Beiträge von Referat Janders

    Hallo.


    Natürlich bietet ein garantierter Rentenfaktor angenehme Sicherheit, allerdings besteht auch die Möglichkeit, das Guthaben irgendwann auf einen anderen Vertrag zu übertragen.

    FinanzTip-Empfehlungen können sich über die Jahre auch ändern. ;)

    Hallo.


    Auf einen Teil der Fragen kann ich antworten.


    Der Beitrag des Arbeitgebers ist ein geldwerter Vorteil und gehört 1. mitgenommen und 2. zum Einkommen.


    Später werden sämtliche Betriebsrenten aufaddiert und dann werden Freibetrag (Krankenversicherung) bzw. Freigrenze (Pflegeversicherung) angewandt.


    Daher bietet sich der Gedanke an, den Beitrag des Arbeitgebers mitzunehmen, die weitere Vorsorge aber eher über eigenes ETF-Sparen zu betreiben.

    Aus der Renteninformation kann man nicht ersehen, ob die Erwerbsminderungsrente Abschläge enthält oder nicht.

    Allerdings ist das auch zweitrangig, da die Erwerbsminderungsrente in Sachen Rentenberechnung (Ich erspare uns hier die Details.) günstiger ist als eine Altersrente, egal ob mit oder ohne Abschläge.


    Bei der Berechnung der Rentenhöhe wirken sich sämtliche Entgeltpunkte aus, egal ob "normal" oder aus Sondereinzahlungen.

    Für die Bundesbeamten heißt es:


    (4) 1Bei Anwendung der Absätze 1 und 2 bleibt außer Ansatz der Teil der Rente (Absatz 1), der

    1.dem Verhältnis der Versicherungsjahre auf Grund freiwilliger Weiterversicherung oder Selbstversicherung zu den gesamten Versicherungsjahren oder, wenn sich die Rente nach Werteinheiten berechnet, dem Verhältnis der Werteinheiten für freiwillige Beiträge zu der Summe der Werteinheiten für freiwillige Beiträge, Pflichtbeiträge, Ersatzzeiten und Ausfallzeiten oder, wenn sich die Rente nach Entgeltpunkten berechnet, dem Verhältnis der Entgeltpunkte für freiwillige Beiträge zu der Summe der Entgeltpunkte für freiwillige Beiträge, Pflichtbeiträge, Ersatzzeiten, Zurechnungszeiten und Anrechnungszeiten entspricht,

    2.auf einer Höherversicherung beruht.

    2Dies gilt nicht, soweit der Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge oder Zuschüsse in dieser Höhe geleistet hat.


    Das ist Paragraph 55 Absatz 4 wie ihn fxk schon angesprochen hat. Für mindestens drei Bundesländer habe ich gleichlautende Regelungen gesehen bzw. jedes Mal war die Rückmeldung "wird nicht gegengerechnet".

    Wichtig ist, nachfragen, bevor man irgendetwas macht.

    Naja, das Beamtenrecht gibt es in 16 Ländern und im Bund. Da wird es schwierig, den Überblick zu behalten.

    Allerdings rechtfertigt das jetzt auch keine Auskünfte, die sich hinterher als falsch erweisen. ?(


    Im Zweifel muss man sich die Beratung zusammenstückeln. All-in-One gibt es leider nicht.

    Hallo.


    Der Plan klingt ganz gut. "Freies" ETF-Sparen wird aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Ertrag bringen als die Riester-Kiste.

    Den Eigenbeitrag zulagengerecht zu wählen macht also Sinn.


    Anbei eine neue Idee:


    Wenn später der Rentenfaktor beim Riester zu niedrig erscheint, kann man sich die 30% auszahlen lassen und als Sondereinzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung stecken.

    (Sofern der Rentenfaktor bei der gesetzlichen Rentenversicherung verlockender ist.)

    Den Einnahmen stünden in dem Jahr dann auch entsprechende Ausgaben gegenüber, daher sollte sich die Steuerlast in Grenzen halten.

    Hallo.


    Also ich bekomme davon nix, nur dass das Gerücht aus der Welt kommt. :saint:


    Ansonsten richtig vermutet, die Einzahlungen werden nicht erstattet, sondern die daraus ermittelten Entgeltpunkte wirken sich in der zu zahlenden Rente aus.


    Genaueres kann man später dem Rentenbescheid entnehmen.


    Bis dahin etwas Lesestoff:


    https://rvrecht.deutsche-rente…_p_0187a.html#Beispiel_11


    Über die Reiter kann man zwischen den Erläuterungen und den Beispielen wechseln.


    Das jetzt auf die Schnelle, ansonsten gerne noch einmal nachfragen.

    Hallo.


    Falls die bisherige Aufteilung nicht mehr den eigenen Bedürfnissen entspricht, dann sollte man schon etwas an den Prozenten drehen und ggf. von ETFs auf Tagesgeld umschichten.


    Vielleicht einfach einmal gedanklich durchspielen, ob man sich damit tatsächlich besser fühlen würde.


    Ansonsten empfehle ich die Beiträge vom Community-Mitglied Altsachse , dort habt Ihr ein Beispiel an langer Investmenttätigkeit auch im fortgeschrittenen Alter, gepaart mit Tiefenentspannung. Vielleicht findet Ihr so noch Anregungen.

    ...Rahmenbedingungen zu kennen...

    muss es natürlich heißen.


    Die Mitteilung, dass keine Beiträge gezahlt werden, kann davon die Begründung abfotografiert und hier eingestellt bzw. im genauen Wortlaut wiedergegeben werden? (Persönliche Daten bitte unkenntlich machen.)

    Hallo.


    Vollrente nach Erreichen der Regelaltersgrenze (je nach Jahrgang 65+X) führt zu Versicherungsfreiheit und entlässt die Pflegekasse aus der Verpflichtung, Beiträge zu zahlen.


    Der (vorübergehende) Verzicht auf 1% der Rente beendet die Versicherungsfreiheit (für den Zeitraum des Verzichtes).


    Ohne die genauen Rahmenbedingungen kann man nur mutmaßen, ob alles richtig beurteilt wurde.