Beiträge von Manuel

    Hallo Rolf,


    zuerst: Die Credit Agricole ist eine französische Großbank mit hoher Finanzkraft und absolut seriös. Sie hat einen Ruf zu verlieren. Wir wollen Sie auch nicht als Versuchskaninchen missbrauchen, sondern Leser dazu ermutigen, ihre Erfahrungen mit anderen Mitgliedern der Community teilen, die möglicherweise ähnliche Fragen haben.


    Zum Kontoeröffnungsprozess: Der von Ihnen beschriebene Weg ist der normale Weg. Auch die Überweisung auf das angesprochene Konto der Commerzbank stimmt. Als Bestätigung erhalten Sie eine Email, nachdem der Betrag bei der CACF eingegangen ist. Das wurde uns auch von anderen Lesern so bestätigt.


    Der Grund für diesen etwas umständlichen Prozess liegt wohl in den Kosten. Auf diese Art schafft die Bank es, ohne großen Verwaltungsaufwand Kunden aus Deutschland Festgelder mit hohen Zinsen zu zahlen.


    Beste Grüße


    Manuel

    Hallo akelmann,


    eine sehr interessante Frage. Grundsätzlich folge ich Ihrer Argumentation, dass bei Swap-ETF keine Dividende im eigentlichen Sinne anfällt und sie deshalb auch nicht in der Steuererklärung angegeben werden muss


    Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen und schon einen Fonds im Auge haben, können Sie im Bundesanzeiger nachschauen. Beispiel: Der AMUNDI ETF MSCI WORLD EUR (ISIN FR0010756098), ein Swap basierter ETF. Laut Bundesanzeiger fallen hier keine ausschüttungsgleichen Erträge an, die Sie versteuern müssen.


    https://www.bundesanzeiger.de/…_list.destHistoryId=84410


    Hoffentlich hilft Ihnen das weiter. Ich würde die Besteuerung aber nicht als Ausschlusskriterium wählen. Der Aufwand, die Dividenden in der Steuererklärung anzugeben, ist verhältnismäßig gering. Den Betrag sollten Sie jährlich im Postfach Ihres Depots finden.


    Beste Grüße


    Manuel

    Hallo Rolf,


    es stimmt, dass Sie bei der CA Consumer Finance den Betrag auf ein von der Bank genanntes Konto überweisen müssen. Auch bietet die Bank leider keinen Onlinezugang an.


    Allerdings sollte die Kontonummer ein für Sie persönlich eingerichtetes Konto sein, das geht auch aus den Anmerkungen auf der Webseite hervor: https://www.ca-consumerfinance…758431&FGAB=10000&FGLZ=24 (Wie kann ich meinen Anlagebetrag einzahlen?)


    Bitte setzen Sie sich mit der Hotline des Anbieters in Verbindung und überprüfen Sie die Angaben auf ihre Richtigkeit: 06721-9101 836


    Haben Sie das Konto über Finanztip abgeschlossen? Gerne erfahren wir hier, wie sich Ihre Angelegenheit weiter entwickelt hat. Das wären tolle Informationen für unsere Leser.


    Beste Grüße


    Manuel

    In diesem Fall könnte es sich aber über eine gute Nachricht handeln. Derzeit werden auf breiter Front die Gebühren von ETFs gesenkt, und wenn dann der alte Fonds mitverschmolzen wird, profitieren auch die Bestandskunden. Ansonsten nur die Neukunden.

    Hallo vonderheide,


    sehr interessante Frage, die Creditplus Bank ist als deutsche Tochtergesellschaft Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds, die CA Consumer Finance ist Mitglied im französichen Einlagensicherungsfonds. Laut Aussage der Credit Plus Bank gilt jedes Institut einzeln.


    Beste Grüße


    Manuel

    Hallo Alfred,


    kennen Sie die Wertpapierkennummer (WKN) oder die ISIN? Von welcher Gesellschaft wurde der Fonds ausgegeben? Derzeit sehen wir sehr viele Gebührensenkungen bei den Verwaltungskosten für ETFs. Es ist also gut möglich, dass Ihr Fonds jetzt nur unter einer anderen Bezeichnung firmiert. In unserem Ratgeber ETFs empfehlen wir folgende drei Fonds auf den MSCI World, weil sie die günstigsten Gebühren haben:


    iShares Core MSCI World UCITS ETF (WKN A0RPWH)
    ComStage MSCI World TRN UCITS ETF (WKN ETF110)
    db x-trackers MSCI World Index UCITS ETF (WKN A1XB5U)



    Beste Grüße


    Manuel

    Hallo Henning,


    sicherlich gibt es für beide Seiten Argumente. Allerdings gibt es möglicherweise gerade in stark volatilen Märkten Probleme mit einem Stop-Loss. In stark fallenden Märkten kann es Sinn machen. Aber mal ehrlich: Wer hat schon im Frühjahr 2009 gesagt: "Ich geh jetzt wieder voll in Aktien"?


    Ein objektiver Vergleich der beiden Strategien ist auch nicht so einfach möglich. Dieser Artikel fasst die grundlegenden Überlegungen ganz gut zusammen, wie ich finde:


    http://www.theglobeandmail.com…s-orders/article15960693/


    Dazu kommt außerdem noch das Steuerargument...


    Viele Grüße


    Manuel

    Hallo HeikoW,


    den Arero-Fonds sehen wir auch positiv: Für Personen, deren Risikoneigung sich voraussichtlich nicht ändert, ist das sicher eine gute Wahl. Die Beimischung von Rohstoffen ist aber nicht jedermanns Sache.


    Das Thema Stop-Loss sehen wir hingegen kritischer. Für jeden - sei es Laie oder Profi - ist es beinahe unmöglich, den Markt zu timen. Auch wenn ein Stop-Loss möglicherweise kurzfristig schützt (muss es nicht - kann ja wieder bergauf gehen), steht man automatisch vor dem Wiederanlageproblem. Wann soll ich wieder einsteigen? Zudem fällt meist Abgeltungssteuer beim Verkauf an, und man steigt dann mit einem geringeren Betrag wieder ein als ohne den zwischenzeitlichen Verkauf.


    Unser Rat ist daher: Lieber langfristig planen und Kursschwankungen aussitzen.


    Beste Grüße


    Manuel

    Hallo in die Runde,


    in unserem Artikel zu ETF verweisen wir auf diverse Studien, die nahelegen, dass ETFs die bessere Wahl sind. Besonders die Studie von Burton Malkiel halte ich für sehr einleuchtend: Sie zeigt, dass über 30 Jahre nur 2 Prozent der Fonds ihren Index schlagen. Bankberater verweisen gerne auf die historische Rendite von einigen Fonds. Diese gibt aber keine Hinweise oder Garantien, dass sich diese Performance auch in der Zukunft weiter fortsetzt.


    Natürlich kann es sein, dass Sie einen Fonds erwischen, der besser als der Index abschneidet. Wenn man die angesprochenen 2 Prozent zugrunde legt, dann ist das ungefähr so, als ob Sie mit 2 Würfeln eine Doppel-6 gewürfelt hätten. Real sind aber auf jeden Fall die Kosten der Fonds. Und diese sind bei Indexfonds einfach extrem viel niedriger.


    Unser Ratschlag ist daher: Würfeln Sie nicht, sondern setzen Sie auf eine Minimierung Ihrer Kosten. Übrigens sind Indexfonds im institutionellen Bereich bereits viel weiter verbreitet als für Privatanleger. Das zeigt, dass auch Firmen erkannt haben, wie schwer es ist, einen guten aktiven Fonds zu finden – egal, was die Anbieter sagen.


    Beste Grüße


    Manuel

    Hallo Fritz,


    wünschen Sie für Ihren Auszahlplan auch eine Anlage in Fonds/ETFs? Ansonsten würde ich Ihnen nicht raten, Ihren doch recht hohen Geldbetrag nur 2 Jahre in Aktien anzulegen. Das Risiko kurzfristig Verluste zu erleiden, ist in diesem Fall viel zu hoch.


    Wenn Sie allerdings anschließend auch in Ihrem Auszahlplan Fonds besitzen wollen, ist eine Beimischung von ETFs sicher sinnvoll. Sie können dazu ein Depot bei einem Onlinebroker eröffnen. Beispielsweise bietet die DAB Bank ihre Sparpläne auch als Auszahlpläne an.


    https://www.dab-bank.de/Anlege…parplaene/DAB-Sparplaene/



    Beste Grüße


    Manuel

    Hallo McNamara,


    das ist in der Tat sehr ärgerlich. Für Neukunden bietet die Allianz laut unseren Recherchen sehr wohl ETFs an. Wie Henning schon sagte, bleibt Ihnen möglicherweise nichts anderes übrig, als den Vertrag zu einem anderen Versicherer zu übertragen. Dabei sollten Sie auf jeden Fall nach möglichen Wechselkosten fragen. Möglicherweise reicht auch schon die Drohung aus und die Allianz lenkt ein. Denn für neue Verträge bietet sie ja die ETFs an. Technisch müsste das also möglich sein.


    Beste Grüße


    Manuel

    Noch ein Nachtrag aus dem Geschäftsbericht der VTB. Zeigt, dass die Bank doch sehr eng mit Russland verflochten ist. (http://www.vtb.at/download/VTB_GB_2013_DE_double)


    Länderrisiko
    Die Beobachtung und Begrenzung von Länder
    -
    risiken erfolgt im Rahmen eines Systems von
    Länderlimits. Das wirtschaftliche Standing der be
    -
    treffenden Länder wird jährlich und anlassbezogen
    überprüft. Die Risikostrategie der Bank sieht eine
    angemessene Streuung von Länderrisiken vor.
    Das Länderrisiko der Russischen Föderation wird
    für Zwecke dieser Strategie als Risiko des Heim
    -
    marktes der VTB Bank (Austria) AG betrachtet. Es
    ist jedoch das Ziel der VTB Bank (Austria) AG, das
    Russland-Risiko auf einem Niveau von ca. 60 % der
    Bilanzsumme zu halten.

    Hallo Gast,


    die beschriebene Situation stimmt. Rein formal erfüllt die VTB zwar noch unsere Stabilitätskriterien, das könnte sich aber aufgrund der Ukraine-Krise und den Sanktionen bald ändern. Darum raten wir von einer Anlage bei der VTB derzeit eher ab.


    Natürlich konnten wir zu der Zeit, als wir die VTB empfohlen haben, die Entwicklungen rund um die Ukraine noch nicht vorhersehen. Wir haben unsere Empfehlung auf die zu der Zeit verfügbaren Empfehlungen bezogen. Kunden, die ein Konto bei der VTB haben, raten wir, ruhig zu bleiben. Unsere Empfehlungen haben ja ein doppeltes Sicherheitsnetz. Wenn das eine - also die Bonitätsbewertung- reißt, bleibt immer noch das zweite: die österreichische Einlagensicherung. Und an dieser wird sich für EInlagen bei der VTB aus Deutschland auch nichts ändern. Darüber hinaus ist eine vorzeitige Kündigung ist bei Festgeldanlagen meist sowieso nicht möglich.


    Beste Grüße


    Manuel

    Hallo doku,


    ja das ist kein Problem. Sie können das Konto für Sie eröffnen. Wenn das Konto auf den Namen der Mutter laufen soll, müssen Sie mit Ihr allerdings ein PostIdentverfahren bei einer Filiale der deutschen Post durchführen.


    Beste Grüße


    Manuel

    Hallo Ekki,


    das mit den Tipps kommt natürlich immer darauf an. Die konservative Variante ist ein Tagesgeldkonto oder ein Banksparplan. Bei einem Banksparplan trägt man sein Geld monatlich zur Bank und erhält dafür Zinsen, die derzeit leider nicht besonders hoch sind. Trotzdem ist ein Banksparplan die erste Wahl, wenn das Geld vor allem sicher angelegt werden soll. Ein weiterer heikler Punkt ist die Laufzeit des Sparplans. Einerseits gibt es nur für längere Laufzeiten höhere Zinsen, andererseits kann es passieren, dass die Zinsen steigen und man noch an die lange Laufzeit des niedrig verzinsten Sparplans verbunden ist.


    Wenn man für die Aussicht auf eine gute Rendite etwas mehr Risiko nehmen möchte, lohnt sich ein Fondssparplan mit kostengünstigen Aktienfonds - sogenannten ETFs. Dabei ist jedoch wichtig, dass das Geld erst in mehr als zehn Jahren (besser 15) benötigt werden sollte, um eventuelle Kursschwankungen abzufedern. Auf kurze Sicht können bei Aktien größere Verluste entstehen. Wenn das Geld zu einem gewissen Termin verfügbar sein sollte, empfehlen wir auch, rechtzeitig einen Teil der Aktienfonds wieder zu verkaufen. Derzeit arbeiten wir an einem Ratgeber zu diesem Thema - ich werde diesen dann hier verlinken.


    Natürlich ist auch eine Mischung aus Banksparplan und ETF-Fondssparplan möglich.


    Beste Grüße


    Manuel