Beiträge von Referat Janders

    In dem Artikel stecken viele Anregungen, die man für sich prüfen kann, um am Ende zu einer Strategie zu kommen, die für einen selbst funktioniert.


    Was aus meiner Sicht immer wieder gesagt werden muss, ist dass man das Thema Absicherung von Risiken und den Komplex Geldanlage voneinander getrennt betrachten sollte. Ansonsten hat man ein x-beliebiges Produkt, das alles können soll und doch nur den Anbieter des Produktes glücklich macht.


    Es ist wichtig irgendwann mit der Geldanlage anzufangen, aber es ost wichtiger sich vorher Gedanken zu machen. Es muss ja auch später noch zum Lebensentwurf passen. Daher dürfte im Alter von 26 wohl Flexibilität der wichtigste Aspekt sein, später kann sich das wohl ändern.

    Es ist eine gewichtige Entscheidung, die wohl überlegt sein will.


    Die jetzige Situation ist ein Faktor, hinzu kommt die Einschätzung der Zukunft.


    Zusammengenommen könnte das ergeben: "Die Gelegenheit ist günstig und wird in Zukunft nicht günstiger."


    Das wäre aus meiner Sicht aber schon der zweite Schritt der Entscheidungsfindung.


    Der erste Schritt wäre ja die Prüfung, ob es überhaupt sinnig ist, Wohneigentum zu erwerben.


    Hängt davon ab, ob man mobil sein muss. Dann ist zu hinterfragen, welchen Wohnbedarf man jetzt und in Zukunft hat. Es schließen sich noch weitere Fragen an.


    Wenn man geklärt hat, dass man kaufen will und wo man kaufen will, erst dann sollte man klären, wann man kaufen will.


    So würde ich es angehen. Andere fühlen sich mit einer alternativen Herangehensweise vielleicht besser.

    Planen ist die Vorwegnahme künftiger Ereignisse. Das kann natürlich nicht alles abdecken.


    Mitforist Altsachse hat zwei Währungsreformen und eine Systemtransformation erlebt.


    Derartige Ereignisse bekomme ich in meiner Excel-Tabelle nicht abgebildet.


    Daher kann ich seinen Standpunkt schon nachvollziehen, aber ich habe bei meinen Sparanstrengungen gerne ein Ziel vor Augen, ansonsten wäre die nächste Erweiterung der Carrera-Bahn zu verlockend. (Kein repräsentatives Beispiel.)

    Individuelle Rechtsberatung wäre in einem Forum falsch aufgehoben.


    Aber im freien Meinungsaustausch ergibt es sich vielleicht, dass sich der Blick weitet und sich neue Möglichkeiten abzeichnen.


    Für konkrete Fälle ist dann unter Umständen die Hilfe von Experten angezeigt.


    Wobei Hilfe zu unterstreichen ist. Nur weil ein Experte beteiligt ist, heißt das ja nicht, dass dieser einem hilft.


    Das Produkt, das empfohlen wird, wird sich in der Regel für den Auftraggeber lohnen.


    Wenn man es mit einem Honorarberater zu tun hat, ist dies jemand anderes, als wenn es um einen Verkäufer geht.


    Da hilft diese Forum hoffentlich auch, dass nicht immer eigene Fehler erforderlich sind, damit Erkenntnisgewinn dabei herauskommt.


    Ansonsten kann ja wirklich nur jeder zweiter Vertragsabschluss für den Anleger bzw. Versicherten sinnvoll sein, wenn man immer mindestens einmal vorher Lehrgeld zahlen musste.

    Am Wochenende habe ich in einem Restaurant im sehr ländlich geprägten Teil des ländlicheren Teils Niedersachsens eine Wand mit Sparfächern gesehen.


    Ein "Eingeborener" versicherte mir, es sei ein Ding der Unmöglichkeit dort ein Fach zu bekommen. Er werde eine Warteliste geführt.


    Ich war ehrlich überrascht.

    Es ist aber auch ein extrem komplexes Thema und daher ist die Verlockung groß, sich trotz der immensen Wichtigkeit nicht eingehend damit zu befassen.


    Daher ist eine Plattform wie Finanztip so wichtig, auch wenn man damit entschieden zu wenig Menschen erreicht.

    Ich denke, über die Mathematik müssen wir uns nicht streiten. :D


    Die entscheidende Frage ist aus meiner Sicht: "Was soll dieses oder jenes Produkt für mich bewirken?"


    Und die Antwort hängt natürlich davon ab, welchen Stellenwert das Produkt für mich hat. Die dritte Zusatzabsicherung muss ich da logischerweise anders bewerten als meine Hauptabsicherung. Ist ja schon erwähnt worden.


    Die psychologische Komponente finde ich dabei äußerst interessant. Die Menschen sind halt unterschiedlich und stellen daher unterschiedliche Ansprüche an ihre Absicherung.


    Der sicherheitsaffine Typ sieht das Ganze anders als der chancenoriente Vertreter.


    Johannes Heesters hatte wahrscheinlich auch ein ganz anderes Verhältnis zur Sterbetafel als derjenige, der im Stahlwerk jahrelang an der Schlackekimme gestanden hat und mitbekommen hat, wie lange (oder kurz) seine Vorgänger den Ruhestand genießen konnten.


    Daher ist es entscheidend, vor einem Vertragsabschluss, sich darüber klar zu werden, was man will und was nicht.


    Und man muss wissen, wen man vor sich hat, einen Berater oder einen Verkäufer.

    Der Modellkunde müsste 95 werden (67+28) bis er von der Versicherung des Langlebigkeitsrisikos profitiert, eigentlich ein Kernvorteil der Riester-Rente.

    Wenn ich die Diskussionen hier richtig verfolgt habe, dann wurde es mehrheitlich als Nachteil der Riester-Rente angesehen, dass diese zwingend ab 85 in eine Rentenversicherung umgewandelt wird.


    Somit ist zwar sichergestellt, dass das Geld nicht irgendwann "alle" ist, aber es führt dazu, dass man schnell die Rechnung aufmacht, ab wann man von der Versicherung profitiert.


    Eine Versicherung kostet eben. Bei einer Risiko-Lebensversicherung zahlt man ja auch, in dem Wissen nicht selbst von der Versicherung profitieren zu können (und zu wollen).


    Aber insgesamt scheint es Mehrheitsmeinung zu sein, dass man die Sicherheit der lebenslangen Rente zu teuer erkaufen muss.


    Andererseits, bei 28 Jahren sehe ich das ähnlich.

    Wie bereits zuvor erwähnt, gibt es Dienstleiter für Ihre Situation. Holen Sie sich die maßgeblichen Informationen heran und treffen Sie anschließend eine Entscheidung.


    Angenommen, es sollte in Richtung Rückkehr in die gKV gehen, ist noch zu betrachten, ob später die Voraussetzungen für die Krankenversicherung der Rentner erfüllt sein wird oder nicht. Aber auch dieser Punkt und die Folgen daraus lassen sich vorher klären.


    Letztendlich ist wichtig sich der Tragweite der anstehenden Entscheidung bewusst zu werden und die möglichen Szenarien einander gegenüber zu stellen. An einem Dienstleister werden Sie wohl nicht vorbeikommen. Es ist eine knifflige Materie, die Sie nicht unbegleitet angehen sollten.


    Viel Erfolg bei den anstehenden Schritten.

    Einen riesigen Effekt erwarte ich da auch nicht.


    Ob ich auf's Sparbuch nun 1€ Zinsen bekomme und diese sich weiter verzinsen, oder ob es nur 74 Cent sind, wird im Zweifel nicht darüber entscheiden, wie groß die herrschaftliche Villa im Alter sein wird.


    Aber hier im Forum geht es ja häufig um Anregungen eher grundsätzlicher Natur, aus denen man sich seine Finanzstrategie zusammenstellen kann.
    So seh' ich das zumindest.

    Den Pauschbetrag gar nicht zu nutzen und alles über die Steuererklärung abzuwickeln, klingt erstmal weniger aufwendig.


    Es reißt einen nur beim Zinseszins rein, daher müsste man wohl sehr differenziert schauen, was Sinn macht.


    Oder übersehe ich da etwas?

    Die Idee mit der Aufteilung in garantiert und variabel gefällt mir.


    Ich möchte später einen Zeitpunkt benennen können, ab dem der Ruhestand abgesichert ist und die weitere Arbeit nicht mehr der wirtschaftlichen Notwendigkeit geschuldet ist.


    Ob ich wirklich früher mit dem Arbeiten werde aufhören können, bezweifle ich, da meine Frau deutlich jünger ist als ich. Diesem Umstand muss die gemeinsame Absicherung auch Rechnung tragen. Wieder ein paar Variablen mehr.

    Man kann nicht alles antizipieren. Der Versuch wäre zum Scheitern verurteilt und glücklich macht es wohl auch nicht, jahrzehntelang gedanklich in der Zukunft zu stecken, um sich im Ruhestand plötzlich wieder mit der Gegenwart auseinandersetzen zu müssen.


    Das Nachjustieren ist schon wichtig, aber da reichen pro Jahr wohl 2-3 Tage.


    Wenn ein Großereignis auftritt, dann müsste man auch noch einmal schauen, ob es Anpassungsbedarf gibt.


    So 5-10 Jahre vor dem Ruhestand könnte man ja in sich hineinhorchen, ob es nicht vielleicht doch früher/später/anders werden soll.


    Neben der finanziellen Dimension ist aber auch wichtig, sich vor Augen zu führen, dass man grundsätzlich deutlich mehr Freizeit haben wird und dass, der sinnstiftende Effekt der Erwerbstätigen irgendwie substituiert werden muss.


    Beige tragen, granteln und Falschparker aufschreiben gehört zu einem putzigen Klischee, aber ob es wirklich erfüllend ist? ;)

    Hallo.


    Mein letzter Stand ist:


    Das Arbeitslosengeld I bemisst sich nach dem Bemessungsentgelt des zuvor bezogenen Krankengeldes, zumindest wenn der Übergang Krankengeld-Arbeitslosengeld I nahtlos ist.


    Der Anspruch ergibt sich,wie beim "normalen" Arbeitslosengeld I, aus der Vorversicherungszeit und ggf. dem Lebensalter. Wenn vorher schon Anspruch "verbraucht" wurde, dann reduziert sich der Rest-Zeitraum entsprechend.

    Hallo.


    Der Mitforist Altsachse hat schon einen wichtigen Anstoß gegeben.


    Im Vorfeld sollte Ihre Mutter vom Rentenversicherungsträger (ggf. von zweien) zwei "Rentenbezugmitteilungen für das Finanzamt" anfordern. (Für die eigene Versichertenrente und die Hinterbliebenenrente.)


    Dort stehen (mit Zeilenangabe für die Steuererklärung) die relevanten Angaben, aus denen ein Vertreter der steuerberatenden Berufe ersehen kann, ob Steuern zu zahlen sind, oder nicht.


    Unter Umständen könnte es Sinn machen, einen Schwerbehindertenausweis (wegen des zusätzlichen Steuerfreibetrages) zu beantragen.


    Das ging jetzt etwas an der eigentlichen Frage vorbei, hilft aber hoffentlich dennoch.