Beiträge von lieberjott

    Ich hatte schon am Freitag (Vormittag) wieder gekauft, weil ich der Meinung war dass man so langsam merken sollte, dass Corona die Welt nicht ausrottet (erst recht wenn der Sommer kommt) und es in China schon längst wieder aufwärts geht.
    Aber da lag ich wohl falsch...nachdem am Donnerstag und Freitag in den Nachrichten die Auswirkungen an den Finanzmärkten ein Thema waren, haben sich dann wohl viele "Investoren" beim Anblick der darauffolgenden Werbung für Union Investment daran erinnert, dass sie ja da auch irgendwas haben und dann die Notbremse gezogen ;)


    Habe heute morgen nach mal nachgelegt - auch wenn bei der Hysterie zu befürchten ist, dass es noch weiter nach unten gehen könne.
    Wie dem auch sei...der DAX wird sich auch wieder irgendwann erholen und dann bin ich mit verschiedenen Positionen investiert.


    PS: Am Freitag hatte ich noch überlegt, ob ich Short auf den DAX gehen soll, diese Erwägung dann aber verworfen, weil mir das nicht aussichtsreich erschien.

    Was ist mit der in Punkt 7 genannten TER von 3,08 bis 4,12 %?

    @lieberjott Markttiming hat bei dir in diesem Fall wohl geklappt, obwohl ich bezweifle, dass du den exakten Höchststand erreicht hast, aber auf lange Sicht. Ist das investieren in Sparplänen der einfachere und sichere Weg.

    Natürlich habe ich nicht den exakten Höchsstand erreicht, aber darum geht es auch gar nicht. Sondern darum, dass man je nach Wertpapier mal die 10, 20 oder 30% Kursgewinn sichert.


    Für Sparpläne spricht nur, dass es einfacher ist. Warum es im Vergleich sicherer sein soll erschließt sich mir nicht.

    Das aktuelle Geschehen unterstreicht für mich persönlich, dass Market Timing in gewissem Maße doch möglich und auch sinnvoll ist - was aber bedingt, dass man sich fast täglich ein paar Minuten mit dem Wirtschafts- und Börsengeschehen befassen muss.


    Ohne mich jetzt brüsten zu wollen: Ich habe noch rechtzeitig den Ausstieg aus sehr vielen Positionen mit ordentlichem Gewinn geschafft*. Und ich habe meiner Frau bis vor kurzem abgeraten, Guthaben auf Tagesgeldkonten in Fonds umzuschichten. Warum?


    • Fast überall hatten die Kurse Höchsstände, obwohl die wirtschaftlichen Fundamentaldaten das eigentlich nicht so hergeben.
    • In den letzten Monaten gab's gefühlt deutlich mehr Werbung, Artikel, Beiträge etc. welche auch noch dem letzten Sparbuchbesitzer die Investition in Fonds schmackhaft machen wollten...das ist immer ein Alarmsignal, da so etwas in der Regel immer am Ende einer Börsenhausse passiert im Sinne von "schauen Sie doch, seit 2009 steigen die Kurse unaufhaltsam - was Sie bisher an Rendite verpasst haben!"
    • Auch in Bezug auf den ersten Punkt war klar, dass nur ein "schwarzer Schwan" kommen muss, damit es mal wieder ordentlich rumpelt.
    • Und eben, es macht keinen Sinn bei Höchstkursen zu investieren. Eine Korrektur kommt immer mal wieder so sicher wie das Amen in der Kirche und es ist sinnvoll, diese Zeitpunkte abzuwarten und erst dann zu investieren.

    Je nach dem wie stark sich diese Korrektur (oder auch Einbruch, je nachdem was noch kommt) auswirkt, kann es Monate bis Jahre dauern, bis man wieder im Plus ist, wenn man zu Höchstkursen eingestiegen ist.


    *Und ich gebe zu es gibt auch Positionen, da habe ich den Zeitpunkt verpennt weil ich zu gierig war (also auf noch stärkere Kurssteigerung spekuliert) und ich muss auf eine Kurserholung warten.

    Wenn ja, was wäre ein sinnvolles Limit bei der Kursentwicklung? 80 €?

    Das ist reine Spekulation. Heute gab's ja recht deftige Kursrutsche und es kann sowohl noch weiter nach unten gehen, als auch bald wieder leicht aufwärts. Aber das weiß keiner. Bei einem zu hohen Limit besteht die Wahrscheinlichkeit dass die Order praktisch nie ausgeführt wird.


    Ansonsten: Falls du den Fonds direkt an die KAG (also den Fondsherausgeber) verkaufst (falls möglich), so kannst du eh kein Limit setzen.
    Manchmal bietet sich das aber an, weil hier keine Ordergebühren anfallen.

    Als ich gestern (am Sonntag) im Spiegel den längeren Artikel über Corona gelesen hab, war mir klar dass das eine Korrektur geben würde (die ja so oder so mal kommen musste).
    Leider findet am Wochenende kein Handel statt, sonst hätte ich eventuell noch hier und da Gewinne mitgenommen oder potenzielle Verluste begrenzt.

    Ich weiß nicht wie man diese Schufa-Scores werten kann und ob die Ablehnung damit zu tun hat. Möglicherweise ist die DKB auch wählerischer geworden. Meine Schufa-Scores sind beim letzten Nachfragen alle über 99,5 gewesen, ich bin aber sicher, dass ich (wegen nicht regelmäßiger Einkünfte und fehlender Kredithistorie und vieler bestehender Konten bei diversen Direktbanken) auch nicht alle gewünschten Verträge bekomme....Leider wird man die wahren Ablehnungsgründe selten erfahren... :( .
    Nimmt die DKB dich trotzdem als "normalen" DKB-Cash-Girokontenkunden?


    stefsch

    Von (fehlenden) Einkünften weiß die Schufa nichts und somit auch die DKB nicht - es sei denn, du hast es im Antragsformular so eingegeben.


    Aber viele bestehende Konten könnten sicher ein Ablehnungsgrund sein. Die DKB will, dass du das Konto aktiv verwendest.

    Ganz so großer Schrott ist dieser Fonds glücklicher Weise nicht:
    https://wertpapiere.ing.de/Inv…onds/Analyse/DE0009772988


    In Bezug auf die letzten fünf Jahre lag der Fonds quasi gleichauf wie der MSCI World, teilweise war er sogar etwas besser - das kommt selten genug vor.


    Wenn man also davon ausgeht dass sich dieser Fonds recht ähnlich wieder MSCI World entwickelt hat, dann hättest du selbst beim schlechtesten (also teuersten) Einstiegszeitpunkt mit ziemlicher Sicherheit ein Plus gemacht.


    Letztendlich drücken die Verwaltungskosten jedoch den Gewinn...daher verkaufen und in einen ETF umschichten.


    Alte Kurswerte habe ich übrigens leider auch nicht gefunden.

    Wenn man auf Grund dieser Frage einen realistischen Preis nennt, dann kommt in 99% der Fälle nichts mehr oder die Antwort, dass der Preis zu hoch sei ;)


    Ich sortiere daher solche Anfragen auch immer aus. Ich will den Preis, den ich auch fordere. Maximal 10% weniger - denn ich weiß schon ziemlich genau, welcher Preis realistisch ist und gestalte das Angebot dementsprechend aus...bin da also auch bei Spacefly.

    Da der Strompreis sich in den letzten 20 Jahren verdreifacht hat, haben wir die 0,35 EUR/kwh sicherlich bald geschafft.


    Übrigens "herkömmlicher" Kraftstoff kostet nur 40% mehr.

    Der wird aber vermutlich in Zukunft auch eher teurer werden, Stichwort CO2-Abgabe.
    Und wer seinen Strom selber erzeugen kann, ist natürlich eh viel besser und günstiger dran. Eine Öllagerstätte werden die wenigsten unter ihrem Garten haben. Das ist der große Unterschied.

    Sagen wir' mal so: Die Abschlussprovision und jährlichen Kosten sind sozusagen die Absicherungskosten für einen Kredit (in dieser Höhe!) mit einem bekannten Zinssatz in absehbarer Zukunft. Das kann legitim sein. Aber wären die 1,4% schon der Effektivzins?


    Falls die Zinsen in zehn Jahren (oder wann auch immer) niedriger sind, kannst du das Geld ja immer noch nehmen und woanders finanzieren.


    Wenn du jetzt in ETFs investierst, dann ist mitnichten garantiert dass du in zehn Jahren dein Kapital gemehrt oder bewahrt hast.


    Der zweigleisige (erst in ETF sparen, später einzahlen) Vorschlag von Muesli klingt daher nicht so doof. Zinsen ändern sich ja nicht sprungartig so schnell; man kann also vielleicht schon eine gewisse Zeit vor der avisierten Auszahlung einschätzen ob es sich lohnt auf den Bausparer zu setzen (weil die Zinsen steigen).