Beiträge von Nordnordlicht

    Ich lese dieses öfter, daß man nicht nachhaltig angelegt soll, sondern lieber spenden soll. Dieses kann ich nicht nachvollziehen.

    Vermutlich soll damit angedeutet werden, dass bei ethisch / ökoligisch nachhaltigeren Anlageformen eine geringere Rendite zu erwarten ist. Man sollte schon genau hingucken, wem man sein Geld anvertraut (siehe der 10 Jahre alte SPIEGEL-Artikel "Sündige Rendite". ;)

    @driverinb

    Kopf hoch! In den 80er Jahren hatten wir die Themen saurer Regen, Atommüll und Waldsterben, Anfang der 90er dann das FCKW-bedingte Ozonloch - von daher kann ich deinen Frust verstehen. Das Atommüllproblem ist immer noch nicht final gelöst (seit mindestens 1962 übrigens - Wahnsinn!), dank konsequenter Umstellung der FCKW auf alternative Kältemittel in den Industriestaaten ist das Ozonloch einigermassen im Griff. Ich bin überzeugt, dass sich die Wirtschaft mittel- bis langfristig wieder erholt. Corona lehrt uns, dass wir uns ändern müssen. Deutschland hat das ja aus meiner Sicht bisher ganz gut gepackt. Jede Krise kann auch eine Chance sein, das ist zumindest meine Erfahrung. Ich wünsche Dir einen positiveren Blick in die Zukunft - lass dich nicht unterkriegen. "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren." (Brecht)

    Dir jedenfalls von mir alles Gute!

    LayLay


    Vielen Dank. Eine Anmerkung sei mir noch gestattet: ich rate zu Gelassenheit bei Schwankungen. Ich habe meine Feuertaufe mit der Coronakrise gehabt: da ging das Depot senkrecht in den Keller. Dann muss man Ruhe bewahren und wie die alten Seeleute im Sturm immer nur den Horizont im Blick haben (sprich: das langfristige Ziel in 18 Jahren anvisieren).


    Den Coronasturm habe ich - Stand heute - gut überstanden. Lass' dich von Bedenkenträgern á la "kommt jetzt der Crash?" oder "schnell verkaufen, bevor's ganz dick kommt" nicht in's Bockshorn jagen. Behalte immer das langfristige Ziel im Auge; in der Ruhe liegt die Kraft. 8)

    Moin,

    da eine Anlage in ETF für mittel- bis langfristigen (> 10 Jahre) Anlagehorizont aus meiner Sicht das Mittel der Wahl ist, würde ich dich ermutigen, diesen Weg einzuschlagen - es lohnt sich sicher. 18 Jahre sind noch eine lange Zeit, ich selber habe erst vor etwa 3 Jahren begonnen und kann mich in 4 Jahren in den Ruhestand verabschieden.


    Nur Mut. Viel Erfolg und alles Gute weiterhin für die Umschulung! :thumbsup:

    Moin Helmut,

    vor 5 Jahren musste ich mich einer OP mit anschliessender Reha unterziehen. Am Ende der Reha wurde ich darauf hingewiesen, dass ich beim Versorgungsamt einen GdB (= Grad der Behinderung) beantragen solle. Das tat ich dann auch auf eigene Faust und erhielt den amtlichen Bescheid eines GdB von 20%.

    Einige Jahre später hatte ich in einem Gespräch mit meinem Hausarzt erwähnt, dass ich einmal monatlich eine Frühschicht bei meinem Arbeitgeber im Rechenzentrum (RZ) zu absolvieren habe und mich dabei nicht wohl fühlte, da ich allein in abgeschlossenen Räumen arbeiten müsse, die von aussen nur mit einem speziellen Sicherheitsschlüssel zu öffnen und nicht für jeden Mitarbeiter zugänglich sind. Ausserdem besteht das RZ aus Stahlbetonwänden mit je einer Schleuse vor den beiden Zugängen. Mein Hausarzt - zugleich Betriebsarzt und Arbeitsmediziner - sagte mir, dass das unzulässig sei und stellte mir sofort eine formlose Bescheinigung aus, dass ich aus gesundheitlichen Gründen für Alleinarbeit im RZ nicht geeignet sei. Diese legte ich meinem Arbeitgeber vor und weigerte mich fortan, diese Frühschicht zu absolvieren.

    Es stellte sich dann heraus, dass die Causa wohl bekannt war, man das aber stillschweigend so hat laufen lassen. Nach Konsultation unserer Betriebsärztin bestätigte sie mir und meinem Abteilungsleiter gegenüber, dass das so wie jahrelang gehandhabt nicht erlaubt sei.

    Sie lud mich zu einem 4-Augen-Gespräch; sie war verwundert, dass man mir nur einen GdB von 20% zugestanden hatte und bat mich eindringlich, Mitglied im SoVD zu werden, was mich 60 € im Jahr koste, und den Antrag noch einmal vom SoVD stellen zu lassen. (sie befürchtete, dass ich entlassen würde, da ich möglicherweise von meinem AG nicht mehr gebraucht würde.)

    Der SoVD stellte also 3 Jahre nach mir erneut den gleichen Antrag und mir wurde ein GdB von 30% bewilligt - nur aufgrund der Tatsache, dass der Antrag mit einem Anschreiben mit Briefkopf des SoVD gestellt wurde. Mit einem GdB von 30% wiederum habe ich dann bei der Arbeitsagentur einen "Antrag auf Gleichstellung" gestellt, der auch prompt bewilligt wurde. Mit dieser Bewilligung gilt nun ein höherer Kündigungsschutz für mich.


    Nach dieser Erfahrung ist für mich eine Mitgliedschaft im SoVD absolut sinnvoll.


    Vielleicht hilft Dir ja meine Erfahrung, eine Entscheidung zu treffen. Alles Gute von mir!

    > Geht sowas mit einer Debitkarte oder könnte es da auch Probleme geben?


    Das ist ein bisschen wie Glaskugel lesen... Vor 2019 war es z. B. überhaupt kein Problem, mit einer VISA-Debitkarte im Ausland ein Fahrzeug zu mieten. Inzwischen mehren sich aber die Fälle, wo Autovermietungen diese ablehnen. Daher könnte das bei Hotels aus meiner Sicht in Zukunft auch so kommen. Sollte man in die Überlegungen also ruhig mit einbeziehen... ;-)

    cannonball


    Deine Überlegungen hören sich sehr reflektiert an.

    In einer ähnlichen Situation vor vielen Jahren habe ich mir das Geld, was ich für eine Kaution brauchte und nicht hatte, von einem Freund geliehen. Ich habe nach einer Rechtsberatung einen kurzen Darlehensvertrag aufgesetzt (siehe Anhang), somit war das auch schriftlich geregelt und eindeutig.

    Als es mir dann mit zunehmendem Alter selbst finanziell besser ging, habe ich das so auch immer mit meinen Kindern gehandhabt, wenn die mal Geld für ein Auto brauchten: zinsfreies Darlehen, mit Vertrag immer eine saubere Sache gegenüber Finanzamt oder gegenüber den anderen Geschwistern. Es gab nie Zoff wegen Geld.


    Vielleicht ist das ja eine bessere Alternative als eine Bank...;)DarlehensvertragMuster.pdf

    @ magigstar

    Mal eine blöde Frage: was brauchst Du alle 2 Tage vom Lieferdienst?


    Noch 'ne blöde Frage: weisst du, wieviel Prozent deines Einkommens du für die Miete ausgibst? Und wieviel für Lebensmittel? Wieviel für Kleidung? Wie hoch ist Deine Sparquote?


    Vielleicht hilft ja so eine Herangehensweise besser, wenn man vergleicht, was der Durchschnittsdeutsche dafür jeweils so hinblättert.


    Nur als Idee...:)

    Moin,

    als langjähriger Miele-Kunde kann ich mich meinen Vorrednern nur anschliessen: sowas brauchst du sicher nicht. Mein ältestes Gerät ist ein Bodenstaubsauger, der mittlerweile 20 Jahre alt ist. Läuft immer noch problemlos. Miele ist eben Miele...:thumbup: