Beiträge von Referat Janders

    Die Aufs und Abs an den Börsen haben sich in der Vergangenheit derart abgewechselt, dass eine Haltedauer von mindestens 15 Jahren Verluste ausgeschlossen hat. (Egal, ob erst der Crash kam und dann die Erholung, oder erst der Anstieg und dann der Rücksetzer.)


    Falls man unterstellt, dass sofort investiert wird und die Rente plus der Hinzuverdienst zusammen den Lebensunterhalt gewährleisten, dann müssten die Rücklagen in den nächsten 7 Jahren nicht angetastet werden und könnten Erträge generieren. Wenn der Hinzuverdienst dann nicht mehr in die Lebensplanung passt, ist die Frage, wie dann das Depot steht und was an Puffer da ist, damit man nicht unbedingt aus einem dezimierten Depot entnehmen muss, wenn es hart auf hart kommt.


    Da schließt sich die Frage an, was tatsächlich an Entnahme nötig wäre, um den gewünschten Lebensstandard halten zu können.

    Hallo.


    Solange keine Gesetze übertreten werden, darf jeder mit seinem Geld tun, was ihn in den Sinn kommt. ;)


    Den Plan kann man so durchziehen, jedoch sagt man (hier), dass Geld im ETF so 10 besser 15 Jahre liegen sollte, da sonst in ungünstigen Szenarien Verluste drohen.


    Da könnte man also einen Schwachpunkt sehen, wenn Teile des Geldes den ETF für nur 5 Jahre von innen sehen.


    Aber wenn zunächst die Riester-Rente und dann ein Teil des Tagesgeldes verlebt werden, bevor die Entnahmen aus dem Depot starten, dann kann der Plan aufgehen.


    Die Rente zu erhöhen, indem man Sonderbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung leistet, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber. Sollte man sich einmal vorrechnen lassen, damit sich bewusst dafür oder dagegen entscheiden kann.

    Die Abrechnung wird es am Ende klären.


    Ansonsten ist es tatsächlich so, dass man in Steuerklasse 3 erst einmal recht viel verdienen kann, ohne dass Steuern anfallen. Die ersten 18.816 Euro sind frei, erst ab dem 18.817. Euro fallen (theoretisch, denn es gibt ja noch gewisse Werbungskosten,) Steuern an.

    Bei Steuerklasse 5 fällt schon ab dem ersten Euro etwas an. (Darin liegt ja der "Zauber" der Kombination 3/5.)

    Hallo.


    Gerade während der Ausbildung (und ggf. noch dem Jahr nach dem Abschluss) kann Riester aufgrund des Verhältnisses zwischen Eigenbeitrag und Zulagen Sinn machen, danach müsste man schauen. (Und sich fragen, wie weit man mit einem Guthaben von grob 1200 Euro oder ein wenig mehr kommt. Allerdings wird einen dieses Guthaben nur 240 Euro gekostet haben.)

    An der Stelle noch Zulagen vom Arbeitgeber einzupflegen, ist eigentlich nicht mehr notwendig. Daher sollte man sich die Alternativen genauer anschauen (Inklusive Vertragsbedingungen).

    Ein 450-Euro-Job wird mir - zusätzlich zur Rente - sicherlich nicht schaden ... was vermutlich vielen anderen auch so gehen dürfte 😉

    Den Plan höre ich häufiger. Klingt ja auch vernünftig. Krankenversichert über die Rente, plus etwas zusätzliches Einkommen, das, weil pauschal versteuert, keine Probleme mit dem Finanzamt verursacht. Rententechnisch sind die 5.400 Euro im Jahr in der Regel auch kein Problem. Außerdem geht man nicht von 100 auf 0, was die Struktur und das Gebrauchtwerden anbelangt.

    Situativ ein "win" könnte man sagen. ;)

    Hallo.


    Vorweg: Wald- und Wiesenmeinung, keine Steuerberatung! :saint:


    2020 beträgt der Grundfreibetrag 9.408 Euro. Steuerklasse 3 bedeutet, dass die Freibeträge für beide Partner bei einer Person gebündelt werden.


    2 × 9.408 Euro = 18.816 Euro > 17.000 Euro


    Bisher dürfte tatsächlich keine Lohnsteuer einbehalten worden sein, daher gibt es auch nichts, was zu erstatten wäre.

    Dr. Schlemann

    Irgendwann wird man sich Gedanken über die Beitragsbemessung in der Krankenversicherung machen müssen, dass sehe ich auch so.

    Allerdings sehe ich auch, dass es gewisse Entwicklungen gibt, die mich an der Zukunftsfähigkeit der pKV zweifeln lassen.


    Aus dieser Gemengelage eine Entscheidung abzuleiten, insbesondere eine von dieser Tragweite, ist schwierig. Daher versuche ich nicht, künftige Gesetzgebung zu antizipieren. (Zu wenige Staatssekretäre im Bekanntenkreis.)

    Vermietung/Verpachtung, Kapitaleinkünfte etc. sind für GKV-Rentner nicht beitragspflichtig.

    Stimmt so nicht, es kommt auf den Versicherungsstatus an. Bei Pflichtversicherung (KVdR) bleiben die obigen Einkünfte außen vor.

    Bei freiwillig versicherten Rentnern sieht die Sache anders aus.


    Einen Rentenanspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung (ggf. neben der berufsständischen Versorgung) zu begründen, ist kein Hexenwerk und könnte ein Baustein der Altersvorsorge sein bzw. sollte ins Kalkül gezogen werden.



    Aus den berufsständischen Versorgungen bekommen Ärzte (laut einer Übersicht, die ich jüngst im Versicherungsboten gesehen habe) durchschnittlich knapp 2500 Euro an monatlicher Rente heraus. Das entspricht ungefähr dem, was nach nicht ganz 35 Jahren an Spitzenverdienst bei der gesetzlichen Rentenversicherung herauskäme. Der sich daraus ergebene Beitrag wäre wahrscheinlich konkurrenzfähig mit der pKV, allerdings geht es bei Entscheidung zwischen den beiden Welten um Leistungen und nicht um Kosten. Das Vorsorgekonzept muss zu dieser Entscheidung passen. Daher macht kundige Beratung vor dem Fällen der Entscheidung schon Sinn. (Und die geht über das hinaus, was diese Community zu leisten vermag.)