tom70794 Schatzmeister/in

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  • Hallo Tom, ja der Unterschied zwischen Widerruf (rückwirkend von Beginn an, z.B. bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung o.ä. Formfehlern) und Kündigung mit sofortiger Auszahlung (nach Abzug von Stornokosten) ist mir bekannt. Da ich die Versicherung mit dem hohen Garantiezins noch für gut halte (zum. so lange es noch Überschüsse gab) und das Geld erst zum Rentenbeginn benötige, käme allerhöchstens eine Beitragsfreistellung für mich in Frage.


    Ich glaube in meinem Falle wurde ich ordnungsgemäß belehrt und aufgeklärt, so dass ein Widerruf nicht möglich sein wird. Ein Widerruf ist nicht bei allen Verträgen immer möglich, bei der Debeka wurde meistens korrekt gearbeitet.


    Darf ich fragen warum du rückfragst?

  • Hallo tom70794,


    ich bin sehr beeindruckt von deinem Wissen bezüglich Widerruf von Lebensversicherungen/Rentenversicherungen und habe mal eine Frage an dich, vielleicht magst du mir weiterhelfen:


    Ich will ebenso eine klassische Lebensversicherung sowie eine fondsgebundene Rentenversicherung von der Verbraucherzentrale Hamburg prüfen lassen und bei entsprechendem Ergebnis den Widerruf einleiten.


    Jetzt habe ich bei der VZHH leider gelesen, dass sie bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung keine Berechnung durchführen bezüglich der einzufordernden Summe.


    Hast du vielleicht eine Idee, wie ich in diesem Fall tun kann? Wie könnte ich den Betrag einigermaßen seriös ermitteln?


    Beste Grüße und schon mal im Voraus vielen Dank für deine Hilfe!


    Gold Galeone

    • Moin,
      der Hauptservice ist der VZ HH ist die Prüfung der Klausel.
      Die geben meist sogar eine Formulierungshilfe (fertige Sätze) an.


      Nebennutzen ist das Berechnen der Forderung bei klassischen Versicherungen.
      Trotzdem rechnet jedes LV eigen . Aber die Grössenordnung stimmt.


      Bei Fonds LV ist Berechnen einfach nicht möglich (LV-Mantel mit dem Fondswert im Minus oder Plus)

    • Hallo Tom, es ist nicht immer möglich alte Versicherungen zu widerrufen. Bei dem DEBEKA-Vertrag aus 2007 (mit Garantieverzinsung: 2,25%) meiner Schwester hatten wir das offizielle Schreiben der Verbraucherzentrale verwendet und zusätzlich den zuständigen Ombudsmann für Versicherungen eingeschaltet, beides jedoch ohne Erfolg. Auch das startup helpcheck.de lehnte die Bearbeitung des Widerrufs ab, da sich hieraus im Vergleich zu einer Kündigung ein negatives Ergebnis ableiten würde (selbst wenn der Widerruf Erfolg hätte). Somit lassen sich nicht alle Verträge widerrufen, es kommt immer auf den Einzelfall an. Dieser Vertrag wurde damals ohne meine Kenntnis/Zustimmung abgeschlossen, kombiniert mit einer Berufsunfähigkeit und einer Unfallversicherung. Nach Kenntnisnahme (ca. 2 Jahre nach Abschluss) , habe ich dafür gesorgt, dass diese Zusatztarife beendet werden und die Versicherung beitragsfrei gestellt wird. Da kann man sehen, was provisionsgetriebene Versicherungsagenten anrichten können bei Personen welche sich in Finanzangelegenheiten wenig auskennen und hieran wenig bis keinerlei Interesse haben...