Beiträge von lieberjott

    Ja, eigentlich sollte es funktionieren,an kann auch als Land Italien auswählen auf deren Website. Aber irgendwie kann ich meinen Perso nicht hochladen...

    Dann wende dich am besten an den Support von Degiro, ob es gerade bekannte Probleme gibt oder in welchem Format/Dateigröße die Daten vorliegen müssen.

    Ich verstehe jetzt das Problem nicht so ganz.

    Hast du deinen Wohnsitz in Italien? Oder kann man den Cannabis-ETF nur an italienischen Börsen kaufen?

    Hallo zusammen,


    ich lebe in einer südeutschen Grenzregion zur Schweiz und es ist so, dass das örtliche Kreiskrankenhaus (wohl zu Recht...) einen eher schlechten Ruf hat, während hingegen ein paar Kilometer weiter, hinter der Grenze, top ausgestattete Universitätskliniken und anderen spezialisierte Krankenhäuser residieren.

    Klar, dank der europäischen Krankenversicherungskarte kann man sich bei Notfällen (auf Reisen) im Ausland behandeln lassen, aber das ist wohl nicht der Weisheit letzter Schluss.


    Daher die Frage: Gibt's Krankenhauszusatzversicherungen, die regulär die Behandlung und den Aufenthalt im Ausland abdecken (also den Teil, die dann die GKV nicht abdeckt)? Solche Späße wie Chefarztbehandlung oder Zweibettzimmer werden nicht benötigt.
    Wichtig wäre, dass auch eine "Selbsteinweisung" bzw. der Gang in die entsprechende Notaufnahme abgedeckt wäre, weil im Zweifelsfall der Akutfall immer eh dann eintritt, wenn der Hausarzt eh nicht erreichbar bzw. überlastet ist.

    Ich bin auch so einer mit 2 Giro-Konten, hat den Vorteil das man bei einer dringenden Ausgabe auch von da überweisen kann. Ich finde momentan auch das sich Aufwand zum Nutzen bei Tagesgeld nicht lohnt.

    Naja, ich kann mir bei beispielsweise bei der ING problemlos mehrere Tagesgeldkonten innerhalb meines Logins erstellen und diese sogar benennen. Damit erfüllen diese bei mir auch den Zweck von konkreten Rücklagen (Steuern, Wohnung, Sonstiges), deren Höhe sofort ersichtlich ist, womit ich keine Schattenrechnung führen muss.

    Das ist nicht der erste und einzige Anbieter, welcher so etwas ermöglicht bzw. verspricht.

    Ist nichts besonderes - der Anbieter tritt halt als Fondsvermittler auf, kassiert die Kickbacks und schüttet sie dann (zum Teil) wieder aus.

    Bringt aber nichts, wenn man eh in ETF anliegt.

    Zwar ziemlich abwegig, aber als eiserne Reserve hätte ich gern Gold.

    Und um beim Bäcker Brot zu kaufen (weil das dann in der Untergangsphantasie 100.000 Euro kostet), raspelst du dann mit der Feile an paar Milligramm vom Barren ab? ;)

    Also ich kann deinen Denkansatz gut verstehen.
    Ein Umzug verursacht Kosten und Aufwand - wenn man sich den sparen kann, ist das schon ein Argument.

    Und bei einer "Zwischenmiete" hat man natürlich weniger freie Mittel, um weiteres Eigenkapital anzusparen.


    Wie gesagt, mal Kontakt zu einem Vermittler knüpfen kann nicht schaden - teilweise kannst du sogar schon online Rechner verwenden. Der kann dir mit ein paar Klicks ausrechnen, welche Zinsen in Szenario A (wenig/kein Eigenkapital) und Szenario B (mehr Eigenkapital) so aufgerufen werden, wie realistisch die Chancen der Durchführbarkeit sind und was es unter'm Strich kostet.

    Wenn der Zinsaufschlag exorbitant wäre, könnte unter'm Strich eine vorübergehende Miete trotzdem wieder günstiger sein.
    Ein unbekannter Faktor im Ganzen ist natürlich die Entwicklung der Immobilienpreise. Kann sein, dass die gewünschte Immobilie in vier Jahren nochmal deutlich teurer ist - oder günstiger, weil dann die Immoblase platzt, weil die Zinsen plötzlich stark steigen.

    Im Online-Banking steht die IBAN des zugehörigen Kontos. Man kann da auch drauf überweisen. Ob es eine Obergrenze fur das Guthaben gibt, weiß ich nicht. Saldo ausgleichen plus versehentliche Überzahlung ging bei mir

    Genau.

    https://www.hanseaticbank.de/services/alle-faqs/kreditkarte

    "Kann ich Geld auf mein Kreditkartenkonto überweisen?

    Das Führen der Karte im Guthaben ist nicht möglich. Sie können Ihre Kreditkarte also nicht mit Geld aufladen. Sie können natürlich jederzeit durch eine Überweisung Ihren offenen Saldo ausgleichen."


    Ansonsten: Karte fleißig benutzen (auch was die Höhe des Saldos)...dann wird nach ein paar Monaten entweder automatisch das Limit erhöht oder man kann einen Antrag zur Limiterhöhung stellen.


    Und es ist generell eine schlechte Idee, erst sich kurz vor'm Urlaub eine Kreditkarte zu holen. Je nach Angaben zum Einkommen startet man bei sehr vielen Anbietern erstmal mit einem niedrigeren Limit.


    Karten auch im Guthaben zu führen, geht/ging glaube ich bei der DKB, da war/ist die Visa-Karte auch gleichzeitig das Tagesgeldkonto.


    Persönlicher Tipp: Besorge die woanders noch eine andere Kreditkarte, beispielsweise eine Mastercard. Dann hast du schon mal einen höheren Verfügungsrahmen (auf zwei Karten) und du stehst nicht wie der Depp da, weil vielleicht die eine Karte gesperrt ist (kann schon vorkommen) oder nicht akzeptiert wird (sollte eher selten vorkommen, ist aber nicht unmöglich).

    Das finanzielle kannst du dir selber berechnen, hier mal exemplarisch:

    https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=g61ofaddt3


    Ob die monatlichen Raten locker bei euch reinpassen, müsst ihr selber realistisch einschätzen. Und drank denken, dass die Kreditrate ja nur ein Teil der monatlichen Kosten für das Eigentum ist; Hausgeld/Rücklagen/Nebenkosten kommen noch hinzu.


    Andererseits: Bekommt man für 370.000 Euro denn in Hamburg eine ETW die nach euren Wünschen?
    Was ist, wenn doch Kinder kommen? Haben die noch Platz in der Wohnung?
    Wer bezahlt die ggf. fällige Modernisierung/Renovierung oder ggf. die Küche?


    Ansonsten kannst du schon unverbindlich zu einem Finanzierungsvermittler gehen und den Plan mal durchsprechen - er kann dann auch schon abfragen, welche Banken überhaupt zu welchen Konditionen in Frage kämen - ohne dass du bereits persönliche Daten an eine konkrete Bank übermitteln musst.

    Könntest du das bitte noch erläutern. Aus der Abgeltungssteuer komme ich ja nicht raus.

    Na du hast, zumindest derzeit (wer weiß was die Zukunft bringt) nur 801 Euro pro Jahr (als Single, als Ehepaar das Doppelte) steuerfrei an Kapitalerträgen. Danach wird Abgeltungssteuer fällig, also 25 % - aber auch das könnte sich ja theoretisch ändern und man muss im schlechtesten Fall Kapitalerträge wieder zum persönlichen Steuersatz versteuern - bei 6100 Euro netto wären wir also schon beim Grenzsteuersatz von 42%.


    Also angenommen du verkaufst alles auf einen Schlag, dann musst du, damit nach Steuern (25 % angenommen) rund 36.000 Euro rauskommen, ja vor Steuern eine höhere Rendite erzielen - nämlich um die 47.000 Euro (oder etwas weniger, als verheiratet und gemeinsames Depot) - und dies bei 162.000 Euro Kapitaleinsatz (Differenz zwischen Tilgung mit 1 statt 3 % bei 1,45 % Zins) bzw. nur 133.680 Euro Kapitaleinsatz (Differenz zwischen Tilgung mit 1 statt 3 % bei 1,1 % Zins).

    Das finde ich sehr sportlich.

    Und ich finde es bedenklich, dass man dir das vorrechnen muss.
    Natürlich sind das alles Annahmen. Kann sein, dass du ja noch viel mehr investieren wirst, so dass du einen stärkeren Hebel bekommst. Allerdings halte ich diese Annahme nicht für realistisch, wenn bisher trotz des hohen Einkommens kein nennenswertes Eigenkapital vorhanden ist.

    Hast du das mal nachgerechnet? Wie "riesig" ist denn die "Lücke"?

    Für zehn Jahre und 1,45% Zinsen sind es immerhin (okay, das ist weniger als gedacht) 12.221,59 Euro, die der Threadersteller nach Steuern erwirtschaften muss um zinstechnisch "besser" zu sein als ein Darlehen welches mit 3% Tilgung abbezahlt wird.

    Abgesehen davon ist es meines Erachtens auch aus steuerlichen Gründen ziemlich unklug, dann in zehn Jahren einen Großteil des fiktiven Depots zu verkaufen, um es zu zur Tilgung zu verwenden.


    Wenn er, weil er mit 3% tilgen würde, einen Kredit bekäme, welcher nur 1,1% Zinsen hat, so beträgt der Unterschied schon 35.984,17 Euro (nach Steuern) - das muss man erstmal schaffen durch Investments zu erwirtschaften.


    Wie auch immer - jeder wie er mag und risikoaffin ist. Es gab ja auch genug Leute, die Wirecard für ein totsicheres Investment gehalten haben.

    Sondertilgungen sind nicht geplant. Die eingesparte Rate soll ja angelegt werden.

    Okay, das ist also die Strategie - die Anlage soll also mehr Zinsen erwirtschaften, als dich die Finanzierung kostet.

    Dann bedenke aber, dass es nicht immer nur nach oben geht.

    Und dass du auf den kompletten Darlehensbetrag Zinsen zahlen musst, du aber nur Zinserträge für die Euro hast, die du zwischenzeitlich anlegst. Du hast also eine riesige Lücke.


    Zitat

    Wenn der Zins auf 4% steigen sollte (was praktisch komplett ausgeschlossen ist), dann würde ich natürlich die Anlage auflösen und dann entsprechend weniger refinanzieren.

    Wieso soll das ausgeschlossen sein?

    2012 waren 4% noch normal, davor waren die Zinsen oft noch höher.


    Zitat

    Wenn in 10 Jahren die Zinsen auf 4% gestiegen sind und alle Anlagenklassen am Boden liegen, dann hab ich allerdings ein Problem...

    Könnte man so sagen. Erst recht, wenn du nicht alleine einziehst, sondern noch eine Familie dranhängt.
    Und im blödesten Fall ist die Immobilie auch zwischenzeitlich weniger wert und du gehst sogar noch mit Schulden raus, weil der Verkaufserlös nichtmal zum Ablösen der Restschuld ausreicht.

    Landeswährung ist immer besser, allein schon wegen der Steuer und wegen der Währungswechselkosten.

    Ein ETF der in CHF geführt wird, wird die eigentlichen Investitionen wohl auch vorrangig in USD vornehmen, die Währungswechselkosten werden dann einfach über die TER auf den Investor abgewälzt. Es gibt genug Artikel darüber, die das Thema Fondswährung beleuchten.
    Und für die Steuer macht's auch keinen Unterschied.

    Es gibt auch MSCI World ETFs die in Schweizer Franken notiert sind (über die Sinnhaftigkeit kann man streiten).

    Broker solltest du dir vermutlich dann eher einen suchen, der den Schweizer Markt abdeckt - ist bezüglich der Eröffnung einfacher und du bekommst dann auch die korrekten Unterlagen für's Steueramt.

    Sind denn Sondertilgungen geplant?

    Bei 10 Jahren Laufzeit wären (ohne Sondertilgung) von den 810.000 Euro Darlehen noch ca. 722.900 Euro Restschuld übrig und du hast allein 111.350 Euro nur an Zinsen gezahlt!


    Was machst du, wenn du nach zehn Jahren vielleicht 4 % Zinsen zahlen musst? Dann würdest du allein für Zinsen (ohne jegliche Tilgung) schon mehr als 2400 Euro pro Monat aufbringen müssen.


    Nur mal so als Denkanstoß.

    Was verstehst du jetzt daran nicht? Mal abgesehen davon, dass ich mich verschrieben habe.

    Natürlich "Zinseszinseffekt".

    Für den Zinseszinseffekt spielt es doch keine Rolle, ob die Erträge in den gleichen oder einen anderen Fonds (sofern das der Fall ist) reinvestiert werden.