Frau verbeamtet, Mann angestellt - GKV oder PKV?

  • PKV könnte hier Sinn machen, wenn man einen guten Anbieter mit einem guten Tarif findet.


    Die Kinder könnt Ihr dann günstig über Deine Frau versichern (Beihilfe!).


    Die gleiche Konstellation haben wir auch.


    Viel Erfolg!

  • In welchen Bereichen - Butter bei die Fische - hat denn der PKV-Patient echte Vorteile gegenüber einem GKV-Patienten?

    Das wüsste ich tatsächlich auch gerne.


    Dr. Schlemann Das SGB als Antwort zu zitieren und dann "ausreichend" als Schulnote zu interpretieren ist verkaufsstrategisch total sinnvoll aber realitätsfern, da es um den tatsächlichen Unterschied von GKV zu PKV in der Praxis außerhalb von Komfortleistungen geht. Diese Unterschiede sehe ich als Arzt nicht.


    Auch die Eingriffs- und Risikoaufklärung kann einem PJler übertragen werden, wenn sie seinem theoretischen und praktischen Ausbildungsstand entspricht und unter Anleitung, Aufsicht und Verantwortung des ausbildenden Arztes stattfindet.

    Das stimmt so nicht. Aufklärungen sind ärztliche Aufgabe und nicht delegierbar.


    "Das Zunähen machen bei den gesetzlich Versicherten oft die PJ-ler, bei privat Versicherten dürfen die nicht ran"

    Sicherlich nicht ohne Aufsicht durch einen Arzt. Und wenn doch, stimmt was mit der Abteilung nicht und nicht mit dem Versicherungsstatus. Da würde ich eher in ein anderes Krankenhaus gehen als in die PKV.

    Hier auch eine Randbemerkung: Das Zunähen ist nicht unbedingt besser oder schöner wenn das jemand mit langer Erfahrung und unter Zeitdruck macht.


    Ein Chefarzt hat also regelmäßig die größte praktische Erfahrung im Haus.

    Das kann man so nicht sagen. Es kommt auf den konkreten Fall und die Art der Operation an. Viele Fachärzte führen beispielsweise Gallenoperationen häufiger durch als der Chefarzt. Ich persönlich kenne keinen Chefarzt, der in allen Operationen besser ist als sein gesamtes Team.


    Außerdem heißt es ja nicht Chefarztprinzip, sondern Wahlarztprinzip.

    Das ist korrekt! Wenn es einem darum geht, lässt sich das durch eine Zusatzversicherung zur GKV abdecken.


    Hinzu kommt, dass die meisten Chef- und Oberärzte von der Privatliquidation nichts habe. Fließt an das Krankenhaus.

    Das ist nicht korrekt. Hier kommt es auf den jeweiligen Chefarztvertrag an.


    Ich finde es schade, wie manch ein Forennutzer hier probiert, gezielt Angst zu verbreiten, anstatt mit Fakten zu arbeiten.

    Das finde ich auch. Ich glaube, auch in der GKV kann man sich sicher wie in dem PKV-Volvo fühlen.

    PKV ist etwas für Menschen, die mündige Entscheidungen treffen möchten und können.

    Das ist die GKV auch. Schade, dass das so einseitig dargestellt wird.

  • Wow, da meint aber wirklich einer er weiß alles besser als die anderen und nimmt für sich in Anspruch bei jeder Aussage die Schulnote "korrekt" oder "inkorrekt" zu verteilen. Sie behaupten Sie wären Arzt. Was für ein Arzt sind Sie denn Tan? Würde mich schon wundern wenn ein einzelner Arzt über die allumfassende bundesweite Kenntnis aller ärztlichen Tätigkeiten, Abrechnungsmethoden, Behandlungsunterschiede GKV / PKV und aller Chefärzte verfügt. Das finde ich unglaubwürdig und anmaßend.


    Dem Herrn Schlemann und Lange Oog zu widersprechen scheint bei Ihnen fast eine Lebensaufgabe geworden zu sein mit Polemik wie "Verkaufsstrategie" und so. Die Ärzte die ich kenne und das sind nicht so wenige haben besseres zu tun. Sicher dass sie wirklich Arzt sind? Oder ziehen Sie sich hier nur einen virtuellen weißen Kittel an um sich wichtig zu machen?


    Ich könnte verstehen wenn hier immer weniger User etwas zu den Vorteilen der privaten Krankenversicherung schreiben mögen. Das wäre so ähnlich wie auf einem Parteitag der Linken für die Förderung des Wohneigentums zu plädieren. Leser sollten sich dann eben bewusst sein hier etwas einseitig informiert zu werden.

  • Herr Willi,

    was ist das denn für ein facebook-like Geschreibsel ? Vorwürfe, bashing, was soll das ?

    Tan ist Arzt und gibt seine Erfahrungen weiter, die ich absolut bestätigen kann. Viele meiner Freunde sind Ärzte, auch Chefärzte, ich selbst hab 20 Jahre in eigener Praxis Tiermedizin betrieben...Mist, hätte ich nicht erwähne sollen, Tierärzte sind Ärzte niederer Herkunft . Bitte sachlich bleiben.

    LM

  • Lilly Marlene Tan behauptet er sei Arzt, das kann jeder. Ich bin übrigens Raketenwissenschaftler mit einem Doppeldoktor in Chemie und Betriebswirtschaft :).


    Gibt's bei Tieren auch gesetzliche und private Krankenversicherung oder wieso wäre Ihre Kompetenz für das Thema durch Ihre Tätigkeit höher dass sie das erwähnen?


    Mein Umfeld - Ärzte und Nichtärzte - beschreibt ganz andere, klar positive Erfahrungen mit der privaten Krankenversicherung. Es wäre schön wenn jeder versuchen würde seinen subjektiven Erfahrungshorizont nicht pauschal zu verallgemeinern. Das gilt auch für ihre hier schon x-Mal publizierte Geschichte die nun wirklich jeder Leser kennen dürfte. Genau richtig: Bitte sachlich bleiben und nicht verallgemeinern!

  • Willi wills wissen


    Wenn hier gewisse Dinge nunmal inkorrekt sind, kann ich das doch auch richtig stellen. Oder wozu gibt es dieses Forum? Was hat das denn bitte mit Vergabe von Schulnoten zu tun? Was für Schulnoten sollen das überhaupt sein?

    Würde mich schon wundern wenn ein einzelner Arzt über die allumfassende bundesweite Kenntnis aller ärztlichen Tätigkeiten, Abrechnungsmethoden, Behandlungsunterschiede GKV / PKV und aller Chefärzte verfügt.

    Ich habe doch nur Dinge richtig gestellt, zu denen ich offensichtlich auch was sagen kann. Was finden Sie daran denn anmaßend und unglaubwürdig?

    Die Ärzte die ich kenne und das sind nicht so wenige haben besseres zu tun.

    Was möchten Sie mir denn genau sagen? Dass ich hier meinen Mund halten soll weil ich Arzt bin und Ihrer Meinung nach jede freie Minute mit meinem Beruf verbringen muss? Ich interessiere mich halt auch für Finanzen und Versicherungen und beteilige mich hier gerne im Forum. Wenn hier Makler ihren Beitrag aus professioneller Sicht leisten, haben Sie ja auch nichts dagegen. Die meisten Makler, die ich kenne, haben auch keine Lust sich in Foren zu beteiligen, aber es ist doch schön, wenn manche es trotzdem tun.

  • Beantworten sie doch einmal meine Frage Tan. Was für ein Arzt in welcher Fachrichtung wollen sie denn sein? Sie behaupten es gäbe keine Unterschiede zwischen GKV und PKV. Das kann sich nur auf ihren konkreten beruflichen Erfahrungshintergrund beziehen. Also sagen sie uns doch was sie machen und wo sie beruflich tätig sind damit man Ihre Aussage besser einordnen kann.

  • Ich lasse mich von Ihnen nicht provozieren und werde hier sicherlich keine privaten Informationen preisgeben. Sie könnten ja auch meine Fragen beantworten, um Ihre Aussagen besser einordnen zu können.

    Wo habe ich denn behauptet, es gäbe keine Unterschiede zwischen GKV und PKV?! Ich habe doch sogar die Frage danach von JDS aufgegriffen, weil ich selbst keine großen Unterschiede außerhalb der Komfortleistungen sehe, aber gerne wissen würde, wo die Versicherungsprofis die Unterschiede sehen.

  • Das ist wieder der übliche Kindergarten den sie hier veranstalten Tan. Erst schlaumeiern, dann rumeiern und ahnungslos stellen (gerne wissen würde, wo die Versicherungsprofis die Unterschiede sehen) um andere aus der Reserve zu locken und dann geht's wieder mit schlaumeiern weiter.


    Ich glaube nicht dass Sie wie sie behaupten Arzt sind. Sonst müssten sie keine Details zu ihrer Tätigkeit verbergen. Ihnen geht es überhaupt nicht um einen vernünftigen Rat an den Fragesteller (das Thema ist wie von Comandante beschrieben ja schon abgehakt) sondern darum sich hier selbst als superschlau und fürsorglich darzustellen und die "Versicherungsprofis" runterzumachen. Das ist doch total durchsichtig.


    Interessanterweise hat sich Unknown_10 übrigens wie so häufig seit der Eingangsfrage nicht mehr getraut sich zu Wort zu melden. Das haben wir ständig Streit provozierenden Selbstdarstellern wie ihnen zu verdanken!

  • Was stimmt denn mit Ihnen nicht? Ich habe eine Frage aufgegriffen und ein paar Dinge richtig gestellt. Das ist doch ein Forum hier oder nicht? Was sollen denn bitte diese grundlosen und ungerechtfertigten Unterstellungen und ihre aggressive Art? Wer provoziert denn hier Streit?


    Im Übrigen ist mir vollkommen egal, ob Sie mir glauben, dass ich Arzt bin oder nicht.

  • Was nicht stimmt ist Ihre Motivation Tan! Das Forum ist dazu da Fragestellern weiterzuhelfen und sich in dem Rahmen sinnvoll und konstruktiv auszutauschen. Sie missbrauchen es zur geschickt formulierten einseitig provokativen Selbstdarstellung und versuchen ihren fragwürdigen Aussagen mehr Gewicht zu verleihen indem sie sich als Arzt ausgeben ohne das auf Nachfrage zu substantiieren.

  • Ich gebe mich als nichts aus, was ich nicht bin. Was sollen diese andauernden Unterstellungen und Anschuldigungen? Die Diskussion mit Ihnen hat aber tatsächlich überhaupt gar nichts Sinnvolles oder Konstruktives. Von daher werde ich auch nicht weiter auf Sie reagieren und hoffe, dass hier noch jemand was zum Thema beitragen kann.

  • Das wüsste ich tatsächlich auch gerne.

    Na ja... Wohl wissend, dass sich die Unterschiede bezüglich der Übernahme von Behandlungs-/Krankheitskosten zwischen GKV (auch da gibt's wohl Unterschiede von Kasse zu Kasse) und PKV (da gibt's irre viele Unterschiede/Tarife...) immer nur individuell beleuchten lassen und Meier, Müller und Schultze alle ihre eigene Brille aufhaben... habe ich mal nach konkreten Unterschieden gefragt... weil... hier zu häufig persönliche Erfahrungen, Emotionen und vom Bruder des Arbeitskollegen des Schwippschwagers Gehörtes einfließen ;-)


    Ich weiß wohl auch, dass man GKV und PKV nicht so klar und einfach unterscheiden kann bzw. Unterscheidungskriterien nicht so einfach und übersichtlich nebeneinander gestellt werden können.


    Tan, wenn du doch so tief in der Materie bist, kannst du ja mal etwas dazu sagen, inwiefern Vorteile der PKV gegenüber der GKV ausgeschlossen werden können?

    Vielleicht fällt dir ja auch noch etwas ein, welche Kriterien man/frau generell gegenüberstellen sollte.

  • Danke JDS für den konstruktiven Beitrag!


    Tan, wenn du doch so tief in der Materie bist, kannst du ja mal etwas dazu sagen, inwiefern Vorteile der PKV gegenüber der GKV ausgeschlossen werden können?

    Vielleicht fällt dir ja auch noch etwas ein, welche Kriterien man/frau generell gegenüberstellen sollte.

    Erstmal um das klarzustellen: Ich bin hinsichtlich der Versicherungen überhaupt nicht tief in der Materie. Deswegen frage ich ja auch nach. Ich kann allerdings beurteilen, in wie fern die PKV hinsichtlich der stationären Behandlung einen Unterschied macht. Hier sehe ich halt täglich, dass es bessere Komfortleistungen wie Einzelzimmer, Essen, größeres Badezimmer etc. gibt. Allerdings gibt es keine anderen Medikamente, keine bessere Diagnostik usw.. Was ich selbst sehr gut nachvollziehen kann, ist die freie Arztwahl. Wenn beispielsweise der Chef- oder Oberazt eine Visite macht, haben die meisten Patienten hinsichtlich des Behandlungskonzeptes sicherlich ein besseres Gefühl. Gleiches gilt natürlich auch für Operationen. Aber das könnte man ja auch durch eine Zusatzversicherung abdecken.


    Was ich nur gerne wissen würde, ist was die Versicherungsprofis sonst noch so anführen. Denn wie schon gesagt wurde, habe auch ich natürlich keinen vollumfänglichen Überblick und bin auch nur in meinem Gebiet tätig.

  • 3 Zitate zum Thema "Mündigkeit"...

    PKV ist etwas für Menschen, die mündige Entscheidungen treffen möchten und können.

    ... dazu ...

    Das ist die GKV auch. Schade, dass das so einseitig dargestellt wird.

    Hmmm... für diejenigen, die die Wahl zwischen GKV und PKV haben, ist mMn eine mündige Entscheidungsfindung unabdinglich. Dazu gehört einerseits ein möglichst umfangreicher Vergleich von Leistungen und Kosten, wobei die "Zukunft" nicht unberücksichtigt bleiben darf. Wer sich z.B. als mündiger Mensch nach reiflichen Überlegungen für die PKV entscheidet, darf später nicht maulen, wenn sich eventuelle Nachteile gegenüber der GKV zeigen. Der "Mündige" lässt sich, das kann ich aus Gesprächen mit Bekannten bestätigen, nicht von einem "Wald-und-Wiesen-Versicherungsfuzzi-mit-unsichtbaren-Gummistiefeln" dummlabern.

    Ansonsten haben wir in diesem und in ähnlichen Threads eigentlich deutlich genug über Pro und Contra gesprochen... und dass es immer Einzelfälle sein werden.

    Das ist die harte und bittere Wahrheit der Selbstzahler - sie werden zu solchen Behandlungen überredet und ihnen (und Ihren Erben) wird das Geld aus der Tasche gezogen.

    Wenn man das auf einige Selbstzahler beziehen kann und nicht verallgemeiner, kommen wir wiederum auf den Mündigen "Kunden"...

  • Hmmm... für diejenigen, die die Wahl zwischen GKV und PKV haben, ist mMn eine mündige Entscheidungsfindung unabdinglich. Dazu gehört einerseits ein möglichst umfangreicher Vergleich von Leistungen und Kosten, wobei die "Zukunft" nicht unberücksichtigt bleiben darf.

    Genau das meine ich: Nicht nur derjenige, der sich für die PKV entscheidet ist mündig, sondern auch derjenige, der sich dagegen entscheidet.

  • Erstmal um das klarzustellen: Ich bin hinsichtlich der Versicherungen überhaupt nicht tief in der Materie. Deswegen frage ich ja auch nach.

    Ja, das bin ich auch nicht...

    Was ich nur gerne wissen würde, ist was die Versicherungsprofis sonst noch so anführen. Denn wie schon gesagt wurde, habe auch ich natürlich keinen vollumfänglichen Überblick und bin auch nur in meinem Gebiet tätig.

    Wenn wir (alle) wüssten, was die sog. Versicherungsprofis sonst noch so anführen, würden wir sicherlich sofort graue Haare bekommen... sofern wir sie nicht schon haben.

    Und wenn wir erfahren, was richtige Versicherungsprofis anführen, wie einige wenige Assekuranzmakler (Sachwalter...) und Versicherungsberater (... die gegen Honorar beraten...),kommen wir zwangsläufig auf subjektive Empfehlungen, in die eigene Erfahrungen und solche von Clienten einfließen oder eingeflossen sind.

    Unterm Strich haben wir Vor- wie Nachteile bzw. Leistungs- und Kostenunterschiede, die sich für das Clientel, je nach Lebenssituation und -planung, unterschiedlich vor- und nachteilig auswirken können.

  • Unterm Strich haben wir Vor- wie Nachteile bzw. Leistungs- und Kostenunterschiede, die sich für das Clientel, je nach Lebenssituation und -planung, unterschiedlich vor- und nachteilig auswirken können.

    Das sehe ich auch so. Aber es sollte ja eigentlich irgendetwas Abseits der Komfortleistungen und der freien Arztwahl geben, was einen Unterschied hinsichtlich der medizinischen Behandlung macht. Und da ich in meinem Bereich keinen Unterschied kenne, würde mich das halt wirklich mal interessieren.

  • Und da ich in meinem Bereich keinen Unterschied kenne, würde mich das halt wirklich mal interessieren.

    Na ja... aus meinen persönlichen Erfahrungen hatte ich mit der PKV gewaltige Vorteile bei der Zahnbehandlung und beim Zahnersatz, sowie bei Sehhilfen (Untersuchung, Brille) und vor allen Dingen im außereuropäischen Ausland; letzteres nur theoretisch, da ich die Reisen gesund angetreten hatte und gesund und ohne Unfall zurück kam.


    Wenn ich jetzt die Kauleiste wieder renovieren lassen muss, oder eine neue Brille benötige, muss ich als gesetzlich Krankenversicherter halt das Portemonnaie weiter als ein PKV-Kunde aufmachen... Egal, als früherer PKV-Kunde habe ich ne Stange Geld gegenüber einem vergleichbaren GKV-Versicherten gespart und die Ersparnis immer brav investiert.


    Aber damit sind wir wieder bei persönlichen Geschichten ;-)

  • Tan , nachdem eine knappe Woche Ruhe war, scheint nun Ihre Schlemannophopie wieder ausgebrochen zu sein. Wenn man die Liste Ihrer Community Beiträge in diesem Link https://community.finanztip.de…-list/20541-tan/?pageNo=1 nachliest, kreisen diese seit 7.5.2021 so gut wie nur noch um mich und unsere Firma und Sie geben darin regelmäßig auf jede erdenkliche Weise "kontra". Daraus kann sich ja jeder selbst sein Bild machen, ob das normal oder pathologisch ist. Ich fühle mich ja fast schon geehrt durch so viel Aufmerksamkeit. :)


    Eine Ihrer Verdrehungen möchte ich kurz klarstellen: Ich habe geschrieben "PKV ist etwas für Menschen, die mündige Entscheidungen treffen möchten und können." und nicht (wie Sie das jetzt versuchen darzustellen) "nur die PKV ist etwas für Menschen, die mündige Entscheidungen treffen möchten und können". Die Aussage spricht GKV Versicherten diese Fähigkeiten in keiner Weise ab - das wäre angesichts zig Millionen Versicherter eine ziemlich anmaßende und dumme Aussage. Der Satz stand im Kontext Wahlarztprinzip. Wenn ich den Arzt als GKV Versicherter nicht auswähle, dann treffe ich eine mündige Entscheidungen weniger als der PKV Versicherte. Der PKV Versicherte hat - im Guten wie im Schlechten - mehr Entscheidungsspielraum als in der GKV, vom Abschluss der Versicherung mit Auswahl von Anbieter und Tarif bis zur Auswahl des Arztes oder Zahnarztes, Auswahl von Krankenhaus, Medikamenten, Hilfsmitteln, Brille, Zahnersatz, Nutzung von Vorsorgeuntersuchungen, etc.. Die allermeisten GKV Versicherten kaufen eben keine Leistungen aus eigener Tasche dazu, das ist Utopie, sondern beschränken sich auf das, was die Kasse zahlt.


    Und nun verabschiede ich mich von diesem Parteitag wie Willi wills wissen das treffend formuliert hat. Der Fragesteller Unknown_10 scheint sich ja schon längst genervt zurückgezogen zu haben. Also ist das hier nur noch die übliche Spiegelfechterei mit Menschen wie Tan , die selbst gar nicht vor der Entscheidung "Frau verbeamtet, Mann angestellt - GKV oder PKV?" stehen, sondern sich u.a. mit Fragen wie "Was ich nur gerne wissen würde ..." in Threads anderer Menschen öffentlichkeitswirksam provokativ produzieren möchten. So long!

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.