Beiträge von JohannesKirchner

    Münzen, die man als Wechselgeld erhalten hat, muss man nicht sammeln und bei der Bank einzahlen. Man kann die auch verwenden, um im Laden die Cent-Anteile des Preises passend zu bezahlen. Z.B. gebe ich 50,12, wenn ich 10,12 bezahlen muss und keinen Zehner dabei habe. Dann muss die Kassiererin wenigstens nicht 39,88 herausgeben.

    Hat die Kasse selbst denn etwas dazu gesagt?

    Ich habe der Kasse meinen Steuerbescheid für 2018 eingereicht und eine Schlussabrechnung verlangt. Keine Antwort. Sechs Wochen später kam dann turnusmäßig das Formular zur Erfassung meiner laufenden und künftigen Einkünfte. Ich antwortete darauf, sie sollen bitte zuerst mal meine Beiträge für 2018 abrechnen und rückerstatten. Antwort: jährliche Einkommensanfrage erneut zugeschickt. Meine Antwort wieder wie zuvor. Das geht jetzt in die dritte Runde.

    Zum Thema "freie Auslegung" der Richtlinie noch ein Nachschlag. Es schreibt eine Bank auf ihrer Webseite (Auszug):
    "Rein rechtlich ist PSD2 schon am 13.01.2018 in Kraft getreten. Mit der Umsetzung der Richtlinie haben die Finanzinstitute Zeit bis zum 14.09.2019. ... Dieser zusätzliche Sicherheitsfaktor wird bei der Sberbank Direct am 10.12.2019 aktiviert."
    Das finde ich schon ziemlich dreist.

    Als freiwillig Versicherter in der GKV mit unterschiedlichen Einkommensarten (Rente und KAP) zahlte man bis 2017 den laufenden monatlichen Beitrag aufgrund des vorherigen Steuerbescheids. Fielen dann die tatsächlichen Einnahmen höher aus, musste man nachzahlen. Fielen die tatsächlichen Einnahmen geringer aus, hatte man aber keinen Anspruch auf Rückerstattung. Ende 2017 erhielt ich von meiner Kasse ein Schreiben, in dem davon die Rede war, dass ab 2018 die laufenden Beiträge vorläufig entrichtet würden, und dass nachträglich eine Abrechnung erfolgt. Ein konkretes Gesetz/eine konkrete Verordnung wurde in diesem Schreiben nicht angeführt. Ich finde selbst auch nicht Entsprechendes, auch nicht in den Einheitlichen Grundsätze zur Beitragsbemessung freiwilliger Mitglieder der GKV. Kann mir jemand eine Quelle nennen? Speziell geht es mir darum, in welcher Frist die Kasse die Abrechnung sowie ggf. die Rückerstattung vornehmen muss. Vielen Dank für jeden Hinweis!

    Dafür dass eine TAN-App sicherer sein soll als mTAN, habe ich noch keine stichhaltige Begründung gefunden. In beiden Fällen muss "Phisher" erst mal Kontonr und Passwort kennen. Um eine mTAN abzufangen, müsste er entweder mein Phone klauen bzw. finden, oder meine Mobilfunknummer kennen und sich eine SIM-Dublette beschaffen. Wenn er eins von beiden hat, kann er genau so gut mit der TAN-App arbeiten, wie er mTANs abfangen kann.

    Hallo allerseits, alle meine Banken melden mir derzeit beim Einloggen, dass sie wegen einer neuen EU-Richtlinie (PSD2) ihre Authentifizierungsverfahren ändern. Seltsam finde ich allerdings Folgendes: Die eine Bank will mTAN abschaffen und mir eine App aufquatschen, eine andere Bank will die iTAN abschaffen (haben mir vor Monaten ungefragt eine neue Tabelle geschickt, die ich bis heute nicht "angebrochen" habe) und bietet mir ausgerechnet den Umstieg auf mTAN an. Ist diese EU-Richtlinie dermaßen weit auslegbar??

    Ist zwar keine passende Antwort, ich habe aber kein anderes Forum/keinen anderen Thread für folgende Frage gefunden: Ich möchte mich über "SecureGo" informieren, finde aber werde hier noch bei Finanztest noch bei Heise irgendwas dazu. Die ersten 200 Treffer bei Google oder Bing sind Banken, die das Verfahren anpreisen. Wie schätzen unabhängige Sicherheitsexperten dieses Verfahren ein? Wenn jemand das Smartphone findet oder klaut, hat er doch Zugriff auf BEIDE Daten-Kanäle, oder nicht? Grüße, der Johanneskirchner.