Kater.Ka Ehrenmitglied

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  • Vielen Dank für die ausführliche Erklärung!

  • Antwort von McProfit wegen Short-Seller

    Der ShortSeller sucht Aktien von denen er denkt dass diese im Kurs fallen werden.

    Nun muss man wissen, dass man sich an der Böse Aktien die man nicht besitzt ausleihen kann.

    Also leiht sich der Shortseller Aktien gegen Gebühr aus mit der Verpflichtung diese nach eine gewissen Zeit wieder zurückzugeben.

    Die Aktien die er geliehen hat verkauft er dann an der Börse.

    Wenn der Kurs wie von ihm erwartet fallen sollte, kann er die Aktien nach einer gewissen Zeit wieder billiger kaufen. Die Differenz ist der Gewinn.

    Er gibt dann danach die Aktien über die Börse zurück

    Die erste Frage hier war:

    Von wem kann man sich denn Aktien leihen???

    Das ist einfach erklärt.

    Es gibt an der Börse sehr viele Langfristanleger.

    Anleger die Aktien nicht kaufen und verkaufen sondern Liegenlassen und Dividende kassieren.

    Da sie die Aktien ohnehin behalten wollen, könne sie die Aktien zwischendurch verleihen.

    Für diese Ausleihung der Aktien zum Beispiel für 3 oder 6 Monaten gibt es dann eine Leihgebühr,

    Das ist für den Langfrist-Aktionär eine zusätzliche Einnahme,

    weil er ja seine Aktien ohnehin nicht verkauft hätte.

    Nach Ende der Ausleihzeit bekommt der Aktionär die Aktie vom Shortseller zurück

    egal ob diese gestiegen oder gefallen ist. Er bekommt AKTIEN zurück, kein Geld.

    Der Aktionär der seine Aktien ausleiht nennt man hierzulange STILLHALTER.

    Weil er ja in der Zeit wo er seine Aktien verliehen hat, sozusagen STILL HALTEN muss.

    Er kann die Aktien in der Zeit nicht verkaufen. Das will er aber ohnehin nicht.

    Dadurch ist die Stillhalterprämie eine Zusatzeinnahme und bei Langfristanlegern beliebt.

    Gruss aus Stuttgart McProfit

    PS Ganz wichtig. Sollte während der Ausleihung der Aktien Dividende anfallen, dann bekommt die

    Dividende NICHT der Shortseller also der Ausleiher, sondern der STLLHALTER

    Das heißt Der Stillhalter hat weiterhin Dividende und ZUSÄTZLICH die Leihgebühr, diese nennt man Stillhalter-Prämie.

  • Donnerstag 14.1.2021

    Hier ist nochmal McProfit aus Stuttgart.

    Ich finde mich in dem Forum hier immer noch nicht gut zurecht.

    Ich hoffe heute klappt es mal wieder.

    Zur Erinnerung:

    Ich bin der Anleger, der hier immer von Langfristanlagen mit Renditen von 5 - 10 % pro Jahr schreibt

    und von Dividendenrenditen von 20% pro Jahr und mehr

    Das ist ja logisch, dass das zunächst erst mal skeptisch gesehen wird.

    Es ist auch nicht einfach, in wenigen Sätzen das hier zu erklären.

    Zumal die Vorkenntnisse der Teilnehmer sehr unterschiedlich sind.

    Daher nur nochmal in Kürze:

    Auch ich als Langfristanleger (ich bin seit über 30 Jahren in Aktien engagiert)

    habe mit meiner BY and HOLD Strategie im Depot immer wieder Schieflagen.

    Ich habe auch Kursverluste, teilweise 2-stellig und ich habe Kursgewinne teilweise bis zu 500%.

    Es hilft aber nix über schlechte Kurse zu jammern (siehe Daimler oder Exxon)

    und über GUTE Kurse zu jubeln wie Amazon, Nestle, Nike usw.

    Am Ende geht es uns nicht anders wie jedem Fonds-Manager.

    Letztlich zählt nur das Gesamtergebnis ALLER Aktien. Gute wie Schlechte.

    Und da ist es eben so, dass ein Langfirstanleger früher oder später

    mit ALLEN seinen Aktien im Schnitt Plus ist, mit der einen mehr und der anderen weniger.

    Wenn dann ein Langfristanleger genauso wie ein Fondmanager die Wertentwicklung seines Einsatzkapitals errechnet, dann ist das Ergebnis einer einzelnen Aktie völlig unwichtig,

    dann zählt nur das Startkapital plus Aufstockungen

    im Vergleich zum aktuellen Wert abzüglich zwischenzeitlichen Entnahmen.

    Je länger man an der Börse ist, nähert man sich dann den berühmten 5 - 10% Rendite PRO JAHR.

    In dieser Rendite pro Jahr ist dann auch die Dividende mit eingerechnet.

    Letztlich ist das aber nichts anderes, als wenn Du Dir einen Fonds kaufst der auf weltweite Aktien setzt

    und diesen einfach behälst in guten wie in schlechten Zeiten.

    Dann kommt Du auf dieselbe Rendite.

    Als Direktaktionär ist es eben ein bissle spannender weil man die Aktien selbst aussuchen kann

    und somit zumindest die Chance hat ein bissle besser zu sein wie ein Fonds

    oder eben auch ein bissle schlechter.

    Gruss aus dem Schwabenland von McProfit.

  • Hallo Kater.ka


    Besitzt du noch zufällig einen Telekom for friends code den du abgeben könntest , natürlich nicht kostenlos ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Fabian

    • Solche Codes dürfen nicht in sozialen Medien angeboten werden und selbstverständlich auch nicht verkauft werden.

    • Oh das wusste ich nicht , dennoch danke :)

  • Hallo

    ich glaube du bist hier ein erfahrener Anleger und hast von der ganzen Materie Ahnung, deswegen schreibe ich dich hier direkt mal an.

    Habe schon einige male über meine Absichten geschrieben

    Insgesamt habe so ca. 15000 € zu verfügung Aktien , Etfs anlegen will, für ca.10 Jahre. Mit einer mittleren Risiko bereitschaft

    Es soll schon breit gestreut sein und z.B. in Nachhaltigkeit , Technologie , in Zukunftsbreichen , Welt und Europaweit.

    Bin aber auch zusätzlich Interessiert zu den 15000€ noch zum 5000 € in einzeln Aktien die in der Nachhaltigkeit , Technologie und Zukunftsbreichen tätig sind zu investieren.

    Ganz du mir da weiter helfen ? Tipps geben . Wäre super wenn ich da ein paarSchritt weiter komme

    Habe mich letzte Woche bei der Consorsbank und dem Smartbroker angemeldet

    Gruß Stefan

    • Ich schreibe Dir etwas im Laufe des Vormittags über Konversationen (oben die Sprechblase)

    • Das würde mich auch interessieren, bin erst seit der Rente dabei und altersbedingt, keine 10 bis 20 Jahre Zeit. Kaufe und verkaufe, bringt als Neuling, auch mal schlaflose Nächte mit sich, habe bisher Glück gehabt, hoffe es bleibt so.

      Bin für Tipps dankbar

    • Bei der oberen Anfrage ging es um eine Erstanlage. Falls irgendwas speziell interessant ist im Forum fragen oder über Konversationen (Sprechblase oben) mich direkt anschreiben.

  • Herzliches Dankeschön für das Willkommen heißen im Forum und der detaillierten Feedbacks/Antworten.


    Beste Grüße

  • Guten Morgen, Sir,
    Benötigen Sie so schnell wie möglich ein Darlehen für Ihre verschiedenen Aktivitäten, Projekte oder Ihre eigenen Bedürfnisse?
    Wir bieten diese Möglichkeit Menschen oder Unternehmen guten Willens an, um sie zu entlasten.
    Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail: heinzbock92@gmail.com, wenn Sie einen Kredit benötigen.

  • Hi Kater.Ka,
    da du mir so sehr geholfen hast, wollte ich dich zu einer brennenden Frage nochmal belästigen :) Ich hoffe das ist Ok für dich! Und zwar geht es um Netto-Policen bzw. der Vergleich mit einem eigenen ETF-Depot. Auf der Finanztip-Seite zur Netto-Police steht, dass man bei 30-40 Jahren Anlagedauer evtl. mehr bei Netto-Policen rausholen kann, als bei einem einfachen ETF-Depot, da man Steuern im Laufe der Ansparphase spart. Stimmt das so? Ich habe noch ca. 40 Jahre bis zu Rente und würde mir mit der ETF-Anlage gerne eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen. Sollte ich jetzt doch überlegen zu einer Netto-Rente zu greifen und nicht selbst anzulegen?
    Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen!


    Besten Dank und viele Grüße
    Oli

    • Einfacher ist die Kommunikation über den Punkt "Konversationen" ganz oben. Ich stell Dir einen Nachricht ein

  • Hi Kater,


    ich bin auf der Suche nach einem Telekom for friends Code, kann aber den Punkt „Konversationen“ nicht finden.
    Kannst du mir helfen?


    VG
    Bernd

  • Nein das stimmt so nicht. Es gibt Massen von Fonds mit sehr guter Performance für unter 0,75% Fee. Richtig ist das die Fonds an die Banken Provisionen zahlen. Z.B. die Commerzbank hat ein All-IN Flat Depot in der keine Kosten für Kauf/Verkauf/Ausgabeaufschlag/Rücknahme anfällt. Das einzige was anfällt sind 1% auf den Depotwert. Mit den Kickbacks refinanzieren die das Modell