Beiträge von lieberjott

    Zitat

    Wenn ich ein Girokonto eröffne, möchte ich den Preis wissen. Die meisten Banken versuchen aber durch verkauf von anderen Produkten, wie Dispo-Kredite, Baufinanzierung, Versicherungen, Fonds, die Unkosten auszugleichen.

    Willkommen in der Realität. Keine Bank verdient mehr etwas an einem Girokonto.
    Aber es liegt an dir, die Angebote nicht anzunehmen - es zwingt dir ja keiner was auf. Dann wirst du aber damit rechnen müssen, früher oder später Geld für dein Girokonto zahlen zu müssen.


    Zitat

    Ich möchte auch die Bedingungen wissen, was ich alles machen darf. Bis jetzt sind die Regeln unklar, und entstehen durch viele Faktoren:

    • Migrationshintergrund
    • Schufa-Score
    • Beschäftigung
    • Politische Zugehörigkeit
    • Gehalt
    • Anzahl von gekauften Produkten
    • "verdächtige" Aktivität auf dem Konto (da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen ;))

    AGB lesen...vieles ergibt sich auch aus der Gesetzeslage. Der Rest ist Vertragsfreiheit.

    Ein Migrationshintergrund ist sicher bei keiner Bank ein (einziger) Grund, als Vertragspartner abgelehnt zu werden.
    Und ich habe noch bei keiner Bank meine politische Zugehörigkeit angeben müssen.

    Was definierst du denn unter "anständig" oder "zuverlässig"?


    Ich bin schon fast seit Jahrzehnten bei der ING und habe im letzten Jahr auch meine Girokonten dorthin umgezogen, weil sie einfach wissen wie gutes Online-Banking geht.

    Zu gutem Service gehört für mich auch, dass es kaum Gründe gibt, ihn kontaktieren zu müssen - und das sehe ich bei genannter Bank gegeben. Und wenn man mal Kontakt aufnehmen muss, gibt es schnell und eine gute Antwort.

    Aber ja, mich nervt auch, dass im Online-Banking ständig Werbung für eine Baufi angezeigt wird.


    Ich nehme mal an, du bist einer "nachhaltigen" Bank besser aufgehoben. Kannst ja mal hier recherchieren: https://utopia.de/bestenlisten/die-besten-gruenen-banken/

    Ich möchte absichern daß ich im Krankheitsfall / durch Unfall Hilfsmittel von der Krankenkasse NICHT erstattet bekomme

    Im normalen Krankheitsfall leistet eine Unfallversicherung aber gar nicht.

    Definition:


    "Nach den Musterbedingungen der privaten Unfallversicherungen liegt ein Unfall vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet."

    Woher soll ich denn wissen, dass PayPal nur "dazwischen" steht? Das ist für mich ein Zahlungsmittel wie jedes andere auch. Ich kann da ja sogar Guthaben ansammeln.

    Und nein: ich habe die Kreditkarte nicht für Lotto genommen, sondern um PayPal auszugleichen.

    Gibt's das bei PayPal tatsächlich immer noch, das man auf "Kredit" einkaufen kann?
    Ich werde seit ein paar Jahren bei JEDEM PayPal-Kauf befragt, über welches hinterlegte Zahlungsmittel der Betrag (sofort) eingezogen werden soll.

    Zitat

    Ist so etwas rechtmäßig?

    Die Sache ist doch eindeutig. Du hast die Kreditkarte verwendet um auf einer Glücksspielseite zu bezahlen. Dass PayPal als Zahlungsabwickler noch dazwischen steht, spielt keine Rolle. PayPal gibt an deinen Kreditkartenanbieter die Information weiter, wo und wofür bezahlt wurde.

    wo ich dann jeden Monat die 13,104€ bezahle, richtig ?

    Nein. Da der Preis des ETFs schwanken wird, kann es sein, dass du mal mehr oder mal weniger bezahlst.
    Und wenn der ETF bei der ING nicht Sparplanfähig ist, kannst du eben keinen "Dauerauftrag" machen, sondern müsstest das Wertpapier manuell kaufen - was aber aufgrund der Kosten nicht sinnvoll ist.

    Hallo zusammen,


    bei Finanzierungen ist es ja üblich, dass bei höherpreisigen Immobilien die Bank nach dem Kauf einen Wertgutachten in Auftrag gibt, welches dann von einem externen Gutachter erstellt wird.


    Gibt es für den Darlehensnehmer eigentlich ein Recht darauf, dass er bei der Bank oder beim Gutachter Einblick in das Gutachten bekommt?
    In der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) wird das Thema anscheinend nicht behandelt.

    Es gibt bei Mercedes die Verlängerungen MB 100 und MB 80. Erstere deckt quasi fast alles ab, was kein Verschleißteil ist.


    Die Verlängerungen muss man letztendlich als Versicherung sehen: Geht etwas kaputt, dessen Ersatz teuer als die Prämie ist (bei einem Benz ist das schnell mal der Fall), so hast du "gewonnen".

    Geht nichts kaputt, dann hast du Prämie bezahlt, aber keinen Vorteil dadurch.


    Daher lässt sich die Frage ob es sich lohnt nicht beantworten. Niemand weiß, ob dein Auto in dem nächsten Jahr ohne Probleme weiterfährt oder sich beispielsweise ein Scheinwerfer vom Intelligent Light System verabschiedet, dessen Austausch dann gleich mal 1500 Euro kosten würde.


    Bei meinem Benz (erste A-Klasse, dann GLA) hatte ich es jeweils gemacht - auch weil ich wegen der vielen Kinderkrankheiten und Defekte in den ersten Monaten für wahrscheinlich hielt, dass so wieder etwas auftreten konnte. Bei meinem GLA ging im Garantieverlängerungszeitraum u.a. auch tatsächlich die Rückfahrkamera kaputt - was die Reparatur gekostet hätte, kann ich dir leider nicht sagen. Ich persönlich habe damit besser geschlafen.

    Die Antwort auf die Frage ist ganz einfach:
    Weil sich damit Geld verdienen lässt!


    Genauso wie mit der Option "garantiertes Navigationssystem", obwohl fast jedes Auto standardmässig eines eingebaut hat oder "Wintertaugliche Bereifung" (obwohl diese de facto Pflicht ist).

    Ich sehe gerade dass Sixt das jetzt noch weiter treibt und sich sogar die "Komfort-Ausstattung" (Bluetooth, Sitzheizung, Einparkhilfe) bezahlen lässt.

    Zitat

    Ist es tatsächlich so, dass ein anderer Fahrer als der Mieter nicht versichert wäre

    Das dürfte in den meisten Allgemeinen Vermietbedingungen so geregelt sein - exakt.


    Zitat

    Ich stelle mir auch den Fall vor, dass ich als Mieter (Fahrer) mal krankheitsbedingt spontan nicht am Straßenverkehr teilnehmen kann / sollte.

    Dann müsste man sich am besten an die Hotline wenden und das Paket nachbuchen, wenn man auf Nummer sicher gehen will.


    Sparpotenzial gibt es an anderer Stelle: Wer häufig mietet, der kann z.B. schauen ob's dann nicht über den ADAC günstiger kommt, wo dann teilweise Extras schon inkludiert sind.
    Oder eine externe Versicherung für den Selbstbehalt abschließen.


    PS: Falls du häufig bei Sixt mietest (auch wenn die mir mit den genannten Beispielen immer unsympathischer werden): Kauf dir eine Aktie und wende dich an den Kundenservice, damit das in deinem Kundenkonto hinterlegt wird. Du hast dann automatisch die "Diamond"-Tarife, was bis zu 20% Rabatt entspricht.

    Diese Frage hab ich mir auch schon öfters gestellt ;)


    Wie schon andere geschrieben haben, gehe ich davon aus, dass sehr häufig Erbschaften oder vorweggenommene Erbschaften bzw. Schenkungen eine Rolle spielen.

    Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass für Normal- bis Besserverdiener in den Metropollagen fast unmöglich geworden ist, ohne Erbschaft (oder ähnliches) Wohneigentum zu erwerben.


    Der nächste Punkt ist, dass vielleicht mit 2 oder gar nur 1,5 % getilgt wird, um man die vollständige Abzahlung einfach auf die ferne Zukunft verlegt oder gar nicht mehr konkret anstrebt - was ich irgendwie auch verstehen kann.


    Hinzu kommt dass Immobiliendarlehen derzeit, nebst das Führen von Wertpapierdepots, fast die einzige wirkliche Ertragsquelle für viele Banken geworden ist und fast jeder den Kredit bewilligt bekommt, wo es gemäß Musterberechnung machbar ist.

    Hier vor Ort bewirbt die Postbank sogar offensiv Immobilienfinanzierungen "ohne Eigenkapital" (also 110%-Finanzierungen).


    Zum Schweizer Modell: Es ist in der Tat usus, dass nicht (vollständig) getilgt wird. Das hat auch damit zu tun, dass Schuldzinsen auch bei selbstbewohntem Wohneigentum steuerlich abzugsfähig sind, so dass der Anreiz fehlt, tatsächlich zu tilgen. Ein anderer Aspekt ist, dass oft auch "indirekt" amortisiert wird. Man zahlt in steuerlich begünstigte Sparvehikel ein und die Auszahlung wird dann zur (Teil-)amortisierung verwendet.
    Das hat aber einen großen Nachteil: Im Alter können sich dann viele ihre Immobilien aus Banksicht nicht mehr leisten, da die so genannte Tragbarkeitsrechnung mit einem hypothetischen Zinssatz von 5 % (+ 1% für Unterhalten/Nebenkosten) berechnet wird.


    Letztendlich standen wir vor der gleichen Situation und mussten einfach einsehen, dass ein Einfamilienhaus in gutem Zustand und in guter Lage für uns einfach nicht leistbar ist und sind auf eine Eigentumswohnung umgeschwenkt. Das macht die Suche nicht einfacher, aber wir hatten Glück und eine Wohnung gefunden wo man trotzdem fast Einfamilienhausfeeling hat.

    der Finanztip Seite muss man neben dem Betrag auch eine Anlegedauer auswählen. Was hat diese zu bedeuten?

    Darf das Geld nur solange drauf bleiben oder darf ich für diesen Zeitraum nicht an das Geld?! Ich stehe total auf dem Schlauch=O

    Du darfst jederzeit an das Geld ran.
    Zum Rechner: Der Anlagezeitraum muss deshalb gewählt werden, damit der erwirtschaftete Zins, der ja angezeigt wird, berechnet werden kann. Das sieht man auch, wenn man das Fragezeichen beim Zinsertrag klickt.

    Will ich mehr als über einen Schukostecker laden, geht das nur über Wallboxen die aber dann wieder mit einem besonderen Autotarif beschickt werden müssen. Der Strom ist dann manchmal sogar teurer als üblicher Haushaltsstrom.

    Das wäre mir neu. Hast du dafür Quellen?

    Der Steuerfreibetrag (360 Euro) für Mitarbeiteraktien ist nicht so hoch, sprich du musst den geldwerten Vorteil (=Discount auf die Aktien) beim überschreiten dann versteuern.

    Hier etwas mehr dazu zum Nachlesen:

    https://www.haufe.de/personal/…sk_PI42323_HI2095021.html


    Ansonsten sollte man auch prüfen, ob es sich hierbei tatsächlich um eine Entgeltumwandlung handelt, wegen der Auswirkungen auf die Sozialversicherungsbeiträge.


    Ich persönlich würde, wenn der Arbeitgeber das anbietet, eher einmal pro Jahr vergünstigte Aktien kaufen. Und sonst wirklich nur sehr geringe Beträge investieren.

    Wenn viele auf den Hypezug aufspringen, kann man schon seinen Reibach machen. Nur nicht vergessen, rechtzeitig auszusteigen.

    Wenn ich mir so die Website anschaue (es gibt eine eigene zur Aktie, das finde ich schon etwas marktschreierisch), dann habe ich ruckzuck ein paar Reihen in meinem IT-Bullshit-Bingo voll.

    Das was da beschrieben wird hat nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun...reines Buzzword um sich besser zu verkaufen, weil das gerade ein Trend ist.


    Und dann noch solche Aussagen wie:

    Zitat

    Kein Team der Welt kann 100.000 und mehr Produkte in allen Kanälen und Ländern samt Wettbewerb mit Künstlicher Intelligenz erfassen, analysieren und die besten Preise für hohen Absatz mit bester Marge bestimmen.

    Da kann ich nur lachen. Warum soll das niemand anders können? Geh zu AWS, verdrahte einen Web-Crawler mit einer Datenbank für die Preise und die Grundlage ist geschaffen.

    Für Endkunden gibt es solche Services übrigens, im Grundsatz, schon längst: Idealo und Geizhals.


    Zu deiner Frage:
    "Hat jemand Erfahrungen mit Aimondo gemacht?? "

    Da die Firma im B2B-Geschäft aktiv ist, dürften die wenigsten direkte Erfahrungen gemacht haben können.

    Hm ich finde 70-80 qm schon sehr groß für ein Single, würde ich erst kleiner anfangen.

    Bei einem Immo-Kauf (und - Verkauf) hat man recht hohe Kaufnebenkosten, so dass man nicht einfach kostenneutral eine Nummer größer gehen kann, wenn einem die erste Wohnung doch zu klein wird. Wenn's finanziell kein Problem ist, sehe ich daher keinen Sinn darin, eine kleinere zu kaufen, nur weil einem 70 oder 80m2 als Single zu groß vorkommen.