Beiträge von lieberjott

    Zur DKB noch ein Hinweis: Sei dir bewusst, dass sie keine richtigen Tagesgeldkonten haben. Man kann sie nur auf Basis von virtuellen Kreditkarten erstellen. Selbst wenn ich die Kreditkarteninformationen shreddere: Mir ist nicht wohl dabei, dass man theoretisch über die Angabe der Kreditkartendaten meinen Spargroschen abziehen könnte. Das läuft eigentlich diametral dem Prinzip zu wider, dass man sonst überall Geld vom Tagesgeldkonto nur auf das hinterlegte Referenzkonto überweisen kann.

    Ich hab mir die Frage noch mal durchgelesen (ich habe das Gefühl, die vorher leicht anders): Der Fragesteller muss in den USA eine Steuererklärung abgeben. Ob die Kosten dafür nach US-Recht absetzbar sind (oder ersatzweise in Deutschland) ist vermutlich kaum einfach so zu sagen.

    Bei grünem Strom muss man aufpassen, da nicht alle Leuchtmittel damit gut klar kommen und sich somit die Lichtfarbe ins grünliche ändern kann. Das wirkt dann nicht so behaglich.





    Nein, Spaß. Kater.Ka hat's grundsätzlich schon gesagt, aus deiner Steckdose kommt gewissermaßen ein Mix. Das kann Ökostrom sein, Atomstrom, Kohlestrom oder sogar importierter Strom - da ja die Netze alle miteinander verbunden sind.


    Die größten Preistreiber beim Strom, egal ob klassisch oder ökologisch sind eh fixe Abgaben wie Netzbetreiberentgelte, Steuern, EEG-Umlage etc.


    Ich selber bin bei einem lokalen Ökostromanbieter, weil ich hier noch am ehesten Auswirkungen sehe: Sprich lokale Projekte werden unterstützt und wird vor Ort in entsprechende, moderne Energiegewinnungsinfrastruktur investiert (beispielsweise Einbau von Fischtreppen bei Wasserkraftwerken).


    PST scheint ja seine Wurzeln eher in Polen zu haben, hat aber trotzdem wohl ein CSR-Programm.

    Hallo zusammen,


    ich besitze die doppelte Staatsbürgerschaft (deutsch-amerikanisch) und muss daher auch eine Steuererklärung in den USA machen. Da ich mich mit dem dortigen Steuersystem nicht auskenne, komme ich um einen darauf spezialisierten Steuerberater nicht herum. Kosten dafür sind > 2000€. Inwieweit sind diese Kosten von der Steuer absetzbar?

    Steuerberaterkosten sind als Werbungskosten absetzbar.

    Evtl. liegen hier weit tiefergehende Probleme vor als nur ein mit E.ON geschlossener Vertrag...

    Das Gefühl habe ich auch. Ein simpler Strom- und Gasliefervertrag verursacht weder Krebs, noch ist dies Grund für Gewalttagen gegen sich selbst.


    Ansonsten beantworte ich mal die zweite Frage des Threaderstellers mit einer Gegenfrage: In welcher Welt leben wir denn, in welcher geschlossene Verträge nicht einzuhalten sind?

    IMHO ist das Währungsrisiko viel zu hoch. Es spielen ja nicht nur Effekte in der Schweiz selber eine Rolle, sondern umso mehr auch das Verhalten der EZB oder der Fed.


    Oder anders gesagt: Im historischen Vergleich ist es gerade ziemlich teuer, Schweizer Franken zu kaufen. Und es natürlich reine Spekulation, ob die Währung wieder stärker wird. Aktuell glaube ich das nicht, da ja die EZB beispielsweise das quantitative easing zurückfährt - einem der Haupttreiber für in den letzten Jahren erfolgte Teuerung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro.

    Zitat von mpollers

    Das Kreditkarten-Institut hofft darauf, dass Sie es nicht schaffen, zum "Abrechnungsdatum" Ihre Schulden abzuzahlen, und liegt damit öfters im Richtigen (manche schaffen es halt nicht ...). Damit ist Geld verdient. Die Banken haben ziemlich große Computer im Keller stehen. Die berechnen statistisch und wahrscheinlich die Ausfallquote von säumigen Schuldnern. Diese Computer sind groß, ziemlich groß. Größere haben nur die, die das Geschäft mit der Angst machen ... verdient ist damit allemal nicht schlecht ... Zu obigem Zitat, ich bleib dabei: "man gibt nur das Geld aus, das man hat"

    Das ist schön für das KK-Institut, aber nicht mein Probem, da ich es immer schaffe, rechtzeitig das Geld zurückzuzahlen.
    Zudem finanziert sich das kartenausgebende Institut primär auch über die Zahlungskomissionen.


    Und zu ihrem Zitat: Ich hab das Geld, aber es liegt eventuell auf anderen Konten ;)





    Zitat von mpollers

    Verzeihung, seltsame Logik. In Ihrem geschilderten Fall können Sie getrost auf eine Kreditkarte verzichten. Eine Überweisung vom Tagesgeldkonto zum Girokonto dauert maximal 1 Tag. Der Thread-Ersteller sepumuk12 möchte sich über die IngDiBa informieren. Hierzu kann ich beitragen, dass eine Buchung vom Tagesgeldkonte (=Extrakonto) instant (=sofort, zeitgleich, unverzüglich) erfolgt. Sie drücken auf den Knopf "Überweisung", und schon haben Sie die Umbuchung vom Tagesgeld- auf das Girokonto, direkt im Onlineportal zu sehen. Ausserdem habe ich folgende Anmerkung: Es kann doch immer mal vorkommen, dass eine, zwei oder drei (?) größere Zahlungen unvorhergesehen daherkommen. Waschmaschine, Autoreparatur, weisnichtwas. Bitte, es ist doch immer (!) möglich, eine Zahlung auf mindestens 30 Tage zu vereinbaren ... Wenn mir einer kommt, ich will innerhalb 23 Stunden meine Kohle haben, wo soll denn das der Fall sein bitte. Ein bisschen Planung mit den Finanzen, und wie Sie oben schön erwähnt haben, ein Tagesgeldkonto mit ein paar Rücklagen, dann ist doch ein Kreditrahmen (mittels Kreditkarte!) wohl wirklich mehr als überflüssig.

    Die Logik verstehen Sie dann, wenn ich Ihnen sage, dass ich da wo ich mein Tagesgeldkonto habe, kein Girokonto habe, womit die Überweisung auf das Referenzkonto nicht "instant" erfolgt.


    Und nein, es ist nicht immer möglich, eine Zahlung wie von Ihnen beschrieben hinauszuzögern. Diese Erfahrung habe ich oft genug gemacht. Ich könnte da jetzt genug Beispiele bringen, aber ich will den Thread nicht sprengen.





    Zitat von mpollers

    Kein Gegenargument - haben Sie mal geschaut, von wann der Artikel ist und was auf der auf der zweiten Seite im letzten Satz steht? Und haben sie überhaupt schon mit einer NFC-Karte bezahlt? Anscheinend nicht.
    Denn das dauert im besten Fall ca. vier Sekunden, maximal zehn. Am längsten dauert in der Regel die Kommunikation mit der Kassiererin und das Kartenterminal aktiv ist. Das Zahlen selber dauert eine Sekunde! Ich halte die Karte ran und sofort kommt die Bestätigung und der Bon wird gedruckt.
    Aber wer sich nur auf Hörensagen beruft und seine Vorbehalte pflegt, der kann das natürlich nicht wissen.





    Zitat von mpollers

    Dann soll er halt sein Auto behalten. (Arrogante Verkäufer. Bayerisch: Wer zahlt schafft an.)

    Wenn's Ihnen reicht, in lokal in kleinen Klitschen ein Auto zu mieten, dann ist das schön für Sie.
    Im Ausland und bei den großen Vermietungsunternehmen werden Sie mit dieser Einstellung kein oder nur ein kleines Auto bekommen. Ich persönlich schätze es, dass ich weltweit bei renommierten Unternehmen mit einem gewissen Service-Niveau zuverlässig Autos mieten kann, diese sogar woanders abgeben kann und oft ein kleines Upgrade herausspringt.


    Oder anders gesagt: Lieber Freude am Leben und eine Kreditkarte, als aus reiner Sturheit und selbstgewähltem Kreditkartenmangel darauf verzichten.

    Eines der bekanntesten und größten Fintechs ist u.A. Transferwise. Services in die USA bieten sie auf jeden Fall ein, bei den anderen genannten Ländern musst du selber schauen.
    Ich selber nutze Transferwise bereits seit über zwei Jahren regelmäßig für Nicht-SEPA-Zahlungen im europäischen Raum.

    Ein reines Depot mit Verrechnungskonto muss eigentlich nicht in der Schufa erscheinen.
    Ich habe auch eine Bankbeziehung zur ING-Diba und bei meiner Schufa-Online-Auskunft tauchen weder die Tagesgeld-Konten noch das Depot auf, sondern nur das Girokonto welches ich zusätzlich mit meiner Frau eröffnet habe.

    Aber warum zum Teufel sollte ich etwas mit einer Kreditkarte zahlen und dann ca. 20% Zinsen zahlen?

    Weil die Zinsen erst bei Teil- oder nicht fristgerechter Zahlung der Kreditkartenabrechnung fällig werden. Im Umkehrschluss bedeutet dass, dass im Normalfall überhaupt keine Zinsen anfallen, ich mir aber je nach Abrechnungsdatum und Umsatzdatum eine gewisse Zeit lassen kann, bis ich den angefallen Betrag bzw. die Beträge tatsächlich zahlen muss.


    Zusätzlich ist es so, dass ich recht viel Geld bei Seite lege (Tagesgeldkonten) und auf dem Girokonto nur das lasse, was ich ich so im Monat planmäßig verbrauche. Kommt eine ungeplante Ausgabe, kann ich auf den Kreditrahmen der Kreditkarte zurückgreifen und habe genug Zeit, das Geld vom Tagesgeldkonto auf mein Girokonto zu überweisen.


    Hinzu kommt dass meine Kreditkarte(n) im Gegensatz zu meiner EC-Karte schon NFC-tauglich sind, was das Zahlen an der Kasse nochmals deutlich schneller macht.


    Letzter Aspekt: Wenn ich ein Auto miete, dann wird auch eine Kaution geblockt - auf einer Debit-Karte wäre das ziemlich unschön. Abgesehen davon akzeptieren viele Autovermieter auch keine Debit-Kreditkarten oder diese nur in kleinen Klassen.

    Als Nachtrag: Und irgendwie verwundert es mich nicht, dass die Tarifberechnung via Vergleichsportale (ich nenne sie mal so) nicht präzise ist.
    Beispiel Unterbringung des Autos: Bei CosmosDirekt ist "Garage" recht weit gefasst - auch ein Stellplatz in einer Tiefgarage bzw. Einstellhalle fällt darunter. Bei Check24 wähle ich bei der entsprechenden Frage aber natürlich wahrheitsgemäß "Einstellhalle" und nicht "Garage". Und es darf bezweifelt werden, dass Check24 weiß, dass bei CosmosDirekt Einstellhalle=Garage bedeutet.
    Das nächste ist die Berufsgruppe. Bei CosmosDirekt kann man dort "Akademiker" wählen, was es bei Check24 gar nicht zur Auswahl gibt. Oder spezielle Mitgliedschaften die sich beitragswirksam auswirken, z.B. weil man bei einer bestimmten Krankenversicherung ist oder bereits eine andere Versicherung beim Anbieter hat.

    Wenn CosmosDirekt auf Check24 gelistet ist, dann zahlen die also Provisionen ... wieso ist CosmosDirekt dann ein Direktversicherer?


    Check24 ist ja kein Vergleichsportal, sondern ein Versicherungsmakler, der ganz normal mit Technik Tarife berechnet und Provisionen (in dem Fall ganz korrekt Courtage, aber das ist das Gleiche) erhält.


    Die Tarife sind übrigens immer gleich, wenn man die identischen Einstellungen wählt ... das gilt für die neuen, als auch für die alten, wobei man die alten eben nicht mehr in der Vertriebstechnik rechnen kann!

    Ich habe identische Einstellungen gewählt, sofern möglich. Trotzdem die eklatante Abweichung. Eventuell ist die Courtage an check24 in die Prämie mit einberechnet?
    Und wie auch schon gesagt: Ich konnte nicht alle Details angeben, welche vermutlich relevant sind. Aber selbst ohne jene Details sollte die Prämie auch via check24 nicht höher als 600 Euro sein.
    Ergo: Man sollte diesen Vergleichsportalen bzw. Maklern nicht uneingeschränkt trauen - die Tarife können deutlich höher sein, als bei direktem Abschluss beim jeweiligen Anbieter. Die gleiche Erfahrung habe ich auch schon bei Verivox gemacht, dort jedoch bezogen auf Strom- bzw. Gastarife.