Als nächstes ruft dann der falsche Polizist in, der eure Goldbarren in Sicherheit bringen will...

    Die Bank hat kein Rating einer der großen Ratingagenturen, man halt also überhaupt keinen Anhaltspunkt, um auf die Schnelle eine Information zur Gesundheit der Bank zu bekommen.

    2. In meinen Augen ein reiner Hype; die üblichen Kryptos haben keinen wirklichen inneren Wert, werden aber mit Unmengen an Energieverschwendung "erzeugt".

    Zudem immer noch nicht alltagstauglich, allein schon wegen der Transaktionsgebühren oder langen Ausführungszeiten.


    Ist für mich das gleiche, wie damals bei den Tulpenzwiebeln.

    Krypto oder kein Krypto lässt sich mit einer einfachen Grundsatzfrage beantworten:

    Vertraut man der Mathematik oder vertraut man Bürokraten denen kein Limit zur x-beliebigen Ausgabe von Euro vorgegeben wird?

    Die verschiedene Krypotwährungen sehr unterschiedlich sind, kann man das nicht so allgemein herunterbrechen.

    Es gibt auch Cryptos, die unbegrenzt erzeugt werden können.

    Und bei anderen Cryptos besteht immer die Möglichkeit, dass sich der Status Quo ändert. Dazu müssen sich nur 50,0001% der Miner zusammentun, welche die Blockchain gemäss ihrer Lesart bewirtschaften.

    Ich würde mir auch keinen Kopf machen, wenn zum vermuteten Renteneintritt noch ein paar zehntausend Euro offen sind.
    Bei meiner Finanzierung könnte dies genauso der Fall sein, aber das ist nichts, was mich um den Schlaf bringt. Zudem sind Einmalauszahlungen zum Zeitpunkt der Rente zu erwarten, mit denen man notfalls die Restschuld tilgen könnte.


    PS: Bei den Schweizern ist es genauso, es wird nur sehr wenig getilgt und teilweise auch erst spät durch gewisse Einmalzahlungen; das liegt vor allem am Steuersystem begründet (Schuldzinsen lassen sich von der Steuer abziehen, man kann steuerbegünstigt zweckgebunden Sparen und diese Auszahlung dann zur Amortisation der Hypothek verwenden).