Beiträge von Referat Janders

    Wer in so jungen Jahren mit der Altersvorsorge anfängt, der kann einfach monatlich Summe X in einen marktbreiten ETF-Sparplan schieben und planen dieses auch durchzuhalten. Wenn man in den Jahren die Sparrate entsprechend der Einkommenssituation anpasst, dann ist die Altersvorsorge eigentlich schon geregelt, ohne dass man jemals eine Beraterhand geschüttelt hätte.


    Der Punkt Risikoabsicherung (BU etc.) der schreit schon deutlicher nach fachlicher Unterstützung.

    Hallo.


    Im Idealfall hat man Unterlagen parat oder weiß zumindest noch, bei welchen Krankenkassen man wann war.


    Die Welt ist nicht immer ideal, daher muss man sich mit dem behelfen, was da ist.

    Die aktuelle Krankenkasse weiß, seit wann man dort versichert ist und von welcher anderen Kasse man gekommen ist. Wenn alle Stricke reißen, fragen die sich von hinten nach vorne durch. Wenn man alle zwei Jahre die Krankenkasse gewechselt hat, dann ist das natürlich ein Riesenaufwand, den man gerne vermeidet. Daher ist die zuständige Krankenkasse sehr dankbar, wenn sie verwertbare Angaben bekommt.

    Hallo.


    Im Normalfall beantragt der Bestatter den Vorschuss, sprich die Witwenrente für 3 Monate in der bisherigen Höhe.


    Für die Zeit danach muss man einen gesonderten Antrag stellen. Hierzu sollte man einen Termin bei Rentenversicherung, Versicherungsamt, Versicherungsältestem oder ggf. Sozialverband vereinbaren.


    Wenn die Ehe schon vor 2002 bestand un mindestens ein Ehegatte vor 1962 geboren ist, dann beträgt die Witwenrente 60% der bisher bezogenen Rente.

    Bei einer eigenen Rente von 400 Euro erfolgt keine Kürzung der Witwenrente.


    Also besteht hinterher Anspruch auf 400 Euro eigene Rente und 900 Euro Witwenrente.


    Alles stark verkürzt, bitte bei Antragsaufnahme, bzw. wenn der Bescheid vorliegt, nachfragen.

    Hallo.


    Detaillierte Informationen wird wahrscheinlich nur eine Beratung durch (wirklich) kundige Personen in Sachen Arbeits- und Sozialrecht liefern können.

    (Fachanwalt, Sozialverband, Gewerkschaft, Arbeitslosenzentrum,...)


    Grundsätzlich wird die Agentur für Arbeit argumentieren, dass die Arbeitslosigkeit mit herbeigeführt wurde (durch die Unterschrift unter den Aufhebungsvertrag, letztlich eine Art Kündigung) und somit eine Sperrzeit berechtigt wäre. Ob man diese Argumentation entkräften kann, kommt auf die Einzelheiten der jeweiligen Situation an. Aber im ersten Augenblick würde ich von 13 Wochen Sperrzeit ausgehen.


    In welchem Ausmaß die Abfindung Einfluss auf das Alg I nimmt, müsste ich erst nachschlagen.

    Hallo.


    Rein statistisch wird das Geld noch mindestens 22 bis 23 Jahre reichen müssen. Bei der Zeitspanne könnte man (zumindest anteilig) über einen ETF-(Ent)-Sparplan nachdenken.

    Ansonsten klingt die bisherige Strategie (abgesehen vom Immobilienfonds) doch ganz passend.

    Also der langfristige ETF-Sparplan wird höchstwahrscheinlich mehr abwerfen als die Genossenschaftsanteile, soweit besteht wohl Konsens.


    Falls mir aber nicht nur an Kapitalvermehrung, sondern auch an Einfluss auf die die Anlageentscheidungen gelegen ist, dann haben die Genossenschaftsanteile wieder etwas für sich, sofern ich davon ausgehe, dass ich über Mitglieder- bzw. Vertreterversammlung tatsächlich Einfluss nehmen kann.

    Hallo.


    Allgemein sagt man, dass durch den Wegfall berufsbedingter Kosten der Finanzbedarf im Ruhestand niedriger ist.

    Allerdings will die frisch gewonnene Freizeit mit Aktivität gefüllt werden, was oftmals (nicht immer) dazu führt, dass man in den ersten Jahren des Ruhestandes eher hohe Kosten hat, die aber über die Jahre geringer werden.


    Nicht jeder wird pflegebedürftig und die Pflegebedürftigkeit setzt in dem einen Fall abrupt ein, in dem anderen Fall schleichend. Verallgemeinern lässt sich da eher nicht viel.


    Es kommt auch darauf an, ob man (viel) Familie hat und wie die so in der Welt verteilt ist.


    Daher würde ich sagen, dass es da wenig zu berechnen und umso mehr zu mutmaßen gibt.

    Hallo.


    Disclaimer: Ich bin kein Angehöriger der steuerberatenden Berufe, daher im Zweifel dort Rat suchen.


    Die Einmalzahlung in eine private Vorsorge ist im Rahmen des Höchstbetrages von 1.900/2.800 Euro steuerlich absetzbar, allerdings ist der Betrag vorrangig durch die Krankenversicherungsbeiträge auszuschöpfen.


    In der Nachsteuerbetrachtung steht die DRV nicht schlecht da, es entspricht jedoch regelmäßig nicht der Erwartungshaltung, dass von dort ein verlockendes Angebot kommt.