Beiträge von Referat Janders

    Noch ein (Geheim-)Tipp für die, die Abschläge ausgleichen wollen: In 2022 einzahlen!

    Warum? Die Kosten für einen Entgeltpunkt sind grundsätzlich Beitragssatz × vorläufiges Durchschnittsentgelt (des Jahres der Zahlung).

    Das vorläufige Durchschnittsentgelt für 2022 wird dem Verordnungsentwurf grob 6% niedriger liegen als 2021. Folge: Der gleiche Effekt kostet 2022 grob 6% weniger als 2021. 8|

    So, der Crash steht vor der Tür.


    Habe vorhin ein neues Wort gelernt: "Containergeddon" =O


    Mit dem Begriff etwas gesucht und festgestellt, dass die Typen, die einem Affiliate-Links zu den 35 Jahre lang haltbaren Keksen anbieten, sagen, dass wir geliefert sind. Dann muss es wohl stimmen. :/

    Hallo.


    Hat die PV-Anlage nicht auch Vorteile, die ich monetär schwer bewerten kann?

    Je nach Konstruktion der Anlage ist man im Falle von Stromausfällen besser dran. Wären Wallbox (gefördert) und E-Auto eine Idee? Macht es gesamtgesellschaftlich vielleicht auch Sinn, den Strom dort zu erzeugen, wo er verbraucht wird?


    Ganz nüchtern Zahlen gegeneinander zu rechnen funktioniert hier wohl nicht. ;)

    Hallo.


    Der Haufen Geld ist bereits investiert und jetzt kommen die Zweifel? :/

    Hohe Erträge sind ein Indiz für entsprechendes Risiko. Wenn Zweifel da sind, einfach verkaufen. Mit Gewinn: Gut! Mit Verlust: Dazugelernt, auch gut!


    Oder soll das hier eine subversive Art von Empfehlungsmarketing sein? Xenia

    Dr. Schlemann


    "Assimilation" ist auch nicht gerade wertfrei! :/


    Und die gKV implizit als sozialistisch zu bezeichnen, naja, ist schon irgendwie "amerikanisch". Dann könnte man die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auch direkt als "reinen Bolschewismus" bezeichnen.


    So, genug Klassenkampf für heute. ^^


    (Bei bestimmten Fragen muss man sich auch nicht einigen, Frau Birkenbihl zufolge kann man sich auch einmal zweinigen.) ;)

    Das gesamte Gesundheitssystem ist zu teuer.

    Leider verdienen viele Teilnehmer sehr gutes Geld damit und verhindern Veränderungen.

    Von 1997 (Hervorhebung durch mich):


    Lieber eine Untersuchung zu viel als eine zu wenig, ist die von den meisten Ärztinnen und Ärzten akzeptierte Strategie, um Konflikte zwischen Recht und Medizin zu vermeiden. Diese Strategie führt aber zwangsläufig zum Konflikt zwischen Medizin und Ökonomie.

    Jeder Arzt kennt Untersuchungen, deren Streichung keinen Einfluß auf die Quantität und Qualität des Lebens der Leistungsnehmer (Patienten) hätte. Die Streichung hätte aber sehr wohl Einfluß auf die wirtschaftlichen Überlebenschancen der Leistungserbringer. Im Klartext: Das im Gesundheitssystem erbrachte Leistungsspektrum orientiert sich primär - völlig zu Recht - an den wirtschaftlichen Überlebenschancen der Leistungserbringer und nicht an den Bedürfnissen der Leistungsnehmer.

    Ein Beispiel: Um durch die präoperative Röntgenuntersuchung des Thorax einen einzigen Todesfall zu verhindern, waren im Jahr 1991 Thoraxuntersuchungen im Wert von etwa 2,5 Millionen DM notwendig. Dabei muß geprüft werden, ob mit diesen Ressourcen nicht mehr als nur ein Todesfall verhindert werden könnte, wenn die Radiologen das Geld für andere Leistungen ihres Fachgebiets verwenden würden.

    Kein Jurist würde den Finger heben, wenn diese Entscheidung von den Fachgesellschaften käme. Ein Arzt jedoch, der auf eigene Faust auf den präoperativen Thorax verzichtet, hätte sicher schlechte Karten.

    Fünf Dinge sind daraus zu lernen:

    Erstens: Es gibt eine politische Entscheidung, die von Fachgesellschaften oder Verbänden getroffen wird, die der individuellen Entscheidung des einzelnen Arztes übergeordnet ist. Um die politische Entscheidung zu rechtfertigen, sind Ergebnisse vorzuweisen, die belegen, daß durch den Verzicht kein Schaden für die Patienten entsteht. Aufgabe der Wissenschaftler ist, die Basisergebnisse für diese Entscheidung zur Verfügung zu stellen.

    Zweitens: Die Reihenfolge der Entscheidungen ist nicht unerheblich. Ein an logischen Gesichtspunkten orientiertes, konsekutives Ordnungsprinzip ist grundsätzlich einzuhalten: Forschungsergebnis, dann berufspolitische Entscheidung, dann individuelle Arztentscheidung.

    Drittens: Die Ärzte selbst müssen den medizinischen Fachgesellschaften Vorschläge zu notwendigen Änderungen im Gesundheitssystem unterbreiten und sollten nicht auf die Vorschläge der Politiker warten.

    Viertens: Der Jurist setzt keine Norm, sondern entscheidet, ob die fachlich begründete Norm vom behandelnden Arzt eingehalten wurde. Wenn ökonomische Überlegungen erst im (besonders haftungsrechtlichen) Entscheidungsfeld des Juristen angestellt werden, kommen sie zu spät.

    Fünftens: Zwischen Ökonomie und Recht braucht es in der Medizin keine Reibungsflächen zu geben, wenn das konsekutive Ordnungsprinzip eingehalten wird.

    Quintessenz: Anstatt am Ende der Entscheidungskette hinterherzulaufen, sollten die Ärzte den Fachgesellschaften/Verbänden die Mängel des Systems benennen. Die Fachgesellschaften definieren die Norm, und die Juristen beurteilen die Einhaltung der Norm. Dieses Ordnungsprinzip wäre sinnvoller und für die Ärzte angenehmer als die unbequeme Enge zwischen Recht und Ökonomie.

    Prof. Dr. med. Franz Porzsolt

    Klinische Ökonomik

    Abt. Psychotherapie und

    Psychosomatische Medizin

    Klinikum der Universität Ulm

    Prof. Dr. jur. Dieter Hart

    Graduiertenkolleg

    Fachbereich Rechtswissenschaft

    Universität Bremen


    Quelle: https://www.aerzteblatt.de/arc…chen+recht+und+%F6konomie

    Referat Janders hat völlig Recht, der Tarifwechsel innerhalb einer PKV ist eine sensible Kiste. Es gibt viel zu viele (Alt-)Tarife (Bisex und Unisex), um das auf eigene Faust ohne professionelle Tools und fachkundige Interpretation zu überblicken.


    Bei "einsparungsmotivierten" Beratern wäre ich vorsichtig, da die Vergütung primär die Verbilligung eines Tarifs incentiviert. Beim Thema Krankenversicherung geht es aber um einen langfristigen Gesundheitsschutz mit zu Ihren Anforderungen passenden Leistungen.

    Danke, das war der Gedanke, den ich im Sinn hatte, der es aber nicht gänzlich oder zumindest nicht in der gewünschten Klarheit in die Tastatur geschafft hat. :thumbup:

    Hallo.


    Ein 450-Euro-Job wird in den allermeisten Fällen pauschal besteuert, sprich es werden 2% (also maximal 9 Euro) an Steuern direkt über den Arbeitgeber abgeführt.

    Die kann er dem Arbeitnehmer vom Lohn abziehen, machen aber eher wenige Arbeitgeber.


    Beim "B"-Schein wird wohl auf's Haushaltseinkommen abgestellt, daher wird der Minijob dort anzugeben sein, so zumindest mein Verständnis.