Beiträge von Referat Janders

    Die Renteninformation ist eine Doppelseite, die nur die Rentenhöhe ausweist, nicht die Berechnungsgrundlagen.


    Der Rentenbescheid weist in den Anlagen auch den Rechenweg zur Rentenhöhe aus.


    Bei einer Erwerbsminderungsrente wird das Erwerbsleben für die Rentenberechnung über den Eintritt der Erwerbsminderung verlängert (man tut so, als hätte man bis 65 + X gearbeitet), somit liegen der Rentenberechnung andere Zahlen zugrunde. Ergebnis: höhere Rente!


    Beispiel: Der 30-jährige kann nicht mehr arbeiten, bekommt die Rente berechnet, als wenn er bis 65 + X durchgearbeitet hätte. Die 10,8% Abschlag in der Rente sind dann zu vernachlässigen.


    Der Bestandsschutz bedeutet kurz gesagt, dass die Rente (eigentlich) nicht niedriger werden kann.


    Das "eigentlich" kommt daher, dass man natürlich auch (wenn man darauf besteht) von einer Erwerbsminderungsrente mit 10,8% Abschlag in eine Altersrente mit 14,4% Abschlag wechseln kann. (Sofern man einen Schwerbehindertenausweis hat, beträgt der maximale Abschlag aber 10,8%.)


    Dass die Altersrente niedriger ist als die volle Erwerbsminderungsrente bzw. weniger als doppelt so hoch wie die teilweise Erwerbsminderungsrente ist eine eher theoretische Möglichkeit.

    Hallo.


    Von außen betrachtet überzeugt mich das Paket nicht.

    Für den Ernstfall gibt es die BUV, daher sollte die Unfallversicherung verzichtbar sein.


    Teilweise ist im Gewerkschaftsbeitrag eine Freizeit-Unfallversicherung enthalten. (Die zieht auch nicht die Wurst vom Teller, aber wenn es ohnehin enthalten ist, muss man sich nicht beschweren.)

    Es fallen immer mindestens 32,55 Euro (175 Euro × 18,6%) an Beiträgen an. Der Arbeitgeber (also die Großeltern) zahlt 5% vom tatsächlichen Einkommen, den Rest übernimmt der Arbeitnehmer (der Sohn). Bei sehr niedrigem Verdienst muss der Arbeitnehmer mehr an Beitrag zahlen, als an Gehalt fließt.

    Stelle Dir folgende Frage:


    Würde ich ein bereits abbezahltes Haus beleihen, nur um das Geld dann in den Aktienmarkt zu stecken?

    Nein? Dann sollte jetzt die Sondertilgung gewählt werden.

    Die psychologische Hürde für den "Stunt" dürfte höher sein, als beim Verzicht auf Sondertilgungen zugunsten eines Investments.

    Beim Wechsel in die Altersrente passieren die Berechnungen alle im Hintergrund, da muss man nichts extra beantragen. Man muss nur schauen, ob die Rente mit Erreichen der Regelaltersgrenze umgewandelt werden soll (dann muss man nur abwarten und auf die Post reagieren, die man bekommt) oder ob man ggf. in eine vorgezogene Altersrente wechseln will.

    Hallo.


    Wenn wir unterstellen (können), dass die Erwerbsminderungsrente bis zur Altersrente geleistet wird (bei einer unbefristeten Rente wohl anzunehmen), dann ist die halbe Rente mit Hinzuverdienst nicht schädlich.


    Das Ergebnis für die Altersrente wird wohl unter dem Wert liegen, der sich ergeben hätte, wenn keine Erwerbsminderungsrente gezahlt sondern voll weiterverarbeitet worden wäre.


    Dadurch dass die Rente quasi nur halb ausgezahlt wird und es noch zusätzliche Entgeltpunkte erarbeitet werden, wird die Altersrente höher sein, gegenüber der Version dass eine volle Rente ohne Hinzuverdienst bezogen würde.


    Bei einer vollen Erwerbsminderungsrente bis zur Altersrente ändert die Rente beim Wechsel in die Altersrente regelmäßig später ihren Namen, aber nicht ihren Zahlbetrag.


    Bei der Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung steigt der Zahlbetrag später beim Wechsel in die Altersrente regelmäßig auf mehr als das Doppelte.


    Kurz gesagt: Alles richtig gemacht! Keine Bange!

    Hallo.


    Kann man machen, muss man aber nicht. Will man man das so machen?


    Wenn zwischen 1500 Euro monatlich (oder eben 1200 + 300) und der Schmerzgrenze noch Luft ist, dann könnte man die Variante in Erwägung ziehen, wenn man sich damit wohlfühlt.


    Die Fondsanlage bietet Chancen auf höhere Erträge, hat aber auch das Risiko, dass die Erträge hinter den Erwartungen zurückbleiben.

    Jeder getilgte Euro bedeutet definitiv gesparte Zinsen.


    "Sichere 2% gegen hinreichend wahrscheinliche X%" das ist hier die Frage.

    Hallo.


    Wenn Sondertilgungen aktuell möglich sind, dann würde ich (eher auf Sicherheit bedacht) diese Möglichkeiten nutzen, insbesondere weil die Möglichkeiten von Sondertilgungen ja in den Kreditzinsen eingepreist sind.


    Die gesetzlichen Kündigungsmöglichkeiten müsste man auch im Blick behalten. (So sollten beide Kredite eigentlich 2025 ablösbar sein.)


    Das freie Kapital ist wirklich frei oder ist es eine Renovierungs- bzw. sonstige Rücklage?