Beiträge von lieberjott

    Eines der bekanntesten und größten Fintechs ist u.A. Transferwise. Services in die USA bieten sie auf jeden Fall ein, bei den anderen genannten Ländern musst du selber schauen.
    Ich selber nutze Transferwise bereits seit über zwei Jahren regelmäßig für Nicht-SEPA-Zahlungen im europäischen Raum.

    Ein reines Depot mit Verrechnungskonto muss eigentlich nicht in der Schufa erscheinen.
    Ich habe auch eine Bankbeziehung zur ING-Diba und bei meiner Schufa-Online-Auskunft tauchen weder die Tagesgeld-Konten noch das Depot auf, sondern nur das Girokonto welches ich zusätzlich mit meiner Frau eröffnet habe.

    Aber warum zum Teufel sollte ich etwas mit einer Kreditkarte zahlen und dann ca. 20% Zinsen zahlen?

    Weil die Zinsen erst bei Teil- oder nicht fristgerechter Zahlung der Kreditkartenabrechnung fällig werden. Im Umkehrschluss bedeutet dass, dass im Normalfall überhaupt keine Zinsen anfallen, ich mir aber je nach Abrechnungsdatum und Umsatzdatum eine gewisse Zeit lassen kann, bis ich den angefallen Betrag bzw. die Beträge tatsächlich zahlen muss.


    Zusätzlich ist es so, dass ich recht viel Geld bei Seite lege (Tagesgeldkonten) und auf dem Girokonto nur das lasse, was ich ich so im Monat planmäßig verbrauche. Kommt eine ungeplante Ausgabe, kann ich auf den Kreditrahmen der Kreditkarte zurückgreifen und habe genug Zeit, das Geld vom Tagesgeldkonto auf mein Girokonto zu überweisen.


    Hinzu kommt dass meine Kreditkarte(n) im Gegensatz zu meiner EC-Karte schon NFC-tauglich sind, was das Zahlen an der Kasse nochmals deutlich schneller macht.


    Letzter Aspekt: Wenn ich ein Auto miete, dann wird auch eine Kaution geblockt - auf einer Debit-Karte wäre das ziemlich unschön. Abgesehen davon akzeptieren viele Autovermieter auch keine Debit-Kreditkarten oder diese nur in kleinen Klassen.

    Als Nachtrag: Und irgendwie verwundert es mich nicht, dass die Tarifberechnung via Vergleichsportale (ich nenne sie mal so) nicht präzise ist.
    Beispiel Unterbringung des Autos: Bei CosmosDirekt ist "Garage" recht weit gefasst - auch ein Stellplatz in einer Tiefgarage bzw. Einstellhalle fällt darunter. Bei Check24 wähle ich bei der entsprechenden Frage aber natürlich wahrheitsgemäß "Einstellhalle" und nicht "Garage". Und es darf bezweifelt werden, dass Check24 weiß, dass bei CosmosDirekt Einstellhalle=Garage bedeutet.
    Das nächste ist die Berufsgruppe. Bei CosmosDirekt kann man dort "Akademiker" wählen, was es bei Check24 gar nicht zur Auswahl gibt. Oder spezielle Mitgliedschaften die sich beitragswirksam auswirken, z.B. weil man bei einer bestimmten Krankenversicherung ist oder bereits eine andere Versicherung beim Anbieter hat.

    Wenn CosmosDirekt auf Check24 gelistet ist, dann zahlen die also Provisionen ... wieso ist CosmosDirekt dann ein Direktversicherer?


    Check24 ist ja kein Vergleichsportal, sondern ein Versicherungsmakler, der ganz normal mit Technik Tarife berechnet und Provisionen (in dem Fall ganz korrekt Courtage, aber das ist das Gleiche) erhält.


    Die Tarife sind übrigens immer gleich, wenn man die identischen Einstellungen wählt ... das gilt für die neuen, als auch für die alten, wobei man die alten eben nicht mehr in der Vertriebstechnik rechnen kann!

    Ich habe identische Einstellungen gewählt, sofern möglich. Trotzdem die eklatante Abweichung. Eventuell ist die Courtage an check24 in die Prämie mit einberechnet?
    Und wie auch schon gesagt: Ich konnte nicht alle Details angeben, welche vermutlich relevant sind. Aber selbst ohne jene Details sollte die Prämie auch via check24 nicht höher als 600 Euro sein.
    Ergo: Man sollte diesen Vergleichsportalen bzw. Maklern nicht uneingeschränkt trauen - die Tarife können deutlich höher sein, als bei direktem Abschluss beim jeweiligen Anbieter. Die gleiche Erfahrung habe ich auch schon bei Verivox gemacht, dort jedoch bezogen auf Strom- bzw. Gastarife.

    Wie meinst du das?
    Wenn du die richtigen Vergleichsportalen benutzt, dann wird dort selbstverständlich derselbe Betrag angezeigt, wie wenn du das bei der Versicherungs-Webseite direkt ausrechnen lässt. natürlich Nennung jeweils identischer Merkmale vorausgesetzt.

    Nein, das nicht der Fall. Nutze ich check24, so wird der Tarif bei CosmosDirekt mit 680 € angegeben. Statt den jetzt am Telefon "ausgehandelten" 540 €. Dies liegt u.A. auch daran, dass bestimmte Tarifmerkmale bei check24 nicht abgefragt oder nicht ausgewählt werden können.

    Zwei Minuten mit der Hotline telefoniert, Sachverhalt geäußert, die neuen tarifrelevanten Details genannt und 140 Euro gespart. Gute Sache..
    Vielleicht sollte Finanztip bei diesem Thema auch explizit sagen, dass man, unabhängig vom Vergleich in Portalen, mal auf der Website seiner Versicherung den Tarif neu berechnen sollte.

    Hallo zusammen,


    da man noch einen Monat lang Zeit hat, um die Autoversicherung zu wechseln, hier mal zwei Fragen (die Story dazu kommt im Anschluss):
    Ist bekannt, dass KfZ-Versicherungen anscheinend unterschiedliche Tarife für Bestands- und Neukunden haben? Kann man als Bestandskunde auch von solchen Tarifen profitieren?


    Warum ich frage: Letzte Woche kam die 2018er-Prämienrechnung von CosmosDirekt. Obwohl die Regionalklasse und die SF-Klasse besser geworden sind, wäre mal wieder ein saftiger Aufschlag fällig (von 660 auf 700 € pro Jahr mit Vollkasko im Basistarif).
    Dann habe ich mal zum Spaß online bei CosmosDirekt den Tarifrechner ausprobiert und komme bei identischen Tarifmerkmalen auf 100 € weniger im Jahr raus. Das ist natürlich ein deutlicher Unterschied. Hat jemand auch schon solche Erfahrungen gemacht?

    Ich hatte es nicht eingangs erwähnt, weil ich nicht wusste, ob das möglicherweise als Schleichwerbung gilt. Falls nicht, es handelt sich um Natura Semper NX-25 Fund ISIN AT0000A1QDQ4 Falls die Admin es als Schleichwerbung ansehen, bitte löschen.

    Ich glaube das ist kein Problem, man soll hier glaub ich schon auch explizit über einzelne Fonds sprechen können.
    Zwar bin ich kein Wertpapierprofi, aber für mich wäre der Fonds nichts...über keine der großen Online-Banken zu bekommen (DiBa, Comdirect, Onvista, Consorsbank), recht hohe Kosten von 1,5% p.A., 3% Ausgabeaufschlag, großer Spread und gerade mal 1,5 Mio Euro Fondsvolumen.
    Es gibt auch viel günstigere ETF mit nachhaltigem Fokus. Aber vielleicht sehe ich das auch zu eng. Du hast den Fonds ja sicher aus guten Gründen und Überzeugung ausgesucht.

    Es wäre vielleicht sinnvoll zu nennen, um welchen Fonds es sich handelt.
    Ansonsten bieten viele Online-Banken bzw. Online-Broker auch eine Übersicht, welche Arten von Wertpapieren und Fonds bei Ihnen handelbar sind - teilweise, je nach Herausgeber, dann auch ohne oder mit reduziertem Ausgabeaufschlag - falls man nicht eh im Direkthandel kaufen möchte, wo dieser dann entfällt (aber natürlich der Kaufkurs ungünstiger sein kann).

    Wie sieht es mit der Platinum Mastercard der Sparda Hessen aus?
    195 Euro Gebühr wird erstattet bei 7,500 Umsatz
    Priority Pass und Versicherungsleistungen (wie sind diese zu bewerten im Vergleich? >

    Die Versicherungsleistungen müsste man sich im Detail anschauen. In der Regel ist das nicht besonders bzw. nichts, was nicht oft schon von anderen Versicherungen gedeckt wird. Und wie immer sollte man das Kleingedruckte lesen.


    Priority Pass: Muss man selber wissen. Wer viel mit Umsteigeverbindungen fliegt und Wartezeiten überbrücken muss, der wird's zu schätzen wissen - wenn er eh nicht schon durch eine Vielfliegerkarte einen entsprechenden Status hat.


    Umsatz: Kommt auch drauf an. In Deutschland ist die Offline-Zahlung mit Kreditkarte immer noch vergleichsweise mühsam, da standardmässig nicht die PIN abgefragt wird, man aber unterschreiben muss. Daher käme ich nie auf die Idee, im Supermarkt mit der Kreditkarte zu bezahlen.

    Hallo,
    da ich mich auch mit dem Gedanken trage, dem Finanztip zu folgen, konnte allerdings hier leider nichts finden, was auch mir 'Bauchweh' bereitet und zwar die auch von Frankfurterin bereits im März 2016 gestellte Frage:


    Welche plausible Erklärung würde es dafür geben?? Danke würde es eine Antwort darauf geben.

    Ich versuche mir mal einen Reim drauf zu machen:
    Laut BaFin hat die "CA CONSUMER FINANCE SA" keine Niederlassung in Deutschland. Daher kommt das vielleicht. Wobei das in Zeiten von SEPA(-Überweisungen) eigentlich keine Rolle mehr spielen sollte. Daher ist's in der Tat seltsam. Denn die luxemburgische Advanzia-Bank (bekannt für eine gebührenfreie Kreditkarte) firmiert nach gleichem Recht ("grenzüberschreitender Dienstleister (KI) gem. § 53b KWG ) und seit es SEPA gibt, überweist man dort direkt auf ein luxemburgisches Konto.

    Ich spiel' jetzt mal den Advocatus Diaboli bezüglich des Geldeingangs von 700 Euro für den Aktivkundenstatus.


    Zitat von DKB

    Es ist kein Problem, wenn sich der monatliche Geldeingang aus mehreren Beträgen zusammensetzt. Wichtig ist nur, dass die Summe der Eingänge im Monat insgesamt mindestens 700 Euro ergibt. Sind Sie z. B. Student, kann sich der Geldeingang auch aus BAFöG und einem Nebenjob ergeben.

    Ich könnte also theoretisch jeden Monat per Dauerauftrag 700 Euro auf das DKB-Konto überweisen und ein paar Tage per Dauerauftrag wieder zurück?

    Habe den Service auch schon vor kurzem verwendet, da ich doch häufiger beim Supermarkt als bei der Bank vorbeikomme. Und da ich eh auf Online-Kontoauszüge umgestellt wurde, habe ich erst recht keinen Grund mehr in die Filiale zu gehen.
    Andererseits muss ich sagen, dass ich diese Möglichkeit noch nicht so ganz präsent im Kopf habe.


    Apropos: Mein ersten Mal habe ich mich quasi ein bisschen dämlich angestellt: Habe der Kassiererin gesagt, dass ich XX Euro abheben und mit Karte zahlen möchte. Wobei letzteres dann natürlich selbstverständlich ist ;)

    Ich bin mit chipTAN bzw. "Flicker-TAN" überhaupt nicht zufrieden. Bis vor Kurzem hatte ich noch ein Notebook dessen Display anscheinend irgendwie nicht mit dem Leser kompatibel war. Erst nach zig Versuchen (wenn überhaupt) konnte der Leser den Code erkennen - aber dann war oft schon die Zeit zur Eingabe abgelaufen.


    Zudem muss ich, wenn ich mal schnell mit dem Notebook im Wohnzimmer nebenbei eine Zahlung durchführen will, immer erst mal aus dem Portemonnaie die EC-Karte und aus dem Arbeitszimmer den Leser holen muss. Deshalb wähle im Zweifelsfall lieber die SMS-TAN, aber leider gibt's nur wenige pro Monat gratis (bei meiner Bank).

    Ohje.
    Meines Erachtens ist das iTAN-Verfahren immer noch ein sicheres Verfahren und ich kann nicht nachvollziehen, warum es de facto verboten werden soll (gibt's eine Quelle dazu)?


    ChipTAN ist wirklich nervig/unkomfortabel und auch für alle anderen Lösungen lassen sich Angriffsvektoren finden.
    In die Röhre guckt hier vor allem, wer nicht nur eine Bankverbindung hat und nicht nur von zu Hause aus Online-Banking betreibt.


    Sinnvoller wäre stattdessen eine kluge Legitimationsprüfung, vor allem bei Erstverwendung eines neuen Geldempfängers, in dem man z.B. explizit bestimmte Stellen der IBAN des Empfängers nochmals eintippen muss.