Beiträge von Haui

    winter: das hat sich irgendwie so ergeben. Ursprünglich war der Plan ETFs und Tages-/Festgeld fifty/fifty.


    Je länger ich mich damit beschäftigt habe, sind eben die Privatkredite und Genossenschaften dazu gekommen. Finde ich nicht schlecht, da es Kapital ist, das "vor Ort" was bringt - bei den Privatkrediten sind es Mitbürger, die woanders keinen Kredit mehr bekommen, bei den Genossenschaften dient es dem Allgemeinwohl.


    In meinem Bekanntenkreis werde ich wegen der Privatkredit-Sache oft belächelt (Risiko, Ausfall,..), aber ich habe tatsächlich seit einem Jahr, seit dem ich das mache, nicht einen einzigen Ausfall gehabt. Ich nutze aber auch keine automatische Investier-Funktion, sondern schaue mir die "Projekte" einzeln an und stelle ggf. auch mal Fragen.


    Naja und Gold- und Silber: auch wenn es keine Rendite bringt ist es schön, was in der Hand zu halten :-)


    Viele Grüße
    Haui

    Hallo @Nordlicht1337,


    schau Dir mal diesen Link an: https://spar-undbauverein.de/s…erein/mitgliedschaft.html. Dort geht es um die Mitgliedschaft in der Genossenschaft. Geschäftsbericht und Satzung findest Du hier: https://spar-undbauverein.de/k…und-download-service.html


    Du leistest bis spätestens Dezember des lfd. Jahres eine Einlage in der Höhe deiner Wahl (ein Anteil ist 25€ wert). Diese erworbenen Anteile sind dann für das kommende Geschäftsjahr dividendenberechtigt (letztes Mal 4%).


    Ob die Dividende in der Höhe aufrecht erhalten werden kann lässt sich natürlich nicht sagen. Aber das Risiko gehe ich ein. Wenn Du für die Wohnungsbauprämie berechtigt bist, bekommst Du sogar mit deiner ersten Einlage einen kleinen Bonus vom Staat dazu. Nicht viel, aber immerhin.


    Die Mitarbeiter dort sind sehr nett und hilfsbereit (zumindest am Telefon).
    Die Abwicklung (Zeichnungsantrag der Anteile, PostIdent, etc.) war innerhalb einer Woche erledigt.


    Viele Grüße
    Haui

    Hallo @Nordlicht1337,


    schau Dir mal diesen Link an: https://spar-undbauverein.de/s…erein/mitgliedschaft.html. Dort geht es um die Mitgliedschaft in der Genossenschaft. Geschäftsbericht und Satzung findest Du hier: https://spar-undbauverein.de/k…und-download-service.html


    Du leistest bis spätestens Dezember des lfd. Jahres eine Einlage in der Höhe deiner Wahl (ein Anteil ist 25€ wert). Diese erworbenen Anteile sind dann für das kommende Geschäftsjahr dividendenberechtigt (letztes Mal 4%).


    Ob die Dividende in der Höhe aufrecht erhalten werden kann lässt sich natürlich nicht sagen. Aber das Risiko gehe ich ein. Wenn Du für die Wohnungsbauprämie berechtigt bist, bekommst Du sogar mit deiner ersten Einlage einen kleinen Bonus vom Staat dazu. Nicht viel, aber immerhin.


    Die Mitarbeiter dort sind sehr nett und hilfsbereit (zumindest am Telefon).
    Die Abwicklung (Zeichnungsantrag der Anteile, PostIdent, etc.) war innerhalb einer Woche erledigt.


    Viele Grüße
    Haui

    Hi @FBARROS,


    natürlich gibt es in deiner Konstellation zig verschiedene Möglichkeiten. Ich kann Dir (falls es hilft) nur meine momentane Situation schildern:



    • ETF-Depot habe ich bei comdirect, da ich nach langem Suchen den Entschluss gefasst habe, in ComStage ETFs zu investieren. Das Depot ist bei Sparplanausführung dauerhaft kostenlos und die ComStage ETFs sind derzeit fast alle (mit ausnahme der "exotischen") ohne Ausgabeaufschlag usw. mit einem sehr niedrigen TER. Allerdings sind diese synthetisch/swap-basiert - das muss man mögen. Wenn Du auf physische ETFs stehst, scheidet das für dich schonmal aus
    • Aktien-Depot habe ich bei Degiro - und auch das muss man mögen bzw. die Nerven dafür haben. Degiro lockt mit sehr niedrigen Transaktionskosten, die seinesgleiches suchen. Allerdings sitzen die in den Niederlanden und kommunizieren ganz offen, dass die Wertpapierleihe betreiben. Anders können die die Preise wohl auch nicht halten. Ich persönlich habe damit kein Problem, aber es wird eine ganze Menge Leute geben, die das kritisch sehen. Du kannst bei Degiro die Leihe auch verweigern, aber dann wird es eben teurer...


    Letztendlich hat jeder Anbieter seine Vor- und Nachteile. Auch die Handelbarkeit ist je nach Anbieter unterschiedlich. Gute "Allrounder", die beides zu günstigen Konditionen anbieten sind z.B. Flatex und OnVista.


    Viele Grüße
    Haui

    Hängt m.E. also von der Bank ab, ob sie das zulässt oder nicht. Wenn die Bank einen deutschen Wohnsitz verlangt, dieser aber nicht nachgewiesen werden kann, dürftest Du keine Chance haben.


    Andererseits sind die Zinssätze für Festgeld im Ausland (z.B. Weltsparen) doch eh viel besser als in D.


    Gruß
    Haui


    Klingt jetzt zwar etwas lächerlich, aber wenn Du ein gutes Verhältnis zu deinem Mieter hast, dann verabrede Dich zum Kaffee, nimm' einen Gliedermaßstab [sic!] mit und messe die Grundfläche mit ihm gemeinsam aus. Am einfachsten geht es natürlich mit einer Laser-Wasserwaage... wenn die Räume keine Schrägen haben dann ist es ja relativ simpel.


    So verhinderst Du einen monatelangen Streit mit Schriftwechseln, unhaltbaren Argumenten und viel, viel Ärger.


    Viele Grüße
    Haui

    Hallo @winter,


    ich halte (aus ideellen Gründen) Genossenschaftsanteile der taz-Genossenschaft (taz = die tageszeitung).


    Aus wirtschaftlichen Gründen Anteile der Hannover Bau- und Spargenossenschaft. Dort wird sehr zuverlässig eine Dividende von 4% auf die Genossenschaftsanteile gezahlt.


    Viele Grüße
    Haui

    Hi Elias,


    danke für die Rückmeldung :-)


    Ja, Du liegst richtig, ich bin dieses Jahr 26 Jahre alt geworden.
    Gold & Silber mache ich, weil ich was zum Anfassen haben will :-) die Schlummern friedlich im Schließfach und es ist irgendwie beruhigend zu wissen, dass für den Not-Not-Notfall noch etwas "Hartes" dort liegt. :-)


    Bin normal angestellt, deswegen ist Riester ein "Nice to have".


    Wie gesagt: ich befinde mich im "Aufbau". Momentan laufen für alle o.g. Anlageformen entsprechende Sparraten. Ab 2024 werde ich wohl Tagesgeld/Festgeld erst einmal pausieren und alles in Aktien/ETFs investieren. Dann bin ich 34 Jahre alt und kann die Schwankungen des Marktes die dann kommenden Jahre gut aussitzen. Irgendwann, wenn ich ca. 55 Jahre alt bin, plane ich langsam in schwankungsarme Anlagen umzuschichten.


    Mit den P2P-Krediten hast Du Recht: das ist eine nette Spielerei, auch wenn nicht besonders viel Kohle drin investiert ist. Es ist aber schön zu sehen, dass man bei Auxmoney entgegen einiger Aussagen durchaus ein stabiles Investment machen kann. Ich investiere jetzt seit ca. 1 Jahr jeden Monat ein paar Euro und habe dank eigener Auswahl nach festen Kriterien (also kein "automatisch investieren") tatsächlich keinen einzigen Ausfall und eine momentane Rendite von 19%. Mir ist zwar bewusst, dass der eine oder andere Ausfall irgendwann kommen wird, aber das kann ich dann verschmerzen :-)


    Klar, dass sich bis 2024 noch viel ändern wird - aber ohne Plan ist es auch doof ;-) da ändere ich doch lieber 3 Mal den Plan, als gar keinen zu haben :-)


    Viele Grüße
    Haui

    Hallo liebe Community,


    seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Geldanlage / Versicherungen / Rente usw.
    Ich möchte konstant Vermögensaufbau betreiben und habe mir dazu eine sehr umfangreiche Excel-Tabelle zur Dokumentation, Berechnung usw. gebaut.


    Da meine Gewichtung zu einem sehr großen Teil auf den Artikeln von Finanztip sowie den Empfehlungen und Gedanken dieser Community basieren möchte ich euch diese gerne einmal darstellen und euch um eine Einschätzung bitten, ob ich auf einem guten Weg bin bzw. wo ihr Probleme und/oder Optimierungsbedarf seht.


    Mein Ziel (erstmal geplant bis Dezember 2024) sieht folgendermaßen aus:


    • Tages- und Festgelder: 36%
    • Aktien/ETFs: 47% (mit einer Verteilung 20% Dividenden-Aktien, 80% ETFs - davon Aufteilung MSCI World/Emerging Markets 60/40)
    • Gold & Silber: 6%
    • Privatkredite (z.B. Auxmoney) 6%
    • Genossenschaftsbeteiligungen: 5%


    "On Top" kommt dann noch ein Riester-Banksparplan, der maximal bespart wird und somit Zulagen und Steuererstattungen mit sich bringt.
    Für den Banksparplan und gegen Fonds-Riester habe ich mich entschieden, weil ich einen Immobilienerwerb innerhalb der nächsten 20 Jahre nicht ausschließen und dann nicht vom Hoch/Tief an den Aktienmärkten abhängig sein möchte.


    Freue mich auf eure Einschätzung!


    Viele Grüße
    Haui

    Hallo Sandra,


    um es kurz zu machen: ja, den Vertrag kann man kündigen.
    Das ist aber in den seltensten Fällen sinnvoll.


    Handelt es sich um eine Versicherung, hat man Abschlusskosten, die evtl. sogar ein Minus entstehen lassen.


    Generell müssen bei einer Kündigung alle bereits erhaltenen Zulagen zurückgezahlt werden bzw. diese werden direkt abgezogen. Besser ist es meist (wenn geringe oder gar keine lfd. Kosten und man auf das Geld nicht angwiesen ist) den Vertrag ruhen zu lassen - und vielleicht später wieder anzufangen (z.B. beim Banksparplan).


    Wenn es sich um einen Banksparplan handelt ist m.E. auch kein Hindernis, dass die Bank nun "weit weg" ist. Dann empfiehlt sich z.B. der Wechsel zu einem anderen, überregionalen Anbieter. Da hat Finanztest mit der VB Gronau-Ahaus ja auch einen Super Ziel-Kandidaten gefunden, der keine lfd. Kosten verlangt.


    Deine Elternzeit hat ja auch einen deutlichen Vorteil: im ersten Jahr gilt für Dich noch die Regelung, 4% des Vorjahresbruttos abzgl. Zulagen einzuzahlen. Ab dem zweiten Jahr Elternzeit hattest Du ja im Vorjahr kein Einkommen und bekommst somit mit einem Mindestbeitrag von 60€ die vollen Zulagen (Grundzulage zzgl. evtl. Kinderzulage).


    Viele Grüße
    Haui

    Hallo Henk,


    auch wenn hier keine Antwort erfolgte und Du vielleicht schon woanders fündig geworden bist:
    meines Wissens nach sind die 4% der BBG das maximale, was in die bAV eingezahlt werden kann - vor allem deshalb, weil steuerlich nicht mehr geltend gemacht werden kann. Entscheidend ist wohl der Gesamtbeitrag - unabhängig davon, ob es sich um einen Zuschuss deines AGs handelt oder um deinen eigenen Gehaltsverzicht.


    Es greift ja in der Auszahlung das System der nachgelagerten Besteuerung - bei der Einzahlung zahlst du faktisch nichts, bei Auszahlung schon. Es wäre also quatsch, mehr einzuzahlen und darauf dann Abgaben zu leisten - und im Alter noch einmal. Dann hast Du eine Doppelbesteuerung. Ich kenne auch keinen Anbieter, der mehr als die 4% der BBG einzahlen lässt - weil es eben steuerlicher Quatsch wäre.


    Genauso ist es bei Riester ja auch: mehr als 2.100€ (bzw. abzgl. der staatlichen Zulagen) macht auch hier eigentlich wenig Sinn, da nur bis zu der Grenze steuerlich interessant. Dann lieber in Aktien, ETFs oder andere Anlageprodukte stecken, die auch vor der Rente ordentliche und nachhaltige Erträge abwerfen. Oder einfach mal einen Urlaub gönnen ;-)


    Viele Grüße
    Haui

    Hallo zusammen,


    mir ist gerade etwas in den Sinn gekommen von dem ich mir nicht ganz sicher bin, ob das so in Ordnung ist oder nicht. Für mich ist es gefühlt eine Grauzone.


    Folgender Sachverhalt: ich habe eine Zahnzusatzversicherung, die mir 2x jährlich die Kosten der prof. Zahnreinigung bis 100€ pro Rechnung erstattet.
    Bei meiner Krankenkasse bekomme ich eine Bonusprämie bis zu einer Höhe von 50% des Rechnungsbetrages der freiwilligen Maßnahmen. Dazu zählt u.a. auch die prof. Zahnreinigung. Die Anforderungen für den Erhalt der Bonusprämie erfülle ich grundsätzlich.


    Meine Theorie ist nun folgendermaßen: ich gehe 2x jährlich zur prof. Zahnreiningung und bezahle dafür insg. 200€ (2x zu je 100€). Diese 200€ kann ich mit meiner priv. Zahnzusatzvers. selbstverständlich abrechnen (Vorlage der Rechnungskopie reicht für die Erstattung aus).


    Nun ist es Jahresende und ich beanspruche die Bonusprämie meiner Krankenkasse. Diese verlangt von mir die Originalrechnungen (und bekommt diese auch, weil die Zusatzversicherungen ja nur die Kopien haben möchte). Anschließend erhalte ich die Bonusprämie i.H.v. 100€ (50% des Rechnungsbetrages der freiwilligen Maßnahmen).


    Rechtlich gesehen dürfte das doch eigentlich einwandfrei sein, da ja die Zusatzversicherung meine eigene Sache ist und die Bonusprämie für das Ausführen der freiwilligen Maßnahme gezahlt wird, oder nicht?


    Freue mich auf eure Anworten!


    Viele Grüße
    Haui