Beiträge von Nordnordlicht

    Moin zusammen,

    mich würde einmal interessieren, wie ihr es mit Spenden haltet: spendet ihr? Sammelt ihr Spendenbescheinigungen für die Steuererklärung?


    Die Frage wollte ich schon vergangenen Oktober schon mal posten, habe das aber nicht getan, weil ich dachte, dass ja um die Weihnachtszeit tendenziell vermutlich eher gespendet wird und das Bild verzerren könnte. Daher frage ich also im (beginnenden) Sommer :)


    Ich selbst spende regelmässig kleine und auch mal mittlere Beträge hier und da. In Coronazeiten fällt der Urlaub in's Wasser, weshalb ich bei mir festgestellt habe, dass ich auch eher vom Urlaubs- und Weihnachtsgeld etwas weiterreiche.


    Bei gemeinnützigen Spenden gibt es den schönen Nebeneffekt, dass man Vater Staat über die Einkommenssteuererklärung im Folgejahr daran beteiligen kann. ;)


    Dank schon einmal für ein kurzes Feedback :thumbsup:

    JDS

    Ich vermute mal, dass Stefan_S unter Finanzproblemen etwas anderes versteht als unsereiner - also nicht Finanzprobleme im Sinne von 'Zahlungsschwierigkeiten' oder 'warum ist am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig'.

    Die Ausgangsfrage an Elternteile war: "Könntet Ihr mir ein paar Probleme aus Eurer Sicht aufzählen, die Eure Kinder (Abiturienten) in Finanzdingen haben?"


    Ich habe mein Bestes gegeben, das darzulegen. ;-)


    Und @chris2702 hat ja auch auf die Bildungsinitiative der Stiftung verwiesen. Wobei ich persönlich finde, dass ich nicht erst als Abiturient mit der Thematik konfrontiert werden sollte, das halte ich für zu spät - Jahrgangsstufe 7 oder 8 halte ich persönlich für schlauer...

    Beispiel 1:

    die 16-jährige Tochter ist im Internet auf der Suche nach einem speziellen Terminplaner mit Ringbuchheftung. Das begehrte Produkt findet sie schliesslich nur in einem australischen Internetshop; Preis incl. Versandkosten: 80 australische Dollar. Mama die Kreditkarte abgeschwatzt, Kreditkartendaten eingegeben und bestellt. Nach 8 Wochen liegt statt des Päckchens eine Benachrichtigung vom Zoll im Briefkasten: das Päckchen liegt zur Abholung beim Zoll bereit und wird gegen Zahlung von 9,65 € ausgehändigt. Frage: warum werde ich abgezockt, obwohl ich die Versandkosten doch schon bezahlt habe?


    Beispiel 2:

    Obwohl Mama laut Arbeitsvertrag monatlich 2.000,00 € verdient, überweist der Arbeitgeber ihr jeden Monat aber nur ungefähr 1.550,00 € auf das Konto. Wie kommt das?


    Beispiel 3:

    die Tochter aus Beispiel 1 hat inzwischen Abitur und zieht zum Studieren nach Süddeutschland. Dort sucht sie sich ein Zimmer in einer WG. Laut Mietvertrag beträgt die Grundmiete monatlich 260,00 €, dazu kommen monatliche Betriebskosten von 100,00 €. Ausserdem verlangt der Vermieter bis zum Einzug die Zahlung einer Sicherheitsleistung von 720,00 €. Was ist in den Betriebskosten enthalten und ist es OK, dass eine Sicherheitsleistung von 720,00 € verlangt wird und was ist das überhaupt?


    Referat Janders

    Mit den Jamba-Abo's haben die Gebrüder Samwer Kids abgezockt, um mit der Kohle Zalando & Co. zu gründen. Jamba dürfte heute aber kaum einem Jugendlichen noch ein Begriff sein - dass man für Handy-Klingeltöne pro Stück 4,99 € bezahlt hat glaubt Dir heute keiner der heute Jugendlichen mehr...

    Als Elternteil ist mir bekannt, dass viele Kids gerne wirtschaftliches Basiswissen vermittelt haben möchten. Das sind oftmals am Anfang simple Fragen wie...


    - wie hoch ist das monatliche Einkommen der Eltern? (über sowas spricht man in Deutschland in aller Regel nicht :-))

    - was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoeinkommen (das wissen ja nicht einmal manche Politiker!!)

    - wie hoch ist die monatliche Miete oder der Abtrag für die Eigentumswohnung / das Haus?

    - was gehört zu den Mietnebenkosten (Strom, Wasser/Abwasser, Versicherungen, ggf. Steuern)

    - was kostet ein Auto im Monat?

    - welche Versicherungen sind sinnvoll, welche Versicherungen sind überflüssig?

    - wie hoch sind die monatlichen Lebenshaltungskosten (Ausgaben für Lebensmittel, ÖPNV, ggf. Schulgeld etc.)

    - was kostet der jährliche Familienurlaub?

    - wieviel kann / sollte monatlich gespart werden?


    Bevor man über Geldanlage, Steuererklärung, ETF's, Lebensversicherung, Riester etc. diskutiert, sollten erst einmal die Basics bekannt sein. Erfahrungsgemäss ist der Unterschied von Brutto zu Netto oftmals schon eine Herausforderung. ;-)

    Ein normaler Job also ein Durchschnittsjob bringt so 5 k brutto. Ein paar 6 - 8 k, ein paar weniger. JEDER der also normal verdient kann MINDESTENS 500 Euro im Monat investieren.

    Ich rede von Durchschnittsjobs, nicht von Jobs als Kellner ect. Gute normale Jobs. Wer da weniger als 4 k macht ist schlicht selbst schuld. Da erzählt mir keiner was.


    zurück auf den Boden der Tatsachen (Fakten):


    "Ein vollzeit­beschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Jahr 2020 durch­schnittlich 3 975 Euro brutto im Monat. Sonder­zahlungen, zum Beispiel in Form von Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Gratifikationen, sind hier noch nicht berücksichtigt. Die Höhe des Verdienstes ist dabei nicht nur von den individuellen Merkmalen des Beschäftigten, wie zum Beispiel Ausbildung, Art der Tätigkeit und Alter abhängig. Auch die Branche, in der der Arbeit­nehmer beschäftigt ist, ist ausschlaggebend.

    Die Branchen mit den höchsten Verdiensten waren im Jahr 2020 auf grober Gliederungsebene die Bereiche "Information und Kommunikation", "Energie­versorgung" und "Erbringung von Finanz- und Versicherungs­dienst­leistungen". Hier verdienten die Beschäftigten im Monat durchschnittlich zwischen 5181 und 5 543 Euro brutto. Die niedrigsten Brutto­monats­verdienste wurden im "Gastgewerbe" mit 2 050 Euro gezahlt.

    Schaut man innerhalb der Branchen noch eine Gliederungs­ebene tiefer, ist die Spannbreite bei den Verdiensten noch ausgeprägter. Die Branche "Gewinnung von Erdöl und Erdgas" (6 206 Euro) führt hier das Ranking an, vor "Kokerei und Mineralöl­verarbeitung" (6 065 Euro) und "Rundfunk­veranstalter" (5 859 Euro). Am unteren Ende des Rankings rangieren die Bereiche "Gastronomie" (2 047 Euro), "Beherbergung" (2 054 Euro) sowie "Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften" (2 380 Euro)."


    Quelle: https://www.destatis.de/DE/The…/verdienste-branchen.html

    Nach über 30 Jahren in der IT gehöre ich immer noch nicht der "digital first - Bedenken second"-Fraktion an ;-) Nach dem Drama der attackierten Exchange Mailserver diese Woche hat sich für mich eine alte IT-Weisheit wieder einmal bestätigt: keep it simple and stupid.


    Wer's mag, soll das gerne tun, es gibt ja viele Leute heute, die ohne Bedenken privateste Dinge in die Cloud schieben. Ich persönlich bin da raus...


    Dennoch: vielen Dank für das Video!

    ich habe heute bei Close Brothers noch einmal Festgeld für ein Jahr geparkt. Auch wenn Finanztip die wg. Brexit nicht mehr empfiehlt, gehe ich das Risiko (Einlagensicherung bis 100.000 € bzw. 85.000 GBP) ein.

    Das Jahr ist vorbei und ich habe pünktlich die Rückzahlung (via Zinspilot) samt Zinsen verbuchen können. Close Brothers bekommt daher auch nach dem Brexit von mir einen :thumbup:

    Moin,

    mein Rat an Dich wäre, Dich an einen im Gewerbemietrecht versierten Anwalt zu wenden. Dein Mieter kann / hat / wird ja auch ggf. staatliche Coronahilfen in Anspruch nehmen oder hat sie schon erhalten. Oder Kurzarbeitergeld für seine Mitarbeiter? Oder beides? Wie ist das ganze hinsichtlich eines Mietnachlasses zu bewerten und ist er Dir gegenüber überhaupt auskunftspflichtig? Möchte er Mietnachlass für bereits in der Vergangenheit gezahlte oder ggf. für noch in Zukunft zu zahlende Mieten haben? Zahlt er die Miete vielleicht jetzt schon nur noch unter Vorbehalt?

    Ggf. ist also eine rechtlich einwandfreie Anpassung des Gewerbemietvertrages erforderlich. Da würde ich einen Fachmann fragen, denn Du weisst ja genauso wenig, was die Zukunft bringt...

    @ Bankford:

    nach 20 Jahren Erfahrung mit einer bAV kann ich sagen: aus heutiger Sicht würde ich das nicht mehr machen. Ich wohne allerdings auch nicht in Berlin (sondern auf dem Land) und arbeite auch nur in einem mittelständischen Handelsunternehmen, das genau 16,67 € auf meine monatlich gesparten 100,00 € draufpackt, nachdem ich 9 Jahre lang die 100 € komplett allein gezahlt habe (also kein Grosskonzern, der mal eben nochmal 100 € oben drauflegt). Mein Monatsgehalt entspricht auch eher dem deutschen Durchschnittsgehalt. Ich frage mich auch manchmal, ob es immer richtig ist, alles nur immer durch die rosarote Hauptstadtbrille zu sehen ;-)


    Falls Du es noch nicht getan hast: schau mal in diesen Thread: BAV lohnend ?


    Und dann mach einen ETF-Sparplan oder pack' Dir jeden Monat einen Hunni unter die Matratze... :thumbsup: