Beiträge von Nordnordlicht

    Hallo Ikke19,

    kurz zu mir: ich habe 4 Jahre Erfahrung mit einer Renault ZOE mit 21kW Mietbatterie, habe mir im Oktober über das Internetportal carwow eine neue ZOE mit 51kW Mietbatterie gekauft. Ausschlaggebend für den Neukauf waren 3 Faktoren:


    - 6.000,00 € von Vatter Staat

    - abgesenkte Mehrwertsteuer von 19 auf 16 %

    - Installation einer 11kW Wallbox in Zusammenarbeit mit meinem Vermieter, da die neue ZOE sich nicht mehr vernünftig an einer 230V-Steckdose laden lässt (die 21kW-ZOE habe ich immer nur an 230V-Anschluss geladen)


    Ich lebe auf dem Land und fahre nur Kurzstrecken, pro Arbeitstag zwischen 15 und max. 60 km. Vor dem Kauf habe ich mich 2016 über eFahrzeuge bei 'heise Auto' informiert und mich damals für die ZOE entschieden. Da mich die deutschen Hersteller (BMW/VW) nicht überzeugt haben (vor allem was die Software angeht), habe ich mich wieder für die ZOE entschieden.


    Wenn ich Dir etwas raten sollte, dann, dass Du Dir Gedanken über Dein Fahrprofil machen solltest: wie hoch ist die tägliche Kilometerleistung? Musst Du lange Autobahnstrecken zurücklegen? Wie sieht es mit der Ladeinfrastruktur in Deinem Umfeld aus? etc. Ein Forum wie goingelectric (in dem ich mich auch bisweilen tummle) ist gut, um sich mit dem Thema zu beschäftigen bzw. zu sehen, welche Autos in der Praxis welche 'Macken' haben.


    Nun zu Deinen Fragen:

    > Also Vollelektrisch oder doch wieder Benzin?

    Abhängig vom Fahrprofil würde ich sagen. Ein Hybrid könnte auch Sinn machen, um in der Stadt hinter dem Ortseingangsschild elektrisch zu fahren und Autobahn / Landstrasse mit Verbrenner. Das kommt ganz auf Dein Umfeld an.


    > Bei einem elektrischen Antrieb stellt sich in einer Mietwohnung auch die Frage wer die Ladestation anbringt und finanziert.

    meine Wallbox habe ich selber finanziert, vom Land Schleswig-Holstein gab es 300 € Förderung. Gekostet hat mich das ganze ca. 1.900,00 €. Mein Vermieter hat mir keine Steine in den eg gelegt, im Gegenteil, er hat das aktiv unterstützt.


    > Oder warten auf Wasserstoff?

    Klasse Technologie, gerade die Windenergie hier im Noreden wird grünen Wasserstoff pushen; aus meiner Sicht ist Wasserstoff allerdings nichts, was in absehbarer Zeit flächendeckend verfügbar sein wird. Es wird Jahre dauern - aber vielleicht lässt Deine Zeit das ja zu, das abzuwarten. ;-)


    Schliesslich würde ich e-Autofahrern immer raten, sich zu Hause eine Wallbox zu installieren. An den öffentlichen Ladesäulen herrscht Wildwest und Wegelagerei. Es wird höchste Zeit, dass der vzbv mal seine Stimme erhebt, meine ich.


    Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

    Moin,

    zum Thema Teilzeit bzw. Brückenteilzeit (was in dem Fall ja wohl eher zum Tragen käme) gibt es hier einen ausführlichen Ratgeber:


    https://www.finanztip.de/teilzeitarbeit/


    Ich würde mich der Meinung von Referat Janders anschliessen und mich beraten lassen. Mir ist ein Fall bekannt, wo die GKV die Aufnahme verweigert hat weil unterstellt wurde, dass die ganze Aktion nur dem Wechsel von der PKV in die GKV diente...

    Damit sich die Gemüter wieder ein wenig abkühlen, erlaube ich mir hier einen Link der Verbraucherzentrale zu posten:


    https://www.verbraucherzentral…ge-sind-sie-gueltig-13861


    Ich weiss ja nicht, von welchem Wert die stornierte Flixbus-Tour war, halte es aber durchaus für vorstellbar, das es sich kaum lohnen dürfte, sich auf einen Rechtsstreit einzulassen um zu klären, ob ein Stornogutschein zu behandeln ist wie ein Geschenkgutschein. ;)

    Moinsen,

    "Finanzberater" ist ja weder Ausbildungsberuf noch ein irgendwie geschützter Begriff. Ich habe Ende der 80er Jahre eine Umschulung zum Industriekaufmann absolviert, das war die halbe Berufsschulklasse plötzlich quasi über Nacht Finanzberater von Maschmeyer's AWD. Drückerkolonne klang nicht so gut wie Finanzberater... ;)

    Moin,

    Multibanking am PC meint hier vermutlich Windows-PC?


    Unter Windows habe ich bis vor gut einem Jahr mit Buhl-Software gearbeitet, das war brauchbar und nicht so mit Funktionen überfrachtet wie StarMoney. (Das war allerdings noch vor der Einführung von PSD-2). Von der Buhl-Software gibt es auch Testversionen zum Ausprobieren.

    Da ich mich seit 30 Jahren täglich mit Windows auseinandersetzen muss und gesehen habe, was da mit Windows 10 auf uns zukommt, habe ich mich im vergangenen Jahr zumindest privat von Windows verabschiedet - das läuft auf meinem MacBook nun nur noch als virtuelle Maschine unter VMWare Fusion. Auf dem läuft eine Software namens MoneyMoney, die ist für mich brauchbar.

    Vielleicht hilft Dir das ein wenig weiter...

    Ich lese dieses öfter, daß man nicht nachhaltig angelegt soll, sondern lieber spenden soll. Dieses kann ich nicht nachvollziehen.

    Vermutlich soll damit angedeutet werden, dass bei ethisch / ökoligisch nachhaltigeren Anlageformen eine geringere Rendite zu erwarten ist. Man sollte schon genau hingucken, wem man sein Geld anvertraut (siehe der 10 Jahre alte SPIEGEL-Artikel "Sündige Rendite". ;)

    @driverinb

    Kopf hoch! In den 80er Jahren hatten wir die Themen saurer Regen, Atommüll und Waldsterben, Anfang der 90er dann das FCKW-bedingte Ozonloch - von daher kann ich deinen Frust verstehen. Das Atommüllproblem ist immer noch nicht final gelöst (seit mindestens 1962 übrigens - Wahnsinn!), dank konsequenter Umstellung der FCKW auf alternative Kältemittel in den Industriestaaten ist das Ozonloch einigermassen im Griff. Ich bin überzeugt, dass sich die Wirtschaft mittel- bis langfristig wieder erholt. Corona lehrt uns, dass wir uns ändern müssen. Deutschland hat das ja aus meiner Sicht bisher ganz gut gepackt. Jede Krise kann auch eine Chance sein, das ist zumindest meine Erfahrung. Ich wünsche Dir einen positiveren Blick in die Zukunft - lass dich nicht unterkriegen. "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren." (Brecht)

    Dir jedenfalls von mir alles Gute!

    LayLay


    Vielen Dank. Eine Anmerkung sei mir noch gestattet: ich rate zu Gelassenheit bei Schwankungen. Ich habe meine Feuertaufe mit der Coronakrise gehabt: da ging das Depot senkrecht in den Keller. Dann muss man Ruhe bewahren und wie die alten Seeleute im Sturm immer nur den Horizont im Blick haben (sprich: das langfristige Ziel in 18 Jahren anvisieren).


    Den Coronasturm habe ich - Stand heute - gut überstanden. Lass' dich von Bedenkenträgern á la "kommt jetzt der Crash?" oder "schnell verkaufen, bevor's ganz dick kommt" nicht in's Bockshorn jagen. Behalte immer das langfristige Ziel im Auge; in der Ruhe liegt die Kraft. 8)