Beiträge von Nordnordlicht

    Die Fußnoten bei der DKB sind ganz aufschlussreich:

    Wenn du zB nach Norwegen in Norwegischen Kronen überweist, bist du bei den 12,50. Wenn du in Euro überweist, ist es eine SEPA-Überweisung. Allerdings zahlt "irgendjemand" den schlechteren Wechselkurs der DKB.

    siehe Teilnehmerländer - dazu gehören auch Staaten, die nicht den €uro als Zahlungsmittel nutzen: https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Zahlungsraum

    Gedanke 1: ein breit aufgestellter ETF bedeutet grösstmögliche Risikominimierung gegenüber Einzelwerten. Zitat: "Breite Streuung schützt vor großen Verlusten" Quelle: https://www.finanztip.de/geldanlage/


    Gedanke 2: die Empfehlung, eines Anlagehorizontes von mindestens 10 (besser: 15) Jahren basiert auf Erfahrungswerten aus der Vergangenheit. Zitat: "Langer Anlagehorizont gleicht Schwankungen aus." Quelle: https://www.finanztip.de/geldanlage/


    Gedanke 3: kaufe nichts, was du nicht verstehst.


    Mir reicht das - keep it simple and stupid wie wir IT'ler sagen...

    Lass mich mal raten: ist der "älteste (und erfahrenste) Ökostromanbieter" etwa der, der weiter oben zitiert wurde, weil er einräumen musste, dass sogar der "reinste" Ökostrom von Kollateralschäden an der Strombörse betroffen sein kann? Man lernt halt nie aus, aber nicht zuletzt wegen dieses Artikels bin ich mit meinem Optimismus bei "meinem" Kilowatt-Tarif auch sparsam geworden ;-)

    Nein, der aus Post #18 ist es nicht.

    24,75 ct /kWh , aber wie gesagt, das ist momentan noch so eine Art Wurst, die man dem Esel hinhält, damit der brav dabei bleibt. Ob dieser Preis bis Januar überlebt, hoffe ich zwar aber befürchte das Schlimmste.

    Und dann war das Angebot auch noch kontingentiert und nur deshalb habe ich auf Verdacht zugegriffen.


    Bin halt schon seit Jahrzehnten beim selben Versorger. Ich frage mich, wie es denn gerade den Tarifhoppern so ergeht, die waren bei den Versorgern ja alles andere als beliebt.

    Nur zur Info: meiner liegt bei einem der ältesten (und erfahrensten) Ökostromanbieter der Republik seit Anfang des Jahres bei 30,5 ct plus Grundpreis von 9,95 € / Monat. Seit 1.07. minus 4,43 ct brutto wegen Abschaffung der EEG-Umlage. ;)

    dunnerkeilnochemool

    Ob es aktuell vielleicht Möglichkeiten gibt dass in Extremfällen auch zwischen drin anzupassen, weiß ich nicht.

    Brandaktuelles Beispiel aus einer kreisfreien Stadt an der dänischen Grenze: ein ausgewiesener Experte hat mir berichtet, dass ein nicht geringer Teil der Fernwärmekunden der Stadtwerke einen zu hohen Grundpreis bezahlt. Dieser soll in der Vergangenheit nach der Heizleistung der zuvor abgelösten fossilen Heizanlage berechnet worden sein. Hatte der Kunde also vorher einen Ölbrenner mit einer Heizleistung von 20 KW, wurde dieser Wert für die Berechnung des Fernwärmegrundpreises einfach übernommen.


    Das habe ich einem mir bekannten Fernwärmekunden erzählt. Der rief mich vorgestern an und erzählte mir, dass er Anfang der Woche bei den Stadtwerken nachgefragt hat; daraufhin wurde sein Grundpreis von jetzt auf gleich fast halbiert, er zahlt jetzt knapp 470,00 € weniger im Jahr.


    Im Umkehrschluss bedeutet das, dass er vermutlich seit Bestehen seines Fernwärmevertrages (das Haus ist eine ältere Bestandsimmobilie, also kein Neubau) eine deutlich überhöhte Grundgebühr gezahlt hat.

    Ich glaube aktuell macht das wirklich keinen so großen Unterschied. [...]


    Und gerade beim Thema Hackschnitzel und Pellets dürfte so mancher feststellen dass die Geschichte vom Abfallholz nicht stimmt und da doch einiges importiert wurde, auch aus Russland.


    Bei der Fernwärme kommt dann noch dazu, dass die Anbieter eine Monopolstellung in ihrem Gebiet haben. Einfach wechseln geht da nicht.

    Laut lokalem Fernwärmeanbieter - ein privates, ortsansässiges Unternehmen (also weder die Kommune noch deren Stadtwerke) stammen die Holzhackschnitzel "zu 99 % aus heimischer Forst- und Landwirtschaft." Ich sehe keinen Grund, dem Unternehmer zu misstrauen. Wie zuvor schon geschrieben: die letzte Preisanpassung zum 1. Januar 2022 betrug 4,77 %

    Anderes Beispiel: Ökostrom-Kunden hatten dieses Jahr scharenweise ihre böses erwachen. Obwohl der Strom aus lokalen Quellen stammt und die Versorger eigentlich unabhängig vom Weltgeschehen sein sollten, werden trotzdem steigende Marktpreise aufgerufen

    Zu dieser Schar scheine ich nicht zu gehören und kann diese Aussage daher so nicht unterschreiben.

    Moin,

    1995 haben sich die Wege meiner Ex-Frau und mir getrennt. Zu dem Zeitpunkt hatten wir 2 Kids im Alter von 10 und 7,5 Jahren. Es war ausser einer Altbau-Mietwohnung, einer gerade abgeschlossenen Lebensversicherung und dem gemeinsamen Hausrat kein Vermögen vorhanden. Ich habe eine Liste des Hausrates erstellt und auf wenige Dinge verwiesen, die mir vor der Ehe gehörten weil es mir wichtig war, dass die Kids in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und nicht auch noch der gewohnte Hausrat zerfleddert wird. Meine Ex-Frau legte Wert darauf, dass ich das Ehebett mitnehme. Ich habe mir eine Wohnung in der Nähe gesucht - etwa 10 Minuten Fussweg für die Kurzen - damit die Kinder jederzeit kommen können.

    Das schlimmste war damals, dass meine Ex-Frau gleich am Anfang der Trennung auf Rat ihrer Anwältin darauf bestand, dass ich umgehend meine Steuerklasse von 3 auf 1 ändern müsse - da half kein argumentieren, dass das für mich als Alleinverdiener und plötzlich Unterhaltspflichtiger einen herben Verlust für das Familieneinkommen bedeutete: vom einen auf den anderen Monat sank das Familieneinkommen damit um 600 DM.


    Damals habe ich mir geschworen, nicht ein zweites Mal zu heiraten.


    Als die Ehe dann 1998 rechtskräftig geschieden war, habe ich meine jetzige Partnerin kennengelernt, die auch voll berufstätig und bis heute unverheiratet ist. Wir haben uns anfangs locker so arrangiert, dass einer die Mietkosten trägt und die andere für den täglichen Einkauf sorgt. Das läuft eigentlich bis heute so, es wird aber nicht detailliert auf Heller und Cent abgerechnet. Ich glaube, das ist uns Norddeutschen zu anstrengend. Hauptsache, es läuft 8)


    https://www.ndr.de/fernsehen/D…-Norden-ist,spots186.html


    Wenn ich mich recht erinnere, empfehlen Warentester Pulver, weil bessere Reinigungswirkung und am kostengünstigsten. Meine Frau bevorzugt allerdings Flüssigwaschmittel - die Verpackungen sind vermutlich hübscher, anders kann ich mir das rationell nicht erklären ;)


    Ich musste übrigens gerade nach 10 Jahren eine Geschirrspülmaschine ersetzen. Habe mich nach Studium von Warentests für einen Hersteller aus Gütersloh entschieden. Der hat sich jetzt eine Geschirrspül-PowerDisc patentieren lassen: die packt man in den Power-Disc Behälter und damit kann man dann 20 Spülgänge machen, ohne nachfüllen zu müssen. Allerdings kostet ein Spülgang dann lt. Stiftung Warentest 50ct und nicht mehr 10ct mit Tab oder weniger mit Pulver.


    Da hat sich für mich der Kauf des Testberichtes für 5,00 € ganz schnell amortisiert: ich lass' die PowerDisc jetzt PowerDisc sein. Die Maschine kommt aber trotzdem aus Gütersloh in der Hoffnung, dass sie mehr als 10 Jahre schafft...

    Mittelfristig wird sich das auch auf die Fernwärme durchschlagen, teilweise tut es das schon. Kürzlich zum Beispiel Wolfsburg mit 70% Aufschlag.

    https://www.wolfsburger-nachri…teigen-um-70-Prozent.html

    Dreist auch der Verweis vom Versorger, dass sich die Kunden doch rechtzeitig an die Schuldnerberatung wenden sollen wenn ihnen das zu teuer wird..

    Wie zuvor schon gesagt: es hängt sehr davon ab, wie die Fernwärme „produziert“ wird: man kann Öl, Kohle, Müll oder Holz verbrennen. Im Fall Wolfsburg scheint das ja Kohle zu sein und wenn die Nachfrage nach Kohle steigt… Mein FW-Versorger verbrennt Holzhackschnitzel aus lokaler Erzeugung und wenn die Nachfrage nach Holzhackschnitzeln steigt, siehe oben. Im Moment lehne ich mich immer noch entspannt zurück.


    ronni : Robert Habeck lebt ja in Flensburg, wo er absolut keine andere Möglichkeit hat, als Fernwärme von den Flensburger Stadtwerken zu beziehen. Von daher hat er das Thema Fernwärme ganz sicher auf dem Schirm. 😃

    Hallo

    Ich finde es halt nur sehr schade das wir Fernwärmenutzer immer und überall außen vor gelassen werden aber zahlen dürfen wie die Gaskunden.

    Erst einmal Danke für die Info, mehr als abwarten bleibt uns wohl nicht übrig

    Ich habe nichts dagegen, bei Preisanhebungen aussen vor gelassen zu werden ;) Aber im Ernst: so ist das nun mal mit Minderheiten.


    Eine generelle Aussage für Fernwärmekunden dürfte schwer sein weil es darauf ankommt, wie die Fernwärme erzeugt wird. Da gibt es ja diverse Optionen.