Beiträge von alex1

    Hallo liebes Forum,


    nachdem ich mich durch dutzende Einträge, Webseiten, Urteilsbegründungen gewühlt habe möchte ich um Euren Rat und Erfahrung bitten. In Kurzform: Ende 2007 bei einer Volksbank Kreditvertrag abgeschlossen. Das Vertragsangebot wurde am 06.12.2007 seitens VoBa unterzeichnet und uns per Post zugestellt. Am 20.12.2007 haben wir den Vertrag dann in einer Filiale der VoBa unterzeichnet. Die Widerrufsbelehrung habe ich von einem Anwalt einer Verbraucherzentrale prüfen lassen, er hat aus seiner Sicht diverse Fehler identifiziert. Widerruf wurde im Juni 2016 fristgerecht basierend auf dem Template der Stiftung Warentest ausgesprochen und der Eingang von der VoBa bestätigt. Daraufhin bis Mitte Oktober keinerlei Reaktion, auf Anmahnung unsererseits dann telefonischer Kontakt seitens VoBa. Long story short, man bietet an, uns per sofort aus dem Vertrag zu entlassen. Hätte man dies rückwirkend zum Juni 2016 angeboten wäre es evtl. überlegenswert gewesen, so hat man schön Zeit ins Land gehen lassen. Grundsätzlich argumentiert VoBa mit drei Urteilen, dass aufgrund der Unterzeichnung in einer Filiale keine Unsicherheit entstanden sein kann. Angehängt habe ich die relevanten Schriftstücke. Was ist Euer Rat bzw. Eure Einschätzung? Bei einer Rückabwicklung werden nach knapp 9 Jahren Laufzeit recht ansehnliche Beträge im Raum stehen. Die ersparten Vorfälligkeitszinsen sind hingehend überschaubar.


    Lieben Dank + viele Grüße
    Alex


    PS: Habt Ihr Empfehlungen für einen guten und engagierten Anwalt, gerne im Rhein-Main Gebiet?