McProfit Schatzmeister:in

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  • Gibt es eine ewige Rente?

    Hallo zusammen, hier ist mal wieder McProfit aus dem Schwabenland.

    Ich habe gerade die etwas wilden und hoffentlich nicht ganz ernst gemeinten Kommentare hier gelesen.

    Wenn es um langfristige Altersvorsorge oder um zusätzliche regelmäßige Erträge geht, dann muss man unbedingt die steigenden Preise und der fallende Geldwert bedenken.

    Das nennt man neudeutsch "Inflation".

    Es hat schon seinen Grund, wenn vor allem die "Schwaben" besonders dafür bekannt sind, dass sie übriges Geld gerne in Immobilien anlegen. Bei Kauf einer vermieteten Eigentumswohnung hat man ja den Vorteil, wenn diese mal abbezahlt ist, dann bekommt man nicht nur die Miete, sondern man kann die Miete Jahr für Jahr ein bissle nach oben anpassen.

    Man hat durch die steigende Miete einen Inflationsausgleich.

    Das summiert sich.

    Für meine erste Wohnung die ich zum Vermieten gekauft habe,

    bekam ich damals 500 DM Miete im Monat.

    Heute bekomme ich 500 EURO Miete im Monat.

    Bei einer reinen Geldanlage wäre die Rendite immer noch 500 DM,

    also umgerechnet 250 Euro heute, sprich: Nur noch die HÄLFTE:

    Bei AKTIEN ist es sogar noch einfacher als bei Immobilien:

    Bei vielen großen Unternehmen wird die jährliche Dividende JEDES JAHR automatisch erhöht. Procter und Gamble (PampersKonzern) zahlt seit 60 Jahren nicht nur JEDES JAHR ohne Unterbrechung Dividende, sondern jedes Jahr eine HÖHERE Dividende.

    Das summiert sich für Langfristanleger unglaublich. Ich bin der lebendige Beweis.

    Schöne Grüße aus Stuttgart McProfit.

  • Hallo zusammen

    hier ist mal wieder McProfit aus Stuttgart. Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet.

    Das hat aber nix damit zu tun, weil ich nach dem Corona-Crash an der Börse ratlos war.

    sondern weil ich meist nur ins Forum hier gehe, wenn sich jemand von Euch meldet.

    Mein letzter Beitrag war VOR diesem Corona-Crash.

    Damals habe ich schon geschrieben, dass man an der Börse jederzeit mit einem Rückschlag rechnen muss.

    Es macht aber keinen Sinn deshalb Aktien zu verkaufen, weil man ja den Zeitpunkt nicht weiß.

    Verkauft man zu früh ärgert man sich jeden Tag.

    Und selbst dann wenn man das Glück hat und vor einem Kursrückgang Aktien verkauft

    ist das noch kein Grund zur Freude.

    Dann steht man jeden Tag vor der Frage, wann soll ich jetzt wieder einsteigen.

    Außerdem ist der Wiedereinstieg ganz besonders schwer

    weil bei gesunkenen Kursen natürlich auch die Meldungen in der Zeitung schlecht sind

    so dass man meist wartet bis die Meldungen besser sind

    und dann sind die Kurse leider auch schon wieder gestiegen.

    Daher mein Rat wie immer.

    Investiert bleiben, Zeitung abbestellen oder zumindest nicht jeden Tag Kurse anschauen.

    Langfristig haben sich Aktien von jedem Rückschlag wieder erholt und neue Höchstkurse erreicht.

    So bin ich zu meinem Vermögen gekommen.

    Allerdings hat das auch viele Jahre und Jahrzehnte gedauert.

    Damals hatte ich keinen Berater mich wie mich sondern musste erst mal alle Fehler selbst machen.

    Viel Erfolg für Euch.

    PS Viele Fragen mich:

    Was soll man mit dem stark gestiegenen Technologie-Aktien machen ??

    Verkaufen, Gewinn mitnehmen, behalten?

    Ich selbst behalte meine Amazons und wie sie alle heißen..

    Mein Grund ist, dass ich bei einem Verkauf wegen dem hohen Gewinn viel Steuer zahlen muss

    und dann erst mal weniger Geld habe wie vorher.

    Das muss jeder für sich entscheiden.

    Die Kursgewinne gehen aber in den Ausmaß nicht mehr so weiter, das wird jetzt gemütlicher....

  • Das lange Warten auf den CRASH
    Hallo zusammen, das Jahr 2019 ist vorbei und wieder kein Crash. Seit 10 Jahren haben wir jetzt steigende Aktienkurse ohne größeren Rückschlag. Viele Aktionäre wissen schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlt, wenn Aktienkurse mal längere Zeit sinken. Das könnte ein Problem werden.
    Wenn mal die Kurse länger als 1 oder 2 Monate sinken ( war früher NORMAL!!), dann werden auch die Schlagzeilen der Zeitungen heftiger und viele Anleger nervöser. Das gibt dann den berühmten Schneeballeffekt und die Zahl der Verkaufsaufträge steigt. Viele Anleger die noch Geld haben und auf einen Rückschlag gewartet haben trauen sich dann plötzlich nicht mehr zu kaufen, je tiefer die Kurse, desto schlechter die Meldungen. Solange aber die FIRMEN die hinter den Kursen stehen, Aufträge haben, ihre Produkte verkaufen und die Mitarbeiter beschäftigen und bezahlen können, findet die ganze Krise nur an der Börse statt. Daher immer erst mal die Lage bei den Firmen beobachten. Gibt es noch Kunden bei McDonalds, putzt man sich noch jeden Tag die Zähne, wird noch getankt, braucht man noch Pampers und wird noch CocaCola getrunken. Das ist für mich der Maßstab ob wir eine echte Krise haben oder ob mal wieder nur die Börsianer in Panik sind. Schöne Grüße aus dem Schwabenland von MProfit