Beiträge von Referat Janders

    Meine Aussagen beziehen sich nur auf die Beiträge hier im Thread, daher auch grundsätzliches Verständnis für gewisse Kürze.


    Den Personen ohne gesetzlichen Rentenanspruch, die als freiwilliges Mitglied versichert sind, kann geholfen werden, daher habe ich da wahrscheinlich eine andere Auffassung hinsichtlich der Stichhaltigkeit des Argumentes. Insbesondere durch Zeiten der Kindererziehung sind 60 Kalendermonate doch recht schnell erreicht.

    (Der Gefahren künftiger Gesetzgebungsverfahren bin ich mir aber durchaus bewusst.)

    Einwand:


    Ist es methodisch korrekt, beim Vergleich der Kosten den Höchstbetrag anzusetzen?


    Für Phasen der Teilzeitbeschäftigung wahrscheinlich eher nicht.


    Im Ruhestand künftig eher unwahrscheinlicher werdend, wenn man sich die Anpassungsraten der Renten aus der berufsständischen Versorgung anschaut. (z. B. Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte im Zeitraum 2008 bis 2020 insgesamt +8,17%; zum Vergleich aktueller Rentenwert im gleichen Zeitraum +28,72%)


    Ich sehe aber ein, dass sich die verkürzte Darstellung auch damit erklären lässt, dass dies hier eine öffentliche Community und kein Fachkongress ist.

    Bei gewissen Grundannahmen, die auf einen Großteil der Ärzteschaft zutreffen werden, von deren Generalisierung ich dennoch abraten würde, ist der Wechsel in die pKV die klar verlockendere und wahrscheinlich auch bessere Variante, allerdings kommt es auf den Einzelfall an. Daher auch der dringende Appell zu fachlich fundierter Beratung und angemessener Bedenkzeit.


    Eine Entscheidung, die grob noch 6 Jahrzehnte oder vielleicht mehr halten soll, muss man nicht übers Knie brechen.

    Hallo.


    Der Freund steht vor einer weitreichenden und schwerwiegenden Entscheidung. Es geht darum, was er an Leistung haben will und ob er sich dies heute und in Zukunft wird leisten können. Die Altersvorsorge sowie die Risikoabsicherung müssen dies widerspiegeln.


    Daher halte ich eingehende Beratung für geboten. Das Thema ist zu wichtig, um dort einen Euro sparen zu wollen.

    Zitat von der zoll.de Seite:


    "Schmuck und sonstige Waren aus Edelmetallen bzw. Edelsteinen gelten nicht als gleichgestellte Zahlungsmittel und sind daher nicht anzeigepflichtig."


    Mach dir einfach eine Halskette mit deinen Barren und Münzen und hänge sie dir um den Hals ;-)

    Irgendwo hat "Bling Bling" auch sein Ende. (Je nach Nackenmuskulatur unterschiedlich.)

    Oha.

    Wenn da immer ein Interkontinentalflug zwischenhängt, dann bietet sich der Ameisenverkehr nicht wirklich an. :/

    monstermania


    Sagen wir 33,19 Euro pro Entgeltpunkt, okay? ;)


    Ansonsten ist das die Rechnung, die man aufmachen muss. Erschwerend kommt hinzu, dass die Rente dynamisch ist, folglich wird die Differenz zwischen Rente mit bzw. ohne Abschlag von Jahr zu Jahr größer. Das Jahr des Rentenbeginns hat steuerliche Auswirkungen,...


    Man kann also ruhig früher in Rente gehen, damit man die Zeit hat, das alles auszuknobeln. 8o

    Hallo.


    Meine Wald- und Wurzel-Genossenschaftsbank hat die nostalgischen Sparbücher abgeschafft.

    Das Sparbuch (mit den berühmten 5 DM von früher) bediene ich auch über das SB-Terminal.

    Und ich werde das Klimpergeld ohne Bearbeitungsgebühren los. :)

    (Dann aber am Schalter.)

    Ich möchte gerne ergänzend noch auf einen Punkt hinweisen, der häufig übersehen wird: Auch wenn man abschlagfrei vorzeitig in Rente geht, dann heißt das nicht, dass die Rente dann gleich hoch ist als wenn man sie mit Erreichen der Regelaltersgrenze antritt. Das trifft sowohl für die Rente mit 63 für besonders langjährige ohne Abschläge zu als auch für Flexi-Renten-63er, die über Sonderzahlungen die Abschläge ausgleichen.


    Der Grund ist, dass man in diesen 4 Jahren sonst noch weiter Geld verdient und Rentenversicherung bezahlt hätte, die zu zusätzlichen Rentenpunkten geworden wäre. Das macht beim Eckrentner West nach heutigen Zahlen 136,76 € monatlich aus.


    Also für alle, die nach 63 noch arbeiten dürfen und mögen: Es lohnt sich, mindestens finanziell.

    Rechnen wir doch einfach mal so:


    Immer durchschnittlich verdient!

    A: Mit 67 abschlagsfrei in Rente: 45 Entgeltpunkte = 45 persönliche Entgeltpunkte

    B: Mit 63 in Rente (Abschläge: 14,4%): 41 Entgeltpunkte × 0,856 = 35,096 persönliche Entgeltpunkte


    Das sind knapp 22% Unterschied.


    Wenn wir jetzt noch davon ausgehen, dass man nicht immer gleichmäßig verdient, sondern zum Ende des Erwerbslebens ggf. mehr als im Gesamtdurchschnitt, dann können die fehlenden Jahre an Einzahlungen so richtig schmerzen.


    Es ist immer eine Frage der Abwägung.

    Ich möchte gerne ergänzend noch auf einen Punkt hinweisen, der häufig übersehen wird: Auch wenn man abschlagfrei vorzeitig in Rente geht, dann heißt das nicht, dass die Rente dann gleich hoch ist als wenn man sie mit Erreichen der Regelaltersgrenze antritt. Das trifft sowohl für die Rente mit 63 für besonders langjährige ohne Abschläge zu als auch für Flexi-Renten-63er, die über Sonderzahlungen die Abschläge ausgleichen.


    Der Grund ist, dass man in diesen 4 Jahren sonst noch weiter Geld verdient und Rentenversicherung bezahlt hätte, die zu zusätzlichen Rentenpunkten geworden wäre. Das macht beim Eckrentner West nach heutigen Zahlen 136,76 € monatlich aus.


    Also für alle, die nach 63 noch arbeiten dürfen und mögen: Es lohnt sich, mindestens finanziell.

    Stimmt, daher ist die unterste Zahl im kleinen Kasten bei der Renteninformation mit äußerster Vorsicht zu genießen. 8|

    In höchster Gefahr sehe ich den Jahrgang 1966 nicht. Ich vermute, man wird nicht an die bestehende Tabelle mit den Änderungen eine weitere nahtlos anfügen wollen, sondern etwas Luft zwischen den Maßnahmen lassen. Meine persönliche Vermutung ist, dass die nächsten Verschlimmerungen ab Jahrgang 1970 greifen werden.


    Sollte der Gesetzgeber aber die Frechheit besitzen, sich nicht an meinen Mutmaßungen zu orientieren, dann müsste er sehr schnell nach der Wahl aktiv werden, um die Jahrgänge ab 1964 treffen zu können.


    Wenn es tatsächlich dazu käme, wären die Änderungen wohl, dass der Rentenbeginn entweder erst mit 63 und 2 Monaten möglich wäre oder die Abschläge bei Rentenbeginn mit 63 auf 15% steigen.


    Aber das sind alles nur Theorien. Was tatsächlich kommt, wird die Zukunft zeigen.