Beiträge von Referat Janders

    Wenn ich es jetzt richtig gelesen habe, dann kann eine bAV abgefunden werden, wenn eine Partei darauf besteht und die monatliche Rente 1% der Bezugsgrösse (2018: 3045 Euro) nicht überschreitet. Wenn beide Parteien das wollen, kann eine Rente abgefunden werden, die 2% der Bezugsgrösse nicht überschreitet.


    Soweit mein Fund bisher.

    Wenn der Vertrag 2050 ausläuft, müsste das angesparte Kapital verrentet werden. Wenn da aber nur eine absurd niedrige monatliche Zahlungen herauskäme, dann wäre die Auszahlung über eine Einmalzahlung zu regeln, denn einfach verfallen kann ein Anspruch ja auch nicht.


    Die konkrete Höhe, bis zu der die Versicherung abfinden darf, habe ich gerade nicht parat. Das Ganze habe ich jetzt auch eher laienhaft ausgedrückt, ein Versicherungsberater oder sonstige Fachkundige könnten das bestimmt ohne Unschärfen darstellen.

    Also, ich bin auch kein Versicherungsfuchs, aber ich sehe es wie @chris2702, dass in jedem Vertrag auch Kosten stecken und im Grundsatz die Erhöhung der Einzahlungen in einen bestehenden Vertrag sinniger erscheint als ein zusätzlicher Neuvertrag. Im Einzelfall kann ein neuer Vertrag aber auch deutlich besser sein als ein alter.


    Wenn sich die Einzahlungen bei den beiden (Ganz-)Altverträgen erhöhen lassen, wäre das schon einmal ein Ansatzpunkt.


    Riester lohnt sich am ehesten mit (mehrfacher) Kinderzulage. Kommt aber auch auf den Vertrag an.


    Es ist ja auch die Frage, was man monatlich über hat, um es für das Alter (in welcher Form auch immer) zurückzulegen.


    Vielleicht wäre ein aktienmarkt-orientierter Sparplan auch eine Alternative zu einer neuen Versicherung.


    Besteht eventuell die Möglichkeit einer vernünftigen (!) bAV?


    Es ist schwierig. Mein Bauchgefühl würde von beiden neuen Verträgen abraten, aber das sollte sich jemand Neutrales mit der entsprechenden Zeit ansehen.


    Die Verbraucherzentralen bieten auch Beratungen hierzu an. Kostet aber leider auch Geld.


    Mehr kann ich im Moment nicht anraten.

    Noch einmal zum Verständnis:


    Aktuell werden 3 Verträge bespart:
    1.Karlsruher (seit 1998)
    2. R+V (seit 2004)
    3. Stuttgarter (seit 2016)


    In Summe gehen 110 Euro pro Monat in diese Verträge.


    Und es liegen jetzt Angebote für 2 Produkte mit jeweils 200 Euro pro Monat an Einzahlung vor. (Summe 400 Euro)


    Soweit richtig?

    Wenn keine weiteren Einzahlungen kommen, wäre zu erwarten, dass später keine laufende Rente dabei herauskommt.


    Somit wäre die Wahl zu treffen zwischen 1x Geld jetzt oder 1x Geld in 32 Jahren. Ein Großteil der Menschen würde die Zahlung heute bevorzugen.


    Wenn man ausschließen kann, dass man irgendwann die Einzahlungen wieder aufnehmen will, dann sollte man wohl eher das Geld jetzt nehmen, vorausgesetzt die Summe ist vertretbar.
    Wenn da in Relation zu den gezahlten Beiträgen nix bei rumkommt, dann kann man auch warten. Dann gibt es eine eigene Prämie zum Ruhestand.

    Natürlich hängt es vom Wertekanon ab, aber auch da gibt es unterschiedliche Ausprägungen.


    Der Eine ist angewidert vom militärischen Komplex, der Andere bewundert die deutsche Wehrtechnik als höchstklassige Ingenieurskunst.


    Gibt auch Leute, für die fällt eine Windenergieanlage in diese Kategorie, während andere Angst davor haben.


    Daher sehe ich das so, dass wir uns wohl kaum auf ein "vernünftig" werden einigen können.


    Noch in den 80igern hielt ein Teil der Menschheit den Sozialismus für vernünftig, der andere Teil den Kapitalismus. Beide Seiten wussten jeweils, dass sie Recht haben. Und weil man im Recht war, und der andere im Unrecht, war die Rüstung auch jeweils vernünftig.


    Die Zeiten ändern sich, dem Einen oder Anderen nicht schnell genug, aber sie ändern sich.

    @Kater.Ka:


    Das ist schon klar, dass das zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Den einen Punkt wollte ich aber angebracht haben, weil da so viel Schmu gemacht wird.


    Die ursprüngliche Frage ist ja auch geklärt worden, inkl. Links. :thumbsup:

    Bei Honorarkräften im Lehrbetrieb habe ich grundsätzlich Bedenken, dass es sich um eine selbständige Tätigkeit handelt, da eine Lehrkraft in der Regel derart in den Lehrplan eingewoben ist, als wäre sie eine angestellte Lehrkraft.


    Das mag man als Paranoia abtun, ist aber meine widerlegbare Grundsatz-Vermutung. Klärung bietet das Statusfeststellungsverfahren über die Deutsche Rentenversicherung Bund (Clearingstelle).


    Der Auftraggeber wird wahrscheinlich mit dem Hinweis, man sei ja kein Steuerberater, jegliche Hilfestellung in Sachen Übungsleiterpauschale verweigern. Im Zweifel wäre dann doch ein Vertreter der steuerberatenden Berufe zu konsultieren.

    @zweifler:


    Ich fürchte, so einfach wird das nicht. Es werden sich Situationen finden lassen, in denen etwas vernünftig erscheint, das in der Auflistung auftaucht. Es kommt immer auf den Standpunkt an.


    Ich tippe mal, dass die Reinigungskräfte bei KMW besser verdienen als bei Attac. Unter dem Aspekt, wäre es schon vernünftig den Arbeitsplatz dementsprechend zu wählen, insbesondere wenn es eine Familie zu versorgen gilt.


    Aber ich denke, ich habe den Gedanken schon verstanden.


    Es ist halt die Frage, wie sehr man Ansprüche an sich selbst stellt und wie gut man diesen gerecht wird. Da wird es effektiv wohl 7 Mrd. Meinungen geben - Tendenz steigend. :S

    Nicht dass ich abwiegeln wollte, doch ist es nicht etwas utopisch anzunehmen oder zu wünschen, dass wir alle jetzt auf den Schlag vernünftig werden? Wobei man eher "vernünftig" sagen müsste, denn da wird man sich kaum auf eine allgemein anerkannte Definition einigen können.


    In Sachen CO2-Fußabdruck wäre es wohl gut auf Fleischkonsum zu verzichten, dann kommt der nächste und sagt, der Mensch sei eine Omnivore und daher sei Fleischverzicht alles andere als vernünftig.


    Oder anders: Ich lese das hier auf meinem Smartphone. Das ist auch nicht auf dem Apfelbaum in meinem Vorgarten gewachsen.


    Vielleicht arbeiten wir daran, dass sich die Vernunft auf lange Sicht durchsetzt. (Losgelöst von den Definitionsfragen.)

    Hm, Altersvorsorge muss ja nicht zwingend über ein Versicherungsprodukt laufen.


    Versicherungen sind angenehm, weil sie den Eindruck vermitteln, ein Vertragsabschluss und es ist alles geregelt.


    Aber Altersvorsorge ist genau betrachtet keine Frage der Versicherung, sondern der Rendite.


    Vielleicht einfach schauen, was jetzt schon an Ansprüchen bzw. Anwartschaften da ist, und dann schauen, was an zusätzlicher Absicherung erforderlich bzw. gewünscht ist.


    Die elementaren Risiken aber nicht aus den Augen verlieren und auch dort die Absicherung mit den eigenen Ansprüchen bzw. Wünschen vergleichen, so wie von @chris2702 angeregt.

    Ein Tagesgeldkonto sollte man eigentlich ohnehin haben, damit man eine kleine schnell verfügbare Reserve vorhalten kann, falls sich mal 2 oder 3 finanzielle Herausforderungen überlagern. (Auto, Waschmaschine, etc.)


    Daher Tagesgeldkonto eröffnen, Geld erst einmal parken und wenn der Kopf dafür frei ist, überlegen ,was man mit dem Geld auf lange Sicht anstellen will.