Beiträge von JackDawson

    Als Kunde würde ich mir etwas verschaukelt vorkommen, wenn die Debeka hier suggeriert, dass eine Reduzierung des Versicherungsschutzes aufgrund von Beihilfeänderungen entgegenkommenderweise ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeit möglich wäre. Gesundheitsprüfung und Wartezeiten können allenfalls relevant sein, wenn in einen Tarif mit mehr Leistungen gewechselt wird, nicht bei einer Reduzierung von Leistungen.

    Oh, die Debeka behält sich sogar eine Gesundheitsprüfung vor, wenn man den Tarif nicht innerhalb von 6 Monaten umstellt. Von daher ist das doch sehr gnädig ;)

    Und unabhängig von der aktuellen Problematik, enthalten diese Vergleichsportale nur die Anbieter/Tarife, die sich dort listen lassen (und wahrscheinlich dafür zahlen). Die Anbieter, die das nicht wollen, findet man da nicht.

    Doch, die findet man zumindest bei Verivox schon, wenn man die Einstellungen anpasst (Häkchen bei "direkte Wechselmöglichkeit" herausnehmen).

    Der Unterschied ist aber nunmal, dass sich die großen bisherigen Änderungen entwickelt haben und nicht aufindoktriniert wurden...

    Ich habe das Problem für mich dahingehend gelöst, dass ich wechselnde Genera verwende - es gibt eben fleißige Kollegen und faule Kolleginnen, Polizisten und Diebinnen usw...


    Und, scnr... Aber die Rechtschreibreform war vor den Berliner Verkehrsbetrieben? ;)

    Ich habe heute einen Bescheid einer Kollegin gezeigt bekommen: Zumindest das Bundesverwaltungsamt zieht einen Teil der Erstattung ab, wenn die Versicherung zu hoch gewählt ist. Betraf jetzt zwar die komplette Versicherung (50% statt 30% versichert) und nicht den BE-Tarif, könnte ich mir hier aber auch sehr gut vorstellen. Deshalb am besten auch bei der Behilfestelle nachfragen, nicht dass man am Ende schlechter steht.

    Hallo!

    Meine Überlegung war :

    Wenn die 40 % > als 4100 würde ich bei BE/S1 nur max. diese bekommen. Bei BE/S2 eben bis 6200.

    Habe ich da einen Denkfehler?

    Gruß Tom

    Nein, kein Denkfehler. Der Grundgedanke dahinter ist der, dass die Beihilfe ja mehr zahlt, der maximale Betrag, den die Debeka zahlt, deshalb niedriger sein kann. Der Beitrag ist deshalb anteilig abgesenkt. Insgesamt bist du also nicht schlechter gestellt, es zahlt nur die Beihilfe statt der Debeka, die dir deshalb ein paar Cent weniger abnimmt.

    hallo, den Brief habe ich auch erhalten. Der Tarifwechsel in BE/S1 beinhaltet aber auch, dass der jährliche Höchstbetrag nur noch 4100 statt 6200 Euro Zuzahlung seitens der Debeka vorsieht. Das wäre bei Implantaten etc schon zu überlegen.

    Ja, aber das ist doch klar. Die Absenkung entspricht ja dem Betrag, den die Beihilfe mehr übernimmt. Man soll ja durch den Tarifwechsel nicht besser gestellt werden.

    Und genauso gehts. Abwarten und drauf spekulieren, dass weiter geliefert wird, wie das weiter oben angekündigt wird, ist keine Option.

    Klar, in die Zukunft schauen können wir nicht... Ich hoffe einfach, dass alles gut geht.


    Achso, stimmt. Ich habe eine RV, die ich aber auch als Einmalbetrag abrufen könnte. Mal schauen, was ich am Ende mache... Eigentlich wollte ich da durch sein mit dem Haus abbezahlen, aber man soll ja niemals nie sagen.

    Antworten im Zitat ;)

    JackDawson

    Die 2,75% hast Du eben nicht sicher! Der Garantiezins ist die Verzinsung auf den Sparanteil der Versicherung. Da gehen vorher aber noch alle Kosten für Verwaltung, Versicherungsmantel, usw. ab.

    Bei meiner alten Allianz-KLV von 1990 mit einem Garantiezins von 3,5% p.a. komme ich bei Berücksichtigung der o.g. Faktoren bei der Garantiesumme auf eine Realverzinsung von 2,23% p.a.!

    Wenn ich die 'Könnte'-Summe meiner KLV zu Grunde lege, wäre ich bei einer Realverzinsung von 3,14% p.a.!

    Wie gesagt, wenn ich noch 20 Jahre Zeit hätte, wäre die KLV Geschichte! So ist die KLV jetzt der 'sichere' Teil meines Vermögens mit immerhin 2,23% Garantiezins!

    Stimmt, da hatte ich mich ungenau ausgedrückt. Aber selbst wenn die Debeka da 1% abknapst, wären das immer noch 1,75%. Die bekomme ich derzeit nirgendwo, wo die Anlage sicher ist. Von daher halte ich.

    Ich bin da gelassen - sie haben nicht mal auf die Beschwerden und Widersprüche geantwortet - auch nicht nach Eingang des Schlichtungsantrags. Ein seriöses Inkassounternehmen würde das sofort nach dem Kundenhinweis zur Prüfung an DEP zurückgeben und würde auch wissen wollen, wie und ob auf Kundenbeschwerden reagiert wurde.


    Die Anpassung des Basispreises auf die Grundlage einer realistischen Jahresverbrauchsprognose (alle wissen dass sie fast ausschließlich in der verbrauchsarmen Zeit lieferten) garantiert der DEP, sowie ihren Kunden, nichts anderes als den vereinbarten durchschnittlichen Preis während der Lieferzeit - ohne Anpassung würde die DEP durch ihr eigenes Vertragsverhalten sich eine Überbezahlung verschaffen - wer sollte denen da Recht geben? Eine Antwort auf Widersprüche und Beschwerden wäre man Kunden sicher schuldig, zudem sind Firmen die auf diesem Markt ihre Dienste anbieten verpflichtet an Schlichtungsverfahren teilzunehmen, dabei werden sie gebeten währenddessen auf Inkassoaufträge zu verzichten - wie sollten sie da Inkassokosten überwälzen, noch dazu wegen Bagatellbeträgen.

    Klar ist, dass wer ängstlich ist und es nicht durchziehen will lieber schneller als später ihre 'Forderungen' begleichen sollte. Man kann auch die Forderungen unter Vorbehalt begleichen und auf den Schlichtungsvorschlag warten, an den die aber genauso wenig gebunden sind, wie an die Bitte auf Inkassobeauftragung zu verzichten. Ganz zu Ende gedacht muss man klein bei geben oder es durchziehen, was sich finanziell (vom einzelnen Kunden aus betrachtet) nicht lohnen kann - es geht da um andere Dinge - es fühlt sich einfach nicht gut an, dass man auf so eine plumpe Art übers Ohr gehauen werden kann.

    Genau so sehe ich das auch - aber vor Gericht und auf hoher See... ;)

    Bei mir ist es Poker, meine Versicherung läuft noch 25 Jahre... Bis dahin sollte sich hoffentlich alles wieder erholt haben, wenn nicht, habe ich wenigstens die 2,75% sicher...


    Aber ja, absolute Sauerei. Zumal die mir den Wechsel in ihr tolles, günstiges Produkt angeboten haben, also eigentlich ein Interesse daran haben sollten, mir ihre teuren Gebühren vorzurechnen.

    Problem beim Rechnen dürfte hier (je nach Versicherer) werden, dass teilweise keine Kosten herausgegeben werden.

    Ich hatte das Problem mit der Debeka: Vertrag aus 2007, Angebot zum Umschichten in den ETF-Mantel. Als ich die Kosten vergleichen wollte, habe ich die Debeka angeschrieben, weil die nirgends aufgeführt waren. Antwort war sinngemäß, das mussten wir zum Zeitpunkt des Abschlusses nicht, deshalb geben wir darauf keine Antwort....

    Wie geht ihr mit Inkasso um?

    Lasst ihr euch eine Abtretungserklärung vorlegen? Bestreitet ihr die Forderung? Vllt. jetzt schon mit Hinweis auf den möglichen Eingehungsbetrug? Würde sich ein Inkassounternehmen möglicherweise mit strafbar machen, wenn sie eine solche Forderung eintreiben?

    Vielleicht wäre der Hinweis auf das laufende Schlichtungsverfahren vernünftig, denn welches Gericht würde nicht erst mal den Ausgang abwarten?

    Einmalig darauf hinweisen, dass die Forderung streitig ist und danach nicht mehr auf weitere Schreiben eingehen - wenn man denn tatsächlich bereit ist, im Notfall vor Gericht zu gehen.

    Es muss einem nämlich klar sein, dass genau das passieren kann.

    Ich möchte auch viel... Z.B. dass EnerSwitch mich komplett kostenlos beliefert... Oder noch besser... Regelmäßig ein paar Goldbarren vorbeischickt... Aber ich nehme an, dass werden sie auch nicht machen.


    Am Ende heißt es: pacta sunt servanda


    Ich werde es drauf ankommen lassen. Das Schreiben ist reine Angstmache. Aber die Kündigung basiert auf keinerlei rechtlicher Grundlage.

    Ja, das mag alles sein. Trotzdem werden Sie in der Grundversorgung landen, weil dazu lediglich die Mitteilung von EnerSwitch an den Netzbetreiber ausreicht. Alles andere werden Sie einklagen müssen, und das wird vor dem 01.01. nichts mehr werden.

    Ich drücke Ihnen dennoch die Daumen, dass ich mich irre.