Beiträge von Haui

    Falls das Thema noch aktuell ist: die Rückerstattung in Form von Vouchers ist durchaus üblich. Sofern der Text tatsächlich bei der Buchung angezeigt wurde (das Gegenteil wird schwer zu beweisen sein) und der Anbieter diese Form der Rückerstattung in seinen AGB's verankert hat (was er sicherlich getan hat...) sehe ich da wenig Chancen, eine monetäre Rückerstattung durchzusetzen.

    Mein Depot liegt bei Degiro. Preislich top, allerdings muss man sich mit dem Konstrukt der Wertpapierleihe abfinden, sonst wird es teurer. Zahle momentan 2€ pro Order und wenige Prozente. Allerdings nur für Aktien gut.


    Meine ETF's kaufe ich bei comdirect per Sparplan - ohne Gebühren und Aufschläge.


    Insgesamt kommt es immer darauf an, welches Produkt man kaufen möchte. Davon ausgehend gibt es eine Reihe von Anbietern, die dann in Frage kommen. DAS Depot, wo alles zusammen passt, habe ich persönlich noch nicht gefunden.

    Ich fürchte gar nicht.Die Rechtslage gibt dem Finanzamt recht.

    Sehe ich auch so. Das FInanzamt rechnet Kosten für das Studium zweifelsfrei an, wenn das Studium nach einer Berufsausbildung begonnen wurde - in meinem Fall ist das tatsächlich so. Ich habe eine klassische Ausbildung gemacht und anschl. ein Fernstudium begonnen. Dadurch, dass ich nun voll verdiene kann ich die kompletten Kosten (die Grenze liegt irgendwo bei ca. 6.000€ jährlich) absetzen.


    Bei einem dualen Studium ist es nicht klar definiert, insofern geht m.E. die Tendenz pro Finanzamt und contra Steuerzahler.

    Aha sie denken. Ich denke auch mal. Nix genaues weis man nix. Denkprozesse als Gegeben anzupreisen halt ich für Denkwürdig. Um welche Peanuts unterhalten wir uns eigentlich. 165 anstelle von 154? Jährlich?
    Den Riesterbaustein halte ich jetzt, auch wenn ich das Riesterprodukt nicht optimal finde, einfach zur Diversivikation. Und dafür ist es bestens geeignet: Wie soll ich denn sonst eine Lebensversicherung auf mich selbst abschließen. Geht nicht. Also geht doch alle weg ihr Lobbyisten und anderes Gschmeiss, sorry

    www.duden.de

    Im Rahmen der geplanten Rentenreform von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ist unter anderem eine Steigerung der Grundzulage von derzeit 154 Euro auf 165 Euro vorgesehen.


    Ich denke schon, dass dieses Jahr 165 Euro zu erwarten sind. Somit sinkt der Maximalbetrag von 1946€ auf 1935€.

    Hallo @Wollebeck,


    zunächst einmal sind zwei Sachen entscheidend:


    1. was steht im Kleingedruckten bezogen auf den Abschluss des Vertrages sowie evtl. geänderte AGBs, gegen die kein EInspruch erhoben wurde
    --> falls dort etwas drinsteht, was die Aussage der Kasse erklärt, dann ist das erst einmal so. Dann kommt es m.E. jedoch zu Sache zwei....:


    2. entspricht das Gedruckte gültigem Recht bzw. mustergültiger Rechtssprechung. Das kann ggf. nur ein Anwalt mit Fachgebiet klären und dazu raten, dagegen vorzugehen oder nicht.


    Aussicht auf Erfolg sehe ich wenig, solange dieses Verhalten der Kasse nicht in der breiten Masse geschieht. Als "kleiner Mann" gegen Konzerne sieht man immer schlecht aus.


    Vg
    Haui


    edit: ich habe übrigens einen ähnlichen Fall, der aber zu meinen Gunsten verläuft. Ich habe ein Sparkonto, welches jederzeit und ohne festen Turnus Einzahlungen erhalten darf. Auszahlungen sind innerhalb der 10-jährigen Laufzeit ausgeschlossen. Bedeutet für mich: Sonderzahlungen (Urlaubs-/Weihnachtsgeld), Zinsausschüttungen, Dividenden, Monatsüberschüsse usw. gehen auf dieses Konto. Die Zinsen werden jährlich gezahlt und am Ende der 10 Jahre wird der gesamte Betrag ausgeschüttet. Nun zum eigentlichen Kern der Aussage: ich bekomme dort fette 2,5% Zinsen, die ausgeschüttet werden. Komplett risiko- und schwankungsfrei. Das läuft bei mir nun auch schon 3 Jahre so und bisher hat die Bank keine Anstalten gemacht, die Einzahlung dicht zu machen oder Zinsen nicht zahlen zu wollen...

    Hallo Nordlicht,


    auf dieses Produkt bin ich auch vor einiger Zeit aufmerksam geworden und habe mir das mal durchgerechnet. Auf den ersten Blick sehr lukrativ, aber mit folgenden Nebeneffekten: die 0,5% Grundverzinsung sind aktuelles Markniveau, allerdings erreiche ich da mit Tagesgeld-Hopping etwas mehr. Für den Bonuszins muss man sehr lange "dabei bleiben". Und dann bezieht sich der Bonuszins ja nicht auf die gesamte Einlage, sondern auf die Sparleistung des jeweiligen Jahres.


    Ich finde allgemein die Angebote aber sehr interessant und habe mich im letzten Jahr dazu entschlossen, Mitglied der Genossenschaft zu werden. Die Stückelung der Anteile beträgt 25€, ab dem Folgejahr ist man dividendenberechtigt. Die letzten Dividenden lagen bei 4%. Und das Geld gelangt in die Realwirtschaft in einen Wohnungs- und Hausmarkt, der aufgrund der Lage in Hannover noch nicht so überhitzt ist wie in anderen Ballungszentrum. Somit für mich eine gute Sache.


    VG
    Haui

    Hallo @Alber,


    ich habe mich vor einiger Zeit auch mit dem Thema beschäftigt und letztendlich die Entscheidung getroffen, in physisches Gold zu investieren. Nun ist der Kauf von physischem Gold natürlich mit "mehr" Kosten verbunden als z.B. das mtl. Sparen kleinerer Beträge in ETFs etc. Meine Befürchtung war zudem, dass ich den Einstiegszeitpunkt verpasse bzw. in einem Jahr viel mehr für 1 Unze Gold bezahle als gegenwärtig.


    Daher habe ich folgendes System für mich umgesetzt: ich bespare mit monatlichen kleinen Beträge einen ETF (in meinem Fall der Comstage NYSE Arca Gold Bugs) und halte so den relativen Wert stabil. Der Sparplan kostet nichts und nach einer gewissen Zeit habe ich einen Gegenwert der im Durchschnitt dem Durchschnittswert des Goldpreises entspricht (über den entspr. Zeithorizont betrachtet). Wenn genug Geld im ETF gebunden ist, um davon eine gewisse Menge physisches Gold zu kaufen, werden Anteile verkauft und in Feinunzen investiert, die dann im Wertschließfach lagern.


    Ganz absichern kann mir das extreme Preisschwankungen beim Gold zwar nicht, aber grob wird das m.E. nach passen.


    Gruß
    Haui

    Grundsätzlich ist die Erhebung einer Verwaltungsgebühr ja legitim - und 10€ jährlich finde ich jetzt nicht besonders viel. Das ist ja weniger als 1€ im Monat.


    Ich habe das Glück, dass ich den Banksparplan recht früh dieses Jahr abgeschlossen und noch eine Garantieverzinsung von 0,5% habe. Ab einem Vertragsguthaben von 2.000€ erwirtschaftet der Vertrag also durch die Grundverzinsung 10€ an Zinsen, welche dann die Verwaltungsgebühr abdecken.


    Mein persönliches Fazit: Änderungen bestehender Verträge sind zwar ärgerlich, aber legitim - und ein Stück weit kann ich die VBGA auch verstehen. Die geringe Summe kann ich verkraften, bei mir überwiegen die restlichen Vorteile (keine Kosten bei Auflösung oder Übertragung). Solange keine weiteren Gebühren verlangt werden, werde ich den Vertrag bei der VBGA weiter besparen.

    Hallo liebe Community,


    ich habe eine Frage, auf die ich trotz Google leider keine klare Antwort bekomme.


    Hier kurz der Sachverhalt: ich bekomme ab Oktober von meinem AG einen Dienstwagen überlassen, der mir persönlich zugeordnet ist und für Privatfahrten genutzt werden darf. Mein AG fährt die 1%-Regel, also versteuere ich jeden Monat die Nutzung das KFZ über meine Gehaltsabrechnung. Bis hierhin ist alles klar.


    Nun ist das mein erster Dienstwagen und ich kann leider gar nicht einschätzen, wie die Verteilung dienstlich/privat sein wird. Daher werde ich wohl (zunächst aus privatem Interesse) trotz der 1%-Regel ein Fahrtenbuch führen.


    Nun zur eigentlichen Frage: im Januar stelle ich fest, dass es günstiger wäre, wenn ich gem. Fahrtenbuch die Privatfahrten versteuere und nicht die 1%-Regel anwende - bspw. stelle ich das im Jahr 2017 für die Fahrten in 2016 fest. Kann ich mir dann in meiner persönl. Steuererklärung trotz Anwendung der 1%-Regel durch detaillierte Angabe gem. Fahrtenbuch die "zu viel" bezahlten Steuern zurückholen?


    Viele Grüße
    Haui

    Ich glaube nicht, dass man seine Steuererklärung noch einmal machen kann oder "ändern" kann, wenn bereits ein Bescheid ergangen ist...
    Man kann lediglich den Bescheid anfechten und Einspruch einlegen. Aber ob das erfolgreich ist, wenn man selber etwas vergessen hat.... !? Ich glaube nicht....

    Hallo @sandraR,


    die Riester-Rente ist während der Ansparphase immer steuerlich absetzbar bis zur Höchstgrenze und somit steuerfrei. Dadurch lohnt es sich, da zusätzlich zu den staatl. Zulagen auch Steuervorteile entstehen (können, nicht müssen - kommt immer auf den Einzelfall an). Der Sparer begleicht seine Riester-Beiträge aus seinem versteuerten Netto und bekommt mit seiner Jahressteuererklärung i.d.R. diese "zuviel" bezahlte Steuer zurück. Die Auszahlung ist tatsächlich die errechnete Höhe abzgl. der Zulagen.


    Dadurch, dass die Ansparphase steuerfrei ist, muss die Auszahlung besteuert werden. Dies geschieht dann mit dem späteren Steuersatz, den man im Alter hat.


    Wenn man nicht zur Steuererklärung verpflichtet ist kann man bis zu vier Steuerjahre rückwirkend seine Steuererklärung einreichen. Generell ist es ja so, dass die z.B. für 2015 eingezahlten Beiträge dann im Jahr 2016 (in der Steuererklärung für 2015) angegeben werden. Beiträge, die 2015 gezahlt wurden können selbstverständlich nicht im Jahr 2017 (in der Steuererklärung für 2016) angegeben werden.


    Fragen beantwortet? :-)


    Viele Grüße
    Haui


    P.S.: wenn man nach einigen Jahren der Besparung den Vertrag auflöst (wovon ich grundsätzlich bei Banksparplänen abrate) dann müssen selbstverständlich Zulagen und Steuerersparnis zurückgezahlt werden. Die Rückzahlungen werden dann aus dem Guthaben des Vertrages bedient und der verbleibende Betrag ausgezahlt.

    winter: die Mikrokreditfonds klingen interessant - habe die Tage da auch was drüber gelesen. Allerdings stehe ich jetzt etwas auf dem Schlauch, denn meines Wissens gibt es in Deutschland nur "den einen" Mikrokreditfonds... exklusiv verwaltet von der GLS. Oder verwechsel ich da jetzt etwas?