Beiträge von Referat Janders

    Altersvorsorge per ETF ist einfach:

    Günstiges Depot und x-beliebigen Welt-ETF aussuchen, Sparplan einrichten, ein paar Jahrzehnte warten, fertig.

    Mit dem Rezept ist man bei 90 bis 95% vom Optimum, die letzten Prozent zur Perfektion sind schwieriger, aber wenn man sagt "über die Linie reicht" dann kann es fast nicht einfacher sein.


    Komplizierter kann man es jederzeit gestalten, es darf ruhig schlicht anfangen. ;)

    Zusammengefasst: Beide Leistungen werden aufsummiert und durch 120 geteilt. Den Betrag verbeitragt die Krankenkasse die nächsten 10 Jahre.


    Hilfsweise Gesamtsumme durch 600 teilen, dann rechnet man etwas zu pessimistisch.


    Ggf. ergeben sich noch Gestaltungsspielräume.

    Ein guter Steuerberater sollte da weiterhelfen können, ansonsten jemand der sich mit Versicherungen auskennt.

    Hallo.


    Die Kinderzulagen können hin- und hergeschoben werden, da ist man flexibel, solange beide der Übertragung der Zulage zustimmen.

    Wenn das Kind in 2020 geboren ist, dann besteht 2020 bis 2024 unmittelbare Zulagenberechtigung. In Abhängigkeit vom Vorjahresbrutto reichen 60 Euro Eigenbeitrag, um die Zulagen mitnehmen zu können.


    Falls der Ehegatte mit seinem Vertrag nicht zufrieden ist, der Vertrag aber im Plus ist, warum wechselt er dann nicht den Anbieter und nimmt Guthaben mit?


    Bei allem was geplant ist, muss man sich vergegenwärtigen, dass Riester nur ein Mosaikstein innerhalb der Altersvorsorge ist. Der ETF-Sparplan wird wahrscheinlich größeren Einfluss auf die finanzielle Situation im Alter haben als die Riester-Kiste.

    Hallo.


    Die Aussage "in meiner UG" alarmiert mich! =O


    Angestellte sind weisungsgebunden, um nur ein Kriterium zu nennen.

    Wie sehen die Gesellschaftsverhältnisse aus und lassen diese eine Weisungsgebundenheit überhaupt zu?


    Der 100%ige Gesellschafter-Geschäftsführer ist kein Angestellter.


    Bitte entsprechende Beratung einholen!

    Disclaimer:

    Steuergestaltung gehört in die Hände von Angehörigen der steuerberatenden Berufe. Da gehöre ich nicht zu, deswegen betate ich auch nicht. Allerdings kann ich ja laut vor mich hin denken. :saint:


    Falls die Kosten ohnehin anfallen und sich der Zeitpunkt steuern lässt, spricht nichts gegen eine Verschiebung an einen günstigen Zeitpunkt.


    Nur um die Steuerlast zu senken, sollte man jedoch kein Geld ausgeben.

    Angenommen man gibt 1 Euro aus, dann senkt der dss zu versteuernde Einkommen im Idealfall um 1 Euro und man muss bis zu 42 Cent weniger an Steuern zahlen. Effektiv hat man somit mindestens 58 Cent mehr ausgegeben.


    Soweit mein laienhafter Blick auf die ganze Sache. Vielleicht kann noch jemand anderes etwas ergänzen.

    Hallo.


    Bei ersten Lesen scheint es tatsächlich so, dass bei einem zeitnahen Wechsel in die gKV die Voraussetzungen für die KVdR später erfüllt wären.


    Ob der Wechsel tatsächlich die beste Alternative darstellt, müsste sich jemand vom Fach genauer anschauen, pauschalisieren sollte man nicht.

    Hallo.


    Um es kurz zu machen:


    1. Ja

    2. Ca. 20%


    Langfassung:

    Es sind der (dann gültige) volle Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung zu entrichten. Dies gilt nur, wenn die Auszahlung über einer bestimmten Summe liegt.


    5% der monatlichen Bezugsgröße sind Freibetrag in der Krankenversicherung bzw. Freigrenze in der Pflegeversicherung.

    Bei einmaliger Auszahlung wird die Auszahlungssumme durch 120 geteilt und dann den 5% gegenübergestellt.

    Aktuell läge die magische Grenze bei grob 19.200 Euro. Bleibt die Auszahlung unter dieser Summe, sind keine Beiträge zu zahlen. Liegt sie darüber, wird es etwas komplizierter. In der Krankenversicherung muss man erst ab dem 19.201. Euro Beiträge zahlen. In der Pflegeversicherung zahlt man ab dem 1. Euro, sofern die 19200 Euro überschritten sind.


    Ich hoffe, das hat geholfen.

    Hallo Maike.


    Zu 2.: Der Bezug einer bAV ist beitragspflichtig zu KV und PV - für gesetzlich krankenversicherte Personen.


    Die pKV schaut nicht auf das Einkommen, sondern kalkuliert nach Kosten und Risiken. Daher muss man gedanklich nichts für Beiträge von der bAV-Auszahlung abziehen, wenn man sicher sein kann auch später in der pKV zu sein.

    Hallo.


    Sparbuch sollte besser ein Codewort für Tagesgeldkonto sein. ;)


    Zunächst sollte ein gewisser Puffer (Notgroschen) täglich verfügbar sein. Wenn dann noch die gängigstenen Risiken (z. B. BU) abgesichert sind, dann kann man mit der Altersvorsorge sparen.


    Versicherungen sind dafür nicht zwingend notwendig. Ein 08/15 ETF-Sparplan (marktbreit und kostengünstig) ist schon nahe am Optimum.