Beiträge von Oliver Mest

    Ja, die Unsicherheit verstehe ich. Objektiv nachvollziehbar sollte der vorgeschlagene Tarife sein - wir erstellen z. B. einen unabhängigen Angebotsvergleich, in dem die Tarife und Versicherer nach objektiven und transparenten Kriterien bewertet werden. Als Makler geht es uns nicht darum, bestimmte Tarife zu pushen, sondern den optimalen Tarif für die Belange des Kunden zu finden. Vor dem Hintergrund zum Geschäftsmodell: Makler - ob nun wir oder Hoesch oder wer auch immer - verdienen Ihr Geld mit dem Abschluss, wobei es finanziell kaum einen Unterschied macht, Versicherer A, B oder C zu vermitteln. Wichtig ist in allen Tarifen, die Gesundheitsfragen vernünftig aufzubereiten. Wir ermitteln gemeinsam mit unseren Kunden anhand der Patientenakte und der Krankenakte(n) eine exakte Gesundheitshistorie, sodass es im Antrag nicht zu Falschangaben kommen kann - auch nicht zu unabsichtlichen! Wenn beides passt - nachvollziehbare Tarifempfehlung plus vernünftig aufbereitete Gesundheitsgeschichte -, dann nähert man sich dem Thema BU richtig gut an. Aber es bleibt ein Marathon, keine Kurzstrecke!


    Grüße


    Oliver Mest

    Moin,


    ich hatte am Wochenende auf diesen Post geantwortet und eine RiVo für den Interessenten angeboten. Finanztip bemüht möchte aber offensichtlich die Makler nicht verärgern, die gutes Geld zahlen, um als "Experten" gefeatured zu werden. Schade für die User.


    Grüße


    Oliver

    Ja, dann ist die Situation aber eine deutlich andere. Wenn ich aufstocken will und bei meinem bisherigen Versicherer X kein gutes Angebot bekomme oder der Tarif im Marktvergleich zu schlecht ist, dann wird Versicherer Y immer eine Option sein. Ich gebe aber zu bedenken, dass zwei Verträge bei zwei Versicherern auch zwei Leistungsfallprüfungen bedeuten im Ernstfall. Das ist in der meist unangenehmen Situation einer Krankheit keine wirklich gute Lösung ...

    Der Plan erscheint mir auch recht zweifelhaft, weil ich den Vorteil nicht sehe. Bei einem Versicherer bringt es auch bei der Nachversicherung keine Vorteile, bei zwei Versicherern sind Sie in der Pflicht, die Höhe der möglichen sprich: erlaubten Absicherung genau zu überprüfen, damit Sie nicht über die Grenze der zulässigen Absicherung hinauslaufen. Vorteil könnte (Betonung auf Konjunktiv) sein, dass die Nachversicherung mehr Luft nach oben lässt - wobei ja auch dabei die Angemessenheit der BU-Rente über alle Verträge zu berücksichtigen ist. Ergo: Scheint eher eine Schnapsidee zu sein ...

    Guten Morgen,


    da das Thema "BU und Gesundheitsfragen" immer wieder bei mir aufpoppt, möchte ich gerne diesen älteren Artikel noch einmal ergänzen. Wer nicht mit einem Makler oder Berater zusammenarbeiten will bei der Einschätzung, ob er eine BU aus gesundheitlichen Gründen (nicht) bekommt, der hat schon verschiedene Möglichkeiten, ein Votum von Versicherern selbst einzuholen. Die Optionen:


    1. Das Tool versdiagnose von Franke und Bornberg erlaubt es, den eigenen Gesundheitszustand zu erfassen und eine Einschätzung zur Versicherbarkeit zu bekommen. Natürlich wird es nicht in allen ein Votum geben können, insbesondere nicht bei schweren Erkrankungen. Aber grundsätzlich kann jeder hier auf Wunsch von 15 Versicherern eine Einschätzung zur Versicherbarkeit einfordern - anonym und unverbindlich. Das Tool ist zu finden unter https://www.versdiagnose.de.


    2. Manche Versicherer ermöglichen durchaus die Prüfung anonym und ohne Preisgabe von Daten - das beste Beispiel für BU und Risikoleben ist die Community Life. Unter https://www.communitylife.de/d…sversicherung#vergleichen besteht die Möglichkeit, alle relevanten Daten zu erfassen und ein Votum zur Versicherbarkeit zu bekommen. Die gleiche Möglichkeit gibt es auch bei der Allianz für die Risikoleben https://www.allianz.de/vorsorg…bensversicherung/#rechner und vor allem im Bereich Zahnzusatz - nicht zuletzt Dank der deutlich einfacheren Prüfung - bei vielen Gesellschaften.


    Vorsichtig sollte man dagegen bei Versicherern sein, die eine Anmeldung/ Hinterlegung von Daten erfordern, um ein Votum zur Versicherbarkeit zu bekommen - wer hier abgelehnt wird, ist namentlich erfasst und muss die Ablehnung bzw. die Erschwernisse entsprechend bei weiteren Anträgen angeben - das kann sich zum KO-Kriterium entwickeln.


    Am Ende stehen Makler (wie wir es sind) oder auch Versicherungsberater, die gegen Honorar eine Risikovoranfrage stellen - in der Regel ist das der umfassendste Weg, um eine Einschätzung zu bekommen. Aber Sie müssen dann als Kunde natürlich Ihre Krankengeschichte dem Berater ggü. offenbaren und bereit sein, Unterlagen beizubringen. Als Lohn dafür gibt es eine verlässliche Einschätzung der relevanten Marktteilnehmer und in vielen Fällen sogar den nicht mehr für möglich gehaltenen Versicherungsschutz.

    Guten Morgen,


    eine "Kinder-Risikolebensversicherung" wird hier wohl nicht das Todesfallrisiko abdecken aller Voraussicht nach, sondern das Invaliditätsrisiko des Kindes. Man kann grundsätzlich ab einem bestimmten Alter von ca. 10 Jahren darüber nachdenken, ob ein früher Einstieg in den Invaliditätsschutz sinnvoll ist. Dann allerdings nicht - wie der Kollege Gamper ja bereits ausgeführt hat - auf Unfallbasis, weil Sie damit ein Risiko absichern, das statistisch kaum relevant ist. Der Fokus muss vielmehr auf der Absicherung der finanziellen Unabhängigkeit bei einer Krankheit liegen, die das Kind daran hindert, als junger Erwachsener und im weiteren Leben am Erwerbsleben teilzuhaben. Als Unterstützung für den Schutz kann angeführt werden, dass eine frühzeitig abgeschlossene Invaliditätsabsicherung in bestimmten Produkten später übergeht in eine Berufsunfähigkeitsversicherung - Ihr Vorteil (bzw. der der Kinder) liegt dann darin, dass mögliche Gesundheits- oder Freizeiterschwernisse nicht mehr der Arbeitskraftabsicherung im Wege stehen. Das Ihnen heute angebotene Produkt scheint das bei Betrachtung aus der Ferne nicht zu erfüllen. Gerne überprüfen wir aber Angebote auf ihren Nutzen und ihre Sinnhaftigkeit - treten Sie bei Bedarf gerne mit uns in Kontakt.

    Ich habe eine BU von AachenMünchener von 2012, wo ich damals noch jung und ahnungslos war.


    Noch heute habe ich kein gutes Gefühl für meine BU.


    Macht es sinn, einen BU zu wechseln, bevor es teurer wird?

    Hi,


    was spricht dagegen, sich vor einer Kündigung ein neues Angebot einzuholen, ggf. bei Vorerkrankungen die Versicherbarkeit mit einer Risikovoranfrage zu ermitteln und dann z entscheiden, ob ein neues Angebot besseren und ggf. günstigeren Schutz bietet als das der Aachen Münchener. Jede gute Berater kann Leistungen und Leistungsmerkmale detailliert vergleichen. Das kostet nichts und gibt Klarheit!


    Grüße


    Oliver Mest