Beiträge von capo

    Macht es Sinn bei einem kompletten Neueinstieg in ETFs die bisher bekannten Informationen zur Reform des Investmentsteuergesetzes 2018 zu berücksichtigen?


    Sprich, wenn ich wegen der Steuereinfachheit heute eigentlich den comstage MSCI World (synth. thes.) nehmen würde, ist es ratsam mit den neuen verfügbaren Informationen zur Reform 2018 jetzt dann lieber z.B. den CFS - db x-trackers MSCI World (phys. thes.) zu kaufen, unter den Voraussetzungen, dass:




    a. Aufgrund der Reform des Investmentsteuergesetzes 2018 scheint es ja wahrscheinlich, dass ETFs mit Domizil Irland aufgrund des Steuerabkommens mit den USA ertragreicher sein könnten.
    b. Ich favorisiere einen physisch replizierenden und thesaurierenden ETF, da dieser dann nicht mehr steuerhässlich wäre (ab 2018).
    c. davon auszugehen ist, dass Swapper evtl. sogar einen Steuernachteil haben könnten, da:


    "Noch nicht eindeutig geklärt ist, ob synthetisch-thesaurierende ETFs, wie unsere MSCI World-ETF-Empfehlung von Comstage (ISIN: LU0392494562), künftig von einer verminderten Pauschale profitieren können. Es ist noch nicht klar, ob sie nach dem Verständnis des Investmentsteuergesetzes als Aktienfonds gelten."
    [...]
    "Noch unklar ist, inwiefern Anleger die Bemessungsgrundlage auch bei synthetischen ETFs senken können. Bei physisch-thesaurierenden Aktien-ETFs ist eine sogenannte Teilfreistellung um 30 Prozent vorgesehen. Bei welcher Fondsart Anleger letztlich weniger Steuern zahlen müssen, ist also noch nicht abschließend geklärt."




    Also:


    Jetzt zwei Comstage Swapper (World+EM) kaufen und dann einfach wieder verkaufen und umschichten in ertragsreichere replizierer in Irland
    oder
    Mit dem Kauf warten, bzw. ein Jahr steuerhässlich in Kauf nehmen, und dann direkt die ertragsreicheren replizierer mit Domizil Irland kaufen



    Mir ist nicht ganz bewusst ob ich bei der ersten Strategie irgendwelche Nachteile außer den Verkaufs-/Kaufsgebühren hätte.