Saidi Community-Moderator

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  • Hallo Saidi,


    ich hätte eine Frage zu thesaurierende ETFs. Ich habe bei der Comdirect ein Depot, bei dem ich sowohl den MSCI World (A0RPWH) als auch in den MSCI World Emerging Markets (A12GVR) monatlich 250 Euro investiere. Nun sind das ja thesaurierer und ich bekomme jedes Jahr eine "Dividende" in Form von neuen Anteilen.


    Kann ich die neuen Anteile in meinem Depot sehen und wenn ja wo? Wenn nein, woher weiß ich wie viele neue Anteile ich denn bekomme bzw. woher weiß das meine Bank, wenn ich in 30 Jahren so langsam mein Geld aus dem Depot nehme?


    Viele Grüße und ein dickes Dankeschön an Finanztip, denn Dank eurer Videos und Beiträge verstehe ich das Thema Aktien und Investieren und habe meine Finanzen selbst im Griff.


    Frank

    • Hallo Frank, ich vermute, dass Saidi hier eher nicht nachschaut. Ich erlaube mir kurz eine Antwort:


      Du bekommst keine neuen Anteile sondern Deine Anteile werden mehr wert. Nehmen wir mal an der ETF hätte nur einen Typ Aktie drin und jedem ETF-Anteil würden 10 Aktien zu 10 €, also 100 € entsprechen. Wenn nun die Aktie 2% steigt und die 2% als Dividende ausschüttet hat Dein Fondsanteil nach einem Jahr immer noch 10 Aktien zu 10 € und einen Kassenbestand von 2 €. Für die 2€ wird dann 1/5 einer Aktie gekauft. Dann entspricht Deinem Anteil eben 10,2 Aktien. Es sind also nicht mehr Anteile geworden, aber mehr Aktien drin.


      Bei weiteren Fragen einfach im Forum posten, da ich hier auch nicht alles sehe.

    • Hallo Kater.Ka,


      vielen Dank für deine Antwort. Diese hat mich ein bisschen weitergebracht, aber dennoch frage ich mich, ob ich das irgendwie einsehen kann bzw. wo und wie wird das von der Comdirect "notiert" wie viele Aktien ich im Laufe der Zeit angehäuft habe?


      Vielen Dank schon mal


      Frank

    • Wie gesagt hast Du nur Anteile und beim Thesaurierer ändert sich die Zahl der Anteile nicht. Für die Depotbank ist nur diese Zahl interessant, daher erfährt Du bei der Depotbank nichts weiter.


      Was im ETF drin ist steht jeweils im Halbjahres- bzw.. Jahresbericht. Für den World hier eine Excel, in der alle Bestände aufgeführt sind. Das Problem: es sind rund 471 Mio. Anteile ausgegeben. Der ETF hat z.B. 11,8 Mio Apple-Aktien, d.h. pro Anteil hast Du dann 11,8/471 Apple-Aktien. https://www.ishares.com/de/pri…ierend_fund&dataType=fund


      Hilft das irgendwie weiter?

    • Ich glaube ich hab es begriffen. Leider finde ich im Internet nicht so viele Infos, die wirklich richtig beschreiben, was bei einem thesaurierer vor sich geht. Vielleicht wäre das ja mal ein Video von Finanztip wert ;-)

  • Hallo Saidi,


    ich habe eine Verständnisfrage zu Ihrem Youtube-Video vom 15.5., betitelt "Die wahre Natur des Zinseszinses", habe auch schon eine Mail an die Redaktion geschrieben, bekomme da aber keine Antwort.


    Sie erläutern in dem Video, dass der Vermögensaufbau bei ETF-Sparplänen entscheidend durch den Zinseszinseffekt befördert werde. Das hört und liest man auch sonst überall. Ich verstehe aber nicht, wo es hier einen Zinseszinseffekt geben soll:


    Einfaches Beispiel: Ich kaufe am 1.1.2020 für 10.000 Euro 100 Stück MSCI World-ETF zum Kurs von 100 Euro. Bis zum 1.1.2021 steigt der Kurs auf 105. Bis zum 1.1.2022 steigt der Kurs weiter von 105 auf 114.


    Meine 100 Stück sind also über den Verlauf von zwei Jahren im Wert von 100 Euro auf 114 Euro gestiegen. Meine Rendite betrug im ersten Jahr 5 % und im zweiten Jahr 8,6 %.


    Nun kann man natürlich durch Rückrechnung die durchschnittliche jährliche Wertsteigerung bezogen auf den Anfangswert berechnen, das wären (5 % + 8,6 %) : 2 = 6,8 % p.a. Die Wertsteigerung von 100 auf 114 ist aber linear, nicht exponentiell! Denn nach wie vor habe ich nur 100 Stück. Mein Kapitalstock hat sich gerade nicht vermehrt. Wo soll hier also ein Zinseszinseffekt sein?


    Einen Zinseszinseffekt im klassischen Sinn kann es doch nur bei der Wiederanlage von Dividendenausschüttungen geben. Die Anlage generiert aus sich heraus Dividenden, die ich wieder anlege und die somit meinen Grundstock vermehren. Wenn ich etwa am 1.1.2021 eine Dividende von 2 % (210 Euro) erhalte und diese sofort wieder anlege, vermehrt sich mein Grundstock um 2,1 Stück auf 102 Stück. Aber das ist erstens im Vergleich zur Kursrendite üblicherweise der kleinere Teil der Gesamtrendite, und zweitens differenzieren Sie in Ihrem Video nicht danach.


    Der in Ihrem Youtube-Video gezeigte Hockeystick kommt in Ihren Beispielen m.E. (neben der unterstellten, aber nachrangig bedeutsamen Wiederanlage von Dividenden) einfach dadurch zustande, dass über mehrere Jahrzehnte laufend Kapital von außen zugeschossen wird, d.h. durch fresh money immer mehr Stück ETF gekauft werden, die durch Kurssteigerungen immer mehr wert werden. Das ist aber genau das Gegenteil eines Zinseszinseffekts, bei dem die Anlage aus sich heraus (von innen) immer mehr wert wird.


    Oder wo ist hier mein Denkfehler?


    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


    Vielen Dank und Grüße

    Marc

    • Ich bin mir nicht sicher, in wie fern Saidi hier liest, daher schreibe ich mal was:


      Nach meinem Verständnis geht es darum, dass das Kapital im Fonds verbleibt, also nicht von 105 auf 100 zurückgeht. Die Rendite des zweiten Jahres (8,6%) geht deswegen nicht nur auf die 100, sondern auf die 105. Der Kapitalstock wird also größer. Dabei ist es unbeachtlich, ob dies über Wiederanlage der Ausschüttung oder interne Wiederanlage erfolgt.

      Bei Ausschüttung 2% und Wiederanlage -> 102 Stücke zu 100

      Bei interner Wiederanlage der 2% -> 100 Stücke zu 102

    • Sorry, aber das überzeugt mich nicht, bzw. ich verstehe Ihre Argumentation nicht. Kapitalstock sind die 100 Stück, natürlich bleiben die immer im Fonds. Nur der Wert dieser 100 Stück ändert sich und kann steigen oder sinken.


      Die Renditeberechnung für das zweite Jahr nimmt 105 als Ausgangsbasis statt 100. Die Rendite für dieses Jahr ist daher doch sogar geringer, als wenn ich 100 als Ausgangsbasis nähme. Oder anders:

      Wenn angenommen der Kurs ausgehend von 100 Euro jedes Jahr um 5 Euro steigt (von 105 auf 110 auf 115 auf 120 Euro etc.), wird meine jährliche prozentuale Rendite doch immer kleiner statt größer, eben weil die Ausgangsbasis immer größer wird. Die absolute Rendite wird dagegen linear jedes Jahr um 5 Euro mehr. Es gibt keinen Zinseszinseffekt!


      Damit man von einem Zinseszinseffekt durch "interne Wiederanlage", wie Sie es nennen, sprechen könnte, müsste der Kurs als solcher exponentiell steigen, also von 100 im Jahr 1 auf 105 im Jahr 2 auf 115 im Jahr 3 auf 130 im Jahr 4 auf 160 im Jahr 5. Aber das tut er ja nicht. Der Kurs steigt mal ein bisschen und sinkt wieder und steigt insgesamt langfristig moderat an, linear und nicht exponentiell. Daher vermehrt sich auch mein Kapitalstock nur linear und nicht exponentiell - es sei denn, ich kaufe mit fresh money oder eben Dividendenerträgen mehr Stück dazu.


      Schade, dass die Redaktion diese Frage nicht beantwortet. Sie ist nämlich doch ziemlich grundlegend.

  • Hallo Saidi und das gesamte Team,


    gaaaanzz herzlichen Dank für Eure Mühe. Bitte, macht weiter so...


    LG FanvonFT

  • Hallo Saidi,


    ich möchte einen Kommentar zu der Firma "Partner in Life" (PiL) abgeben. PiL kauft u.a. noch laufende Lebensversicherungen zum Rückkaufswert plus X Prozent. Es gibt eine ganze Anzahl von potenziellen Interessenten, an welche man seine LV verkaufen kann, aber nur PiL verspricht großmundig eine "Bestpreisgarantie". Heisst im Klartext, egal was andere bieten, wir bieten 50,- Euro mehr.

    Eigene Erfahrung im März 2021. Sehr schnell kam auf Anfrage ein konkretes Angebot von PiL, viel zu niedrig, aber mit dem Versprechen der Bestpreisgarantie. Habe dann PiL mit dem Angebot eines Mitbewerbers konfrontiert und wollte nun das Versprechen eingelöst bekommen.

    Absolute Fehlanzeige. Nach einer kurzen Nachfrage kam zügig die ablehnende Antwort.

    Macht zwar nichts, ich konnte trotzdem gut abschließen, aber ich finde das Verhalten von PiL unseriös. Ein Garantieversprechen abgeben und sich dann nicht daran halten ist also in diesem Fall nur ein schlechter Marketingtrick mit einem unangenehmen Beigeschmack.

    Kann das alles schriftlich belegen wenn gewünscht.

    Ich kann aus diesem Grund PiL nicht empfehlen.

  • Hallo Saidi, ich berichte hier mal über den Ablauf meines Banksparplans (Riester Vorsorge plus), ich habe die Verbraucherzentrale Baden Württemberg beauftragt, die ausgezahlten Zinsen nachzuprüfen - der Vertrag lief von 2004 bis 2019. Laut Berechnung der VZ müßte die Sparkasse mir mehr als 3000 € nachzahlen - dieses habe ich eingefordert - erwartungsgemäß wurde dieses von der Spark. abgelehnt. Nun habe ich die Unterlagen an die Schlichtungsstelle /Stuttgart geschickt und gehe derzeit (nach Erfahrungsberichten) davon aus dass auch von dort eine Ablehnung gegenüber meiner Forderung auf Nachzahlung erfolgt. Ich finde das unerträglich - ein Rechtsstreit ist mir zu riskant da die Rechtschutzversicherung diese Sache nicht übernimmt. Falls jemand eine weiterführende Idee und/oder Erfahrungen hat, ich würde mich freuen.


    Beste Grüße K.D.

  • Hallo Saidi u. Kater KA

    Ich verfolge eine Strategie zum Desinvestieren b.z.w. Entsparen, bin mir aber nicht in allen Punkten 100%sicher.

    Aktuell verfüge ich über ein selbst gebautes ETF Depot (60% Aktien 25%Anleihen 15% Rohstoffe „wie ARERO“ )

    Bei der Comdirekt.

    Bin eigentlich mit der Entwicklung in den letzten 4 Jahren ganz zufrieden.

    Ich möchte bis 2022 das Depot auf ca. 300.000€ aufstocken und dann mit dem Entsparen (ca.4% ) beginnen.

    Durch versch. Kapitalzuführungen soll dann bis Ende 2023 das Depot auf 500.000€ aufgestockt werden .

    (ein mal jährlich selbstverständlich REBALANCING )

    ich möchte mit meinen 63 Jahren meine Altersversorgung ( möglichts ohne Kapitalverzehr ) damit aufstocken.


    -ist bei meiner Strategie der Aktienanteil zu hoch ?

    -sollte ich wegen der Einlagensicherung ( 100.000 € ) auf mehrere Banken verteilen?

    -was sollte ich grundsätzlich noch alles beachten ?


    Ich möchte mich schon jetzt für eure Rückmeldungen ganz herzlich bedanken

    BLEIBT BITTE ALLE GESUND

    • In so einem Fall scheue ich mich davor eine allgemein gültige Aussage zu machen und damit Saidi vorzugreifen. Ich kann einige Punkte aus meiner Sicht sagen:


      Zum Thema Auszahlplan hat Finanztip einen redaktionellen Beitrag. Dort werden verschiedene Strategien vorgestellt. https://www.finanztip.de/altersvorsorge/auszahlplan/

      Dein Ansatz erinnert an den Kombi ETF und Festgeld. Finanztip empfiehlt den 15-Jahres-Bedarf auf Festgeld zu halten. Ich vermute, dass das so ungefähr passt.


      Finanztip empfiehlt statt Anleihen Tages-/Festgeld. Bis gerade waren wahrscheinlich Anleihen besser, bei einer Zinssteigerung am Markt würden diese verlieren. Das speziell beim Aufstocken in den Blick nehmen.


      Die Einlagensicherung spielt eine Rolle wenn Tages- / Festgeld im Spiel ist. Dort auf jeden Fall pro Bank unter der 100T€-Grenze bleiben, gerne auch noch weiter drunter. Für ETF ist es nicht unbedingt nötig mehrere Depots zu haben, es schadet aber auch nichts. Wäre eine Option beim Aufstocken. Ich bin in der gleichen Altersklasse und finde Smartbroker als zweiten Depotanbierer nicht schlecht. Das ist die alte Plattform der Direktanlagebank, läuft für mich sehr solide und man hat die französische Einlagensicherung und Anlegerentschädigung mit drin.


      Die Aktienquote ist hoch wenn man die Rohstoffe mit einbezieht und mein Eindruck ist, dass Finanztip eine Reduzierung der Quote bei Eintritt in den Ruhestand sieht. Da ich lese, dass es nicht für den Grundbedarf ist (?), habe ich kein Problem damit. Ich bin in der gleichen Größenordnung.

  • Hallo Saidi.

    Ich bin 33 Jahre alt, "Finanzanfänger" und möchte mich in den Themen "Finanzen" und "Altersvorsorge" neu aufstellen.

    Bei der Recherche zu den Themen bin ich auf deinen podcast gestoßen.

    Seit einer Woche verfolge ich ihn sehr interessiert.

    Mitlerweile bin ich bei Beitrag 13 "Deutschland, versichert Vaterland" angekommen.

    Vielen Dank für die bis jetzt tollen, aufeinander aufgebauten und schlüssigen Erklärungen.

    Das "4-Töpfe-Prinzip" habe ich verstanden und verinnerlicht.

    Die Umsetzung habe ich auch bereits begonnen.

    Ein Girokonto inkl. Kreditkarte ist beantragt.

    Ich warte auf die Zustellung der Karten.

    Die Kündigung bei meiner Filialbank wird folgen.

    Danach folgen die nächsten zwei Schritte "Tagesgeldkonto" und "ETFs".

    Zu dem Thema "Tagesgeld" habe ich eine Frage.

    Auf eurer Internetseite habe ich natürlich den "Tagesgeld-Vergleich-Rechner" genutzt.

    Dabei bin ich auf einen Punkt gestoßen, der mich nachdenken lässt.

    Der Punkt, der Steuern beim Tagesgeldkonto.

    "Steuer wird nicht automatisch abgeführt" und "Steuer wird automatisch abgeführt".

    Kannst du mir kurz und einfach erklären, welches die bessere Wahl für mich wäre, bzw. was der Vorteil und Nachteil ist?

    "Automatisch abgeführt" klingt nach weniger "Aufwand" und geringerem Risiko Fehler zu machen.

    Ich vermute, dass es um meine jährliche Steuererklärung und die darin getätigten Angaben geht!?


    Vielen Dank.

    Bleib gesund.


    Liebe Grüße

    Mario.


    P.S. In Zukunft gern mehr von deinem interessanten, verständlichen und logisch aufbauten podcast (für künftige Experten wie mich).

    ;)

    • Da Saidi nicht immer liest versuche ich mal auszuhelfen.


      Es geht darum, ob die Bank die Abgeltungssteuer abführt. Wenn ja kannst Du einen Freistellungsauftrag einrichten, bekommst eine Jahressteuerbescheinigung und musst aufgrund der Kapitalerträge keine Steuererklärung machen so Du das nicht möchtest.


      Deine Einschätzung weniger Aufwand / geringeres Risiko für Fehler ist richtig.


      Ggf. bekommst Du bei einer Auslandsbank ohne automatischen Steuerabzug höhere Zinsen, das musst Du abwägen, ob das für Dich im Vordergrund steht.

    • Vielen Dank für deine Antwort.

      Grüße

      Mario

  • hallo saidi bitte um hilfe

    Rechner Lebensversicherung

    hallo ich bin robert ich möchte gern mal diesen rechnen auf meine versicherung anwenden weis aber nicht welche daten ich eintragen muß besitze allianz start police und habe auch den jahres auszug

    was muß ich eintragen bei aktueller stand ( A,C,G) und bei ablauf ( I und J) ?

    vielen dank

  • Hallo Saidi,

    höre seit einiger Zeit Deinen sehr informativen Podcast.

    Ich habe zwei Fragen zu inflationsgeschützten Anleihen bzw. ETFs:

    Welche Argumente sprechen für bzw. gegen ETFs mit inflationsgeschützten Anleihen?

    Wären diese nicht eine gute Alternative zu einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto für den „Notgroschen“?

  • Hallo Saidi, ich habe vor fünf Jahren ein Darlehn bei meiner Sparkasse aufgenommen für einen Hauskauf. Ich möchte jetzt zur DKB wechseln. Ist es möglich das meine monatlichen Rückzahlungen dann von dem neuen Girokonto getätigt werden können. Ich muss die Sparkasse darüber informieren ,da es ja von denen so eingerichtet wurde ,dass es monatlich von meinem Konto abgebucht wird. Ist das so möglich oder geht es nur über die Sparkasse ,da ich ja dort das Darlehn aufgenommen habe.

    Viele Grüße

  • Hallo Saidi,


    wir hören seit längerem deinen Podcast und sind gerade dabei unsere Geldgeschäfte zu sortieren.


    Nun haben wir "leider" viel Geld auf Tagesgeldkonten rumliegen, da wir erst seit ca. einem Jahr ETF's besitzen. Wir haben einen monatlichen Sparplan für diese ETF's wissen aber nicht so recht was wir mit dem Geld der Tagesgeldkonten machen sollen. Prinzipiell steht bei uns vermutlich in den nächsten 2-4 Jahren ein Immobilienkauf an.


    Was würdest du empfehlen? Das Geld bis zum Kauf auf einem Festgeldkonto zu parken oder doch eher in ETF's zu investieren? Sollte man überhaupt einen größeren Betrag auf einmal in ETF's stecken? Ich dachte nämlich immer, dass der Vorteil an ETF's über einen Sparplan ist, dass man ständig zu unterschiedlichen Kursen einkauft und man so die Kursschwankungen über die Jahre ausgleicht und eine gute Rendite erziehlt. Und diesen Vorteil hat man ja dann durch den Einmalkauf nicht.



    Ich bin gespannt auf deine Antwort,


    Grüße und frohe und gesunde Weihnachten.

    • Soweit mir bekannt ist die Redaktion schon in Weihnachtsurlaub. Daher tippe ich ein paar Zeilen.


      Saidi hat in einem der Youtube-Videos speziell für den Fall des geplanten Immobilienkaufs von ETF abgeraten


      Bei längerem Anlagehorizont ist gegen eine Einmailanlage nichts einzuwenden. Die genannten 7-10 Jahre als Mindestzeitraum kommen daher, dass es in der Vergangenheit schon Kursrückgänge bis 70% gab, diese aber dann in den Folgejahren aufgeholt wurden. In Eurem Fall würde ich es aber nicht machen. So ein Mittelweg wäre die monatliche Sparrate moderat zu erhöhen, d.h. potenziell Chancen mitnehmen, dabei aber die Immobilienfinanzierung nicht gefährden.

  • Hallo Saidi,


    ich habe gerade eine interessante Alternative zum Tags- bzw. Festgeld entdeckt. Der Online-Broker "NEXTMARKETS" bietet aktuell einen SparCFD an. Dieser soll sich den Zinsunterschied zwischen Europa und den USA zu Nutze machen und eine Rendite von 1,25% p.a. abwerfen. Die Frage ist nun, wie Seriös das Ganze ist? Vielleicht könntet Ihr Euch das Angebot von NEXTMARKETS ja einmal näher anschauen.


    Viele Grüße


    Christian

  • Grüße dich Saidi,

    Ich folge deine Beiträge schon lange im YouTube und bin auch Finanztip-Newsletter abonniert. Ich finde es alles rundum sehr Interessant, Wertvoll und Empfehlenswert. Du wirkst sehr Kompetent, Sympathisch und Vertrauenswürdig. Ich bedanke mich bei Euch dafür, dass ihr Uns Wertvoller Tipps gibt. Weiter so...

    Danke und Beste Grüße aus Berlin

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  • Hey Saidi, könntet ihr vielleicht mal ein Video zu Ethereum machen? VG Tine

  • Hallo Saidi
    Bei einer Beratung zu nachhaltiger und ethischer Geldanlage wurden mir Mikrofinanzfonds empfohlen ("Dual Return Fund - Vision Microfinance" und "IIV Mikrofinanzfonds"). Die Beraterin wies mich darauf hin dass diese Fonds eher geringe Rendite erzielen u. eine eher risikoarme Anlage darstellen, was prinzipiell für mich OK ist. Ich hatte allerdings bisher nichts von Mikrofinanzfonds gehört u. auch wenig Info im Netz gefunden. Was hältst du von dieser Anlage? Wäre das ein Thema für einen Beitrag/ein Video?
    Danke und beste Grüße,
    Lara

  • Hallo lieber Saidi,


    Ich werden aufgrund meiner beruflichen Veränderung für 2 Jahre von Österreich nach Deutschland (Hamburg) ziehen. Im beidseitigem Verständnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wurde eine Entsendungsvertrag aufgesetzt. Nach eingehender Prüfung der von Ihnen zur Verfügung gestellten Checkliste ist mir der Punkt Unterkunftskosten hinischtlich Wohnungsgröße „Im Ausland: Wohnung mit maximal 60 m2“nicht ganz klar. Weiters wird dieser Punkt auf Ihrer seite wie folgt beschrieben:


    „Auf die Größe der Wohnung oder die ortsübliche vergleichsmietekommt es bei Wohnungen in Deutschland nicht an. Bei einer doppelten Haushaltsführung im Ausland sind die Kosten jedoch auf 60 m2 beschränkt.“


    Folgende Fragen ergeben sich daraus für mich:


    1.Bedeutet das, dass meine Wohnung bzw. der "Wohnbereich" den ich im elterlichen Haushalt nutze sowie mehr als 10% der monatlich anfallenden Kosten bezahle, nicht größer als 60m2 sein darf (Ausland = Österreich, da Wohnsitz für 2 Jahre in Deutschland)? Mein Wohnbereich im elterlichen Haushalt ist kleiner als 60m2.


    2.Oder bedeutet das, dass die Wohnung in Hamburg, die ich währende des Entsendungszeitraumes von 2 Jahren miete, nicht größer als 60m2 sein draf, um von der doppelten Haushaltsführung vollumfänglich Gebrauch zu machen darf (Ausland = Deutschland, da meine Hauptwohnung / Hauptwohnbereich in Österreich ist)?


    Wenn Pkt.2 zutreffend ist, und die Wohnung größer als 60m2 ist, kann dann kein doppelte Haushaltsführung geltend gemacht werden? Oder kann die doppelte Haushaltsführung bis zu den 60m2 geltend gemacht werden und jene Wohnfläche, die über der 60m2 – Grenze liegt, wird nicht berücksichtigt.


    Bsp.:


    Wohnfläche: 63 m2
    Wohnkosten: 1000,00€ (Bruttowarmmiete)


    —> das bedeutet 15,87€/m2


    Um die doppelte Haushaltsführung bis zu einer maximalen Wohnfläche von 60m2 geltend zu machen muss der Wohnkostenpreis pro Quadratmeter mit 60 mulitpliziert werden.


    —> das bedeutet, dass 952,38€ steuerlich abgesetzt werden können.


    Ist dieser Ansatz / dieses Modell im Falle einer Wohungsgröße über 60m2 überhaupt zulässig / anwendbar?


    Schon vorab möchte ich für Eure Rückmeldungen zu meinen Fragen bedanken.


    Viele Grüße


    Lukas Holzhammer

  • Sorry....Nun nochmal ein Versuch! Ich habe eine Frage zur Rückforderung von Beiträgen von Lebensversicherungen. Im Jahr 1998 habe ich einen Kredit bei der Sparkasse abgeschlossen. Als Sicherheit für die Bank (glaube ich) musste ich bei der ÖSA eine Lebensversicherung abschliessen. Dies tat ich am 1.11.1998. Nachdem ich den Kredit abgezahlt hatte kündigte ich auch die Lebensversicherung. Nun meine Fragen: 1, Kann ich die Beiträge noch zurückfordern? Ich habe keine extra Belehrung zugesendet bekommen, sondern nur den Versicherungsschein in der das Widerspruchsrecht (damals 14 Tage) erwähnt wird. Und wenn man nichts hinschicken musste ist der Vertrag geschlossen- richtig? 2, Wie werden die Zinsen errechnet? Zählen die für den Zeitraum von 98 - 03 oder bis heute? Für Ihre Hilfe danke ich Ihnen. MFG Sony6

  • Hallo. Ich habe eine Frage zur Rückforderung von Beiträgen von Lebensversicherungen. Ich habe 1998 einen Kredit bei der Sparkasse abgeschlossen. Als s

  • Guten Abend. Ich habe eine Frage zur Rückforderung von Beiträgen nebst Zinsen von Lebensversicherungen.